Stimmungsthread

  • Das Schlimmste daran ist doch, dass uns vermutlich eine weitere Viertelstunde fantastischer Fußball von unserem Team von den Ultras genommen wurde. Bei dem Spiel fühlte man sich in die Zeit zwischen 2013 und 2016 zurückversetzt. Und plötzlich wurde der Stecker gezogen. Ich bin immer noch sauer deswegen.

    Niemand ist größer als der Verein!

  • Das Schlimmste daran ist doch, dass uns vermutlich eine weitere Viertelstunde fantastischer Fußball von unserem Team von den Ultras genommen wurde. Bei dem Spiel fühlte man sich in die Zeit zwischen 2013 und 2016 zurückversetzt. Und plötzlich wurde der Stecker gezogen. Ich bin immer noch sauer deswegen.

    Und das Schlimmste DARAN ist, dass du den Beitrag sogar ernst meinst.


    Die Ultras haben dir 15min fantastischen Fussball genommen?


    Fussball ist mehr als 90 Minuten(!), wie bayernimherz schon angeschnitten hat liegt der größere Anteil der Schuld hier deutlich wo anders.

  • Und das Schlimmste DARAN ist, dass du den Beitrag sogar ernst meinst.


    Die Ultras haben dir 15min fantastischen Fussball genommen?


    Fussball ist mehr als 90 Minuten(!), wie bayernimherz schon angeschnitten hat liegt der größere Anteil der Schuld hier deutlich wo anders.

    Aufgrund dieser Haltung darf sich keiner nachher wundern, wenn der "Fan" nicht ernst genommen wird. Es wird nach 1-2 Jahren kein Hahn mehr danach krähen, wenn es hier nur noch so zugeht wie in Ami-Stadien. Event mit Hotdog und nem Plastikbecher Bier (Trotzdem waren seltsamerweise alle Bekannten schwer begeistert, wenn es nicht gerade Baseball war:P). Der DFB wird für euch sowieso immer der Dumme sein. Gerade auch weil jedermann heutzutage genug andere Probleme hat, wird das allgemeine Verständnis für solche Ultra-Aktionen nicht gesellschaftsfähig werden. Ihr könnt auf einer Hardcoreschiene nur verlieren.

  • Ultras drohen mit Spielabbruch


    Der Zusammenschluss „Fanszenen Deutschlands“, in dem zahlreiche deutsche Ultra-Gruppen organisiert sind, feuert weiter in Richtung DFB!

    In einer Stellungnahme mit dem Titel „Kollektivstrafen zum 'Schutze' eines Milliardärs – der DFB zeigt erneut sein wahres Gesicht“ heißt es u.a.: „Wir Fans werden die Praxis vom letzten Spieltag nicht einfach so hinnehmen und im Zweifel weiter Unterbrechungen und auch Abbrüche in Kauf nehmen.“


    Mit solchen "vernünftigen Menschen" versuchen einen Dialog zu führen der zu einem besseren Miteinander führen kann ist verschenkte Zeit...die wollen nur Gegeneinander, sonst wäre ja kein "Kick" mehr da in ihrem wöchentlichem Fanerlebnis.


    ps...echt lustig wie die formulieren "wir Fans".....^^

    „Let's Play A Game“

  • Ein Trauerspiel.


    So viele Fans - ich auch - sind komplett bei denen, wenn es etwa um das Thema Rassismus geht, aber auch in Bezug auf die grenzenlose Kommerzialisierung.


    Aber wenn die einfach so tun, als gäbe es den "normalen Fan" nicht, der hunderte von Kilometern anreist oder auch schlicht bei einem Glas Bier vor der Glotze das Spiel genießen möchte, verscherzen sie es sich "mit uns" komplett.


    And the winner is: Die Kommerzialisierung des Fußballs.

  • Bin froh, dass es eine Bastion gegen Kommerzialisierung und Eventisierung im modernen Fußball gibt.


    Oder wie kann man es sich erklären, dass kaum mehr einer zu den sterlien Events der "Mannschaft" usw. geht. Zumindest kann ich für mich sprechen, dass mich der Vereinsfußball viel mehr reizt, auch dank dieser lebendigen Ultraszene.


    Daher bin ich schon sehr gespannt auf die kommenden Aktionen und ich unterstütze die Bewegung.

  • Einfach mal ins Bild hineinzoomen und die Helden fragen, wer von ihnen in den letzten Jahren mal nach oder über Doha geflogen ist. Womöglich sogar mit Qatar selbst.


    Und warum es sich bei dem Geld von Qatar um blutigeres als bei dem anderer Unternehmen handeln soll!

  • Die günstigen Stehplätze in der Allianz z.B. sind u.a. auch dadurch mit realisierbar weil man als Verein auch das Geld aus Doha nicht scheut, genauso wenig wie es diese Fans scheut sich so ein günstiges Ticket zu leisten auch und obwohl man weiß das da auch das Geld aus Doha und/oder anderen "unmenschlichen Quellen" mit zu tun haben kann....so viel zur Doppelmoral....

