Stimmungsthread

  • Wer lesen kann ist klar im Vorteil...ich habe von UNS geredet, von den Bayern Fans/Ultras, wie immer du sie nennen willst - diese sind ja wirklich nicht bekannt für ihre gewalttätigen Ausschreitungen, du darfst nicht Äpfel mt Birnen vergleichen.


    Und grotfang , hat man ja gesehn während den diesjährigen CL-Heimspielen was für eine TOLLE STIMMUNG herrscht, wenn das Herz des Vereins, die Südkurve, nicht die stimmungstechnische Marschroute in der Allianz Arena vorgibt. Da versprüht ein Friedhofsbesuch mehr ''Fußballstimmung''.
    Und amerikanische Stimmung...ja genau sowas wollen ja wahrlich einige hier, künstlich reproduzierte Stimmung, Entertainment und Konsumgeilheit, dass einem die Hot Dogs aus den Ohren quillen.


    Hat mit wahrer Leidenschaft wenig zu tun.

  • fcbeci : Da die Bayern-Ultras ja allesamt lammfromm sind, nehme ich meine pauschale Schilderung natürlich zurück und behalte diese den Cottbus-Ultras gegenüber aber bei !
    Bleibt die Frage, warum irgendjemand die Leistung der Fans "honorieren" soll... ??? Und vor allem, wie ??? Und inwiefern wirst Du wie Abschaum behandelt ???
    Ich selbst erkenne die "Leistung" derer an, die z. B. für so eine grandiose Choreo wie beim Spiel gegen Lyon verantwortlich sind. Ich kann aber keine Leistung in einem Spruchband erkennen, in dem Menschen, die für meinen Verein arbeiten, diffamiert und aufs Übelste beleidigt werden.

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Solche Leute wie du bestätigen mich immer wieder, daß der FCB sich von solchen Möchtegern-Fans nichts diktieren läßt und hoffentlich zukünftig eine Null-Toleranz-Linie fährt!

    #KovacOUT

  • Am heutigen Nachmittag fand in der Allianz Arena München ein sog. Runder Tisch
    statt. An der Veranstaltung nahmen acht repräsentativ ausgewählte
    Vertreter aus dem Arbeitskreis Fandialog, jeweils zwei Vertreter der
    Gruppierungen Club Nr. 12 und der Ultras (Schickeria München), der
    Präsident, der Vorstand, sowie verantwortliche Mitarbeiter des FC Bayern
    München teil.


    Dr. Michael Gerlinger, Jurist des FC Bayern und Mitglied der DFL-Arbeitsgruppe „Stadionerlebnis“, hat die Teilnehmer des Runden Tisches
    über die Beschlüsse der DFL-Vollversammlung vom vergangenen Mittwoch
    (12.12.12) informiert, sie erklärt und mit diesen besprochen.


    Darüber hinaus wurde bezüglich der Thematik „Südkurven-Blöcke 112 und 113“ in der Allianz Arena folgendes festgehalten:


    Bundesliga-, DFB-Pokal- und Freundschaftsspiele


    Der FC Bayern hat heute, wie schon im Juli 2011, wiederum angeboten, ab
    der Bundesliga-Saison 2013/2014 bis zu 300 (Tages-)Tickets mehr für
    diesen Bereich anzubieten und damit die Stehplatzkapazität in den
    genannten Blöcken also auf 2.100 zu erhöhen - wenn gleichzeitig mittels
    eines elektronischen Zugangssystems (Check-in) gewährleistet ist, dass
    sich ausschließlich Personen mit gültiger Eintrittskarte in diesem
    Bereich aufhalten. Dies gilt im Übrigen auch in allen anderen Bereichen
    der Allianz Arena. Die Vergabe aller Tickets erfolgt ausschließlich über
    den FC Bayern.


    Bei internationalen Spielen


    können, laut den genehmigten Bestuhlungs- und Belegungsplänen, auch
    künftig nur 1.385 Tickets für diesen Bereich verkauft werden. Demzufolge
    dürfen sich, laut dem Auflagenbescheid der Landeshauptstadt München
    (vom 27.07.2012) nur 1.385 Personen in diesem Bereich aufhalten. Darüber
    hinaus hat der FC Bayern auch die Statuten der UEFA zu erfüllen.


    Für die Sitzplatzbereiche


    dürfen nur konkret ausgewiesene Eintrittskarten abgegeben werden. Eine
    Erhöhung des Ticketkontingents ist grundsätzlich nicht möglich. Etwaige
    Umbaumaßnahmen würden keine Kapazitätserhöhung in diesem Bereich
    ermöglichen.


