Testspiel: Al-Hilal - FC BAYERN 1:4

  • oh ja, unser "Verbündeter im Kampf gegen den Terror" wie ich gelesen habe.


    Politiker weltweit trauern


    US-Präsident Barack Obama würdigte den Monarchen als aufrichtigen und mutigen Führer. "Die Nähe und Stärke der Partnerschaft zwischen unseren zwei Ländern ist Teil von König Abdullahs Vermächtnis", teilte Obama am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit. Er habe an die Wichtigkeit der US-saudischen Beziehungen als Kraft für Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten und darüber hinaus geglaubt.


    Frankreichs Präsident François Hollande würdigte Abdullah als Mann, "dessen Arbeit die Geschichte seines Landes zutiefst geprägt" habe. In einer vom Elysee verbreiteten Erklärung lobte Hollande zudem Abdullahs "Vision eines gerechten und dauerhaften Friedens im Nahen Osten".


    nur Fußball spielen darf man nicht in diesem Land

  • Wo bleibt der empörte Protest gegen diese Huldigung der westlichen Staatsmänner von diesen Bundestagshinterbänklers und es heuchlerischen Oberscheinheiligen 20iger?

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  • Gaaaaanz verschiedene Dinge.............
    Ich wette das keiner den A in der Hose hat und jetzt Obama und Co lauthals kritisiert. Wenn unsere Mami jetzt nicht sofort alle politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zur USA abbricht ..............


    Ich weiß dummes Zeug was ich da schreibe, aber jetzt sollten sie Farbe bekennen unsere Politiker.


    Eigentlich dumm gelaufen für unsere Damen und Herren aus Politik und Medien das so plötzlich der König verstirbt.

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  • Es mag ja durchaus kritikwürdig sein wenn ein Fußballverein wie der FCB seinen guten Ruf nicht nutzt um auf Mißstände in einem Land hinzuweisen in dem er ein Spiel bestreitet oder das er da dann überhaupt noch spielt...


    Es ist aber ganz sicher erbärmlich und heuchlerisch wenn jemand unter dessen Verantwortung das Gleiche geschah dann dieses in seiner Kritik an den FCB zu dessen Spiel in Riad ganz offensichtlich für eigene Motive mißbrauchen möchte weil er ein persönliches Problem mit dem FCB zu haben scheint.
    Das deckt doch eines ganz deutlich auf, dem feinen Herrn Zwanziger ging es eigentlich nie um Mißstände in einigen Ländern dieser Welt die man hätte laut anprangern müßen...die waren ihm schon immer ganz egal...es war nur ein willkommener Anlass für ihn gegen einen hochangesehenen Verein zu pupsen, aus Mangel an Gründen das mal Publikumswirksam tun zu dürfen war ihm dieses Thema sehr recht...leider ist er damit ja zur Zeit nicht die einzige Person gewesen die meint noch irgendwie wichtig zu sein um das letzte Testspiel des FCB so als moralloses Fehlverhalten anprangern zu müssen.


    Da fragt man sich echt was moralloser ist, das letzte Spiel des FCB in Riad obwohl es in diesem Land Zustände gibt die für jeden einfach nicht akzeptabel sein sollten...oder diese verlogene Entrüstung einiger Personen wie z.b. ein Herr Zwanziger oder andere die dieses Thema scheinbar nur als willkommene Gelegenheit nutzen um andere Personen ob nun persönlich oder als Verein und die schon mehr als 1x bewiesen haben das sie gegen Mißstände aufmerksam gemacht haben nun so als morallose und nur an den Profit denkende mit ihrer polemischen Kritik hinstellen möchten.

    „Let's Play A Game“

  • Alter Schwede :8:8. Da hat der FCB einen rausgehauen. Gut, zwar nur unter dem Deckmantel der wöchentlichen Blödel-Kolummne aber trotzdem. Sehr gute Reaktion :) Nur Dortmund kommt mir da zu gut weg, die haben sich ja abgesehen von Rauball auch komisch geäussert

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  • Ich sehe das ganze positiv. Ist doch klar, dass wir ganz anders beobachtet, kritisiert und kommentiert werden als andere. Merkel muss ja auf ihr Verhalten und Aussagen auch viel mehr achten als der Kreisabgeordnete aus Hintertupfingen.


    Das ist eine Sache auf die ich stolz bin als Bayernfan.


    Meistens kann ich mich über den Dünnpfiff der über uns erzählt wird herzlich amüsieren. Nur manchmal, und für mich in diesem Fall, trifft es halt einen wahren Punkt. Mir ist generell egal, was ein 20iger oder sonst wo erzählt (meistens ist eh immer alles Scheinheilig was da kommt), sondern meine (nicht immer optimal informierte) Meinung die ich mir selbst bilde.


