Meine persönliche EM-Vorschau

  • Gruppe A:


    Polen:
    Polen hat nach einer vernünftigen Vorbereitung und nach einer durchaus günstigen Gruppenauslosung realistische Chancen, die Vorrunde zu überstehen. Aus deutscher Sicht könnte man es in etwa so formulieren: Der Vorteil der Polen ist: Sie haben mit Piszczek, Blaszczykowski (solange er nicht wieder frei vorm Tor danebenschiesst)und insbesondere Lewandowski 3 BVB-Spielern in ihren Reihen, die zumindest im Ansatz internationale Klasse verkörpern und eine ordentliche Saison gespielt haben. Der Nachteil der Polen ist: Sie haben drei BVB-Spieler in ihren Reihen, die bisher auf internationalem Niveau, sprich im Europapokal, komplett versagt haben. Mit Arsenals Stammtorwart Szczesny verfügen die Polen weiterhin über einen ausgezeichneten Torwart. Gewinnen sie das Eröffnungsspiel gegen Griechenland, sollte in der Vorrunde nicht mehr allzu viel schiefgehen, selbst der Gruppensieg ist machbar. Als einen Geheimfavoriten sehe ich Polen allerdings nicht, zu mehr als dem Viertelfinale wird es trotz des Heimvorteils nicht reichen.
    Tipp: Viertelfinale


    Griechenland:
    Von Ottos Europameistern ist nicht viel mehr viel übriggeblieben, Griechenland ist in ihrer aktuellen Verfassung kaum EM-tauglich. Nur im Falle eines überraschenden Punktgewinns oder Sieges gegen Polen mit Chancen auf das Viertelfinale.
    Tipp: Vorrunden-Aus


    Russland:
    Russland kann mit Arshavin auf eine starke Offensive bauen, das Erreichen des Viertelfinals ist trotz der wackligen Defensive möglich, mehr allerdings nicht.
    Tipp: Viertelfinale


    Tschechien:
    Von der Mannschaft, die 2004 ins Halbfinale kam, stehen noch Torhüter Cech sowie die Feldspieler Rosicky und Baros in der Startelf. Entscheidend dürfte das Auftaktspiel gegen die Russen sein. Verlieren sie dieses, dürfte es mit dem Viertelfinale gewesen sein, in allen anderen Fällen bleiben sie im Rennen. Insgesamt schätze ich die Russen allerdings etwas stärker ein.
    Tipp: Vorrunde-Aus


    Gruppe B:


    Niederlande:
    Trotz einigen Schwächen in den Vorbereitungsspielen muss man die Niederlande dieses Mal zu den ganz grossen Favoriten zählen. Bert van Marwijk kann auf ein eingespieltes Team zurückgreifen, das sich zudem seit der WM 2010 kaum verändert hat. Wenn man überhaupt Schwächen erkennen kann, dann allenfalls in der Innenverteidigung um den eher mässigen Heitinga, während Abwehrchef Mathijsen auch noch verletzt ist. Die Doppelsechs ist mit de Jong und van Bommel top besetzt, zudem bestünde links mit Van der Vaart eine gleichwertige Alternative. Kuyt, Snijder und Robben sind im offensiven Mittelfeld allesamt weltklasse-Leute, auch wenn Snijder bei Inter Mailand zuletzt nicht mehr eine herausragende Saison gespielt hat wie beispielsweise 2009/10; auch Robben muss man trotz seiner zweifellos vorhandenen Klasse aufgrund seiner letzten Spielen bei Bayern München als „Risikofaktor“ bezeichnen. Im Angriff sind die Niederländer mit van Persie und Huntelaar nahezu perfekt besetzt, van Persie ist vielleicht der beste Feldspieler des Turniers. Es könnten allerdings Unruhen auftreten, falls sich Huntelaar mit seiner zu erwartenden Reservistenrolle nicht zufriedengibt. Holland wird die Gruppenphase ohne grössere Schwierigkeiten überstehen. Der Gruppensieg ist möglich, und der wäre wichtig, um im Halbfinale den Spaniern aus dem Weg zu gehen. Die 0-3 Niederlage gegen Deutschland im November 2011 hat inzwischen keine Aussagekraft mehr, vielleicht spielt sie sogar eher den Holländern in die Karten, da sie sich besser auf Deutschland einstellen können. Aufgrund der eingespielten Mannschaft und der Qualität des Kaders ist den Holländern dieses Mal der ganz grosse Wurf zuzutrauen.
    Tipp: Europameister


