Stimmungsthread

  • Puhh, kommt jetzt drauf an was mau unter supportet versteht.

    Ich würde das jetzt mal mit Belegen untermauern dass es dir auch jeder glaubt.

    Ich geb mein Herz für Dich , für Bayern lebe ich, ich lass dich nie im Stich

  • Puhh, kommt jetzt drauf an was mau unter supportet versteht.

    Ich würde das jetzt mal mit Belegen untermauern dass es dir auch jeder glaubt.

    Jetzt beruhige Dich doch. Ich will doch niemanden angreifen.

    Es war doch nur meine persönliche Wahrnehmung gestern.

    Vielleicht werde ich auch nur alt. ;)

    Mein Eindruck gestern war halt: "Kenn ich intensiver".

    Und ich habe permanent das Megaphon wahrgenommen. Genau das ist für mich ein schlechtes Zeichen, denn es kam auch schon vor, dass ich das Megaphon gar nicht wahrgenommen habe. Aber vielleicht hat sich mein Gehör gestern auch nur besonders drauf eingeschossen.

  • Interessanes Interview, Danke fürs Einstellen.


    Unter einigen guten Aussagen war aber leider auch die folgende:


    Was sollte sich Ihrer Meinung nach ändern?


    Salzweger: Auch wenn Uli Hoeneß das nicht gerne hören wird: Die Startgelder in den europäischen Wettbewerben und die Fernsehgelder müssen fairer verteilt werden.


    Auch ich als Fan höre das nicht gerne.

    Ähnliche sozialistische Bestrebungen hat man in Deutschland ja auch auf politischer Ebene: Lieber soll die Gesamtgesellschaft auf ein niedrigeres Wohlstandsniveau runtergeschrumpft werden, als dass man Anreize setzt, die zu einem Aufstieg und Leistung animieren.
    Währenddessen lacht man sich im europäischen Ausland, bspw. in Italien und Frankreich, ins Fäustchen, wo man deutlich früher in Rente gehen darf und der Median des Pro-Kopf-Wohlstandes sowie die Anzahl an Bürgern mit Wohneigentum deutlich höher liegen.
    In einigen Teilen ist das eine Analogie zum deutschen Fußball.


    Es braucht einen Mittelweg zwischen sozialem Ausgleich einerseits und Fördern der Leistungsträger andererseits.

    Diesen beschreitet die Bundesliga mit der Zentralvermarktung ohnehin bereits. Dass diese Zentralvermarktung nicht selbstverständlich ist, sieht man im Vgl. mit den anderern Topligen.

    Ich verstehe zwar den Ansatz unserer Kurve dahinter, dass man sich mehr Spannung für die Bundesliga zum Wohle des FCB wünscht, aber erstens ist dieser sozialistische Ansatz in meinen Augen falsch (siehe auch Absatz oben), und zweitens arbeitet die eigene Fanszene damit im europäischen Maßstab gegen die Wettbewerbsfähigkeit des FC Bayern.

    Das stellt meine Beziehung zur Kurve jedesmal auf eine harte Probe.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Auch ich als Fan höre das nicht gerne.

    Ähnliche sozialistische Bestrebungen hat man in Deutschland ja auch auf politischer Ebene:

    Ich als Fan höre das sehr gerne.


    Und du hast absolut keine Ahnung vom Begriff "sozialistisch".


    Die Geschichte mit dem "besser arbeiten" stimmte schon vor 20 Jahren nicht wirklich. Aber heute ist das blanker Hohn. Fast schon zynisch.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Ähnliche sozialistische Bestrebungen hat man in Deutschland ja auch auf politischer Ebene: Lieber soll die Gesamtgesellschaft auf ein niedrigeres Wohlstandsniveau runtergeschrumpft werden, als dass man Anreize setzt, die zu einem Aufstieg und Leistung animieren.

    Währenddessen lacht man sich im europäischen Ausland, bspw. in Italien und Frankreich, ins Fäustchen, wo man deutlich früher in Rente gehen darf und der Median des Pro-Kopf-Wohlstandes sowie die Anzahl an Bürgern mit Wohneigentum deutlich höher liegen.
    In einigen Teilen ist das eine Analogie zum deutschen Fußball.


    Es braucht einen Mittelweg zwischen sozialem Ausgleich einerseits und Fördern der Leistungsträger andererseits.

    Diesen beschreitet die Bundesliga mit der Zentralvermarktung ohnehin bereits. Dass diese Zentralvermarktung nicht selbstverständlich ist, sieht man im Vgl. mit den anderern Topligen.