    Dazu kommt, dass ich dem FCB gegenüber immer kritischer eingestellt bin als anderen Vereinen. Ich bin Vereinsmitglied und hab deswegen auch höhere Ansprüche an uns als an fremde. Am FCB hängt mein Herzblut und mir ist wichtig was er macht und wie er handelt. Bei anderen Vereinen kritisiere ich gerne, aber sehe ein, dass nicht jeder so gut sein kann wie wir.

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  • Unglaublich, wie einseitig die "freie Presse" wieder den Bericht über uns zusammengestellt hat. 1 Minute vom Bochumspiel und den Rest negative Schlagzeilen über das vorangegane Testspiel.
    Soviel zum Sport im "Sportstudio" >:-|


    Was hätte man bei den Zecken ausserdem für tolle Bilder von Fans zweier Mannschaften gezeigt, wie sie zusammen feiern. Nichts zu sehen, von den vielen Blau-Roten Fanschals in Bochum :x

    Wir ham den Cup gewonnen, den Thron erklommen, der Arjen hat´s gemacht!

  • Die "Zecken des Fernsehens" (ZDF) nehme ich schon lange nicht mehr ernst. Am besten gar nicht einschalten in Sachen Fußball ... ;-)

    Niemand ist größer als der Verein!

  • Die Reise von Bayern München nach Saudi-Arabien hat hohe Wellen geschlagen. Ex-DFB Präsident Theo Zwanziger hat laute Kritik geäußert, wie zuvor schon an der WM-Vergabe nach Katar. Wir haben Dr. Dieter Hahn, Medienunternehmer und langjähriger Kenner der internationalen Fußballpolitik, nach seiner Meinung gefragt.


    Olaf Schröder: Die Reise des FC Bayern nach Katar und vor allem nach Saudi-Arabien ist von Medien und Politikern stark kritisiert worden. Aus Ihrer Sicht zu Recht?


    Dr. Dieter Hahn: Nein, ganz und gar nicht. Wir müssen uns alle dafür einsetzen, dass Sport die Menschen verbindet, auch wenn sie in unterschiedlichen Systemen leben und völlig unterschiedliche Ansichten oder verschiedene Religionszugehörigkeiten haben. Das ist ja gerade das Wunderbare beim Sport. Dafür muss der Sport aber über der Politik stehen und nicht von ihr instrumentalisiert werden. Hier wurde dagegen ein Spiel instrumentalisiert, um - wieder einmal - Moral zu heucheln. Kein Mensch stört sich, wenn deutsche Unternehmen Autos in Saudi-Arabien verkaufen, obwohl Frauen sie nicht fahren dürfen. Ein Freundschaftsspiel des Aushängeschilds des deutschen Fußballs in einem Land, das unsere Regierung als strategischen Partner in der Region sieht, ruft dagegen Empörung hervor, weil Frauen nicht zuschauen dürfen. Das ist lächerlich. Sport verbindet und es ist gut für Deutschland, wenn die erfolgreichen Klubs der Bundesliga weltweit in Freundschaft spielen - gerade und erst recht auch im Nahen Osten. Wenn der deutsche Fußball künftig alle Ungerechtigkeiten der Welt aktiv vor Ort bekämpfen soll, wird es jedenfalls nicht mehr viele Freundschaftsspiele geben.


    Schröder: FIFA-Exekutivmitglied Theo Zwanziger hat den Münchnern vorgeworfen, Geld komme dort vor Moral. Was sagen Sie zu den Vorwürfen?


    Hahn: Ich glaube nicht, dass Theo Zwanziger, der wirklich einmal aus guten Gründen eine gewisse Bedeutung in unserem Land hatte, heute noch wirklich ernst zu nehmen ist. Es ist bedauerlich, wenn dieser Mann über seinen Bedeutungsverlust so schlecht hinwegkommt. Es wäre ihm mehr Souveränität und ein Mensch an seiner Seite zu wünschen, der ihn von solchen Auftritten abhält.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge (59) zu Besuchen in Saudi-Arabien: „Wir werden alles in der Zukunft prüfen. Aber ich habe bei Amnesty International gelesen, dass in 112 Ländern gegen Menschenrechte verstoßen wird. Unter anderem bei einem Verbündeten, den USA. Ich sage nur Guantanamo oder Todesstrafe.“


    Heißt: Rummenigge vergleicht die USA mit den Saudis, die die Einreise von Juden verbieten, sowie Bürger bei Kritik inhaftieren und auspeitschen lassen.


    Rummenigge über künftige Saudi-Reisen: „Ich bin kein Freund von Boykotten!“


    Aber: Bayern will sich künftig deutlicher gegen Rassismus und Diskriminierung in Reise-Ländern einsetzen.

    rot und weiß bis in den Tod