Champions League 2013/14

  • Hm, sie können ihn nun aber auch praktisch gewinnen, wobei die Gründe nicht im Ausschalten von Barca liegen, die z.Z. für mich nicht wirklich top sind.. Denn wie sagt Diego Simeone so schön: „Es gewinnen nicht immer die Besseren, es gewinnen die, die kämpfen“. Atletico ist defensiv sehr gut organisiert mit schnellem Umschaltspiel und einigen excellenten Technikern. Von der Spielweise ähnlich wie die Zecken im zweiten Meisterschaftsjahr und daher nur zu besiegen, wenn der Gegner auch bereit ist, bis zur Schmerzgrenze zu laufen und kompromissloses Gegenpressing zu spielen. Wenn wir auf die treffen, müssen wir unseren Spielstil deutlich verändern von Ballkontrolle zu effektivem schnellen Angriffsfussball.

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  • Ach nee, wir können doch nicht die ganze PL aufmischen. Ich habe langsam keinen Bock mehr auf Engländer. Soll sich doch Atletico mit denen abgeben, die lieben auch Kampf- und Rennspiele. Aber wenn wir schon auf Chelsea treffen sollten, dann können wir hoffentlich zuerst auswärts antreten. Rückspiele an der Stamford Bridge sind unschön, weil Chelsea da bis zur 93. Minute fightet, wenn es nötig ist.

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  • Darum ist der FC Bayern München der neue FC Barcelona


    Jahrelang galt der FC Barcelona als die beste Mannschaft der Welt. Selbst nachdem der FC Bayern München die Katalanen im Vorjahr mit insgesamt 7:0 aus dem Halbfinale der Champions League schoss, rüttelte kaum jemand an diesem Status. Ein Jahr später steht fest: Die Bayern sind das neue Barca.


    Erstmals seit sieben Jahren hat der FC Barcelona den Einzug ins Halbfinale der Champions League verpasst. Der FC Bayern München ist hingegen auf dem besten Weg, den Titel aus der Vorsaison zu verteidigen - als erste Mannschaft überhaupt. Wir nennen vier Gründe, warum der FC Bayern den FC Barcelona endgültig als Nummer eins im Weltfußball abgelöst hat:


    Der FC Bayern hat die bessere Mentalität


    Auf unglaublich dramatische Art und Weise verliert der FC Bayern München gegen den FC Chelsea das "Finale dahoam" im Mai 2012. So mancher Klub wäre in ein tiefes Tal gestürzt - nicht so die Münchner. Die bitterste Niederlage der Vereinsgeschichte macht den deutschen Rekordmeister umso stärker. Unter Jupp Heynckes holt der FCB in der folgenden Saison mit dem Gewinn der Champions League, des DFB-Pokals und der Deutschen Meisterschaft das erste Triple der Klub-Historie. Und auch unter Pep Guardiola sind die Rekord-Bayern auf Triple-Kurs.


    Der 3:1-Erfolg gegen Manchester United am Mittwoch zeigt erneut: Keine Mannschaft ist mental so stark wie die Münchner. Trotz Überlegenheit liegt der FCB durch einen Sonntagsschuss von Patrice Evra plötzlich hinten. Und wie reagiert die beste Mannschaft der Welt? Mario Mandzukic köpft zwei Minuten nach dem Rückstand den Ausgleich, Thomas Müller und Arjen Robben drehen die Partie endgültig. Wenn die Bayern gefordert sind, rufen sie ihr ganzes Potenzial ab und sind effektiv - so wie einst Barcelona.


    Dem Barca von heute fehlen diese Mittel hingegen, wie bei der 1:0-Niederlage gegen Atletico Madrid zu sehen war. Andres Iniesta, Xavi und Co. schoben sich die Kugel hin und her, blieben bei ihren Pässen in die Spitze aber immer wieder in der gut organisierten Abwehr der Madrilenen hängen.


    Barca hat durch die Verletzungen von Gerard Pique und (dem alternden) Kapitän Carles Puyol keine Leitfiguren im Team. Auch Messi ist kein Leader. Vielmehr lässt sich der 26-Jährige oft vom schlechten Spiel seiner Mannschaft anstecken, wirkt gegen Atletico zeitweise völlig lethargisch. Mit 6,8 Kilometern lief er zudem nur 1,5 Kilometer mehr als sein Torwart Jose Pinto.


    Der FC Bayern hat die bessere Taktik


    Guardiolas Handschrift ist immer noch eindeutig im Spiel des FC Barcelona zu erkennen. Im Match bei Atletico Madrid hatten die Katalanen 71 Prozent Ballbesitz. Doch die deutlich besseren Torchancen kreierten die Gastgeber, die bereits im ersten Durchgang dreimal das Aluminium trafen. Insbesondere gegen Top-Teams wird deutlich: Barcelona verfügt über keinen Plan B. Auf Barcas Ballbesitz-Fußball haben sich die Gegner inzwischen bestens eingestellt. In der zweiten Halbzeit hatte Barcelona nur zwei gute Chancen zum Ausgleich. So ideenlos wie Barcelona gegen Atletico um den gegnerischen Sechzehner umherirrte, erinnert das sehr an die letzten Spiele unter Ex-Trainer Frank Rijkaard in der Saison 2007/2008. Damals belegte Barca am Ende nur einen enttäuschenden dritten Platz in der Liga. Auf Rijkaard folgte Guardiola - was sich mit sechs Titeln 2009 sofort bemerkbar machte.


