Stimmungsthread

  • Natürlich sind da Fans aus unserer Kurve dabei. Warum sollte das nicht so sein? KHR ist dort schon immer der böse Kapitalistenonkel und nicht wenige engagieren sich bei "Unsere Kurve".


    Ich bin ja gerne derjenige, der im Forum um Verständnis für Ultras und Kurve wirbt.

    Aber wie man auch nur ansatzweise diese wirren Vorschläge zur Umverteilung unterstützen kann, will mir nicht ins Hirn. Internationale TV Gelder mit Liga 2 teilen.:thumbsup:

    Die Probleme, die durch völlig irre Summen entstehen, bekommt man nicht gelöst, indem man neu verteilt, sondern, indem man die Summen in den Griff bekommt.

  • Wahnsinn

    Wie kann man sich von dieser anti FCB Kampagne als FCB Fan vor den Karren spannen lassen.

    Genau wie bei den anti Hopp Aktionen

  • Du glaubst sicher auch noch an den Weihnachtsmann.

    Was hier abgeht spottet jeder Beschreibung.

    Ist man anderer Meinung wird man hier sofort auf das schäbigste denunziert.

    Einfach unglaublich wie voreingenommen und überzeugt doch so manche Herren hier von sich sind.


    Unglaublich was man sich hier alles gefallen lassen muß.

    Ich geb mein Herz für Dich , für Bayern lebe ich, ich lass dich nie im Stich

  • Ist man anderer Meinung wird man hier sofort auf das schäbigste denunziert.

    "Du glaubst sicher noch an den Weihnachtsmann" ist für dich aufs schäbigste denunziert? Das hat ja fast schon was von Jana aus Kassel...


    Zum Thema: Du kannst unsere Kurve und die Szene einfach nicht kennen, wenn du behauptest sowas könne im Leben nicht von dort kommen.

  • Da man unserer Kurve eine gewisse Nähe zum linken Spektrum zurechnen muss, verwundern mich solche idealistischen Dinge nicht. Finde es aber dennoch albern und sehr naiv. Verständnis habe ich insofern, als das es größtenteils noch junge Menschen sind. Ich teile es aber nicht.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Was hier abgeht spottet jeder Beschreibung.

    Ist man anderer Meinung wird man hier sofort auf das schäbigste denunziert.

    Einfach unglaublich wie voreingenommen und überzeugt doch so manche Herren hier von sich sind.


    Unglaublich was man sich hier alles gefallen lassen muß.

    :thumbsup:

    Was ist denn bei dir kaputt?

  • Was hier abgeht spottet jeder Beschreibung.

    Ist man anderer Meinung wird man hier sofort auf das schäbigste denunziert.

    Einfach unglaublich wie voreingenommen und überzeugt doch so manche Herren hier von sich sind.


    Unglaublich was man sich hier alles gefallen lassen muß.

    Au Backe!

    #KovacOUT

  • Wer noch zweifelt, woher das kommen könnte, möge die aktuelle Stellungnahme des Club Nr. 12 beachten:


    Stellungnahme zur Verteilung der TV-Gelder


    Während wir seit inzwischen über acht Monaten vor den Stadiontoren bleiben müssen, geht es in der von den Funktionären geschaffenen Parallelwelt des Fußballs mit Geisterspielen und ohne die in der im Frühjahr entdeckten und doch wieder schnell vergessenen sozialen Verantwortung einfach weiter.

    Die Pandemie hat die Probleme des Profifußballs gnadenlos offengelegt. Wenn man sich an die überraschend selbstkritischen Worte einiger Vereinsvertreter aus dem Frühjahr erinnert, fragt man sich nun, nur wenige Monate später: Wo ist sie geblieben, die Solidarität und Reformbereitschaft? Was wurde aus dem „Wir haben verstanden“, welches man den Kritikern an der Saisonfortsetzung öffentlichkeitswirksam entgegenhielt, um mit der Aussicht auf Besserung erstmal die TV-Einnahmen zu retten?

    Dass sich am Status Quo wirklich etwas ändern könnte, haben die Vereine am 07.12. in der Hand, wenn das DFL-Präsidium beschließt, wie in Zukunft die nationalen und internationalen TV-Erlöse der DFL unter ihren 36 Mitgliederclubs aufgeteilt werden sollen. Und das für die nächsten fünf Jahre.

    Es ist eine Chance für den deutschen Fußball und ein Termin mit Signalwirkung weit darüber hinaus.

    Doch gerade bei unserem FC Bayern, muss man die Ernsthaftigkeit der Aussagen vom Frühjahr inzwischen leider anzweifeln. Während wir Bayernfans uns in verschiedenen Faninitiativen wie „Zukunft Profifußball“ eingebracht haben und uns für konkrete, nachhaltige Konzepte einsetzen, setzt unser Verein lieber auf die altbewährten großkopferten Machtspielchen.