    Dänemark:
    In jeder anderen Gruppe hätte Dänemark eine realistische Chance auf das Viertelfinale gehabt, in dieser Gruppe aber dürfte es für Dänemark sehr schwer werden. Die Dänen sind für jede Mannschaft ein unangenehmer Gegner, was niemand besser weiss als die Portugiesen, die die Dänen in der Qualifikation hinter sich gelassen haben. Immerhin haben sie mit Bendtner einen exzellenten Angreifer, der ein Spiel alleine entscheiden kann. Eine reelle Chance auf das Weiterkommen hat Dänemark allerdings nur, wenn sie nicht wie bei der WM 2010 das Auftaktspiel gegen die Niederlande verlieren. Der dritte Platz ist allemal machbar.
    Tipp: Vorrunden-Aus


    Deutschland:
    Zwei Fragen stellen sich mir spontan: Erstens, ist die Stammelf körperlich fit genug, um den Titel anzupeilen, und zweitens, wie geht die deutsche Mannschaft mit der immens hohen Erwartungshaltung im eigenen Land um?


    Die erwartete Stammformation ist m.E. im Wesentlichen zutreffend. Im Einzelnen:
    Tor: Neuer, den ich nach wie vor knapp hinter Casillas sehe, ist unumstritten.
    Leider ist die noch nicht eingespielte Abwehr nach wie vor die grosse Schwachstelle der Nationalmannschaft. Lahm, der zutreffend auf der linken Seite spielt, ist gesetzt und hat diese Position durch zuletzt einige gute Leistungen in der Champions League (Spiele gegen Real Madrid und Chelsea) noch einmal untermauert. Dass der eigentlich schon auf die Ersatzbank verdammte Boateng wieder in der Startelf spielt, haben sich Höwedes und Schmelzer nach ihren schwachen Testspieleinsätzen selbst zuzuschreiben. Vertretbar ist der Einsatz Boatengs allemal, ein Risiko allerdings auch! ->Trotz einer eigentlich soliden Saison hatte Boateng gerade in den beiden Finalspielen katastrophale Aussetzer, schon im DFB Pokalfinale bei einem völlig unnötig verursachten Strafstoss und mit folgenschwerem Stellungsfehler bei Chelseas einzigem Eckball im Champions League Finale, der zum Gegentor führte. Lars Bender könnte zu einer echten, nahezu gleichwertigen Alternative auf dieser Position werden. Zur Innenverteidigung: Der von mir anfangs noch kritisierte Badstuber spielte eine durchgehend überzeugende Saison und hat sich seinen Stammplatz in der Nationalelf völlig zu Recht zurückerobert. Etwas kritischer sehe ich die Lage bei Per Mertesacker. Zwar hat Mertesacker bei den WM Turnieren 2006 und 2010 überzeugt, hatte aber aufgrund seiner Verletzung seit Februar 2012 ganze 2 Spiele bestritten. Es würde einiges dafür sprechen, den etwas schwächeren, aber formstärkeren Hummels spielen zu lassen. Der wiederum versagt leider mit einer fast schon unglaublichen Konstanz, wenn er mit der Nationalmannschaft oder mit dem BVB im Europapokal antritt. Insgesamt eine sehr knifflige Entscheidung, ich hätte mich trotz aller Bedenken eher für Hummels entschieden, auch wenn die Nominierung Mertesackers vertretbar ist. Grundsätzlich ist es aber ebenso lobenswert wie zutreffend, dass Löw keine Spieler des international unerfahrenen deutschen Meisters von Beginn an spielen lässt.
    Mittelfeld: Auf den Sechserpositionen sind Khedira und Schweinsteiger gesetzt, wobei mit Kroos eine hervorragende Alternative zur Verfügung steht. Khedira spielte eine grundsolide Saison, sein Tor in Barcelona wurde auf der ganzen Welt gesehen. Auch Kroos hat eine starke Spielzeit gespielt, weswegen sich die Frage stellt, ob man aufgrund der längeren Verletzungspause Schweinsteigers nicht die ebenfalls gut eingespielten Kroos und Khedira von Anfang an spielen lassen sollte. Falls Schweinsteiger zum Start nicht 100%ig fit ist, wäre dies eine sinnvolle Alternative.
    Auf der linksaussen-Position ist Podolski (noch) gesetzt, spürt aber mächtig Druck vom eifrigen und torgefährlichen Schürrle. Özil, der wie Khedira bei Real Madrid eine überzeugende Saison spielte, ist auf der Zehnerposition gesetzt und im Moment unser bester Feldspieler. Thomas Müller spielte eine eher durchwachsene Saison (wie Lahm mit allerdings guten Spielen gegen Madrid und Chelsea), ist mangels echter Alternativen dennoch gesetzt.
    Angriff: Hier hätte ich mir neben Gomez und Klose mit Cacau noch einen dritten Stürmer gewünscht. Löws Entscheidung, hier zunächst auf Klose zu setzen, ist grundsätzlich in Ordnung, aufgrund dessen fehlender Form allerdings auch nicht unbedenklich. Gomez spielte zwar eine sehr gute Saison, konnte aber anders als Klose in der Nationalelf noch nicht vollständig überzeugen. Ob Gomez sich mit seinem Status als „Nummer 2“ zufriedengibt, bleibt abzuwarten.


