Stimmungsthread

  • wie kommst Du zu der Aussage, dass die Polizei im Stadion für Ordnung - ich meine die grundsätzliche Ordnung, nicht das Einschreiten bei Rechtsverstößen- zu sorgen hat????


    Aus welcher Rechtsgrundlage sollte sich das zwingend ergeben ?


    Die Polizei hat im öffentlichen Raum , also vor den Stadien und den An- und Abfahrtswegen für Ordnung zu sorgen. Das Stadion selbst ist - jedenfalls auf Schalke wie aber auch zB in München - Privatgrund. Hast Du schon mal gesehen, dass bei einem Konzert mit 10 000 Leuten in einer Halle HUndertschaften Polizei im Einsatz sind ?


    Das hat sich so eingespielt beim Fußball, das ist alles. Einen Anspruch auf die Präsenz der Polizei hat der Veranstalter nur, wenn er sie um HIlfe bittet, weil die Sicherheit gefährdet ist.


    Aber die Grundvoraussetzungen für einen sicheren Ablauf der Veranstaltung , also des Spiels, hat der Veranstalter, also der Verein zu schaffen. Schalke kann also nicht sagen, wir haben 100 Ordner, den Rest muß die Polizei erledigen, sondern muß ausreichendes und ausreichend geschultes Personal bereitstellen. Vielleicht wußteh sie das bisher nicht ?:-)))


    Was die Polizei angeht: mag durchaus sein, dass der EInsatz in Schalke überzogen war in seiner Gänze. Nur: dass Polizei beschimpft wird, wenn sie sie sich auch völlig gerechtfertigt verhält, ist ja auch nichts Neues. Schöne Szenen gab es zB zuletzt beim Gastspiel des Glubb in München. Da wurden Polizisten, die die beiden Utra-Lager beim Anmarsch voneinander trennten , um zu verhindern, dass die Idioten sich die Schädel einschlagen , von beiden Seiten beschimpft...auch schön, wenn man so gewürdigt wird...


    Kurz: dass bei der Polizei langsam Ideen reifen, sich -soweit rechtlich zulässig- da rauszunehmen , ist absolut nachvollziehbar. Und man erspare mir bitte das Argument "als Polizist muß ich mit sowas rechnen"...ich glaube nämlich nicht, dass die Leute, die das heranziehen, auch den Satz unterschreiben würden: wenn ich mich im Ultra-Block aufhalte, muß ich damit rechnen , dass ich auf die Fre..e kriege, weinn eine Handvoll Idioten neben mir Unsinn gemacht hat...


    Im Ergebnis wird sich natürlich nicht viel ändern: denn selbst wenn sich nur 2 Besoffene im Stadion prügeln, kann ich als Veranstalter die Polizei rufen, die dann kommen muß.


    Aber als Denkanstoß ist die Maßnahme absolut ok. Wie Schalke sich nach dem Spiel sofort in der Öffentlichkeit geäußert hat, war völlig überflüssig. Wie jeder Verein, der mit kommerziellen Veranstaltungen dreistellige Millionenumsätze macht, sollte sich auch Schalke mal überlegen, dass man dazu eine erhebliche Dienstleistung vom Staat völlig kostenfrei erhält. Und beor jetzt wieder einer kommt und sagt: aber die Steuern! Daimler und BMW zahlen auch Steuern und haben nen firmeneigenen Werksschutz...

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  • Man sollte aber auch bedenken, dass die Polizei ihr Geld vom Staat erhält und dieser wiederrum viel Kohle von den Vereinen. Letztendlich muss die Polizei bei Massenveranstaltungen immer bereit sein einzugreifen, da es um das leibliche Wohl vieler Bundesbürger geht.


    Man hat ja auch schon oft kleine Politiker gehört (wollten wohl Aufmerksamkeit), die den Vereinen vorgeworfen haben, dass die Polizeieinsätze ach so viel kosten. Wie viel Geld der Vereine direkt bezahlt und der umliegenden Infrastruktur bringt wurde dabei schön außer acht gelassen.

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  • Schalke 04 muss weitere herbe Rückschläge verkraften. Nach der Kritik an verkohlter Bratwurst will sich die Bruzzler-Oma vor der Nordkurve nicht mehr in die Arena bewegen. Rainer Wundt begrüßt den Schritt. Und es kommt noch dicker für den S04.


