Testspiel: Al-Hilal - FC BAYERN 1:4

  • Alter Schwede :8:8. Da hat der FCB einen rausgehauen. Gut, zwar nur unter dem Deckmantel der wöchentlichen Blödel-Kolummne aber trotzdem. Sehr gute Reaktion :) Nur Dortmund kommt mir da zu gut weg, die haben sich ja abgesehen von Rauball auch komisch geäussert

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  • Ich sehe das ganze positiv. Ist doch klar, dass wir ganz anders beobachtet, kritisiert und kommentiert werden als andere. Merkel muss ja auf ihr Verhalten und Aussagen auch viel mehr achten als der Kreisabgeordnete aus Hintertupfingen.


    Das ist eine Sache auf die ich stolz bin als Bayernfan.


    Meistens kann ich mich über den Dünnpfiff der über uns erzählt wird herzlich amüsieren. Nur manchmal, und für mich in diesem Fall, trifft es halt einen wahren Punkt. Mir ist generell egal, was ein 20iger oder sonst wo erzählt (meistens ist eh immer alles Scheinheilig was da kommt), sondern meine (nicht immer optimal informierte) Meinung die ich mir selbst bilde.


    Dazu kommt, dass ich dem FCB gegenüber immer kritischer eingestellt bin als anderen Vereinen. Ich bin Vereinsmitglied und hab deswegen auch höhere Ansprüche an uns als an fremde. Am FCB hängt mein Herzblut und mir ist wichtig was er macht und wie er handelt. Bei anderen Vereinen kritisiere ich gerne, aber sehe ein, dass nicht jeder so gut sein kann wie wir.

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  • Unglaublich, wie einseitig die "freie Presse" wieder den Bericht über uns zusammengestellt hat. 1 Minute vom Bochumspiel und den Rest negative Schlagzeilen über das vorangegane Testspiel.
    Soviel zum Sport im "Sportstudio" >:-|


    Was hätte man bei den Zecken ausserdem für tolle Bilder von Fans zweier Mannschaften gezeigt, wie sie zusammen feiern. Nichts zu sehen, von den vielen Blau-Roten Fanschals in Bochum :x

    Wir ham den Cup gewonnen, den Thron erklommen, der Arjen hat´s gemacht!

  • Die Reise von Bayern München nach Saudi-Arabien hat hohe Wellen geschlagen. Ex-DFB Präsident Theo Zwanziger hat laute Kritik geäußert, wie zuvor schon an der WM-Vergabe nach Katar. Wir haben Dr. Dieter Hahn, Medienunternehmer und langjähriger Kenner der internationalen Fußballpolitik, nach seiner Meinung gefragt.


    Olaf Schröder: Die Reise des FC Bayern nach Katar und vor allem nach Saudi-Arabien ist von Medien und Politikern stark kritisiert worden. Aus Ihrer Sicht zu Recht?


    Dr. Dieter Hahn: Nein, ganz und gar nicht. Wir müssen uns alle dafür einsetzen, dass Sport die Menschen verbindet, auch wenn sie in unterschiedlichen Systemen leben und völlig unterschiedliche Ansichten oder verschiedene Religionszugehörigkeiten haben. Das ist ja gerade das Wunderbare beim Sport. Dafür muss der Sport aber über der Politik stehen und nicht von ihr instrumentalisiert werden. Hier wurde dagegen ein Spiel instrumentalisiert, um - wieder einmal - Moral zu heucheln. Kein Mensch stört sich, wenn deutsche Unternehmen Autos in Saudi-Arabien verkaufen, obwohl Frauen sie nicht fahren dürfen. Ein Freundschaftsspiel des Aushängeschilds des deutschen Fußballs in einem Land, das unsere Regierung als strategischen Partner in der Region sieht, ruft dagegen Empörung hervor, weil Frauen nicht zuschauen dürfen. Das ist lächerlich. Sport verbindet und es ist gut für Deutschland, wenn die erfolgreichen Klubs der Bundesliga weltweit in Freundschaft spielen - gerade und erst recht auch im Nahen Osten. Wenn der deutsche Fußball künftig alle Ungerechtigkeiten der Welt aktiv vor Ort bekämpfen soll, wird es jedenfalls nicht mehr viele Freundschaftsspiele geben.


    Schröder: FIFA-Exekutivmitglied Theo Zwanziger hat den Münchnern vorgeworfen, Geld komme dort vor Moral. Was sagen Sie zu den Vorwürfen?


    Hahn: Ich glaube nicht, dass Theo Zwanziger, der wirklich einmal aus guten Gründen eine gewisse Bedeutung in unserem Land hatte, heute noch wirklich ernst zu nehmen ist. Es ist bedauerlich, wenn dieser Mann über seinen Bedeutungsverlust so schlecht hinwegkommt. Es wäre ihm mehr Souveränität und ein Mensch an seiner Seite zu wünschen, der ihn von solchen Auftritten abhält.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge (59) zu Besuchen in Saudi-Arabien: „Wir werden alles in der Zukunft prüfen. Aber ich habe bei Amnesty International gelesen, dass in 112 Ländern gegen Menschenrechte verstoßen wird. Unter anderem bei einem Verbündeten, den USA. Ich sage nur Guantanamo oder Todesstrafe.“


    Heißt: Rummenigge vergleicht die USA mit den Saudis, die die Einreise von Juden verbieten, sowie Bürger bei Kritik inhaftieren und auspeitschen lassen.


    Rummenigge über künftige Saudi-Reisen: „Ich bin kein Freund von Boykotten!“


    Aber: Bayern will sich künftig deutlicher gegen Rassismus und Diskriminierung in Reise-Ländern einsetzen.

    rot und weiß bis in den Tod