    Niedrigeres Wohlstandsniveau allenfalls für eine abgehobene Elite, mehr auch nicht. Ich sehe keinerlei Rechtfertigung, warum die reichsten vier Individuen auf diesem Planeten so viel besitzen (sollten), wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, und der Trend verschlimmert sich rasant weiter, und dennoch wird das Märchen von der Leistung nur allzu gern wiederholt. Glaubt man das allen Ernstes noch selbst?

    Der Reallohn stagniert seit Jahrzehnten, und das Wirtschaftswachstum steckt sich seit jeher die Elite in die Tasche, weshalb auch das ewige Wachstumsziel in der bisherigen Form auf den Prüfstand gehört.

    Und wo führt es im Fußball hin? Mehr Fernsehgelder, damit Kimmich, Goretzka, Gnabry & Co. noch mehr verdienen? Was soll das für einen Sinn haben?

  • Niedrigeres Wohlstandsniveau allenfalls für eine abgehobene Elite, mehr auch nicht. Ich sehe keinerlei Rechtfertigung, warum die reichsten vier Individuen auf diesem Planeten so viel besitzen (sollten), wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, und der Trend verschlimmert sich rasant weiter, und dennoch wird das Märchen von der Leistung nur allzu gern wiederholt. Glaubt man das allen Ernstes noch selbst?

    Der Reallohn stagniert seit Jahrzehnten, und das Wirtschaftswachstum steckt sich seit jeher die Elite in die Tasche, weshalb auch das ewige Wachstumsziel in der bisherigen Form auf den Prüfstand gehört.

    Und wo führt es im Fußball hin? Mehr Fernsehgelder, damit Kimmich, Goretzka, Gnabry & Co. noch mehr verdienen? Was soll das für einen Sinn haben?


    Vielleicht besteht für dich ja doch noch Hoffnung... :):thumbup:

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."

  • Niedrigeres Wohlstandsniveau allenfalls für eine abgehobene Elite, mehr auch nicht. Ich sehe keinerlei Rechtfertigung, warum die reichsten vier Individuen auf diesem Planeten so viel besitzen (sollten), wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, und der Trend verschlimmert sich rasant weiter, und dennoch wird das Märchen von der Leistung nur allzu gern wiederholt. Glaubt man das allen Ernstes noch selbst?

    Der Reallohn stagniert seit Jahrzehnten, und das Wirtschaftswachstum steckt sich seit jeher die Elite in die Tasche, weshalb auch das ewige Wachstumsziel in der bisherigen Form auf den Prüfstand gehört.

    Und wo führt es im Fußball hin? Mehr Fernsehgelder, damit Kimmich, Goretzka, Gnabry & Co. noch mehr verdienen? Was soll das für einen Sinn haben

    die Welt wird aber leider keiner verändern können, wenn nicht über blutige Revolutionen, die auch wieder nur neue Eliten hervorbringt.

    Ihr werdet den Menschen als Geschöpf nicht ändern können.
    Niemals, da versucht sich die Menschheit schon sehr lange erfolglos dran.
    Hat in letzter Konsequenz auch was mit Chemie zu tun.


    Jeder kann aber 10% seines Einkommens für Ärmere und in Not geratene spenden.

    Steht schon in der Bibel.


    Ansonsten sind das Themen, die zu komplex für dieses Forum sind.

  • Im Forum herrscht eigentlich Politikverbot. Einige hebeln das immer wieder aus. Darum ich jetzt ich auch mal.

    Für eine Umverteilung der Fernsehgelder etc. bin ich nicht, weil das aus diversen Gründen mMn nichts bringt.


    Aber dieses Pro oder Contra Umverteilung der Fernsehgelder in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext zu bringen und das Streben nach sozialer Gerechtigkeit und eventuelles Hinterfragen, wie die Ressourcen dieser Welt verteilt sind etc. schon als sozialistisch zu bezeichnen, dazu gehört schon was. Und nein, vom Tellerwaescher zum Millionär war schon immer die Ausnahme und Menschen mit durchschnittlichen Berufen und Einkommen [Mehrheitsgesellschaft) bringen auch Leistung und sind dennoch schneller von Inflation und Co. betroffen.


    Die Welt ist auf vielen Gebieten und Ebenen kompliziert und es gibt mehr Fragen als (kluge) Antworten. *Sozialistisch* und *Leistung muss sich lohnen etc* als plakativ gehört definitiv nicht dazu.