    Aus Sicht von Karl-Heinz Rummenigge scheint es einem Affront gleichzukommen, dass sich 14 Erst- und Zweitligisten Gedanken über eine fairere TV-Gelder-Verteilung machten und diese Ideen zur Diskussion stellten. Vielleicht hat ihn aber auch nur gestört, dass der FC Bayern dabei für den Grundsatz der Solidarität etwas mehr von seinem TV-Gelder-Anteil abgeben sollte, als ihm lieb ist. Als Branchenprimus kann man sich schließlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

    Aber genug der Polemik. Es ist nicht das erste Mal, dass unser Club hier ein schlechtes Bild abgibt und den Eindruck erweckt, dass die großen Worte vom Frühjahr („Solidarität ist in diesem Moment das Wichtigste, und zwar auf allen Ebenen“ (K.-H. Rummenigge 16.04.2020)) halt eben nicht mehr als Worte waren, die es zu diesem Zeitpunkt gebraucht hat, um entgegen allen Widerständen aus Fan-Szenen, Gesellschaft und Politik die Saison fortzusetzen.

    Die damals noch angekündigte Demut scheint zumindest an der Säbener Straße noch keinen Einzug gehalten zu haben.

    Dabei sind die Forderungen/Ideen von „Zukunft Profifußball“ bzw. dem Positionspapier der 14 Vereine zwar ambitioniert, sie sind aber erstens immer mit der Hoffnung auf einen attraktiveren und spannenderen, weil faireren Wettbewerb der zukünftigen Bundesliga verfasst worden und zweitens ja auch nicht in Stein gemeißelt. Die Auswirkungen der Corona-Krise sind real und man kann sich ihnen nicht verschließen. Deswegen wurde bereits bei der Ausarbeitung dieser Positionen klar die Möglichkeit einer etappenweisen Umsetzung eingeräumt, um nicht von heute auf morgen den Vereinen ihren gesamten Spielraum im Etat zu nehmen. Wichtig ist vorrangig ein klares Bekenntnis zur Zielvorgabe in fünf Jahren. Mit Reformen, die auch wirkliche Reformen sind.

    Dass unser FC Bayern auf den über hundert Millionen Euro großen Startvorteil beim Fernsehgeld angewiesen ist, um auch diese Saison wieder die nationale Konkurrenz auf Abstand zu halten, ließe sich auch schlecht mit dem Narrativ des selbstbewussten „Mia san Mia“ in Einklang bringen.


    Solidarität ist in unserem Verständnis ein essenzieller Grundwert, der unseren Verein ausmachen sollte.

    Und das Fehlen von Solidarität schadet unserem Verein und denen, die sich mit ihm identifizieren.

    Der Club Nr. 12 als Zusammenschluss von Fans, Unterstützern und Mitgliedern des FC Bayern fordert daher:

    Demut im Angesicht der momentanen Situation, Solidarität mit der Gemeinschaft der Profivereine, Mut und vor allem Wille zu wirklichen Reformen und Integrität gegenüber den Werten unseres Vereins am 07.12. und darüber hinaus.


    Quelle: https://m.facebook.com/story.p…340135&id=587775997947511


    Ich bin selbst Club Nr 12 Mitglied. Aber da kann ich nicht mitgehen, sorry.

    Ich verstehe den Ansatz und finde den Willen, etwas zu verändern, gut. Aber hier wird am falschen Ende angesetzt.

  • Was mir beim zweiten Mal Lesen auffällt: irgendwie klingt da unterschwellig ein Vorwurf mit, als hätte der FCB nun Schuld daran, dass keine Fans ins Stadion dürfen und die große Not ausgebrochen ist.

    Kann aber auch nur mein Eindruck sein.?(

  • Die Lösung des ganzen Problems ist doch ganz einfach: Ausstieg aus der Zentralvermarktung, dann nimmt niemand irgendjemand anderen etwas weg und jeder ist seines Glückes Schmied.


    Dann kann jeder Verein Verträge abschließen, die seinen Forderungen und Finanzbedarf gerecht werden, Problem gelöst...

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  • Parallelwelt des Fußballs. Profitgier des Branchenprimus.


    Sind sie sich sicher, dass sie über den eigenen Verein schreiben? In den Grundzügen gehe ich ja sogar mit. Dass man aber tatsächlich der Meinung ist, zur Solidarität gehöre es auch, anderen von einem Kuchen abzugeben, von dem sie Welten entfernt sind, damit ein mittlerer Betrag sich bei der Verteilung verliert und damit seine Wirkung verfehlt, kann ich nicht verstehen.

  • Vielleichgt sollte sich dieser Club mal mit den Einzelheiten befassen, statt nur die üblichen Slogans nachzuplappern!

    Einem Verein, bei dem die Fernsehgelder gerade einmal 10% des Umsatzes ausmachen, mag das ja nicht so weh tun, wenn er etwas abgibt.

    Abgeben werden aber vermutlich die ersten 10 der Tabelle.

    Und Vereine, die zwar nur ein Viertel des Umsatzes des FCB haben, aber dafür 35% ihres Umsatzes aus den TV-Geldern generieren, die finden das sicher ganz toll, wenn sie von ihrem solide erarbeitenden Geld dann die mitfinanzieren, die eben nicht so arbeitenden.

    Ein Verein wie z.B Mönchengladbach findet das sicher ganz toll, wenn er dann zur Kasse gebeten wird.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.