    Nach der aus ihrer Sicht völlig überzogenen Kritik wird die Bruzzler-Omi Erna P. die Schalker Arena nicht mehr betreten. P. hatte während des letzten Heimspiels der Gelsenkirchener mehrere Packungen Würstchen auf den Grill gelegt und war dann drei Stunden lang in Gelsenkirchen-Buer shoppen gegangen. Viele Zuschauer und der Verein ärgerten sich über diesen Vorfall und äußerten Kritik an dem Vorgehen von Erna P. Diese entgegnete, dass sie durch mehrere Angebote in Buer provoziert worden sei.


    Nun zog P. die Konsequenzen aus der Kritik, sie teilte gestern in ihrem Schrebergarten mit, kein weiteres Mal die Schalker Arena zu betreten. »Erst holt mich der Verein zu Hilfe, und dann werde ich kritisiert. So geht das nicht.« Erna P. will sich fortan rund um das Stadion in einem Bereitschaftsraum aufhalten, falls in Ausnahmesituationen eine akute Gefahr für die Wurstversorgung Dritter bestehe.


    Der Gewerkschaftsvorsitzende der Würtschenverkäufer, Rainer Wundt, begrüßte den Schritt von Erna P.: »Erna hat an jenem Tag absolut korrekt und verhältnismäßig gehandelt. Die Funktionäre sitzen nur auf ihren Tribünen, essen Canapés und wissen gar nicht, wie unsere Leute in den Würtschenbuden stehen und sich ihrer Haut erwehren.«


    Quelle: 11Freunde

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  • Von einer Rechtsgrundlage für diesen speziellen Fall habe ich nicht gesprochen. Ich kenne die Problematik um Polizeieinsätze beim Fußball und deren Kosten sehr wohl.


    Aber meine Meinung ist und bleibt, dass es sich um eine Angelegenheit der öffentlichen Sicherheit handelt und deshalb sehe ich den Staat da in der Pflicht!


    Diese Aussagen aus NRW sind unabhängig davon einfach untragbar. Es kann nicht angehen, dass man Maßnahmen der Polizei nicht hinterfragen darf.


    Wenn eine Frau von ihrem Mann verprügelt wird, der dann beim Polizeieinsatz verletzt wird und die Frau dies später beklagt, kann die Polizei auch nicht sagen - da gehen wir beim nächsten Mal nicht mehr hin.


    Das Ganze ist nichts weiter als ein lächerliches Politikum, wo es eigentlich um die Personalsituation der Polizei und die Arbeitsbedingungen der Polizisten geht. Das wird öffentlichkeitswirksam und höchst populistisch auf dem Rücken des Fußballs ausgetragen!

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Im Endeffekt geht es doch eigentlich nur um Geld. Die Länder und vor allem die Polizeigewerkschaften drängen doch schon lange darauf, die Kosten für die Einsätze an Spieltagen auf die Vereine umzulegen.
    Eine sehr einseitige Betrachtungsweise, wenn man sich anschaut, welchen Wirtschaftsfaktor die Vereine darstellen...

  • Die Polizei ist in diesem Fall der Staat und öffentliche Sicherheit eine klassische hoheitliche Aufgabe des Staates.


    Er ist absolut richtig, dass dies der Steuerzahler zahlt. Ich ärgere mich auch über die Kosten für den Schutz von Castortransporten und renitenten Demonstranten. Dennoch muss es sein und eine Veranstaltung mit 60.000 und mehr Menschen kann nicht einfach als Privatveranstaltung abgetan werden, mit der der Staat nichts zu tun hat. Die Steuern dafür kassiert er zudem auch sehr gern.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Und genau deswegen finde ich die Aussagen, dass der Verein selbst für Sicherheit im Stadion sorgen soll, so extrem schwachsinnig. Wenn sie ihren Job nicht machen wollen, dürfen sie auch kein Steuern vom Verein verlangen :8

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  • Das Beispiel passt doch ned ... wenn es passend wäre, würde die Polizei permanent im Wohnzimmer dieses Paares sitzen und warten, ob sie sich prügeln ... Die Polizei wurde ja wohl gerufen. Entweder von der Frau selbst oder von Nachbarn.


