Schiedsrichter

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">- Sie kann nicht genutzt werden um das Spiel in der Schlussphase mutwillig zu unterbrechen bzw. um den Spielfluss zu zerstören!!! (Thema: ich führe mit einem Tor 2 Minute Nachspielzeit) Dann wird nimmer nur gewechselt sondern ich hole auch meine beiden challenges raus)</span><br>-------------------------------------------------------


    -> Nachspielzeit abschaffen
    -> Nettospielzeit einführen


    Dann kann der so oft wechseln wie er will ...


    Dazu habe ich aber auch in meinem langen Text oben schon was geschrieben, dass nämlich Nachspielzeit für mich eine der SINNLOSESTEN WILLKÜRENTSCHEIDUNGEN im Fussball ist ... Siehe CL Finale 1999 :x

    #FCB2020: happy anniversary & 120 years of passion! <3

  • @ whisky


    ok ,


    du willst zum Basketball, dann lass uns darüber sprechen.


    1. beim basketball gibt es keinen Oberschiedsrichter sondern nur 3 Schiedsrichter welche alle gleichberechtigt sind.


    2. Der 1 schiedsrichter wird deshalb bestimmt, da er die Schiedsrichter generell nach außen vertritt und auch für die organisatorischen Sachverhalte zuständig ist


    3. Der Komissar ist auch nur für die Einhaltung organisatorischer Sachverhalte (Kampfgericht, Bankzone usw.) zuständig. Desweiteren kann er unterstützen bei Situationen welche neben dem Spielfeld oder Abseits der Spielsituation stattfinden.



    An was erinnert mich das wohl?


    Ach ja fast an die vier Schiedsrichter welche wir aktuell beim Fußball haben. (unterschied, dass die Linienrichter weniger rechte haben und nicht direkt aktiv ins Spiel eingreifen dürfen)
    Der Komissar im Basketball ist zu vergleichen mit dem 4 Schiedsrichter, welcher auch berichtigt ist auf Sachverhalte hinzuweisen welche neben dem Spielfeld oder Abseits des Spielgeschens passieren oder mit Informationen zur Seite steht!!!


    Desweiteren finde ich es bei der hohen anzahl an Fehler, strittigen entscheidungen und diskussionen welche aktuell im basketball im zusammenhang mit den schiedsrichtern geführt werden nicht als ideales vorbild

    0

  • ochris ,



    Prinzipiell denke ich ein interessanter ansatz. Denke zwar, dass es im Fußball schwer wird den umzusetzen, aber interessant.


    Wenn man ne sinnvolle Idee hat wie sich die Nettospielzeit zusammensetzt und bei welchen situationen die Uhr angehalten werden sollte, könnte der ansatz umsetzbar sein.


    Problem wird es sein, zu bestimmen wann die uhr gestoppt werden soll. Da erfüllen die sportarten bei dennen diese methode angewendet wird andere vorruassetzungen bzw charakteristika.

    0

  • @ whisky:


    Wo ist das Problem gib eine Zahl für das Spiel vor, meinetwegen 2 pro Trainer und sage nur wenn er Recht hat, bleibt das Recht 2x zu wählen da, ansonsten reduziert sich das auf 1 und letztlich auf 0 und dann hat man schlicht Pech gehabt (man hat das ja auch 2x genutzt ohne das man Recht hatte). </span><br>-------------------------------------------------------


    Aber was bringen Dir zwei (oder meinetwegen auch vier oder zehn) Challenges, wenn es pro Spiel z.B. 50 knifflige Szenen gibt? Von 50 Aktionen lediglich vier genauer zu untersuchen, halte ich für unausgegoren. Die vier machen den Braten jetzt auch nicht fett, von daher wäre das in meinen Augen ein belangloses Kratzen an der Oberfläche. Dann könnte man auch ganz darauf verzichten.



