Schiedsrichter

  • Was mir in den letzten Spielen extrem sauer aufstößt, ist die Bewertung von Zweikämpfen und Fouls.

    Während Union und Gladbach mit einer Vielzahl von Fouls auffielen, für die sie nicht bestraft wurden, bekamen wir gefühlt sofort gelb.

    Kimmich in beiden Spielen, obwohl er einmal einem Spieler aufhilft und einmal klar zurückzieht um den Kontakt zu vermeiden.

    Dazu gab es in beiden Spielen durchaus wichtige grobe Fehlentscheidungen bei der Zweikampfbewertung (das mit dem Handspiel hat eddiedean ja schon gezeigt).

    Gegen Gladbach wird Sane in sehr aussichtsreicher Position klar gelegt. Resultat: gelbe Karte für ihn, weil er sich beschwert.

    Gehen Union war der Freistoß vor dem Tor ein Witz.

    Und das sind nur die wichtigen.

    Von den vielen kleinen 50/50 Entscheidungen, die viel zu oft gegen uns gingen, ganz zu schweigen.


    Ich hoffe nicht, dass das Mode wird.

    Schlimm ist, dass so etwas so gut wie nicht thematisiert wird.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Vielleicht wurde jetzt ein Mittel gefunden, um die Liga spannend zu halten. Selbst bei glasklaren Toren von uns wird ja sofort vom Reporter nach Möglichkeiten gesucht, dies wieder abzuerkennen. Im VAR Keller wird dies nicht anders sein. Bei allen 17 anderen Teams hätte das Tor gegen Gladbach gezählt. Da leg ich mich fest.

    Für uns hagelt es für Allerweltsfouls sofort gelbe Karten, während der Gegner treten und halten kann, wie er will. Muss man die nächsten Spiele genau beobachten, ob sich dies fortsetzt.

    I wasn´t born to follow

  • Der Zweikampf ,den der Unioner Gestern gegen Coman nach einer gefühlten Ewigkeit halten und ziehen gewann, wurde vom Schiri nicht als Foul gewertet,

    sondern vom Hamann nach dem Spiel noch abgefeiert für den unbändigen Einsatz der Unioner Mannschaft.

  • Der Zweikampf ,den der Unioner Gestern gegen Coman nach einer gefühlten Ewigkeit halten und ziehen gewann, wurde vom Schiri nicht als Foul gewertet,

    sondern vom Hamann nach dem Spiel noch abgefeiert für den unbändigen Einsatz der Unioner Mannschaft.

    Vom Reporter auch, sofort nach der Situation.

    I wasn´t born to follow

  • Unsere Spieler machen wahrscheinlich den Fehler, das sie sich nicht so Hollywood-reif fallen lassen.

    Das hat Robben auch nur eingebracht, dass man selbst dann nicht mehr gepfiffen hat, wenn er gefoult worden war.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Das hat Robben auch nur eingebracht, dass man selbst dann nicht mehr gepfiffen hat, wenn er gefoult worden war.

    Finde das ja durchaus richtig,

    Das sie immer Versuchen den Zweikampf für sich zu entscheiden

    Und einen Angriff einzuleiten.

    Auch wenn der Gegner es mit unlauteren Mitteln versucht,

    Sie daran zu hindern.

  • Das hat Robben auch nur eingebracht, dass man selbst dann nicht mehr gepfiffen hat, wenn er gefoult worden war.

    Auch das muss eben trainiert werden! Es gibt da schon einen Namen, den ich als Trainer für oscarreifes Umfallen im Blick hätte, habe nur den Namen gerade vergessen, fängt irgendwie mit "N" an. Der Typ kann umfallen und liegenbleiben, selbst wenn der Gegner ihn nur mit dem äußersten Zipfel seines Trikots berührt, da willste direkt das Blumengesteck für die Trauerfeier bestellen. Und Sekunden später sprintet der dann 25m mitten in den 16er mit dem Ball in den Pulk rein, das muss man eben trainieren können.

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  • Ich habe schon immer die Meinung vertreten, dass das Problem auch darin liegt, dass Schiris in der Regel nicht pfeifen, wenn Du nicht fällst. Das ist aber eben falsch, Würden Schiris vermehrt auch dann Foul pfeifen, wenn die Spieler bewusst noch versuchen, weiterzuspielen, wäre auch der Drang, zu Boden zu gehen, weniger groß!


    Zudem müsste man auch gelb geben, wenn ein Spieler gefoult wird, aber die Theatralik übertreibt. Elfer dann natürlich trotzdem.

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    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ich fand den Schiri gestern sehr ordentlich - nachdem Nagelsmann ihn sich zur Brust nahm.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Ich fand den Schiri gestern sehr ordentlich - nachdem Nagelsmann ihn sich zur Brust nahm.

    Gut, das kennen wir von Dir nicht anders.

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    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ich habe schon immer die Meinung vertreten, dass das Problem auch darin liegt, dass Schiris in der Regel nicht pfeifen, wenn Du nicht fällst. Das ist aber eben falsch, Würden Schiris vermehrt auch dann Foul pfeifen, wenn die Spieler bewusst noch versuchen, weiterzuspielen, wäre auch der Drang, zu Boden zu gehen, weniger groß!


