Fußball-Europameisterschaft 2020

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    Sowas dummes hab ich auch selten gelesen. Warum sollte man auch akzeptieren, dass jemand andere unterdrücken möchte.


    Abgesehen davon ist der Vergleich auch sachlich falsch. Auf der einen Seite wird unterdrückt und es findet Gewalt statt, auf der anderen Seite soll mit Bunten Farben etc. dagegen protestiert werden. Da muss schon irgendeine Schraube locker sein um das gleichzustellen.

    Edited once, last by moenne: S. Seite zuvor ().

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    Wie alt bist du?

    Hast du in der Schule das Fach Geschichte boykottiert?

    Schau dir mal die Geschichtsbücher, sagen wir mal ab 1929 bis 1945, genauer an.

    Aber du hast Recht: Auch du hast das Recht, so einen Unsinn zu posten.

    Nennt sich (Meinungs-) Freiheit.

    Genau das, was der Viktor Balaton anderen verwähren will. :thumbup:

    Edited once, last by moenne: s. Seite zuvor ().

  • Ein sehr heikles Thema.
    Ich als Sportler bin eher der Meinung man sollte Fussball, also Sport, so sein lassen. Ohne Politik.
    Politik = Probleme

    Das ganze Stadion wird gegen uns sein bis auf die Bayernfans wird ganz Deutschland gegen uns sein, was Schöneres gibt es nicht!

  • Ein sehr heikles Thema.
    Ich als Sportler bin eher der Meinung man sollte Fussball, also Sport, so sein lassen. Ohne Politik.
    Politik = Probleme

    Ist wirklich ein zweischneidiges Schwert, nur eine Antirassismuskampagne auf Hochglanz fahren, wie die UEFA reicht eben auch nicht. Da sollte man für jede gute Tat von Nationen oder Vereinen einen Freiraum lassen, für die sie sich engagieren.

    MINGA, sonst NIX!

  • USEC : Falls du Mitglied dieses schönen Vereins sein solltest, guck dich mal bitte nochmal um und überleg, ob du da so richtig bist. Das ist klassisches blaubraunes Geschwurbel, das hier keiner braucht.


    sean26 : hast "du als Sportler" denn Menschen, die mit dir Sport machen?

    Dann ist das Thema auch bei dir längst angekommen.

    Es ist keine Politik, Menschen gegen Diskriminierung zu verteidigen und ihnen zu zeigen, dass sie völlig natürlich dazu gehören. Allein, dass man das hier mit x Leuten diskutieren muss, zeigt, dass jeder blöde Regenbogen bitter Not tut!

  • Ein sehr heikles Thema.
    Ich als Sportler bin eher der Meinung man sollte Fussball, also Sport, so sein lassen. Ohne Politik.
    Politik = Probleme

    Natürlich ist es ein sehr heikles Thema, vor allem wenn man an die nächste WM denkt, in einem Land wo sexuelle Handlungen unter Frauen sowie unter Männern verboten sind und mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft wird.

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  • Vielen Dank an jene, die mit ihren Antworten meine Aussage nur bestätigt haben :thumbsup:

    Ihr dürft dann jetzt gerne weiter in eurer heilen "alles ist bunt Mainstream-Welt" leben und diskutieren. Das mit der Toleranz lernt ihr dann vielleicht irgendwann noch. :*

  • Da drehen wir uns aber im Kreis.


    Ich hätte beispielsweise ein sehr, sehr großes Problem damit, wenn ein Sportler oder eine Mannschaft sich im Sport für oder gegen die Frauenquote positioniert. DAS ist beinharte Politik über die man auf der Sachebene trefflich streiten kann. Da sage ich auch: Damit möchte ich im Sport, wenn ich Fußball gucken und vom Alltag ausspannen will, nicht konfrontiert werden. Oder wenn ein Fußballer sich im September auf dem Fußballplatz zu einer Partei bekennt, um im Bundestagswahlkampf ein Statement zu platzieren. Hat da nichts verloren, weil das nicht Aufgabe des Sports ist.


    Im Bereich Rassismus und Homophobie und der damit verbundenen Ausgrenzung liegt das aber nicht so: Das sind Werte, über die ich nicht mehr diskutieren will. Ich will, dass in dem Land, in dem ich lebe, jeder unbeachtet seiner Hautfarbe oder seiner sexuellen Orientierung frei leben, sich frei entfalten und die gleichen Rechte und Chancen wahrnehmen kann - so lange sie oder er sich an die hier geltenden Gesetze hält, das versteht sich aber von selber.


    Ich verstehe, wenn man sagt: Ok, eine bunt angeleuchtete Allianz Arena ist, wenn sie sich konkret gegen die ungarische Staatsspitze richtet, ein politisches Zeichen. Ja, das ist es dann. Aber was dahinter steckt, darf doch im 21. Jahrhundert nicht mehr streitbar sein. Wenn ich für bestimmte Werte einstehen will und versuche, sie im täglichen Leben zu leben, dann darf ich sehr wohl darauf hinweisen, wenn diese in einem anderen Land mit Füßen getreten werden. Ich bin ein überzeuger Europäer, unterstütze den Gedanken der Europäischen Union zu 100 % und halte diese Idee, so beschwerlich und natürlich immer auch mal fragwürdig EU-Politik sein mag, für absolut richtig. Und deshalb kann ich es doch durchaus kritisieren, wenn ein Land in diesem Staatengebilde (in dem Fall Ungarn) Menschen unterdrückt und drangsaliert, nur weil sie homosexuell sind. Das hat nichts mit Moralapostel zu tun oder damit, dass andere Länder ihre Suppe brödeln sollen und wir halt unsere. Und ich kritisiere in dem Zusammenhang auch Russland, wenngleich sie nicht Mitglieder EU sind. Ich darf das. Das ist freie Meinungsäußerung. Meine Meinung. Andere dürfen eine andere haben.


    Und deshalb sage ich auch immer noch: Es mag nicht unbedingt gastfreundlich sein, Orban mit einer Allianz Arena in Regenbogenfarben zu konfrontieren und es wird diese Welt auch nicht verbessern. Aber ich mag es nicht, dass so ein Kontext dann zu einem Politikum wird und diejenigen hofiert werden, die meiner Meinung nach da einfach auf dem falschen Weg sind, weil ihre Regierung Toleranz und Respekt nicht als selbstverständlich, sondern als problematisch ansieht.


    Dass ich das nicht gut finde, darf ich sagen. Damit muss Orban klarkommen. Ich muss dann damit klarkommen, dass er eine andere Linie zieht, auch wenn mich das ratlos zurücklässt.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Vielen Dank an jene, die mit ihren Antworten meine Aussage nur bestätigt haben :thumbsup:

    Ihr dürft dann jetzt gerne weiter in eurer heilen "alles ist bunt Mainstream-Welt" leben und diskutieren. Das mit der Toleranz lernt ihr dann vielleicht irgendwann noch. :*

    Du drehst aber hier gewaltig etwas so, wie es dir passt. Denn die Toleranz, die du für andere Länder einforderst, wird eben in diesen Ländern nicht gelebt. Toleranz heißt nicht, dass der andere auf jeden Fall Recht hat. Diskriminierung von Minderheiten muss man nicht kommentarlos stehen lassen, nur, weil sie in anderen Ländern üblich ist.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Natürlich ist es ein sehr heikles Thema, vor allem wenn man an die nächste WM denkt, in einem Land wo sexuelle Handlungen unter Frauen sowie unter Männern verboten sind und mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft wird.

    Umso wichtiger, dass man auch dort vor Ort Zeichen setzt und den Samen setzt. Der User mathanias hat das im Javi Thread in wenigen Sätzen heute wunderbar ausgeführt.

  • Vielen Dank an jene, die mit ihren Antworten meine Aussage nur bestätigt haben :thumbsup:

    Ihr dürft dann jetzt gerne weiter in eurer heilen "alles ist bunt Mainstream-Welt" leben und diskutieren. Das mit der Toleranz lernt ihr dann vielleicht irgendwann noch. :*

    Bist du eine Art Postillon-Bot? Gut gelungen!

  • sean26 : hast "du als Sportler" denn Menschen, die mit dir Sport machen?

    Dann ist das Thema auch bei dir längst angekommen.

    Es ist keine Politik, Menschen gegen Diskriminierung zu verteidigen und ihnen zu zeigen, dass sie völlig natürlich dazu gehören. Allein, dass man das hier mit x Leuten diskutieren muss, zeigt, dass jeder blöde Regenbogen bitter Not tut!

    Natürlich, das sind ja meine Kommilitonen und im privaten auch Sportspartner, welche sich (politisch) deutlich von mir abgrenzen. Das ist mir egal.
    Ich möchte "nur" den Sport, ein gemeinsames Projekt oder den Contest mit ihnen geniessen. Politik ist zu negativ für den Sport. Da kommt man nie auf einen gemeinsamen Nenner. Es ist sinnlos.

    Das ganze Stadion wird gegen uns sein bis auf die Bayernfans wird ganz Deutschland gegen uns sein, was Schöneres gibt es nicht!

  • Vielen Dank an jene, die mit ihren Antworten meine Aussage nur bestätigt haben :thumbsup:

    Ihr dürft dann jetzt gerne weiter in eurer heilen "alles ist bunt Mainstream-Welt" leben und diskutieren. Das mit der Toleranz lernt ihr dann vielleicht irgendwann noch. :*

    Ich würde Dir gern ans Herz legen, Zitate ggf. vor dem Zitieren zu prüfen. So von wegen "Wein predigen und Wasser saufen" finde ich allerdings auch irgendwie schön. Auch wenn da irgendwie etwas vertauscht rüberkommt...

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Ich bin eigentlich gleicher Ansicht. Nur folgende Gedanken meinerseits auf Deinen guten Beitrag:


    Man mag als Frau angesichts der Vertretungsquoten durchaus dafür plädieren können, dass man im 21. Jahrhundert wohl eine etwas gleichmässigere Geschlechterverteilung in Gremien erwarten darf und dehalb Quoten erfoderlich sind. Damit wird das Thema von Politik in "heute nicht mehr streitbar" transferiert. Die Grenzlinie ist durchaus subjektiv.


    Gedanken der EU? Die EU welche der Türkei Geld bezahlt damit ihr Despot dafür sorgt, dass die Aussengrenzen für uns geschlossen werden, Flüchtlinge erbärmlich behandelt werden etc. etc. Die EU die mit Grenzschutz dafür sorgt, dass im Mittelmeer Flüchtlinge ersaufen oder in die Gewalt lybischer Extremisten zurückgeschoben werden. Naja...