Stimmungsthread

  • Mal sehen wie schnell das Landgericht in dieser Zeit den Eilantrag bearbeitet.

    Als wenn es nichts wichtigeres gäbe.

    Der Referendar bemüht inzwischen zwei Anwälte?

    Jepp, hier der link zum Tweet von einem der Anwälte. Da wird auch erwähnt welche Anwälte beteiligt sind. Wird alles durch Spenden bezahlt. Hab neulich gelesen das es mittlerweile über 6000 Euro sind die gespendet wurden.


    Quelle

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  • Schrieb ich ja, dass solche Meinungsäußerungs-Geschichten durch die sozialen Medien eigentlich immer zu tollen Ergebnissen führen. Wenn man sich im Vergleich dazu mal ansieht, was etwa nach zweieinhalb Stunden Doppelpass eingespielt wird...


    Warum die Angelegenheit hier zwei Kanzleien erfordert, verstehe ich zwar auch nicht. Aber wenn's hilft...

  • NZZ-Kommentar vor der JHV zum Thema Katar:


    (...)


    Dabei ist die Antwort auf die Frage: «Katar – Ja oder Nein?» für die Bayern wohl schlicht eine kaufmännische Abwägung. Findet sich in Zeiten schrumpfender Etats jemand, der bereit ist, eine ähnlich hohe Summe zu zahlen? Wenn dem so wäre, dann bräuchten die Bayern diesen Schritt der Anhängerschaft bloss mit demselben Pathos zu verkaufen, mit der diese die Beendigung des anrüchigen Engagements fordert.


    Die andere Frage ist, ob die Anhängerschaft überhaupt einen Anspruch darauf hat, dem Klub die Wahl seiner Werbepartner zu diktieren, oder es es sich dabei um eine Anmassung handelt. Sicher haben es die Bayern ihren Fans leicht gemacht, solche Ansprüche zu stellen. Denn sie fabulieren – wie viele andere Exponenten im Fussball – von nebulösen Werten, für die sie stünden.


    Solche Parolen waren stets preiswert zu haben. Und es wird nicht nur in München, sondern in der ganzen Branche eifrig praktiziert. Nationalteams haben es adaptiert, bis hin zum Kniefall. Aber es kostet eben auch nicht viel, mit etwas Tamtam auf die Rechte von Minderheiten in weiter Ferne hinzuweisen.


    Nun fällt dem FC Bayern die wertebasierte Eigen-PR-Aktion vor die Füsse. Ein Klub wie er aber ist keine NGO, die nebenbei noch eine Fussballmannschaft auf Spitzenniveau unterhält. Es wäre an der Zeit, dass beide Seiten dies begreifen würden.


    https://www.nzz.ch/meinung/bay…mktcval=twpost_2021-11-25

  • Das ist eine wichtige Frage, die der Klub grundsätzlich entscheiden muss. Die AG hat den Mehrheitswillen dann zu exekutieren.


    Als ob man die Debatte loswürde, indem man sie nicht führt. Wohl eher das Gegenteil.