    @ desmokevin:


    Also challenge 2 Weg. Danach kommt ne klare !!! Ne hundert Prozentige Fehlentscheidung des Schiedsrichters!! Was passiert denn dann?</span><br>-------------------------------------------------------


    Genau das ist der Punkt. Man hat sein Challenges-Kontingent beispielweise in der 79. Minute aufgebraucht, und in der 85. Minute gibt es ein klares Foulspiel im Strafraum, welches der Schiedsrichter jedoch nicht sieht. Ich finde, dann kann man nicht einfach sagen: "Tjaaa, Pech gehabt, Herr Tuchel! Sie hatten zwei Challenges, und Sie haben bereits von ihnen Gebrauch gemacht. Da kann man jetzt leider nichts mehr machen." Das würde dem Schiedsrichter vielleicht genau in den beiden Momenten, als die Challenges eingesetzt wurden, Gewissheit verleihen, aber nicht in der dritten Szene, d.h. das Spiel wurde in dem Fall nicht zu 3/3, sondern nur zu 1/3 "verpfiffen". Aber immer noch 1/3 zu viel, und das mit technischer Unterstützung! Womit wir also wieder beim leidigen Thema namens Schiedsrichterdiskussion angekommen wären.


    Sie führt nicht zu noch mehr verwirrungen. Bsp.: Oberschiedsrichter sagt ja Schiedsrichter nein!! </span><br>-------------------------------------------------------


    Auch eine gute Frage. Wer ist der Boss? Einer alleine, der oben im Studio die Szenen nochmal am Fernseher auseinandernimmt? Oder ein Gremium von fünf Schiris, die dann bei jeder Szene demokratisch darüber abstimmen, ob das denn nun Abseits war oder nicht?


    Ich würde auch zwei Linienrichter auf jeder Hälfte für eine gute Idee halten, wobei hier natürlich wieder das Problem auftaucht, dass der eine vom anderen beeinflusst werden könnte, wenn er die Szene nicht genau beurteilen kann. Linienrichter Schulze hebt die Fahne, Linienrichter Müller ist sich dagegen nicht sicher und würde tendenziell weiterspielen lassen. Da spielt einem dann halt die Psyche einen Streich und man verlässt sich auf den anderen in der Hoffnung, er könne die Szene zweifelsfrei bewerten.



    @ ochris:


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">-> Nachspielzeit abschaffen
    -> Nettospielzeit einführen </span><br>-------------------------------------------------------


    Über die Vorschläge, die Du in Deinem vorherigen Beitrag gemacht hast, kann man echt diskutieren. Ich hätte nichts dagegen, wenn die Zeit bei Auswechslungen oder Fouls angehalten würde. Dies würde solche Zeitschinderei wie letztes Jahr in der CL-Quali beim Spiel Sampdoria - Bremen oder in der EL bei Sevilla - BVB wenigstens verhindern. Damit wäre dann auch gewährleistet, dass tatsächlich jede Mannschaft 90 Minuten Zeit hat, Tore zu schießen, und nicht nur effektiv 75.


    Mal was anderes: Eigentlich gilt die Regel "Im Zweifel für den Stürmer" bei Abseitsentscheidungen ja seit Jahrzehnten, dran halten tun sich allerdings die wenigsten Schiedsrichter, obwohl sie nachweislich gar nicht erkennen können, ob der Stürmer mit seiner Fußspitze im Abseits steht oder nicht (Vergrößerungslinsen dürften sie wohl nicht in ihren Augen haben). Da gibt es meines Erachtens noch großen Nachbesserungsbedarf.

    0

  • Nochmal wir bewerten doch alle Szenen mit ner Challenge, solange der Trainer dabei richtig liegt. Liegt er falsch verliert er eine Challenge und liegt er nochmal falsch hat er halt keine mehr. Irgendwann ist es gut. Gibt es dann noch nee Szene hat er irgendwann auch Pech gehabt. Der Trainer soll das nicht nutzen um taktisch ins Spiel einzugreifen er soll sich sicher sein das es sich um Abseits, ein reguläres Tor oder was auch immer handelt und dann entsprechend die Challenge anfordern.

