Stimmungsthread

  • 1. Bestechende Argumentation!
    2. Bei diesen Spielen waren allesamt keine 40.000 Leute im Stadion, ergo hätten fast 30.000, die nie eine Karte kriegen, diese Spiele besuchen können. Besser als nichts. Wo waren die Leute?
    Ach da fällt mir noch Ingolstadt letzte Saison ein. Ist dir das wenigstens aktuell genug?
    3. Ich kenne dich tatsächlich nicht, deshalb bewerte ich dich nach den hier abgegebenen Statements. Gibt es denn, wie bereits gefragt, ein Statement aus dem hervorgeht dass sich der von dir kritisierte Personenkreis explizit als etwas "besseres" bezeichnet?


    Zum Schluss noch zwei Dinge die du anscheinend immer noch nicht begriffen hast, warum auch immer.
    - "Gewisse Gruppierungen" beschweren sich nicht darüber dass sie nicht mehr schmuggeln können sondern darüber dass sie überhaupt schmuggeln müssten um sowas wie einen Supportblock zusammenzukriegen. Sowas ist ligaweit einzigartig. Warum findet man überall Lösungen, nur hier nicht?
    Anders gefragt: Warum haben die Fans deiner Meinung nach nicht das Recht Verbesserungen im Sinne aller anzustreben?


    - Es wurde nicht (NICHT!) "boykottiert", man hat sich an die Stadionordnung gehalten. Findest du das etwa falsch?

    0

  • Die Forderung nach einem Supportblock finde ich absolut nachvollziehbar und unterstützenswert.


    Was das mit dem Boykott angeht so zitire ich mal aus meinem Link:


    "Der Effekt wurde noch durch weitere Fanclubs verstärkt, die aus Solidarität mit den jungen Fans ihre Plätze in der Südkurve freiwillig frei ließen."


    Klingt mMn sehr nach Boykott.



    So. Und um jetzt von diesem Kindergartenkleinkrieg, von wegen wann für welches Spiel es wieviele Karten gab, an dem ich sicher durch meine etwas unglücklichen Außerungen auch eine Mitschuld habe, wegzukommen schreibe ich jetzt noch was zum eigenltichen Thema:


    Natürlich haben die Fans das Recht Verbesserungen anzustreben. Ich sehe dies sogar als äußerst wünschenswert an. Diese sollten aber mMn durch Gespräche mit dem Verein und nicht durch ein Fernbleiben aus der Südkurve durchgesetzt werden


    Ich bitte dich hier nur auf den kursiven Absatz zu Antworten, weil der Rest mMn hier nicht hingehört. Wenn du über den Rest noch weiterdiskutiern willst, dann schreib mir bitte eine PN. Danke.

    0

  • Das ding ist ja das der ein oder ander Fanclub immer wieder gespräche sucht mit dem Verein und Fanbeauftragten. Aber irgendwie wird das immer ignoriert.
    Das die Zauntrennung das beste wäre im Süden ist klar, aber wegen Sicherheitsbestimmungen geht das wohl nicht, seitens Polizei und Feuerwehr.
    Aber bin überzeugt das wenn man zum test mal denn Zaun weg macht auch alles schön verteilt und die Treppen frei bleiben. Ist nur eine frage der Organisation.

    0

  • " um sowas wie einen Supportblock zusammenzukriegen. Sowas ist ligaweit einzigartig. Warum findet man überall Lösungen, nur hier nicht?"


    das ist die für mich entscheidende frage auf die ich keine antwort habe. alles was ich dazu bislang gelesen habe sind gegenseitige schuldzuweisungen. vielleicht ist ja auch genau das der grund?


    ich bringe hier immer wieder gerne das beispile frankfurt. dort gab es jahrelang einen müden support. dann setzt man sich zusammen und erarbeitete eine lösung. wie die genau aussah und wie man sich einigte weiß ich nicht, aber das ergebnsi war für einige jahre der beste homesupport der liga.


    wäre doch schön wenn sich hier endlich mal etwas nachhaltiges täte. alle bisherigen versuchen waren halbscharig und sind gescheitert. dann müsste man sich nach einem tollen auftaktsieg in der cl auch nicht mehr seitenweise darüber unterhalten ob das fernbleiben aus der kurve jetzt boykott war oder nicht.