    Und so ist es ja dort auch ... wenn sie vom Verein um Hilfe gerufen werden, müssen sie ja auch kommen. Nur sitzen sie halt nicht permanent im Wohnzimmer, sprich in der Arena.


    Edit: ich wäre eigentlich dafür dieses Thema im "Ausschreitungs-Fred" weiter zu diskutieren ... Hier geht es doch um Stimmung, und da hoffen wir doch, daß es beim oder vor dem H96 Spiel was zu berichten gibt ...

  • Ich finde das Beispiel auch nicht passend. Deine Erklärung aber auch nicht :)


    Die Polizei soll ja nicht ständig im Wohnzimmer (Arena) sitzen sondern nur alle 2 Wochen samstags von 15 bis 18 Uhr :)

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  • Bei morri schon ;-)


    Wobei das im Stadion ja auch nicht wichtig ist. Außer bei Derbys kommt es in den Stadien eigentlich so gut wie nie zu Tumulten in Deutschland. Wichtig ist halt, dass die Polizei die Fans vom Bahnhof bis hin zum Stadion begleitet und die beiden Fanlager voneinander trennt. Da das dann nur in geringem Maße auf Privatgrund von Statten geht, erledigt sich die Diskussion eigentlich. :)

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  • Die Polizei wird auch zu Fußballspielen von den Vereinen angefordert. Aber natürlich passt das Beispiel nicht 1:1. In dem Punkt, dass die Polizei nicht selbst entscheiden können darf ob sie kommen möchte, aber sehr wohl.

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    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ich sehe das als eine gute Chance an endlich auch mal wieder zu zeigen das eine massive Polizeipräsenz in Kampfaussattung im Stadion übertrieben war und im Zweifel eher für eine agressive Provokation bei denen gesorgt hatte die dann durch Unbeherrschtheiten überhaupt erst den Einsatz dieser Polizeikräfte einen Grund gegeben hatte.


    Die Vereine sollten mit ihren Ordnungskräften in der Lage sein eine Minderheit von möglichen Störern kontrollieren zu können und dabei auf die Vernunft der großen Mehrheit unter den Fans bauen können. Gelingt das, dann sieht man endlich diese elendigen Bilder nicht mehr, wo Polizei in Antiterrorausrüstung gezielt mit Reizgas auf die Augen von Personen zielt und dabei sehr oft auch Unbeteiligte trifft.


    Kommt die Polizei mit ihrer aktuellen "Verweigerungstaktik" durch und wird dann doch wieder gebeten pmassiv im Stadion präsent zu sein, dann ist zu befürchten das diese bei Bedarf noch resoluter vorgehen werden...sie wurden ja gerufen weil es nötig war....man kann nur hoffen das sich die Polizei damit selber im Stadion überflüssig gemacht hat und das sich zeigen wird das Reizgas und Schlagknüppel im Stadion nicht nötig sind. Wenn der Besuch des Fußballs für die Allgemeinheit tatsächlich so sicher ist wie oft gesagt, dann kann das doch nur gelingen und die Polizei muß sich ein anderes Trainingszentrum zum üben von "Terrorabwehr" suchen. Schalke könnte da endlich mal ein Wegbereiter werden für den Rest der Liga.

    „Let's Play A Game“

  • Ich frage nochmal, ob es nicht sinniger wäre in dem dafür besser geeigneten "Ausschreitungs und Randale Fred" weiterzumachen.


    Hier hoffe ich immer auf neue / positive Nachrichten oder Beiträge zu unserem Kurven (sprich Stimmungs-) Thema ...

  • Fahnenverleihaktion gegen Hannover
    Fahnenaktion am 14. September 2013
    Die Südkurve lebt und wie kann man das besser zeigen als mit Stimmung, die an das sensationelle Auftreten unserer Fans in Prag anknüpft, begleitet von einem Meer aus Fahnen!


    Darum möchten wir bei unserem Spiel gegen Hannover, am Samstag 14.09.13 ,Bewegung in die Südkurve bringen.
    Zu diesem Zweck werden wir eine Fahnenverleihaktion starten , wo Ihr Fahnen für 5 EUR leihen könnt (oder auch behalten bzw, zu jeden Spiel wieder mitbringen könnt). Die Fahnen werden am C12 Stand und in der Südkurve ausgegeben! Einfach die Augen offen halten.