    0

  • Ich glaube manche der viseobeweis Befürworter müssen mal verstehen, dass es nicht nur um technische Vorraussetzungen geht !!


    Ich habe kein Problem mit einem Videobeweis und erst Recht nicht mit dem chip im Ball. (welchen ich zur Toridentifikation sogar für sehr sinnvoll halte)


    Nur geht es mir darum, dass technisch möglich nicht immer gleichbedeutend mit sinnvoll ist. Viele Dinge sind technisch möglich, jedoch ist die Frage ob sie auch was nützen oder die gegebene situation (inklusive äußerer einflüsse) optimieren. Das ist leider oft nicht der Fall!

    0

  • @whisky


    du drehst dich doch im Kreis !


    Egal welches argument es interessiert dich nicht!!!


    Wen du nur eine Bestimmte anzahl an challenges vergibst, dann kannst du nicht alle Szenen bewerten!!!


    Du setzt ne Grenze also kann sie auch erreicht werden!!!



    Zu sagen solange er recht hat, behält er die challenge ist doch keine Lösung des Problems!!! (Siehe mein Beispiel) (andere Position =ander Perspektive = andere sicht = andere einschätzung)


    Und das Thema taktisch ins Spiel eingreifen ist doch mit der Begrenzung auch nicht gelöst!! taktisch Eingreifen wird eine Trainer gegen Ende des Spiels und nicht am Anfang!!!


    Im ganzen unterstellst du den Schiedsrichtern doch gerade dass Sie mutwillig, so offensichtlich und so eindeutig falsch Pfeifen, dass der Trainer es jedes mal einwandfrei erkennt!!


    Leider geht es hierbei jedoch nicht nur um schwarz oder weiß. es gibt auch bisserl was dazwischen !!!!


    Da hinkt doch der ganze vergleich mit der challenge (Hawk Eye) im Tennis!!! Da geht es nämlich um schwarz oder weiß. Die Challenge im Tennis wird genutz, um zu sehen ob der ball innerhalb oder außerhalb war. Das sind komplett andere Grundvoraussetzungen. hierbei ist es auch verständlich, dass er die Challenge behält wenn er recht hat, bzw verliert wenn nicht, da es um eine klare ja oder nein Frage geht welche sich in kürzester Zeit exact nachweisen lässt. Zusätzlich erhält der Spieler je nach Turnier in jedem satz eine neue Challenge wenn er die alte verloren hat.

    0

  • Zumal das Hawk - Eye im Tennis eine 100% - Entscheidung trifft. Entweder, der Ball war noch auf der Linie ... oder eben nicht.


    Aber was willst du bei einer Entscheidung machen, wie dem Elfer gg Köln am letzten WE.


    Kannst du dir aus 100 Blickwinkeln anschauen und wirst am Ende 50 Experten haben, die sagen Elfer ist ok, Rot auch, und wirst 50 haben, die das anders sehen.


    FF

    0

  • Es erleichtert aber die Dinge massiv, offensichtlich sind ja einige klare nicht Elfer von der Bank zu erkennen, da wird aber trotzdem Elfer gegeben und es soll Schiris geben die sich nachdem hinstellen und sagen, ich lag eindeutig falsch und genau diese Fälle kann man schon mal kriegen wenn man den TV Beweis einfordert.


    Nochmal man wird nicht jeden Fall lösen können, aber man wird deutlich mehr lösen können. Und das muss das Ziel sein.


    Es geht um verdammt viel Geld, es geht um verdammt viele Jobs, auch um den von kleinen Angestellten bei den Vereinen die ihren Job verlieren wenn ein Verein runtergeht oder einen bestimmten Platz nicht erreicht.