    Beim FC Bayern ist die Lage eine andere. Mit Franck Ribery, Arjen Robben, Mario Götze, Toni Kroos und Thomas Müller hat der Deutsche Meister ein Überangebot an torgefährlichen Mittelfeldspielern, die auf unterschiedlichsten Positionen eingesetzt werden können. Guardiola kann seine Mannschaft demnach auf jeden Gegner perfekt einstellen. Im Vergleich zu seiner Zeit bei Barcelona ist Guardiola taktisch flexibler geworben. Auch hohe Bälle sind inzwischen erlaubt - wenn das der Gegner verlangt. Mit Mario Mandzukic, Claudio Pizarro und alternativ den "falschen Neunern" Götze und Müller hat der FC Bayern zudem Spieler in vorderster Spitze, die die Vorlagen ihrer Mitspieler bestens verwerten. Ob über die Mitte oder über die Außen, ob mit Kurzpassspiel oder hohen Flanken: Die Bayern bleiben durchgehend torgefährlich - und sind damit die variabelste Mannschaft der Welt.


    Der FC Bayern hat den besten Trainer der Welt


    Als der FC Bayern die Verpflichtung von Ex-Barca-Trainer Guardiola bekannt gab, mischten sich unter die euphorischen auch einige zweifelnde Stimmen. Der Tenor: Mit Spielern dieser Qualität hätte jeder Trainer so viele Titel geholt. Doch der 43-Jährige strafte mittlerweile alle Zweifler Lügen. Guardiola hat den FC Bayern noch besser gemacht. Wohlgemerkt, eine Mannschaft, die unter Jupp Heynckes in der Bundesliga von Rekord zu Rekord eilte, den DFB-Pokal gewann und auch die Champions League verdient für sich entschied. Guardiolas Spieler haben sein System vollständig verinnerlicht. Ballbesitzwerte von 70, teilweise über 80 Prozent sind normal, die Gegner rennen der Kugel meist nur hinterher.


    Gerardo "Tata" Martino, den der FC Barcelona für den krankheitsbedingt ausgefallenen Tito Vilanova verpflichtete, hat seiner Mannschaft hingegen keine echte Handschrift verpasst. Der Argentinier setzt das Fußball-Konzept seiner Vorgänger schlicht weiter fort.


    Der FC Bayern hat einen besseren Kader


    Es ist manchmal erschreckend, welche Möglichkeiten zur Rotation Guardiola hat. Wenn Franck Ribery und Arjen Robben eine Pause benötigen, dann spielen eben Thomas Müller und Mario Götze auf den Außen. Auch schwerwiegende Ausfälle wie die von Bastian Schweinsteiger, Javi Martinez (beide gesperrt) sowie Thiago Alcantara und Xherdan Shaqiri (beide verletzt) kompensiert der deutsche Rekordmeister gegen Manchester beinahe mühelos.


    Im Mittelfeld scheinen die Optionen für Guardiola unbegrenzt, und auch im Tor und in der Abwehr verfügt der deutsche Meister über die deutlichen besseren Alternativen als der FC Barcelona. Die Katalanen spielten gegen Atletico mit Jose Pinto im Tor sowie Javier Mascherano und Marc Bartra in der Innenverteidigung - zwei Spieler, die nicht mehr bzw. noch nicht zu Europas Elite unter den Verteidigern gehören. Guardiola hatte als Barca-Trainer neben Pique und Puyol mit Rafael Marquez und Gabriel Milito zwei erfahrene Abwehr-Stützen, die er problemlos auch in wichtigen Partien einsetzen konnte. Diesen Luxus hat Martino nicht mehr.


    weiter lesen: http://www.gmx.net

    Neulich wars gestern mehr als draussen

  • Mal was Anderes bzgl. Atletico......


    Ich war gestern überrascht wie viele, viele Fans dieser Verein hat und wie begeisterungsfähig das Publikum mitgegangen ist. Die Atmosphäre war wirklich super. Gar nicht zu vergleichen mit den Fans von Real oder Barca die nun wirklich nicht gerade als Stimmungskanonen bekannt sind.


    Zugegebenermaßen kenne ich in Spanien wirklich nur Real und Barca...habe in der Primera Division noch nie weiter über den Tellerrand geschaut und andere Vereine dort in irgendeiner Weise verfolgt. Aber das war schon toll wie inbrünstig und begeistert es da auf den Rängen zur Sache ging.


    Ich dachte immer das ein Verein wie Atletico nur ein kümmerliches Stiefkinddasein im Schatten eines Großclubs wie Real fristen könnte und in dieser Stadt überhaupt keine Rolle spielen würde.


