Fußball-WM 2022 wird nicht im Sommer stattfinden

  • Sorge wegen WM 2022: Wintersport-Vereinigung schreibt an Blatter


    Die Vereinigung der Verbände olympischer Wintersportarten (AIOWF) hat sich aus Sorge um eine mögliche Verlegung der WM 2022 in Katar in den Winter an den Fußball-Weltverband FIFA gewandt. Man habe an FIFA-Boss Joseph S. Blatter (77) geschrieben, sagte AIOWF-Präsident René Fasel, "weil wir wissen wollen, was passiert." Der 63-jährige Schweizer ist auch Präsident des Eishockey-Weltverbands IIHF.


    Verbände fürchten um TV-Präsenz


    Die Verbände befürchten, von der medialen Aufmerksamkeit einer Winter-Weltmeisterschaft, die parallel zu vielen Wintersport-Weltcups stattfinden könnte, erdrückt zu werden. "Wir wollen nicht kritisieren und wir wollen nicht in den Krieg ziehen. Wir wollen versuchen, einen Dialog zu führen", sagte Fasel der Nachrichtenagentur AFP: "Es ist unmöglich, gegen den König des Sports zu kämpfen. Sie werden nicht fragen, ob man die WM in den November verlegen kann, sie werden es tun." In Deutschland hatten zuletzt die Bosse des Deutschen Skiverbandes mit Unverständnis auf eine mögliche Fußball-WM 2022 im Winter reagiert.


    "Es würde uns natürlich hart treffen", sagte DSV-Präsident Franz Steinle: "In dieser Zeit sind ganz viele Weltcups bei uns in Deutschland. Natürlich kann man versuchen, die Zeiten zu verschieben und zu koordinieren, aber bei den Fernsehzuschauern ist ja irgendwann auch mal ein Sättigungsgrad erreicht."


    http://www.sportal.de/sorge-we…ter-1-2014012233874600000

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  • WM der Sklaven


    Unter barbarischen Bedingungen lässt Katar die Stadien für die Fußball-WM 2022 bauen. Hunderte sind schon gestorben, die Überlebenden werden wie Zwangsarbeiter behandelt und - wenn überhaupt - nur lächerlich entlohnt. Von der Ankündigung, die Kultur für die Welt zu öffnen, ist in Katar nichts mehr übrig.

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  • Das wäre natürlich überragend, aber dazu wirds nicht kommen. Zwanziger meint ja auch schon, eine Neuvergabe sei "kontraproduktiv", warum auch immer...

    Man fasst es nicht!

  • Blatter kritisiert die Entscheidung schon die ganze Zeit. Er wählte auch die USA und machte das öffentlich.
    Frag doch mal den DFB oder auch unsere Chefetage beim FCB, wann sie diese Meinung teilen. Die deutschen Vertreter äußern sich hierzu nicht und wollen auch ihre Stimmen nicht mitteilen. Es ist doch klar, dass Deutschland und Frankreich Katar den Teppich ausgerollt haben. Daher war Blatter schon aus Prinzip gegen Katar. Sind dann doch seine Feinde vereint.
    Das Katar-Fiasko dürfte Blatter gar noch stärken. Wenn eben Stück für Stück mehr herauskommt, was da für Machenschaften seitens Deutschland und Frankreich pro-Katar liefen.
    Aber die mediale Macht des DFB sorgt in Deutschland halt dafür, dass kein Blatt wirklich mal darüber berichtet. Immer nur gegen Blatter.

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  • Medien: 3,7 Millionen Euro Bestechungsgelder von Bin Hammam


    Der ehemalige Vize-Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, Mohamed Bin Hammam, soll mit umgerechnet 3,7 Millionen Euro (5 Millionen Dollar) geschmiert haben, damit sein Heimatland Katar die WM-Endrunde 2022 erhält. Dies berichtet die britische Zeitung "Sunday Times".


    Im Dezember 2010 hatte das Exekutivkomitee der FIFA in Zürich völlig überraschend dem Emirat am Persischen Golf den Zuschlag für die WM-Ausrichtung erteilt. Wiederholt war Bin Hammam bereits in der Vergangenheit mit Schmiergeldzahlungen in Verbindung gebracht worden, unter anderem auch im Zusammenhang mit seiner Bewerbung um das FIFA-Präsidentenamt 2011. Seit 2012 ist der steinreiche Katarer von allen Ämtern im internationalen Fußball zurückgetreten. Bin Hammam war Präsident der Asiatischen Fußball-Konföderation.
    Die "Sunday Times" hatte versucht, von Bin Hammam eine Stellungnahme zu den Vorwürfen zu erhalten. Doch blieb er Antworten auf entsprechende Fragen der Zeitung schuldig. Das katarische WM-Bewerbungskomitee spielte auf Anfrage die Rolle Bin Hammans herunter, außerdem habe dieser keine Kenntnis von Geldzahlungen gehabt.


    Nach Angaben der Gazette soll Bin Hammam Zahlungen von bis zu 140.000 Euro auf Konten angewiesen haben, die von den Präsidenten von 30 afrikanischen Fußball-Verbänden kontrolliert werden. Außerdem initiierte er Hospitality Events in Afrika und soll die Gelegenheit genutzt haben, dort ebenfalls Schmiergeldzahlungen vorzunehmen.


    Allein 1,1 Millionen Euro sollen von Bin Hammam auf ein Konto, das unter der Kontrolle des langjährigen Chefs der Konföderation von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik CONCACAF, Jack Warner (Trinidad/Tobago), überwiesen worden sein. Warner war 2011 von seinen Ämtern im internationalen Fußball zurückgetreten.


    Zuletzt hatte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter erklärt, die Vergabe der WM-Endrunde an Katar sei ein Fehler gewesen.


    http://www.sportal.de/medien-3…mam-1-2014060138442900000

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  • Wäre das beste was passieren könnte.



    Und dann vielleicht in ein Land, das Fußballtradition und Menschenrechte aufweisen kann und das ein solches Tunier auch finanziell stemmen kann....

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  • 1. Ich hoffe, dass die WM nicht in Katar stattfindet
    2.Ich denke nicht, dass die WM in Katar stattfindet. (wir wissen ja alle warum und der Blatter hats auch mal "gecheckt" :D, zumindest halber, denn die Toten sind ihm ja ziemlich egal...)


    Frage ist: wie werden die Schlaumeier seitens Katar reagieren? Wahrscheinlich kriegen sie dann ein wenig mehr Geld, wie gegeben, damit nichts schmieriges offiziell wird... Drecksfifa!>:-|

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