    Muss ein Schiri letztlich immer noch entscheiden Foul oder nicht Foul, Elfer oder nicht Elfer, ja das muss er aber wenn er die Chance hat von außen Hilfe zu bekommen oder sich selber die Bilder aus verschiedenen Perspektiven ansehen kann, nach seiner spontanen Entscheidung dann haben wir wesentlich mehr Gerechtigkeit. Jeder kann sich mal irren, aber wenn er auf dem Punkt zeigt, dann zeigt er auf dem Punkt, wenn er nach dem Spiel merkt, Mist der Stürmer hat beschissen und sich einfach fallenlassen dann ist der fein raus, hat nämlich unter Umständen den entscheidenen Elfer rausgeholt. Im Spiel könnte er mithilfe (wahrscheinlich aus Zeit gründen von außen) schnell den Pfiff klarstellen und mal ehrlich wird sich eine Seite aufregen, ja aber dann weil der Schiri die Courage hat seinen Fehler sofort selbständig zu berichtigen, eben weil er vorher nicht alles sehen konnte.


    Beim Tennis eindeutig, das ist richtig, wäre es beim Abseits aber auch, entweder Abseits oder nicht, der PC kann dir innerhalb von ms sagen ob der Spieler mehr als 70cm im Abseits steht und das ist entscheidend, weil alles andere das Auge garnicht wahrnehmen kann.


    Muss man passives Abseits eventuell wieder abschaffen, ja aber die Auslegung dieser Regel wird ja von jedem Schiri eh individuell ausgelegt.

    0

  • @ whisky


    sorry, ich hab es schon mal gesagt, aber nochmal !!


    So macht die Diskussion null sinn, wenn du jedesmal die Ausgangssituation verdrehst ?


    Ich glaube, dass mittlwerweile mehrere Leute versucht haben dir zu erklären, wo die Probleme des Videobeweises sind!!!


    Du bist dafür und das ist OK. dann bleib es auch und fordere den Videobeweis weiter!!! Wenn alles so Problemlos ist, dann rufe doch bitte mal beim DFB und setze es gleich mal um !!!


    Bin mal gespannt wie du deine ganzen Ausnahmen und "wenns" und "aber" und "vielleicht" und "wenn dann" in ein Regelwerk packst !!!

    0

  • mit dem heutigen stand der technik ist der videobeweis kein problem.
    wird gleichzeitig (wie beim handball) timeout eingeführt, kann nachspielzeit entfallen, zeitspiel bringt nichts mehr, die schauspielereien zum zeitschinden sind umsonst, die auswechslungen in den letzten 5 min sind sinnlos usw.
    ein spiel dauert dann zwar 2h aber dem fan sollte das egal sein.

    0

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">und über was wollt ihr euch dann noch aufregen? </span><br>-------------------------------------------------------


    Fragt ausgerechnet ein Börsenguru ... über die sch**ss Banken, die Politik und Griechenland halt ... was sonst?! :D

    #FCB2020: happy anniversary & 120 years of passion! <3

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">also das mit dem videobeweis könnte man schon regeln..zb wie im eishockey:


    jede mannschaft hat pro spiel 2 mal das recht den videobeweis zu fordern..das würde vll insgesamt 5 minuten nachspielzeit machen, na und?!


    die leidigen schiri-diskussionen hätten dann ein ende.. </span><br>-------------------------------------------------------


    Die Frage ist aber, ob man wirklich mit 2 oder 3 Videobeweisen auskommt. Es gibt durchaus Spiele, in denen viel mehr strittige Situationen auftreten. Will man jede strittige Situation per Videobeweis klären, dann ziehen sich manche Spiele mit Sicherheit ganz schön hin. Ich glaube aber auch, dass viele sich vom Videobeweis viel zu viel versprechen:
    Das aktuelle Problem sind doch nicht einzelnen Fehlentscheidungen. Die wirklich Problematik tritt doch erst durch die Sichtweise auf, die der DFB seinen Schiedsrichtern bei der Regelauslegung vermittelt. Was habe ich denn vom Videobeweis, wenn Regeln so restriktiv interpretiert werden, dass für jede härtere Attacke von vorne oder von der Seite rot für angemessen gehalten wird. Oder wenn im Strafraum Elfer gepfiffen werden, bei denen klar erkennbar ist, dass der Stürmer den Kontakt aktiv sucht und nicht wirklich gefoult wird. Oder wenn Handelfmeter völlig beliebig gepfiffen werden? Ganz abgesehen von den Fällen, wo man sich selbst im Fernsehen nach der dritten Slowmotion - Betrachtung noch über die Bewertung streiten kann. Wenn es also einen Videobeweis gäbe und dann dort in den Schiedsgremien genau die Leute sitzen, die die Schiris ja zu manch idiotischer Regelauslegung erst instruieren, was soll das dann bringen? Also ich fände es aktuell viel wichtiger, eine intensive Diskussion von Seiten der Vereine mit dem DFB zu führen, welche Regelauslegungen heute eigentlich angemessen sind. Denn solange der DFB nicht auf seine Schiedsrichter entsprechend einwirkt, sondern deren Entscheidungen immer noch positiv beurteilt, wird sich an der ganzen unbefriedigenden Situation auch mit Videobeweis nichts ändern.