    Auf Wunsch von verschiedenen Gruppierungen


    wurden vor Jahren die Klappsitze im Block 112/113 ausgebaut, um reine
    Stehplätze zu schaffen. Es mussten dadurch zusätzliche Stufen in die
    Blöcke eingebaut werden. Für Spiele im internationalen Wettbewerb wurden
    feste Sitzschalen-Konstruktionen entworfen, um einen schnellen Ein- und
    Ausbau der Sitzplätze garantieren zu können. Diese festen Sitzschalen
    lassen nur eine Kapazität von einem Stehplatz pro Sitzplatz zu. Die
    Gruppierungen haben diesem Umbau damals gefordert und uneingeschränkt
    zugestimmt.


    Karl-Heinz Rummenigge, zeigte sich nach dem Runden Tisch am
    heutigen Nachmittag zufrieden. „Dem FC Bayern liegt viel an einem
    sachlichen, fruchtbaren und konstruktiven Dialog mit unseren Fans. Das
    hat auch der heutige Tag gezeigt“, versichert der Vorstandsvorsitzende
    der FC Bayern München AG. „Wir appellieren an alle Fans, insbesondere an
    die Ultra-Gruppierungen, dass die Grundsätze des FC Bayern von allen
    akzeptiert und respektiert wird. Der FC Bayern und seine Fans
    distanzieren sich von Gewalt, Rassismus und Pyrotechnik.“

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  • Jeder Fan lebt sein Fanleben anders aus, ob er sich dabei den ***** abfriert oder nicht, interessiert nicht die Bohne! Jeder Fan ist gleich viel wert und hat die selben Rechte und Pflichten an die man sich gefälligst zu halten hat! Auch ob man als Fan 90 Minuten sich die Seele aus dem Leib schreit, oder mit Klatschpappen klatscht, spielt keine Rolle, jeder ist gleich viel Wert!


    Und deine letzte Bewertung, dass das man ja keine wahre Leidenschaft hätte, wenn man nicht so tickt wie IHR, ist anmaßend und abscheulich!

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  • Die Inferno Bavaria is ja bekannt für provokative und unnötige Transparente, das heißt aber nicht, dass jeder andere SKler hinter dem Band steht, deswegen war es ja dann auch schnell wieder herunten. Und das zum ungünstigsten Zeitpunkt, gerade dann, wann der Südkurvenrat auf konstruktivem Dialog mit dem Vorstand hoffen durfte, diese Aktion hatte dies ja torpediert und hinterlässt dem Vorstand einen bitteren Beigeschmack. Das wurde sicher heute beim Treffen ausgesprochen.


    Zum Abschaum, vielleicht ein zu dramatisches Wort, aber die Ultras werden ja gerne als ''unnötig'' empfunden, obwohl sie stundenlang an Choreos arbeiten, bei jedem Spiel (auch auswärts) dabei sind und immer die Mannschaft anfeuern. DAS HEISST NICHT DASS SIE BESSERE FANS SIND, sondern nur, dass sie einfach mehr Zeit für den FC Bayern und für ihre Mannschaft investieren und somit sich MEHR RESPEKT von gewissen Persönlichkeiten verdienen.


    Zur Honorierung, da waren ja nicht Gutscheine gemeint oder so :D Sondern, dass man ab und zu auf die Wünsche der Ultras hört und diese auch ab und zu erfüllt, z.B. Megafon, Zäune bei 112/113 weglassen, etc.. Das tut weder dem FC Bayern weh, noch den Behörden.


    Und man hat mehr Stimmung. Nicht mehr nicht weniger. :|

  • Wenn die Leute dann trotzdem in ihren Blöcken bleiben und nicht wieder illegalerweise sich in die anderen Blöcke schmuggeln, dann kann man auch die Zäune weglassen, aber da das ja nicht funktioniert bleibt dem Verein nichts anderes übrig.

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  • Ist vielleicht kein "richtiger" Vergleich, aber in Wob-Town klappt das bestens ohne Zäune... da beschweren sich nur "Sitzer", die einen Platz in der "Singing Area" ergattert haben und feststellen, dass dort die meisten stehen...
    Megafon ? Scheint doch erlaubt zu sein, zumindest für die NK war sowas angemerkt worden... paar Seiten vorher...
    Ansonsten wäre das doch ein toller Verbesserungsvorschlag: Ein Bratwurstgutschein für eine Auswärtsfahrt nach Weißrussland... ;-)

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Also wenn ich mir dein Bild mal so ansehe, denke ich, du bist zwischen 16-22 Jahre alt.
    Keine Frau und Kinder, Student oder in der Ausbildung .
    Dann kann man mit Sicherheit öfters im Stadion sein als ein Familienvater der seine Familie ernähren muss.
    Ich z.B. bin 36, verheiratet, 1 Kind und wohne ihn Aachen. Max sind für mich 2-3 Spiel drin, da der FCB mittlerweile so groß ist das man nur schwer noch an Karten kommt.
    Und ja ich bin schon verdammt lange Mitglied (7000er Nr.). Habe ich damit weniger Respekt vom Verein zu erwarten als du, der evlt jedes Spiel live sehen kann?


