Stimmungsthread

  • Wer erwartet schon eine tolle Stimmung im letzten Spiel wo es um nichts mehr geht...das war immer schon ein schaulaufen und m.E. kein Maßstab.


    Man wird sich noch wundern, wenn sich das alles ändert, wozu 'der Rest' fähig ist.

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  • ... ich finde es schon fast beängstigend, wie manche Leute hier offenbar Ursache und Wirkung verdrehen und will es einmal mit den Worten unseres Prsäidenten auf den Punkt bringen: "die ganze scheisse fing doch mit dem "Stadion-Wechsel" an"!
    Bereits damals wurde doch die aktive Fan-Szene nicht einmal im Ansatz gehört. Oder wurde einer von hier damals zum Thema Aufteilung Südkurve seitens des Vereins etwa befragt?
    Bereits zu diesem Zeitpunkt war doch die Einstellung klar zu erkennen. Anstantt seinerzeit die Chance nutzen, den Fans dieses Clubs eine angemessene Kurve zu präsentieren, die im Vergleich mit anderen in der BuLi mithalten kann, wurden die Fans förmlich "beschnitten" und das nach dem Motto: Wir bestimmen, ihr habt zu folgen - Basta! Ein Armutszeugnis ist/war das!
    Alles was danach kam, sind nur der Ausdruck weiterer Grabenkämpfe, die Bewertung etwaiger Un- oder Halbwahrheiten und anderer zufällig zeitgleich aufgetretener Nebenkriegsschauplätze (z. B. auch das Thema Zitat: "ein Schalker-Ultra in unserem Tor" oder die Turner-Problematik (Stichwort Aussagen bei der HV), etc. etc.. Und das setzt sich ja nun in jüngster Vergangenheit immer weiter fort (Stichwort Fandialog, was ja offenbar eher einem Monolog gleich kommt oder der Einsatz des Terrorexperten, oder nun die Drehkreuze). Und wenn ich nun all diese Dinge, über Monate und Jahre hinweg berücksichtige, ist es für mich nicht verwunderlich, dass irgendwann einmal ein Punkt erreicht ist, an dem man sagt, hallo: wir lieben diesen Verein, wir sind immer und überall dabei und by the way, geben wir dafür über die Jahre auch noch ein kleines Vermögen aus, und nehmen uns nun auch das Recht heraus, die eine oder andere Aktion zu starten. Wer sich daran beteiligen will, kann das tun, wer nicht, kann ja Stimmung machen. Ob das nun am Anfang oder am Ende der Saison stattfindet, ist dabei doch völlig irrelevant. Ich denke, gerade jetzt, wo alles den Anschein nach Friede-Freude-Eierkuchen hat, ist es sogar wirksamer, als zu einem anderen Zeitpunkt. Die Tatsache, dass man sich nun u.a. auh hier darüber aufregt oder beschwert oder die "Sache" einfach nur zur Kenntnis nimmt, zeigt doch zumindest, dass sich nun viele Leute mit dem Thema befassen. Aufgrund fehlender Infos oder entsprechender Einstellung zur Sache, halt eben auch oftmals mit evtl. merkwürdigen Vorstellungen, aber so läuft das bei einem "öffentlichen Thema" nun einmal ab.
    Und zur Sache Mannschaft unterstützen: Ich habe es bereits zuvor hier geschrieben. Das was im heimischen Stadion passiert ist nicht mit einem Away-Spiel zu vergleichen. Denn die Leute, die zu Hause, aus für mich durchaus nachvollziehbaren Gründen, Ihrem Protest Ausdruck verleihen, sind eben auch genau die, die Auswärts immer alles für den Club geben. Und ich bin sicher, dass der eine oder andere Spieler das auch ganz genau zur Kenntnis nimmt oder bereits genommen hat. Und sollte es ihm erst am Samstag aufgefallen sein, stellt er sich vielleicht nun auch mal die Frage, warum war das eigentlich so und warum eigentlich (immer nur) bei Heimspielen?! Und vielleicht ist es ja auch einigen Zuschauern so ergangen.