    0

  • Wie schon geschrieben - es bräuchte diese langen Unterbrechungen wie z.B. im Eishockey gar nicht.


    Man setzt einfach ein paar Leute auf die Tribüne, die das ganze anhand der Kameras analysieren und dem SR über Funk sagen, was Sache ist...das dauert keine Minute.

    0

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Man setzt einfach ein paar Leute auf die Tribüne, die das ganze anhand der Kameras analysieren und dem SR über Funk sagen, was Sache ist...das dauert keine Minute. </span><br>-------------------------------------------------------


    Das unterstellt aber eben, dass die aktuellen Fehlentscheidungen nur auf Basis von Fehleinschätzungen der Schiris passieren. Ich würde dem die These entgegensetzen, dass viele Situationen aktuell so gepfiffen werden, wie es die Regelauslegungen des DFB vorgeben. Solange nicht ein Umdenken beim DFB einsetzt, werden die Schiris viele Entscheidungen so treffen wie aktuell ( Beispiel: Kriterien für rote Karten, Interpretation der Verhinderung einer klaren Torchance, Bewertung des passiven Abseits ). Mein Vertrauen in irgendwelche "Oberschiris" geht daher gegen Null.

    0

  • Stimme dir vollkommen zu, unsere SR bewerten die meisten Szenen immer auch richtig. Und wenn das in einer Szene so war, dann bekommt der SR über seine Kopfhörer eben mitgeteilt, dass alles richtig gesehen wurde.


    Das Problem ist eher, wie man es z.B. bei Abseits etc. macht.


    Wie schon jemand geschrieben hat: Nach einer falschen Abseitsentscheidung z.B., wie korrigiert man das dann - gibts einen indirekten Freistoß aus der Positon, wo der Stürmer zu Unrecht zurückgepfiffen wurde, oder wie?!

    0

  • Deutschlands Spitzen-Schiedsrichter müssen als Konsequenz aus der Steueraffäre in Zukunft ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.


    Dies gab der DFB am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main bekannt. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Herbert Fandel, Vorsitzender der Schiedsrichterkommission, erklärten zudem, dass eine Schutzsperre gegen die Schiedsrichter nicht ausgesprochen werde.


    Laut DFB wurden 49 Schiedsrichter zu der Affäre befragt. 42 Referees hätten angegeben, nicht davon betroffen zu sein, sieben rechneten mit Nachzahlungen. Alle befragten Schiedsrichter befürchteten keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten, hieß es weiter. Eine sogenannte Integritätsbefragung soll über die unbedenkliche Weiterbeschäftigung der Schiedsrichter befinden.


    Die Schiedsrichter-Affäre war vom früheren Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell ins Rollen gebracht worden. Die Steuerfahndung ermittelt gegen insgesamt 70 Schiedsrichter, die Einkünfte auf ausländischen Konten transferiert haben sollen. Es wird geprüft, ob die Beträge an die deutschen Behörden weitergeleitet worden sind.


    http://www.sport1.de/de/fussba…liga/newspage_483806.html

    0