    Bayern Fan bin ich trotzdem - und zwar gerne und sehe da auch keinen Widerspruch.

  • Ich finde das Interview mit Salzweger auch nicht so schlecht. Das mit dem "Feindbild" Leipzig finde ich persönlich etwas kindisch und unnötig, da es dies im Fussball aus meiner Sicht nicht braucht.


    Den Aspekt mit der Spannung kann ich schon verstehen. Ich glaube, vielen Ultras ist die gute Stimmung, die Auswärtsreisen und das Fansein an sich wichtiger als etwa grosse internationale Erfolge. Daher wären viele dieser Fans wohl nicht traurig darüber, wenn das Niveau insgesamt sinken und dafür mehr Spannung herrschen würde.


    Ich finde diese Denkweise in Ordnung. Bei mir persönlich ist es indes eher umgekehrt. Ich möchte uns fussballerisch so gut wie möglich sehen, gerade auch international, während für mich die Fans im Stadion, die Choreos etc. eher eine schöne Nebensache sind.

    0

  • Gibt wahrscheinlich bessere Zeiten für einen ersten Beitrag, aber einfach machen kann es sich ja jeder.:)


    Stimmung unter uns Bayern-Fans ist so schlecht wie wohl seit Jahren nicht mehr. Jedenfalls in meinem direkten Umfeld und nach einem ersten Querlesen wohl auch hier.

    2012 nach dem Vize Triple war es ähnlich schlecht.

    Aber alles kein Grund Trübsal zu blasen und die Flinte ins Korn zu werfen.

    Wie sagt man so schön: Am Dunkelsten ist es gerade vor der Dämmerung.


    Aber viele, viele Baustellen , die es gerade gibt.

    Eine neue Vereinsführung, die offenbar grosse Probleme hat, den riesigen Fusstapfen, die vor ihr liegen,auch nur einigermassen gerecht zu werden.

    Ein Sportdirektor, der komplett überfordert ist.

    Eine Mannschaft, an der an vielen wichtigen Stellschrauben der Zahn der Zeit nagt.

    Ein Nachwuchsleistungszentrum, das nicht ansatzweise das abwirft , was man sich erhofft hatte.

    Offenbar nicht genug Geld vorhanden, um wirklich grosse und notwendige Transfers zu stemmen, statt dessen mehr Notlösungen wie ein Laimer im Anflug.


    Gibt noch einige andere Punkte, aber das sind so die dicken Brocken, die auf Anhieb auffallen.


    Was kann getan werden ?

    Schwierig, was das Geld betrifft. Die Ausfälle durch Corona und das unplanmässig frühe Ausscheiden aus der CL dieses Jahr waren kostspielig.

    Noch schwerer, was die Überalterung der absoluten Topstars betrifft, die in der Vergangenheit für unsere nationale Dominanz und 2 CL Titel verantwortlich waren.

    Der Kern, der Nukleus der Mannschaft ist wohl über seinen absoluten Leistungszenit hinaus mit Neuer, Müller.

    Boateng und Alaba hat man bereits verloren . Das waren Unterschiedsspieler auf Weltklasseniveau und die ersetzt kein Verein auf dieser Welt ohne Qualitätsverlust.Die Nachfolger Hernandez und Upamecano haben diesen Qualitätsverlust in der Abwehr nicht auffangen können, jedenfalls bis jetzt nicht und das sieht man jede Woche schmerzlich. Wenn man jetzt noch Lewa abgeben sollte, was u.U. wirtschaftlich sogar vernünftigt sein könnte, dann wird es extrem schwer sogar das aktuelle Level zu halten.

    Um es mit einem etwas abgewandelten Wort des Kanzlers zu sagen: Der FCB steht an einer Generationenwende. Wieder einmal. Ist zwar ganz normal, aber es wird auch diesmal nicht ohne "GEburtswehen" ablaufen und niemand weiss, ob man dieses mal wieder eine neue Goldene Generation sehen wird.

    Wir als FAns hatten bereits das grosse Glück und Privileg, dies mit zwei solchen Generationen zu erleben. Erst die 197er, dann die 2010er, die jetzt allmählich in den Sonnenuntergang der Karrieren reitet.