    Zudem müsste man auch gelb geben, wenn ein Spieler gefoult wird, aber die Theatralik übertreibt. Elfer dann natürlich trotzdem.

    Zustimmung!!!

    Auch das hatten wir mehrfach. Ein Spieler von uns (Sabitzer?) ging durchs MF, würde gefoult, kam ins Stolpern. Machte weiter, spielte einen Fehlpass.

    Jetzt kann man drüber diskutieren, ob der Vorteil überhaupt gut war, aber OK, damit kann ich leben.

    Aber es war eben ein klares taktisches Foul.

    Für mich zwingend Gelb, auch wenn danach Vorteil gilt.

    Nur leider wird bei Vorteil so gut wie nie nachträglich ne gelbe verteilt.

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  • Vielleicht wurde jetzt ein Mittel gefunden, um die Liga spannend zu halten. Selbst bei glasklaren Toren von uns wird ja sofort vom Reporter nach Möglichkeiten gesucht, dies wieder abzuerkennen. Im VAR Keller wird dies nicht anders sein. Bei allen 17 anderen Teams hätte das Tor gegen Gladbach gezählt. Da leg ich mich fest.

    Für uns hagelt es für Allerweltsfouls sofort gelbe Karten, während der Gegner treten und halten kann, wie er will. Muss man die nächsten Spiele genau beobachten, ob sich dies fortsetzt.

    Ich will da nicht dran glauben.

    Wäre für mich eine Bankrotterklärung der Liga und ein Grund für uns, sämtliche Solidarität einzustellen.

    Aber es ist schon auffällig, das stimmt.

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  • Du hast aber mittlerweile auch ein Stimmungsbild in Deutschland, wonach du als Schiri zerrissen wirst, wenn du auch nur eine 50/50-Entscheidung zu Gunsten des FCB fällst, die dann zu einem Tor oder Sieg führt. Und das wurde zuletzt sogar noch von DFB-Offiziellen befeuert, die sich dann auch öffentlich hinstellen und sagen, dass man es so nicht unbedingt pfeifen muss.

    Entscheidest du aber gegen den FCB, interessiert das danach niemand und auch der DFB wirft dir diese Entscheidung nicht öffentlich als Fehler vor, verteidigt dich sogar. Wurde ja schon thematisiert, dass Dopa bei dem Thema strittige Abseitspositionen nicht einmal das Paradebeispiel aus dem Spiel von uns gegen Gladbach zeigt.
    Dass so etwas nicht bei Schiris ankommt, kann ich mir kaum vorstellen und es denen nicht wirklich vorwerfen. Bundesligaschiri ist auch ein langer Karriereweg und da schwimmt man besser mit dem Strom.

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  • Man sollte niemals eine Verschwörung wittern, wenn Unfähigkeit als Erklärung völlig ausreichend ist. Wie gut die "besten Schiris der Welt" sind, sieht man ja nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in internationalen Wettbewerben ohne deutsche Beteiligung. Da fragt sich doch nach jedem zweiten Spiel die internationale Presse was der Deutsche da wieder für einen Blödsinn zusammengepfiffen hat.


    Ich sehe nebenbei auch nicht den geringsten Grund zur Annahme, dass irgendwas was der DFB betreibt besonders gut werden soll...

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  • Verschwörung ist es nicht. Es gibt keine Verbesserung, weil man nicht glaubt, dass man schlechter wurde. FIFA und UEFA setzen kaum noch auf deutsche Schiris und in der CL will keiner von deutschen Schiris “verpfiffen” werden. Aber die Arroganz bewirkt halt nicht, dass man dies als Kritik versteht.

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  • Ich frage mich auch immer, wie so eine Verschwörung aussehen sollte. Passiert das am Rande einer Schiedsrichtertagung, oder sitzen auch noch Vertreter der anderen BL-Vereine mit am Tisch? Wie wird das vor uns und der Öffentlichkeit geheim gehalten? Wie granti schon schrieb, ist Unfähigkeit die naheliegendere Erklärung.

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  • Ich wäre ja schon damit zufrieden, wenn man sich auf ein gemeinsames Niveau einigen könnte, egal ob nun schlecht oder gut. Was wir aktuell sehen, ist, wie Woche für Woche gleiche Szenen komplett unterschiedlich bewertet werden. Teilweise mit Begründungen, bei denen man sich nur noch an den Kopf fassen kann.


    Dass es Schiedsrichter gibt, die tendenziell bei 50:50 Entscheidungen eher für den Underdog / das Heimteam pfeifen, war leider schon immer so. Da spielt halt die psychische Druckkomponente mit rein. Geschenkt. Aber es gab mal eine Zeit, da ist dies auf deutlich höherem Niveau passiert.


    Mir scheint es, als käme unser Schiedsrichterwesen nicht mehr mit dem Spieltempo heutzutage mit. Das ist mitunter schon grotesk, wenn es bspw. Minuten benötigt, um eine Entscheidung mittels VAR zu überprüfen.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.