    Wenn ich mir dann so ein gejammere anhören muss wegen Fahrt/Flug nach Minsk(Borisov, kann ich nur lachen. Zu meiner aktiven Zeit waren so Trips zu Roter Stern Belgrad/ Nottingham Forrest, Dunde United usw. wahre Herausforderungen mit dem.
    Mittlerweile ist sogar der Osten so weit ausgebaut, das man Problemlos überall hin kommt.

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  • mal kurz was ganz anderes: mir gehts dermaßen auf die cojones, dass wir einen bezahlten mitarbeiter haben, der seit mindestens 2 jahren den ewig gleichen, nicht zu uns passenden torjingle auflegt, der zu italiens wm gewinn 2006 gehört und so dermaßen AUSGELUTSCHT ist.


    welche ziele hat dieser mann noch? wo ist ein wenig kreativität? aber nein: immer das gleiche stupide zeugs.


    ich zitiere ein weiteres mal mehmet scholl sinngemäß: "ich habe mich für die FCB-stadionmusik vor den engländern richtiggehend geschämt"

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Nichts für Ungut, ich weiß dass vor den Zeiten von Internet und Billigflieger dass Besuchen von Europapokalspielen ziemlich teuer(wenn man fliegen wollte) und auch bisserl schwieriger werden konnte, aber warum z.B. Belgrad,Nottingham und Dundee gegenüber ner Busfahrt nach Weissrussland eine wahre Herausforderung gewesen ist, versteh ich jetzt nicht wirklich.

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  • weil zum Beispiel Anfang 90 Belgrad wirklich sehr gefährlich war, möchte nciht wissen, was passiert wäre, hätte Aumann den Kopfball von Auge nicht ins Tor gelassen!! Man hat einfach gemerkt, das des Land kurz vor der Explosion/Krieg stand!!

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  • Das stimmt,Belgrad muss ziemlicher Ausnahmezustand gewesen sein, jedoch dacht ich es geht um die Fahrtmöglichkeiten/Wege und nicht um die Sicherheit.
    Mir fehlen die Vergleichsmöglichkeiten mit damals, aber auch vor paar Jahren wurden wir in Belgrad massenweise im Stadion mit Steinen beschmissen und in Neapel haben einige Messerstiche abgekriegt usw.

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  • "Der FC Bayern hat heute, wie schon im Juli 2011, wiederum angeboten, ab der Bundesliga-Saison 2013/2014 bis zu 300 (Tages-)Tickets mehr für diesen Bereich anzubieten und damit die Stehplatzkapazität in den genannten Blöcken also auf 2100 zu erhöhen - wenn gleichzeitig mittels eines elektronischen Zugangssystems (Check-in) gewährleistet ist, dass sich ausschließlich Personen mit gültiger Eintrittskarte in diesem Bereich aufhalten. Dies gilt im Übrigen auch in allen anderen Bereichen der Allianz Arena. Die Vergabe aller Tickets erfolgt ausschließlich über den FC Bayern."


    Das ist doch mal ein fairer Kompromiss wie ich finde!!!

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  • mal ne ganz andere frage: weiß jemand, was auf den transparenten in der sk gestern stand? ich konnte das von hinten schwer entziffern... nur irgendwas mit 'gazprom' hab ich gelesen.

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  • Stimmt die Situation ist schon gleich geblieben als vor 20 Jahren, aber die An und Rückreise ist doch wesentlich komfortabler als damals. Selbst in Rumänien und Weissrussland sind die Autobahnen mittlerweile halbwegs ausgebaut. Damals waren schon ein paat Kilometer Landstrasse dabei, damit meine ich nicht eine deutsche Landstrasse. Dazu kommen die damals noch vermehrt korrupten Polizisten die nen Spass hatten Deutsche Fussballfans anzuhalten. Es gibt sie zwar immer noch, aber nicht mehr zu den Zeiten als der Osten sich geöffnet hat.

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  • Ich denke eher, dass dadurch das Problem nicht verbessert werden würde, denn nur weil offiziell mehr Leute in den Block dürfen, heisst das noch lange nicht, dass auch die "richtigen" Leute die Karten bekommen. Also die, die in den Block wollen und schmuggeln müssen. Da das oftmals eher junge, supportwillige Fans sind, kann man davon ausgehen dass sie eine relativ hohe Mitgliedsnummer haben und daher kaum eine Chance auf Zuteilung Kategorie 5, und auch noch Block 112/3 haben.
    Ich hätte es beispielsweise für einen sehr guten Kompromiss gehaten, wenn wenigstens die Hälfte der 300 angebotenen Karten durch das (leider viel zu wenig unterstützte) Bonusprogramm des Club Nr. 12 vergeben werden könnten. Damit hätte eine sinnvolle und gerechte Verteilung stattfinden können. Der vorgeschlagenene Kompromiss würde meiner Meinung nach weder die Stimmung verbessern, noch das "Platz- bzw. Schmuggelproblem" lösen.

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