    Im Moment traue ich es einem Salihamdidzic oder auch einem Kahn nicht zu , diese neue Generation an Topspielern zu "produzieren". Insbesonder bei Brazzo dürfte mittlerweile klar sein, dass dieser Job für ihn mehrere Schuhnummern zu gross ist. So nett er ist und so toll ich ihn als Spieler fand, in dieser Position hilft er uns nicht.

    Wäre ich Verantwortlicher, würde ich hier sofort handeln und Brazzo ersetzen. Eberl wäre mein Mann, wenn er gesundheitlich wieder in der Lage ist und Bock hat.

    Kahn hat gesagt, wir brauchen Eier. Die braucht er jetzt auch und sollte genau an dieser Position den notwendigen Wechsel vornehmen.


    Von dem Gewinn der CL können wir uns glaube ich die nächsten Jahre verabschieden. Da sehe ich einfach keine Chance, wenn man die Konkurrenten betrachtet, unsere Geldprobleme und den immer schwächer werdenden Kader.

    Obwohl wir heuer von Verletzungen in der entscheidenden Saisonphase weitestgehend verschont wurden hat es nicht einmal gegen Villareal gereicht.


    Nagelsmann : Hatte mir mehr von ihm versprochen, aber die Umstände sind sicher nicht leicht diese Saison. Würde ihm auf alle Fälle noch 2 Saisons geben, um zu zeigen, dass er es drauf hat. Ich traue ihm den Neuaufbau einer schlagkräftigen Mannschaft zu, die dann auch wieder in der CL angreifen kann.


    Persönliche Anmerkung: Ich habe mit dem FCB schon viel erlebt und wir jammern historisch gesehen auf extrem hohen Niveau. Es gibt wohl nur drei Vereine in ganz Europa, die nicht voller Neid nach München sehen angesichts unserer nationaler und internationaler Erfolge. Real. Milan. Liverpool.

    In einer Situatin wie dieser gibt das immer wieder Zuversicht und auch Vertrauen, dass man an diese Erfolge wieder anknüpfen kann. Vielleicht dauert es ein wenig, aber wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir es schaffen können.

    Ich erinnere mich an die Phase zwischen 1976 und 2001. Die vielen vergeblichen Anläufe auf den 4.CL Titel. Die furchbaren Niederlagen gegen Aston Villa, Porto und ManU. Zwei davon live im Stadion erlebt. Aber man hat es dann doch gepackt und ist wieder an die Spitze zurückgekommen mit 3 weiteren CL Titeln.


    Und wenn nicht , dann ist eben so. Die 6 CL Titel kann uns keiner mehr nehmen. Aber soweit ist es noch lange nicht.

    Ein paar gute Personalentscheidungen, im Managementbereich und bei Transfers und wir sind mittelfristig vielleicht schon wieder bei der "Musik" wie man so schön sagt.


    FC Bayern, forever Nr.1!

  • Ich finde das Interview mit Salzweger auch nicht so schlecht. Das mit dem "Feindbild" Leipzig finde ich persönlich etwas kindisch und unnötig, da es dies im Fussball aus meiner Sicht nicht braucht.


    Den Aspekt mit der Spannung kann ich schon verstehen. Ich glaube, vielen Ultras ist die gute Stimmung, die Auswärtsreisen und das Fansein an sich wichtiger als etwa grosse internationale Erfolge. Daher wären viele dieser Fans wohl nicht traurig darüber, wenn das Niveau insgesamt sinken und dafür mehr Spannung herrschen würde.


    Ich finde diese Denkweise in Ordnung. Bei mir persönlich ist es indes eher umgekehrt. Ich möchte uns fussballerisch so gut wie möglich sehen, gerade auch international, während für mich die Fans im Stadion, die Choreos etc. eher eine schöne Nebensache sind.

    Schöner Beitrag! Schön, wenn jemand selbst in der Lage ist, einer anderen Sichtweise etwas abzugewinnen, auch wenn es nicht die eigene ist.


    Ich selbst bin da schon lange hin- und her gerissen. Ich bin mit der "Erfolgsmaschine" FC Bayern sozialisiert, lange bevor mich sowas wie "Fan-Szene" überhaupt interessiert hat. Im Laufe der Zeit wurden mir Dinge wie die Stimmung im Stadion und das aktive Eintreten der Fan-Szene für Belange des FC Bayern immer wichtiger - und Erfolge, insbesondere die Meisterschaften mit 10 Punkten Abstand und mehr in Serie lösen bei mir dagegen ehrlicherweise immer weniger aus.