    Fazit: Die Formschwäche einiger Spieler fällt aufgrund vorhandener Alternativen – viele Schlüsselpositionen sind doppelt besetzt - glücklicherweise nicht allzu schwer ins Gewicht. Anders sieht es allerdings bei der Erwartungshandlung im eigenen Land aus. Kein Land steht bei diesem Turnier mehr unter Druck als Deutschland, den Titel zu holen, auch aufgrund der knapp verpassten Erfolge in den letzten 3 Turnieren und aufgrund der Tatsache, dass seit dem letzten Triumph bei der Euro 96 inzwischen schon 16 Jahre vergangen sind. Von Spanien verlangt niemand den dritten Titel in Folge, und auch in den Niederlanden ist die Erwartungshaltung bei aller berechtigten Euphorie nicht so hoch wie in Deutschland. Natürlich tut Löw gut daran, den Ball flach zu halten und nicht in aller Öffentlichkeit den Titel zu fordern, dennoch weiss auch er, dass die nächsten Turniere nicht leichter werden. In Brasilien 2012 wird höchstwahrscheinlich eine südamerikanische Land den Titel holen, und bis zur EM im eigenen Land 2016 wird Frankreich wieder eine Mannschaft haben, die als der Titelfavorit ins Turnier gehen kann. Trotz allem berechtigen Lob über die junge und entwicklungsfähige Mannschaft ist die Lage leider ernster, als Löw es zugeben möchte. Die Erwartungen, der Druck, der auf der deutschen Mannschaft lastet, ist brutal hoch. Und genau daran wird die Mannschaft letztlich scheitern.
    Tipp: Für die Bayernspieler bleibt es beim (nächsten) Vizetitel.


    Portugal:
    In ihrer aktuellen Form (schwache Qualifikation, schwache Vorbereitungsspiele) werden es die Portugiesen schwer haben, die Gruppenphase zu bestehen. Ausser dem (ohnehin völlig überbewerteten) Ronaldo hat Portugal im Moment nicht viel zu bieten, vielleicht noch Nani von Manchester United. Eine Auftaktniederlage gegen Deutschland könnte schon als Vorentscheidung gedeutet werden. Die Substanz der Portugiesen ist einfach nicht mehr ausreichend, um mit den Niederlanden oder Deutschland mitzuhalten, was vor 4, 8 und 12 Jahren noch ganz anders aussah. Das Erreichen des Viertelfinales wäre eine faustdicke Überraschung.
    Tipp: Vorrunden-Aus


    Gruppe C:


    Spanien:
    Bis vor wenigen Monaten hatte ich Spanien noch als klaren Turnierfavoriten betrachtet, inzwischen sehe ich „La Roja“ etwas kritischer. Zunächst sind die fehlenden weltklasse-Leute Puyol und insbesondere Villa in keiner Weise zu ersetzen. Zusätzlich, und das ist der weitaus entscheidendere Punkt, macht sich bei den Spaniern – vielleicht bedingt durch das vorangerückte Alter einiger Spieler – eine gewisse Müdigkeit breit. Dies ist jedenfalls mein Eindruck, den ich insbesondere aus den CL Halbfinal-Rückspielen gewonnen hatte. Diese Spiele haben gezeigt, mit welch einfachen Mitteln Spieler wie Xavi/Iniesta/Busquets oder Xavier Alonso aus dem Spiel zu nehmen sind bzw. wie wenig Überraschungsmomente von ihnen ausgehen. Rein qualitativ hat Spanien sicherlich den besten Kader, nur das allein wird diesmal nicht reichen.
    Im Tor hat Spanien mit Casillas nach wie vor den besten Keeper der Welt. Zwar mit einigen Unsicherheiten in jüngster Zeit, aber sonst immer souverän. IM CL Halbfinal-Rückspiel war er für mich der beste Mann auf dem Platz, genützt hat es ihm allerdings nichts. Die Innenverteidigung mit Piqué und Ramos ist eigentlich herausragend, allerdings sehe ich Ramos, der aufgrund seines verschossenen Elfmeters gegen die Bayern selbst in Spanien zur Lachnummer gemacht wurde, ebenso wie Robben als klaren Risikofaktor für seine Mannschaft. Die Aussenverteidiger Alba und Arbeloa sehe ich aufgrund mangelnder Turniererfahrung nicht stärker als die deutsche oder niederländische Variante. Im defensiven Mittelfeld halte ich den leicht übermotivierten Xavier Alonso für etwas überschätzt, Busquets macht da einen besseren Eindruck. Im offensiven Mittelfeld sind Iniesta und Xavi eine Klasse für sich, Silva schätze ich dagegen etwas schwächer ein. Im Sturm hätte ich anstelle des jungen und ambitionierten Llorenete eher auf den erfahrenen und technisch versierten, wenn auch Chancentod-verdächtigen Fernando Torres gesetzt.
    Fazit: Spanien wird die Gruppenphase und das Viertelfinale ohne Probleme überstehen, im Halbfinale – dann wahrscheinlich gegen Deutschland oder Niederlande – könnte es diesmal eng werden.
    Tipp: Halbfinale


    Italien:
    Ein peinliches Vorrunden-Aus wie bei der WM 2010 dürfte den Italienern diesmal erspart bleiben, zu sehr viel mehr wird es allerdings auch 2012 nicht reichen. Italien hat nach wie vor in Buffon einen sehr guten Torwart, verfügt über eine stabile Abwehr (nur 2 Gegentore in der Qualifikation) und einen starken Angriff (Cassano und der exzentrische Balotelli). Italien hat eine solide Mannschaft, allerdings keine herausragenden Einzelspieler mehr, die ein Spiel alleine entscheiden können. Sollte Italien im Viertelfinale auf Frankreich treffen, dürfte dort Endstation sein, gegen alle anderen Gegner der Gruppe D hätte Italien eine realistische Chance. Bei der Vergabe des EM-Titels werden die Tifosi allerdings (noch) keine Rolle spielen.
    Tipp: Viertelfinale


    Irland:
    Die Iren dürfen bereits die Qualifikation zur Euro 2012 als Erfolg werten, nachdem sie bei der WM 2010 knapp und zu Unrecht an Frankreich gescheitert sind und nun zum ersten Mal seit der WM 2002 wieder an einem grossen Turnier teilnehmen. Immerhin verfügt Irland über einige sehr gute Einzelspieler, z.B. mit Given von Aston Villa, der als einer der besten Torhüter der Premier League gilt, oder mit Irlands Rekordtorschützen Robbie Keane. Für das Viertelfinale wird das zwar nicht reichen, jedoch werden die Iren ihren Gegnern das Leben schwer machen (wie beispielsweise im Achtelfinale der WM 2002 gegen Spanien) und mit ihren fröhlich-feiernden Fans ihren Beitrag zu einem erfolgreichen Fussballfest leisten.
    Tipp: Vorrunden-Aus


    Kroatien:
    Vor vier Jahren hatten die Kroaten noch eine sehr viel stärkere Mannschaft auf dem Platz, die seinerzeit im Viertelfinale im Elfmeterschiessen scheiterte. So weit werden die Kroaten dieses Mal nicht kommen, die Stammelf hat nicht genug Konstanz und leider fehlt auch Olic als Joker.
    Tipp: Vorrunden-Aus


    Gruppe D:


    Ukraine:
    Aufgrund des Heimvorteils hat die Ukraine durchaus eine Chance, die Gruppenphase zu überstehen, leicht wird es dennoch nicht. Von der Mannschaft, die bei der WM 2006 das Viertelfinale erreicht hat, sind noch einige Spieler vorhanden, nicht jedoch in der zu unerfahrenen Abwehr inkl. Torwart. Tymoshchuk und Shevchenko sind trotz ihres Alters wichtige Stützen im Team. Die Ukraine wird bis zum Schluss um den Einzug ins Viertelfinale mitspielen, diesen jedoch knapp verfehlen.
    Tipp: Vorrunden-Aus