    Und abschließend noch zum Thema "die (Ultras) machen doch nur Politik" in der Kurve: Welche Politik soll das bitte sein? Gesamtgesellschaftliches (auch soziales) Engagment, Förderung der Jugendkultur (in jeglicher Form), das Einsetzen für Minderheiten, Kritik an der Chefetage, Kritik an den geschilderten "Zuständen"?
    Sehr verwerflich ist das alles. :-O


    Mindestens bei den letzten Punkten muss ich sagen, zu Recht machen sie das, denn wenn Sie Mitglied in diesem Verein sind, haben sie verdammt nochmal auch das Recht die Geschicke des Clubs, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, mitzugestalten und genau das ist (Vereins-)Politk - ich jedenfalls bitte darum, schon im Interesse des Selbstverständnisses von Demokratie!
    Unterm Strich steht doch aber immer das Bestreben nach einer grossen, lauten, bunten, vielfälltigen und stimmungsgewaltigen Kurve, die hin und wieder eben auch, in Ihrer sicher oftmals "jugendlichen Art und Weise" auf (unbequeme) Missstände hinweist und vielleicht auch im einen oder anderen Fall über das Ziel hinaus schiesst - so what!

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  • wozu der "Rest " fähig ist, hat man ja zB gegen Juve und Barcelona gesehen. Oder gegen Wolfsburg im Pokal


    Richtig gute Stimmung ist in München nur bei richtig großen Spielen...das ist mit oder ohne SM so...die SM alleine kriegt ja auch keine berauschende Stimmung hin . Was kein Vorwurf ist angesichts der 65 000 anderen Zuschauer, die für Bayern sind , sondern eine einfache Feststellung.
    Aber in den oben erwähnten CL Spielen war die Stimmung auch ohne SM hervorragend...



    und nochmal: niemand verlangt hier irgendwelche Jubel-Dienstleistungen von der SM...aber dass sie - wie ja in einem Beitrag von einer SK-Besucherin beschrieben- andere anfeinden, die anfeuern, obwohl es den Weltschmerz-Heulern nicht gefällt, ist das Allerletzte...

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  • ... wie bereits geschrieben: so unterschiedlich sind eben die Ansichten.
    Oder nimmst Du dann all denen, die beim "normalen" BulI-Spiel zur Halbzeit beim Stand von 0:0 pfeifen was das Zeug hält, auch die DK weg?

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  • Selten etwas sinnfreieres gelesen.


    /edit:
    ahh jetzt verstehe ich! Du möchtest die Stimmung von Samstag auch bei Auswärtsspielen haben. Dann macht das natürlich Sinn.

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  • nein die die im Heimspiel unsere Mannschaft unterstützen sollen es auch auswärts dürfen.
    Die die unsere Mannschaft im Stich lassen, brauchen wir auswärts auch nicht..


    ist doch einfach..sollen sie halt stimmung in der Sportsbar machen

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  • das war angeblich (ich war nicht dabei) die beste stimmung der ganzen saison.


    und warum erwähnst du das für deine argumentation? denn da waren die ultras und die anderen aktiven fans im vollgasmodus. schlechtes beispiel also für deine "beweisführung", im gegenteil: es zeigt, dass nur mit aktiver kurve die stimmung durchs dach gehen kann.


    juve und barcelona sind ja noch dazu ganz schlechte beispiele, weil solche highlights erstens so nur 2-3 mal pro saison vorkommen und zweitens weil die stimmung (gegen barca war ich da) teilweise so friedhofsmäßig war, dass anscheinend sogar marcel reif dazu einen kommentar abgelassen hat.


    weil in einem halbfinle gegen barca das ganze stadion ein paar mal durch ein historisches 4:0 aus den sitzen gerissen wird, folgerst du, dass es auch ohne aktive fankurve geht? mittlerweile weiß ich gar nicht mehr warum ich von dir einst das bild eines zur guten argumentation fähigen users hatte...

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Anstatt seine Aktionen mal selbst zu hinterfragen Immer wieder die gleiche abgedroschene Notwehrfrage wenn man von anderen Fans den berechtigten Vorwurf bekommt sich nur selbst präsentieren zu wollen anstatt das Team und den Trainer nach einer so großen Saison entsprechend zu würdigen. Aber man darf wohl leider keine andere Reaktion mehr erwarten als eben diese verbohrte....