    Insofern wird der Aspekt "Spannung in der Liga" für mich emotional in der Tat immer präsenter, zumal ich durchaus glaube, dass es der Entwicklung des FC Bayern dienlicher sein kann, als die stetige Gewöhnung an "belanglose" Meisterschaften, selbst bei eigener Minderleistung.


    Die Forderung "Gelder gerechter zu verteilen", ist für mich allerdings eher ein Irrweg, weil ich nicht glaube, dass das zum gewünschten Effekt der Spannung führt. D. h. allerdings auch nicht, dass ich gleich den Sozialismus über die Liga hereinbrechen sehe, wenn man mal darüber nachdenkt, etwas zu verändern.


    Grundsätzlich glaube ich, man sollte durchaus bereit sein, Dinge auszuprobieren. Aktuell geht die Entwicklung des FC Bayern meiner Meinung nach auch deshalb abwärts, weil wir national zu wenig gefordert sind und deshalb selbst eine Vielzahl von Fehlern weggedrückt wird, weil es keine unmittelbaren Folgen hat.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Die stetige Gewöhnung an belanglose Meisterschaften - auch nicht schlecht.

    Und wenn man nicht Meister wird, brennt der Baum,


    Oder was denkst du, was dann los ist. Beifall von den Rängen und bei der JHV - na endlich mal nicht diese Meisterschaft.


    Das eine ist eben der Gewohnheitseffekt - nach 10 x halt nichts besonderes mehr. Obwohl gerade die was Besonderes war!

    Aber auf der anderen Seite das Anspruchsdenken - außer uns hat keiner Meister zu werden. Wir sind die Nr 1!

    Nicht umsonst war am doch zu Beginn des letzten Jahrzehnts derart angepi,,t und hat alles daran gesetzt, das wieder zu ändern.

    Letztlich war das doch immer so - ob früher mit dem Konkurrenten Gladbach oder später mit HSV, Werder oder auch S04.

    Und jetzt hat man es 10x hintreinander geschafft. Und zu Beginn der nächsten Saison wird welches Saisonziel ausgegeben - die Meisterschaft.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Offenbar hast Du mich missverstanden. Oder auch nicht, keine Ahnung. Natürlich passiert bei uns was, wenn wir nicht Meister werden. Aber wenn wir es zum x-ten Mal "ohne größeren Aufwand" werden, entwickeln wir uns halt nach und nach rückwärts. Einer der wesentlichen Aspekte, weshalb ich glaube, dass Spannung, gefordert werden, so schlecht für uns nicht wäre

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Offenbar hast Du mich missverstanden. Oder auch nicht, keine Ahnung. Natürlich passiert bei uns was, wenn wir nicht Meister werden. Aber wenn wir es zum x-ten Mal "ohne größeren Aufwand" werden, entwickeln wir uns halt nach und nach rückwärts. Einer der wesentlichen Aspekte, weshalb ich glaube, dass Spannung, gefordert werden, so schlecht für uns nicht wäre

    Ach ja, mal ein bißchen Spannung reinbringen, aber nicht zuviel, bitteschön: Meister sollten wir am Ende dann nämlich schon werden.


    Entschuldigung, aber was ist das für ein ausgemachter Schmarrn!


    Du wirst so einen Prozess niemals in der Hand behalten, der würde eine Eigendynamik entfalten, dessen Ergebnisse den wenigsten Bayern-Fans gefallen dürften.


    Nein, wenn die anderen was wollen, sollen sie härter, besser, schneller arbeiten. Das ist nicht Sache des FC Bayern. Eben ganz so wie wir es auch ständig auf internationaler Ebene tun müssen. Da sind andere die eindeutigen Platzhirsche, was das Geld betrifft. Hat uns das jemals abgehalten, trotzdem die CL zu gewinnen?

  • Ich sehe den Widerspruch nicht, das sportliche Ziel, Meister zu werden, ist ja selbstverständlich. Auf der anderen Seite steht trotzdem, dass fehlende Konkurrenz Dich selber schwächt, den Wert des Titels langfristig entwertet, was im Ergebnis zu nachlassendem Interesse und damit auch zu nachlassendem Geldfluss führt.


    Klar, man kann sich mit guten Argumenten darauf zurückziehen, dass das alles nicht unser Bier ist und die anderen einfach nur besser arbeiten müssen. Sollte das passieren, wäre eine Lösung gefunden. Allein, ich glaube nicht dran - und dann lande ich da, wo ich die Diskussion - aka den "Schmarrn" - begonnen habe.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."