    Also ein ähnliches Schicksal zu erleiden hätte wie bei uns in Deutschland im Ruhrgebiet Traditionsvereine wie Duisburg, Essen, Bochum usw. die sich alle untereinander die paar Fan-Krumen aufteilen müssen die die alles beherrschenden Großclubs Dortmund und Schalke noch übriglassen.


    Das gestern Abend sah aber ganz anders aus. Ich fand es toll zu sehen das in Madrid noch lange nicht jeder nur Real hinterherrennt. Auch Atletico ist dort etwas wert und hat eine große Fanbasis.

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  • Kein Wunder:
    In den letzten Jahren nicht so erfolgsverwöhnt.
    Dazu der "kleine" Rivale um die Madrider Stadtmeisterschaft...
    Da ist Feuer unterm Dach.
    Wäre deren Style so gar nicht meins und wir nicht unter den letzten 4 würde ich denen in Relation zu den aderen Teams die Daumen drücken.

    Neulich wars gestern mehr als draussen

  • ja... meines wissens habe ich diese auch benutzt, so wie eben, muss etwas schiefgelaufen sein :-[
    immerhin kurbel ich die mausradindustrie an :)

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  • Eben drum.....weil da ja quasi noch nie richtig Erfolg war ist es umso überraschender was für eine große Fanbase die trotzdem haben. Da steckt schon richtig was hinter......und das ist ja nicht selbstverständlich.


    Siehe bei uns in München - wir überstrahlen alles, 1860 dagegen ist nur noch Fliegenschiss.


    Oder in Barcelona - praktisch nur Barca - Espanol zählt da doch so gut wie nichts.


    Oder in Rotterdam - nur Feyenoord - Excelsior war auch mal ein Eredivisieverein....zählt aber auch nichts.


    Und darum hat mich das gestern echt verwundert und überrascht. ;-)

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  • Mein Wunsch für den weiteren Verlauf ist ganz klar.
    Im Halbfinale Real, welches möglicherweise ohne Ronaldo antreten muss. Aber auch so habe ich einfach wieder Lust auf ein Spiel mit zwei Mannschaften, die am Fußballspielen interessiert sind. Ganz zu schweigen davon, dass ich mir sicher bin, dass wir Real packen würden.


    Und im Finale würde dann mMn Chelsea warten. Nicht zuletzt wegen der pfiffigen Courtois-Klausel, die ihnen ja zu Gute zu kommen scheint. Von der Dramaturgie, zwei Jahre nach dem Finale dahoam perfekt. Dazu hätte man bei dem, was man von den Chelsea-Fans in München und in Prag mitbekommen hat ein absolutes Heimspiel mit Gänsehautstimmung. Also nicht, dass ein CL-Finale ansonsten keinen Flair hatte, aber gegen Chelsea ginge sicher die Luzie.


    Dazu dann noch eine Woche vorher das Pokalfinale gegen den BVB. Damit würde sich der Kreis, dessen Zeichnung 2012 begann, wohl endgültig schließen. Dieselbe Konstellation wie vor zwei Jahren, nur diesmal ein anderer Ausgang.


    Ich kann das alles schon vor meinem geistigen Auge erkennen... ;-)

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  • Der wird sicher spielen. Das Ligaspiel vor dem CL-Hinspiel wurde auf 7.Mai verlegt. Offenbar wegen dem Pokalfinale unter der Woche.

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  • Oh okay, dritterfolgreichster Club des Landes mit 9 Titeln - das ist dann doch schon eine gute sportliche Ausbeute.


    Da kann man von "nie richtig Erfolg" wie ich es eben geschrieben hatte natürlich nicht mehr reden.


    Danke für die Info, Bono! ;-)

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  • Da war sogar noch etwas mehr


    1 x Weltpokal: 1974
    1 x Europapokal der Pokalsieger: 1962
    2 x UEFA Europa League: 2010, 2012
    2 x UEFA Super Cup: 2010, 2012
    1 x UI-Cup: 2007
    9 x Spanischer Meister: 1940, 1941, 1950, 1951, 1966, 1970, 1973, 1977, 1996
    10 x Spanischer Pokalsieger: 1960, 1961, 1965, 1972, 1976, 1985, 1991, 1992, 1996, 2013



    und dann war da noch Katsche :)

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  • ronaldo hin oder her, ich würde real mit kusshand nehmen. im zweiten spiel wurden die ja vorgeführt von dortmunds b-elf. da standen ein kirch, ein friedrich und ein durm auf dem platz!
    und im ersten spiel hat real einfach alle chancen reingemacht, so viel besser waren die auch nicht..dortmund hatte sehr viele gute chancen obwohl ein lewandowski gefehlt hat.


    real ist einfach ne truppe von hochbezahlten und faulen diven...benzema, ronaldo und bale bringen defensiv gar nichts, isco ähnlich wie kroos, alonso ist ein alter sack. da ist es normal dass auch so ne gute abwehr dann beim geringsten druck ins schwimmen kommt..


    atletico wäre sehr unangenehm, chelsea ebenso..ich hoffe auf real

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