    0

  • Glaubst du, dass dies nicht der Wunsch der Fans ist und auch andauernd versucht wird.
    Nur was ist, wenn man mehrere Konzepte ausarbeitet, wie die Grundprobleme gelöst werden können, und der Verein nicht gesprächsbereit ist,solange das Symptom der Probleme, die Schmuggelei, nicht aufhört.
    Die größeren Fangruppen können auch nicht verhindern dass geschmuggelt wird,aber der Verein verlangt es.Fans sind eher Gewohnheitstiere und wenn sie jahrelang im 112/113er bei ihren Freunden standen werden sie es auch weiterhin tun, solang dies irgendwie möglich ist.Das kann man blöd finden,aber so ist halt die Realität, und das wurde dem Verein auch mitgeteilt. Und so wird es möglicherweise noch länger dauern bis da mal was geschieht.

    0

  • @carlitos hat ja das Beispiel Frankfurt beschrieben. Wenn es da geklappt hat, dann kann es auch bei uns klappen.


    Ich sehe auch mitnichten die Alleinschuld bei den Fans. Der Verein trägt da mit Sicherheit auch seinen Teil dazu bei.


    Es wäre wünschenswert, wenn Fans und Verein sich zusammensetzten und eine Lösung finden, mit der vielleicht nicht beide Seiten glücklich sind, aber mit der zumindest alle Beteiligten leben können. Dass das Ganze schwierig ist, steht außer Frage...

    0

  • Demnach sollte der Verein ja jetzt gesprächsbereit sein, da am Mittwoch auf Schmuggeln verzichtet wurde.


    @ bayernfan_89
    Für mich klingt das nicht nach Boykott sondern danach dass viele aus Solidarität mit den jungen Fans ihre Plätze in der Südkurve freiwillig frei ließen. Ich denke diese Leute wären am liebsten ganz normal im Block gestanden. Was hätten sie den tun sollen? Mit 100 Mann da drin stehen und brav die Stimmungsäffchen spielen als ob alles in Ordnung wäre? Was hättest du an deren Stelle getan?

    0

  • Mich wundert schon sehr, dass das "bei Freunden stehen" hier teilweise so ins Lächerliche gezogen wird. Es ist ja schön, wenn es manchen nichts ausmacht alleine bei Fremden zu stehen und sicher kann man auch dabei nette Leute kennen lernen.


    Nur sollte doch auffallen, dass es unter solchen Bedingungen eben kaum möglich ist, Stimmung zu organisieren, die sich dann im Stadion ausbreitet. Ich lasse dabei mal außen vor, dass das bei uns ohnehin sehr schwierig ist, weil eben wenige mitmachen. Aber um überhaupt eine Support zu organisieren, braucht es ein Zentrum, von dem das ausgeht und um sowas zu organisieren, sollten die Leute, die dort zusammen stehen, sich auch verstehen und umso kleiner dieser Kern ist, desto schwieriger wird die Angelegenheit.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Naja hoffen wirs mal...aber aus dem Grund wahrscheinlich nicht
    Laut fcb.de haben es ja nicht die Fans unterlassen zu schmuggeln, sondern das neue Einlasssystem hat es verhindert.Das Schmuggeln wäre theoretisch schon möglich gewesen und es wurde auch darauf verzichtet.Aber ob die Verantwortlichen im Verein das genauso sehen bezweifle ich.In Zukunft wird es mit Scannern sowieso wahrscheinlich gänzlich unmöglich zu schmuggeln.

    0

  • Ich fand die Stimmung gestern in Schalke sehr gut.Besonders hat mir die Aktion mit den verteilten Fahnen gefallen.Das Fahnenmeer sah richtig geil aus.Das sollte man mal öfter wiederholen.

    0

  • kam auch im tv gut rüber ;-)
    der rote block stach ins auge :8


    wenn man sowas auswärts sieht, sollte man darüber nachdenken, wie die problemchen zuhause aus der welt geschafft werden können ;-)


    diese querelen nützen keinem und schon gar nicht unserer mannschaft!!!

    Holt den Henkelpott nach München, Stern des Südens, MIA SAN MIA!

    (Lorin Maazel)

  • ganz ehrlich: So toll, wie es am TV rüber kam, war es nicht!. Wir standen oben im Block und um uns rum teilweise auch soo viele, die nix gemacht haben. Wir waren da ab und an auch nur paar Leutchen, die mit eingestimmt haben. Bei de n"Klassikern" waren es dann paar mehr..