    Und zu deiner Frage die du noch nicht beantwortet bekommen hast, aber eigentlich auch deshalb vielleicht nicht weil du sie dir leicht selbst hättest beantworten können.
    Wer gerne mit dem Slogan wirbt: Südkurve - Herz und Seele unseres Vereins
    sollte das auch nicht nur für bloße Worthülsen verwenden oder es vergessen wenn man banale Auseinandersetzungen mit dem Vorstand als wichtiger einstuft als das Team zu unterstützen.


    Wie schreibt z.b. auch die schickeria in "über uns"? " Als führende Gruppe wollen wir bei Auswärts- und besonders auch bei Heimspielen für bessere Stimmung sorgen. "


    Die anderen 99% der Stadionbesucher machen nicht solche Ansagen oder posunen ständig den Slogan von Herz und Seele....da muß man es sich auch schon mal gefallen lassen wenn mal hinterfragt wird...

    „Let's Play A Game“

  • Naja, bei den letzten beiden Heimspielen hat man darauf verzichtet, die Stimmung selbstständig anzutreiben.
    Bei allen anderern (vorallem auch überall bei Auswärts)Spielen aber nicht. Den Stimmungsunterschied von Augsburg/Freiburg zu beispielsweise dem Wolfsburg oder Dortmund Heimspiel hat ja denke ich jeder erkannt.
    Zumindest mir leuchtet es dann ein, dass man etwas tut, um die Stimmung zu verbessern und es sich eben nicht um "bloße Worthülsen" handelt.


    (Mein Beitrag bezieht sich im übrigen auf BL und DFB)

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  • @ henic:


    Dass sie das wollen haben sie ja in den letzten Jahren bewiesen, trotz ligaweit einzigartig schlechter Grundvoraussetzungen. Und an denen sind sie nicht schuld, es wurden sogar viele Vorschläge gemacht die zur Verbesserung der Stimmung hätten beitragen können. Diese wurden vom Vorstand stets vollkommen abgelehnt. Dass daher mit der Zeit ein großes Maß an Frust und Resignation entsteht ist menschlich absolut nachvollziehbar.


    Die entscheidende Frage muss also lauten wie groß Resignation und Frust über die ganze Situation inzwischen sein müssen dass man sich gezwungen sieht seinen eigenen Grundsätzen zu widersprechen.
    Vielleicht sieht man darin ein letztes, verzweifeltes Mittel um seine Anliegen überhaupt noch vorbringen zu können.


    Das ist doch die eigentliche Frage, aber die geht im Gebell der Meute unter. Schade, das wäre die Chance die Diskussion hier in eine sinnvolle Richtung zu lenken. Das sollten wir hier versuchen, denke ich.


    Es wird hier oftmals gesagt dass sie ihren eigenen Belangen Vorrang gegenüber "dem Verein" einräumen. Aber ist es nicht auch so dass der Vorstand diesen Kleinkrieg ebenfalls über die Interessen des Vereins stellt?
    Wäre der Vorstand nicht besser beraten auszugleichen, zu beruhigen, den Dialog mit dem Konfliktpartner zu suchen und Lösungen zu erarbeiten anstatt diesen Grabenkrieg immer weiter anzufachen?
    Ist es also auch der Vorstand, der persönliche Interessen und Abneigungen über das Wohl des Vereins stellt? Ich denke ja!
    Dafür sollte er von euch nicht weniger kritisiert werden als die Südkurve.

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  • Das wissen sie nicht, das wollen sie nicht wissen und da gibts für die auch nichts zu wissen, Schuld ist sowieso die SK.
    Wenn dann beim ersten Saisonspiel der Block 112/ 113 nur zu 2/3 gefüllt ist weil viel weniger Karten verkauft werden als man theoretisch dürfte wird wieder von Streik und Boykott gebellt, obwohl sich dann einfach nur niemand mehr ohne Karte in diesen Blöcken befindet und sich keiner mehr illegal eingeschmuggelt hat.
    Und wer ist dann Schuld? Richtig, die bösen Ultras.


    Fazit: Was diese Beschlüsse für die Kurve bedeuten werden sie alle noch sehen. Wer bescheid weiß kann es sich jetzt schon ausmalen.

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  • dann versuche ich mal, Dein Bild von mir wieder zu verbessern...:-)


    WOB war ein Beispiel dafür, dass es beide miteinander auch können...auch übrigens mit HIlfe der ach so fürchterlichen Klatschpappen, die Otto Normal-Anfeuerer halt doch recht gerne benutzt.Es war noch nie so laut in der Arena, solange ich da hingehe..