    Schweden:
    Die extrem schwankenden Schweden sind schwer einzuschätzen, dennoch glaube ich, dass es für das Viertelfinale nicht reichen wird. Zwar kann Ibramhimovic ein Spiel alleine entscheiden, ausser ihn verfügen die Schweden jedoch über keinen Spieler internationalen Formats, insbesondere die Abwehr ist sehr wacklig. Eine Niederlage im Auftaktspiel gegen die Ukraine dürfte schon das sichere Ausscheiden bedeuten.
    Tipp: Vorrunden-Aus


    Frankreich:
    Auch die Franzosen werden anders als bei der WM 2010 die Vorrunde relativ sorglos überstehen. Frankreich hat sich nach dem Debakel/Spielerstreik 2010 erstaunlich schnell zusammengerafft und verfügt über eine Mannschaft, die man zumindest zum erweiterten Favoritenkreis zählen muss. Wichtig ist vor allem, dass wieder Ruhe ins Team eingekehrt ist, auch wenn Ribéry in Frankreich nach wie vor nicht unumstritten ist. Die seit einiger Zeit ungeschlagenen Franzosen haben einen starken Torwart (Lloris) und eine eingespielte wenn auch international unerfahrene Abwehr, aus der Evra von Manchester United herausragt. Auf den offensiven Aussenbahnen mit dem formstarken Ribéry und Nasri ausgezeichnet besetzt, schliesst Benzema, der bei Real Madrid eine überragende Saison spielte, die Stammelf ab. Die Franzosen haben beste Aussichten, die Vorrunde als Gruppensieger abzuschliessen, und wären im Viertelfinale nur gegen Spanien Aussenseiter (aber auch da nicht unbedingt chancenlos). Spätestens im Halbfinale wird Schluss sein, die Equipe Tricolore ist aber bei gleichbleibender Entwicklung auf dem besten Wege, die Euro 2016 im eigenen Land als Topfavorit anzugehen.
    Tipp: Halbfinale


    England:
    England geht mit einer eher mässigen Vorbereitung ins Turnier. Der Ausfall von Lampard fällt ebenso schwer ins Gewicht wie der für 2 Spiele gesperrte Rooney. Dennoch hat das Team genug Substanz, um die Gruppenphase zu überstehen. Immerhin haben die Engländer dieses Mal einen gescheiten Torwart (Hart) und mit den erfahrenen Cole und Terry auch eine brauchbare Abwehr, im Mittelfeld kann auf Routinier Gerrad zurückgegriffen werden. Für Rooney wird wahrscheinlich Andy Caroll in den ersten beiden Spielen auflaufen. Auch im Falle einer Auftaktniederlage gegen Frankreich ist das Viertelfinale allemal drin, mehr allerdings nicht.
    Tipp: Viertelfinale


    Nächste Vorschau: Bundesliga-Vorschau am 24.August 2012

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  • Mit Arsenals Stammtorwart Szczesny verfügen die Polen weiterhin über einen ausgezeichneten Torwart.


    Bis dahin konnte ich es noch etragen, aber das nicht...


    Wie jetzt haben die Polen 3-BVB Spieler oder nicht? Sind es vielleicht Sechzehn oder gar 30 Dortmunder? Ich meine jetzt international, also klasse ja und nein.

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  • Ich bin ein Gott was Player-Rating angeht, Szczesny verursacht einen Elfer und kriegt dabei Rot.


    Und der will mir erzählen es wäre ein ausgezeichneter Torwart, puh zum Glück habe habe ich nicht weiter gelesen.

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  • Meine persönliche EM-Vorschau?
    Grillen, Saufen, Nintendo-Mario-Kart zocken.


    Ach ja... zwischendrin nervigerweise unterbrochen durch Fußballspiele...

    give a man fire, he'll be warm for a day
    set a man on fire, he'll be warm for the rest of his life

  • Ja bierbitte ist eh der alle größte im sachen beurteilen und balotelli hypen ;)
    Ich schaue mir ziemliche viele BPL Spiele an und muss schon sagen Szczęsny gehört bestimmt zu einer der besten goalies in England. Allerdings leistet er sich diese Saison ein paar Böcke... aber selbst ein iker hat Fehler gemacht in dem Alter.

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