    Beteiligt Euch zahlreich, bringt auch Eure eigenen Fahnen mit und zeigt dem Verein, dass die Kurve lebt und unser aller Herz in Ihr schlägt!


    Wir möchten auf den „Kodex“ des Club Nr. 12 im Umgang mit Fanartikel hinweisen:
    Warum verkauft der Club Nr.12 e.V. Souvenirs?
    Der Souvenirverkauf dient in erster Linie zur Unterstützung des FC Bayern durch die Repräsentation unserer Farben und Symbole in Form von T-Shirts, Fahnen, Schals, etc. Im Gegensatz zu den hauptsächlich profitorientierten Artikeln, die es an den Verkaufsständen gibt, kommen unsere Fanartikel aus der aktiven Fanszene des FC Bayern und werden unabhängig vom Verein hergestellt. Man kann also bei den Sachen, die wir verkaufen, im wahrsten Sinne von Fanartikeln sprechen.
    Ein für uns wichtiger Nebeneffekt des Souvenirverkaufs ist, dass er trotz sehr günstiger Preise, eine finanzielle Einnahmequelle darstellt. Der hier erzielte Gewinn dient (ausschließlich!) zur Deckung von Kosten für andere Projekte des Club Nr.12 e.V., wie z. B. Choreografien, Angebot kostengünstiger Auswärtsfahrten zu allen Spielen des FCB, das C12 Forum u.v.m.


    Weiterverkauf / eBay-Problem
    Wir untersagen dem Käufer an dieser Stelle ausdrücklich, den erworbenen Artikel auf eBay oder sonstigen Plattformen weiterzuverkaufen. Im Folgenden wollen wir dazu kurz den Hintergrund erläutern:
    Die Artikel stellen dadurch, dass sie aus dem aktiven Teil der Fanszene kommen, einen gewissen ideellen Wert dar. Dies nutzen schon seit längerer Zeit Geschäftemacher aus, indem sie selbst ähnliche Produkte entwerfen und diese dann zum eigenen Profit verkaufen, wie z. B. der Händler am U-Bahnaufgang am Stadion, der das Gleiche übrigens auch bei den Blauen macht. Unsere zumeist limitierten Originale haben einen weitaus höheren Wert, als der tatsächliche Kaufpreis, was dazu führt, dass einzelne schwarze Schafe bei uns Sachen kaufen und sie dann, z. B. bei eBay, zum teilweise zehnfachen oder noch höheren Preis weiterverkaufen. Dies ist absolut nicht in unserem Sinn, denn die Sachen sind für aktive Bayernfans gedacht, die diese verdient haben und auch wissen, wo wir sie verkaufen. Nicht jedoch für Leute, die meinen damit mal eben Kohle zu machen, oder für solche, die nicht in der Lage sind vor dem Spiel am Streetworkerbus vorbei zu gehen. Wir verkaufen übrigens nicht nur bei den Heimspielen, sondern auch bei anderen Gelegenheiten. Informationen darüber, wo verkauft wird, gibt es z. B. im C12 Forum und in der Mailingliste. Jeder, der unsere Sachen haben will, sollte diese bei uns direkt kaufen, denn so fließt das Geld in die Kurve bzw. dient zur Unterstützung des FC Bayern und geht nicht an Privatpersonen, die es in die eigene Tasche stecken.

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  • Also ich freu mich schon auf Morgen, werde jetzt noch ein bißchen meine Stimme ölen,dann Morgen noch so ne Fahne vom C Nr.12 besorgen und schon geht die Post ab.Bin optimistisch, dass wir die geile Stimmung von Prag nochmal wiederholen können.:8:8:8

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  • oh mann, i gfrei mi wirklich narrisch drauf, das endlich bei nen bl-heimspiel mal wieder ordentlich stimmung in der bude sein wird. wenn dann das spiel noch dementsprechend läuft wird das heute ein perfekter tag


    endlich wieder buli:)

    Boah, die Dortmunder, leck mich am Arsch!“ Das Kamel