    ABER: Auch die Schalker sin lange nicht merh das, was sie mal waren. Das war teils erbärmich da...

    0

  • Stimmung war schon gut, von den Schalkern kam wirklich nicht viel.
    Die Aktion mit den Fahnen war klasse, allerdings hätte man mit der Verteilung vielleicht etwas früher beginnen sollen, denn bei uns oben im Steher kamen keine mehr an und unten liefen sie noch mit Dutzenden in den Armen rum, schade.
    Hätte bestimmt noch besser ausgesehen wenn im ganzen Block die Fahnen gewesen wären.

    0

  • Ich war auch im Block drüber und ich fand die Stimmung ziemlich gut. Das in einem "normalen" Block nicht alle mitmachen ist vollkommen normal. Aber im Vergleich zu diversen Heimspielen wurde hier deutlich mehr Stimmung gemacht!!!

    0

  • Du hast natürlich Recht, aber ich denke dass hier v.a. der Verein einen großen Schritt auf die Fans zumachen muss.
    Im Moment sieht es doch so aus, dass wir so ziemlich die schlechtesten Vorausstzungen der Liga für gute Stimmung haben. Wäre die Stimmung mit Megaphon, reiner Stehplatzkurve, aufgehobener Blocktrennung immer noch genauso schlecht dann wären wir für unsere ***** Stimmung wirklich selbst verantwortlich.
    Im Moment bemühen sich die Fans aber das beste aus den Gegebenheiten zu machen. Es gibt ja weiterhin Choreos und Fahnen in der Kurve.

    0

  • Beim FC Bayern muss man aufpassen dass man nicht unnötigerweise ein nicht unerheblich Ass für die ChampionsLeague-Spiele gegen die richtig dicken Gegner aus der Hand gibt.
    Denn trotz dieser Animositäten zwischen Verwaltung, Verein und Fans, trotz der sensiblen Gemüter des "Stimmunskerns" - verglichen mit den Barcelonas, Madrids oder Manchesters dieser Welt herrscht in unserer AllianzArena international in den entscheidenden Momenten immer noch mit Abstand die beste Atmosphäre und die ist auch nicht selten noch für ein Siegtor in der Nachspielzeit gut.


    Es wäre glatter Wahnsinn, darauf diese Saison zu verzichten - von beiden Seiten!

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • stimmt, kann man nicht vergleichen, die Fankultur:


    in England gibt es keine Trottel, die Gegenstände aufs Spielfeld und nach Spielern werfen, es gibt keine Selbstinszenierer, die glauben, dass man ohne Pyro nicht leben kann und keine Platzstürmer...


    und schon kann man wunderbar ohne Zäune auskommen...zugegebenermaßen mußten In ENgland Leute umkommen, bis die Fans dieses Mindestmaß an Vernunft angenommen haben..das müßte aber doch in Deutschland auch anders möglich sein..könnte man meinen...ist es aber anscheinend nicht, wenn ich mir die Frankfurter Vollidioten am Freitag Abend in Nürnberg betrachte....

    0

  • Dass du nach den Erkenntnissen der letzten Woche noch davon sprichst, dass in England Fans Vernunft annehmen mussten, ist eine absolute Frechheit. Die Verwandten der Toten des Hillsborough Desaster mussten lange genug damit leben, vorgeworfen zu bekommen, ihre gestorbenen Väter, Brüder und Söhne wären Schuld am Tod von 96 Menschen. Ekelst du dich eigentlich nicht vor dir selbst?


    JUSTICE FOR THE 96!

    4

  • kuhstaller :


    "Justice" für die 96 wären lange Gefängnisstrafen für die "Fans" die damals ohne Ticket in den Block sind ;-)


    Die wenigen Vorkommnisse in heutigen englischen Stadien haben nichts, absolut nichts, mit einer Besserung der Fanmentalität zu tun, sondern schlicht und einfach mit horrenden Eintrittspreisen und extrem strengen Sicherheitsauflagen.


    Wenn Chelsea an der Stamford Bridge ein Tor schiesst, gibt's einen kurzen Aufschrei, eine Minute Applaus und dann - STLLE...

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage