Schiedsrichter

  • frage dahlmann: fühlten sie sich von anfang vom amarell abhängig/unter druck gesetzt ?
    -> welche abhängigkeit,welcher druck? in welcher hinsicht ?
    anwort: ja , ich fühlte mich unter druck gesetzt
    -> hääääääääääää?

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  • wenn man sich in der materie ein wenig auskennt dann ist das alles mehr als schlüssig, leider!
    für aussenstehende nicht immer, aber das ist auch in solchen konstrukten und geschehnissen nicht zu erwarten!

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  • Ruf doch einer mal beim deutschen Sportfernsehen an und erzählt denen, dass der VFB heute Abend gg Barca spielt. Darüber berichten die nämlich nicht.


    Ich glaube, dass haben die vergessen.


    Kann ja mal passieren. Unglaublich wichtig, dieses Thema.


    Ich bin für rosa Schiritrikots nächste Saison.

  • hat er mal gesagt "wenn das, dann das?" Genial :D Und immer die Einblendungen der Texte :-O Naja, immerhin haben sie beide Seiten angehört. Aber das mit dem heterosexuell glaube ich diesen gegelten nicht.

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  • Ich kriege bei einer solchen "Berichterstattung" regelrecht Brechreiz. Habe keines der Interviews länger als 5 Minuten gesehen, und als heute die Frage kam nach "Sind Sie schwul?" bzw. "Haben Sie derzeit eine Freundin?" (grob formuliert), habe ich wieder abgeschalten. :x Was interessiert mich es denn???


    Der Beschuldigung muss natürlich nachgegangen werden, es muss vollständig aufgeklärt werden - aber wer kann seinen Rotz nicht für sich behalten, sondern muss es nach außen tragen? So, dass die um "Aufklärung besorgten" Journalisten fleißig Arbeit haben? Und ich habe nicht den Eindruck, dass Kempter kein Gehör bekommen hat und ihm nichts anderes übrig blieb, sich als letzte Möglichkeit an die Öffentlichkeit zu wenden.


    Einfach ekelerregend...

    Glaub nicht alles was du siehst. Selbst Salz sieht aus wie Zucker.

  • Die Affäre im deutschen Schiedsrichterwesen erfährt eine neue Wendung. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau hat sich ein Nachwuchs-Schiedsrichter, der unter anderem auch in der dritten Liga als Linienrichter aktiv ist, beim Deutschen Fußball-Bund gemeldet. Der Mann berichtete demnach, dass Schiedsrichter Michael Kempter sich ihm am 13. Mai in einem Hotel aktiv mit deutlichen Absichten angenähert hätte.


    Der 27-jährige Kempter sagte am Freitagabend auf Anfrage der FR, er sei über die Vorhaltungen informiert, könne sie aber "nicht bestätigen", sie seien "falsch". Kempter hatte am fraglichen Abend, einem Mittwoch, die Partie Schalke 04 gegen den VfB Stuttgart (1:2) gepfiffen.


    Der im Dezember auf die Fifa-Liste beförderte Sauldorfer hatte Mitte Dezember dem Vorsitzenden des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, Volker Roth, angezeigt, er fühle sich von seinem Förderer Manfred Amerell sexuell belästigt. Der vor zwei Wochen aus dem Schiedsrichter-Ausschuss zurückgetretene Amerell dementierte das entschieden und ließ durchblicken, zwischen ihm und Kempter habe es eine intensive Beziehung gegeben: "Das Verhältnis war äußerst freundschaftlich und sehr eng. Da kann sich jeder seinen eigenen Reim machen, wie er das interpretiert und auslegt." Es wurde in einigen Medien, unter anderem auch in der Frankfurter Rundschau, als Hinweis auf eine homosexuelle Beziehung im beiderseitigen Einvernehmen interpretiert. Kempter wies das am Montag in einem FR-Interview entschieden von sich: "Es bestand von meiner Seite kein Einvernehmen." Er habe Amerell nach dessen ersten intensiveren Annäherungsversuch klargemacht, dass "ich das nicht mag".


    Der Deutsche Fußball-Bund wollte am Freitagabend weder bestätigen noch dementieren, dass sich ein Schiedsrichter mit entsprechenden Informationen bei ihm gemeldet hätte. Der Verband reagierte dann aber noch mit einer Presseerklärung: "Die Frage, ob Herr Kempter etwas mit einem Mann oder einer Frau hatte, ist für den DFB überhaupt nicht relevant, solange er seine Pflichten als Schiedsrichter nicht verletzt hat. Im Gegensatz zu Herrn Amerell, der in seiner Funktion zu den ihm anvertrauten Schiedsrichtern die nötige Distanz wahren musste, liegen dem DFB bei Herrn Kempter keine Hinweise auf eine Pflichtverletzung vor. Wie und mit wem ein Mitarbeiter sein Privatleben verbringt, ist für den DFB nicht zu bewerten."


    Damit räumt der DFB indirekt ein, über den Vorgang Bescheid zu wissen, der vor allem deshalb von Bedeutung sein kann, weil Kempter am Montag im Interview deutlich gemacht hatte, er sei "nicht homosexuell". Zudem hatte er ergänzt: "Ich finde aber auch, dass das für diesen Fall nicht entscheidend ist." Sollten die Informationen des betreffenden Schiedsrichters jedoch der Wahrheit entsprechen und es sich um kein Komplott gegen Kempter handeln, wäre Kempters Glaubwürdigkeit erschüttert.


    Derweil sind in der Angelegenheit Amerell/Kempter/DFB, die am kommenden Donnerstag vor dem Münchner Landgericht verhandelt wird, weitere Ungereimtheiten aufgetreten. Nach Kempters Darstellung hat er Volker Roth am 17. Dezember in dessen Firma in Salzgitter darauf "aufmerksam gemacht, wie die Abläufe im Fall Amerell in meinem persönlichen Fall waren. Und ich habe ihm gesagt, dass es noch andere Fälle gibt, von denen ich inzwischen gehört hatte. Ich hatte detaillierte Informationen in der Hand."


    Laut FAZ widerspricht der 68-jährige Roth dieser Darstellung Kempters ausdrücklich: "Kempter hat nur über sich und Amerell gesprochen, nicht aber über andere, möglicherweise in Mitleidenschaft gezogene Schiedsrichter."


    FR-online.de

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