    „Let's Play A Game“

  • Ist natürlich jetzt nicht direkt in Zahlen zu verifizieren aber die DFL,die Medien usw. werben doch andauernd mit der Stimmung,den Bildern aus der Kurve.Die Atmosphäre zieht neue auch internationale Fans an die auch wieder Geld in der Arena,Merchandising lassen.

    Die Stimmung in Deutschen Stadien ist doch eines der Alleinstellungsmerkmale der Dfl in Konkurrenz mit den anderen großen Ligen z.B. bei der Vermarktung.Für Weltstars,spannende Meisterschaften sind dann,Ausnahmen bestätigen die Regel,doch andere Ligen besser.

    Das sollte eigentlich ausreichen um die Stehplatzpreise zu rechtfertigen und nicht andauernd von subventionierungen und so weiter zu reden.

    Man könnte nämlich auch die These aufstellen das mittelfristig die Kartennachfrage nachlässt wenn es bei uns gar keine Stimmung mehr gibt.Viele Leute u.a.Touristen werden nämlich nicht nur von den Geschehen auf dem Rasen unterhalten

    0

  • Wenn ein Spruchband verboten wird, weil es den Eindruck erweckt, es würde die Meinung der Bayern Amateure und nicht die Meinung von Fans ausdrücken, ist das noch halbwegs nachvollziehbar.


    Den Verstoß gegen ein solches Verbot zu ahnden, ist aus Sicht des Vereins auch legitim.


    Die verhängte Strafe ist angesichts der doch recht harmlosen Umstände allerdings völlig überzogen und überhaupt nicht verhältnismäßig.


    Wenn man dann noch den Hintergrund (Katar-Kritik) beleuchtet, hinterlässt das alles ein reichlich unschönes Geschmäckle.

  • Dafür ein Verbot auszusprechen, ist absolut lächerlich! Ein unwürdiges Vorgehen. Unser Verein sollte da souveräner handeln.

    Niemand ist größer als der Verein!

  • Man kann sich ja über die Art und Weise sicher streiten, aber eines ist doch absolut unkritisch - und das kann jeder mal selbst zuhause ausprobieren.

    Der Besitzer oder Mieter einer Immobilie - und auch ein Stadion ist rein rechtlich nichts anderes - bestimmt ganz alleine, wen er hineinlässt oder nicht.


    Vor einigen Zeiten war das mal ein sehr beliebtest Mittel bzw Recht des Mieters/Eigentümers die GEZ-Kontrolleure trotz Messergebnissen vor der Tür eben nicht rein zu lassen, obwohl die ganz genau wussten, dass in der Wohnung ein nicht angemeldeter Fernseher steht.

    Auch die Polizei braucht ohne Gefahr im Verzug eine richterliche Anordnung, um eine Wohnung oder ein Haus zu betreten.

    Wenn bei einem Spiel in der Arena die Gästefans, die Südkurve oder die Dauerkartenbesitzer der Haupttribüne anfangen, das Stadion in Schutt und Asche zu legen, dann darf die Polizei erst dann im Stadion tätig werden, wenn der Hausherr sie bittet. Ansonsten darf sie von außen zusehen, denn der Besitzer hat das Hausrecht!


    In jedem renommierten Club in München beauftragt der Besitzer/Mieter der Immobilie seinen Angestellten an der Tür das Hausrecht durchzusetzen.

    Und das nicht erst seit 2020 sondern schon seit Jahrzehnten - und wenn der Herr an der Tür NEIN sagt, dann bleibt man leider draußen.

    Das war auch schon in den 70ern in Schwabing und in den damals noch existierenden Discos in München nicht anders.


    Wenn mir die Nase eines "Besuchers" nicht passt, dann lass ich den nicht in mein Haus oder meine Wohnung!

    Gab und gibt es sogar heute noch in Familien - "Der/die kommt mir nicht ins Haus!"

    Beliebtestes Beispiel in der Republik - obwohl sie es immer wieder versuchen, DIE ZEUGEN JEHOVAS.

    Aber bei dem Mieter/Besitzer einer "Liegenschaft" ob Stadion, Arena oder Vereinsgelände soll das nicht gelten?

    Wo ist rein rechtlich der Unterschied zwischen einem Club, einem Stadion, einem Haus mit Park, einem Vereinsgelände -ob FCB oder Tennisclub.


    Aber wenn der Herr Ultra sagt, ich will, dann hat der Hausherr gefälligst die Klappe zu halten.Und der Herr Anwalt glaubt das auch. Nun Ja.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Dieser Vergleich mit dem Hausrecht, das Du in Deinem Heim hast, zieht nur bedingt. Zunächst mal liegt hier zwischen dem Besucher und dem Verein ein Vertrag vor, den gibt es zuhause nicht. Als Ausrichter einer öffentlichen Veranstaltung - ich denke nicht, dass Du Deinen Toilettengang der Öffentlichkeit zum Zusehen anbietest - sind zudem die Persönlichkeitsrechte und die Gleichbehandlung nach dem GG zu beachten.


    Zuhause z. B. brauchst Du keinem Ausländer Zugang zu gewähren, für einen Verein wäre das hingegen problematisch.

    Ohne mich - Mich kriegt Ihr nicht!