    Die Stimmung war da MIT der SK hervorragend, ohne sie wäre sie immer noch sehr gut gewesen...
    Was die CL -Speiel angeht muß ich erst mal sagen, dass ich auch von Dir dachte, Du würdest ganze Texte lesen und nicht nur, was in Deine Schiene paßt...


    Meine Ausgangs-Aussage war, dass in München IMMER nur bei großen Spielen große Stimmung ist.
    Natürlich schwappt bei nem 9:2 gegen Hamburg auch die eine oder andere Ola durchs Stadion, aber 2:0 Siege gegen Hannover oder Frankfurt werden in München mit freundlichem Applaus zur Kenntnis genommen, aber auch nicht mehr- War so, ist so, wird immer so sein...wenn ein großartiger Musiker drei fehlerfreie Akkorde aneinanderreiht, dreht das Publikum ja auch nicht durch, wenn es sowas schon mal gesehen hat...
    Und beide CL-Spiele haben genau das bestätigt. Und zwar ohne SM und Co. Gute Stimmung. Was Reif gesagt hat, weiß ich nicht, weil ich ja im Stadion war. Ich kann nur sagen, dass selbst zur Rettung ins Seitenaus gedroschene Bälle teilweise mit größtem Applaus aufgenommen wurden...und die Leute jede Aktion der eigenen Mannschaft angefeuert haben. Wenn man unter Stimmung aber versteht, dass die tibetanischen Gebetsmühlen-Choräle der SM runtergeleiert werden, auch wenn sich Barcelona gerade zum 50. Mal den Ball zuspielt, muß ich zugeben: Diese Art von Stimmung gab es nicht.


    Kurz: große Spiele werden auch gegen die SM gute Stimmung erzeugen - ohne sie, wenn sie ihre privilegierten Plätze, die sie dann noch nicht mal besuchen, nicht mehr hätten, sogar noch besser.Wenn da andere Leute stehen könnten , die anfeuern möchten.


    Bei "normalen" Spielen wird in München niemals Stimmung sein wie am MIllerntor etc etc...
    Das ist ein anderes Publikum mit anderen Ansprüchen. Und das ist erstaunlicherweise in Madrid, Manchester oder Barcelona oder oder...ganz genauso....warum wohl ?

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  • Ich hoffe du hast meinen gesamten Beitrag gelesen und nicht nur den Teil den du rausgepickt hast.
    Nachdem ich mich nicht nur aus der tz über diesen ganzen Themenkomplex informiert habe sondern mir auch die Mühe gemacht hatte Statements des Club Nr. 12 zu lesen habe ich den Eindruck gewonnen dass es dem Vorstand und anderen maßgeblichen Leuten wie Raimond Aumann inzwischen nur noch darum geht, der Kurve aus Prinzip zu zeigen wer am längeren Hebel sitzt. Durch diese starrsinnige Haltung wurden viele Probleme erst geschaffen und vermeintliche Banalitäten überhaupt erst zu großen Problemen.
    Genannte Personen haben mMn die Pflicht zum Wohle des gesamten Vereins zu handeln. Es ist aber nicht im Interesse des Vereins wenn sich Fans/ Vereinsmitglieder gegenseitig anpöbeln und anfeinden. Aber was macht der Vorstand? Er heizt diese Konflikte weiter an anstatt zu versuchen sie nachhaltig zu lösen. Diese ganzen Konflikte sind ja nicht neu, z.T. schon Jahre alt. Gelöst werden sie nicht, wenn überhaupt werden sie noch schlimmer.
    Es müssen endlich vernünftige Auswege aus dieser verfahrenen Situation gesucht werden.
    Das ist im Interesse aller!
    Ich weiß nicht welche Gründe es für diese Taktik der Konfrontation gibt. Aber mir fällt keiner ein der es rechtfertigen würde eine Situation im Verein entstehen zu lassen die dem status quo entspricht.


    Fazit:
    Ich werfe dem Verein vor, sich aus Prinzip unnachgiebig zu zeigen, keinen Millimeter nachzugeben (Stichwort: Kompromisse eingehen!) und damit eine Problemlösung unmöglich zu machen.
    Das Ergebnis davon hat man am Samstag wieder gesehen.
    Es ist nie nur eine Seite Schuld, es gehören immer zwei dazu!

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