Gewalt, Randale und Ausschreitungen

  • Der gesamte FC Bayern hat vor nicht allzu langer Zeit einem ganz bestimmten Menschen im Knast gedacht...


    ...aber bei den Ultras muss man das dann kritisieren?


    I don't get it.

  • Urteil -Fußball-Liga soll sich an Kosten für Polizeieinsätze beteiligen


    Die Deutsche Fußball-Liga muss sich an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen der Bundesliga beteiligen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Bremen entschieden.


    Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) muss sich grundsätzlich an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen der Bundesliga beteiligen. Das Oberverwaltungsgericht Bremen erklärte entsprechende Gebührenforderungen des Bundeslandes Bremen am Mittwoch in einer Berufungsentscheidung für rechtens und hob ein Urteil der Vorinstanz auf. Gegen das Urteil ist Revision beim Bundesverwaltungsgericht möglich.


    Die Bremer Polizei schickt seit 2015 regelmäßig Gebührenbescheide an die DFL, der die 36 Vereine und Kapitalgesellschaften der ersten und 2. Bundesliga angehören. Die DFL klagte gegen diese Bescheide und hatte sich im Mai 2017 vor dem Verwaltungsgericht Bremen erstinstanzlich durchgesetzt. Dieses Urteil wurde nun gekippt. Damit darf die Hansestadt den Verband an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen der Bundesliga beteiligen.


    Gericht: Sicherheit ist Erfolgsfaktor


    Die Fußballspiele seien auch aufgrund der Sicherheitsleistungen der Polizei wirtschaftlich erfolgreich, begründete das Gericht seine Entscheidung. Eine Kostenbeteiligung sei nicht allein deshalb auszuschließen, weil die Sicherheit Kernaufgabe des Staates sei. Voraussichtlich geht der Streit nun vor dem Bundesverwaltungsgericht weiter. Eine Revision wurde zugelassen.


    Als Hochrisikospiele gelten Spiele, bei denen Vereine, DFL und Sicherheitsbehörden ein erhöhtes Risiko für Fan-Krawalle ausmachen. Sie werden bei den Sicherheitsberatungen im Vorfeld als solche deklariert, sie erfordern einen erhöhten Aufwand bei den Sicherheitsvorkehrungen insbesondere der Polizei. Diesen Mehraufwand können die Bundesländer der DFL nach dem aktuellen Urteil zumindest teilweise in Rechnung stellen.


    Quelle

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  • DFL wird Revision gegen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Bremen einlegen



    Im Berufungsverfahren um die Erhebung von Gebühren für Polizeieinsätze bei Fußballspielen des SV Werder Bremen hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Bremen aufgehoben und die Klage der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH gegen die Freie Hansestadt Bremen abgewiesen. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Angelegenheit, die von der DFL stets hervorgehoben wurde, hat das OVG Bremen jedoch die Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugelassen.


    „Die rechtliche Wertung des Oberverwaltungsgerichts ist aus Sicht der DFL bei allem Respekt unzutreffend. Die DFL wird daher Revision gegen das Urteil einlegen“, erklärte DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball: „Der Fußball ist nicht Verursacher von Gewalt, und eine bloße Umverteilung von Kosten führt nicht zur notwendigen Reduzierung der Polizeieinsätze. Es ist für uns weiterhin nicht nachvollziehbar, dass der Fußball für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, die eine Kernaufgabe des Staates ist und der Allgemeinheit zugutekommt, verantwortlich sein soll.“


    Gegenstand des Verfahrens war ein Gebührenbescheid für den Polizeieinsatz anlässlich der Begegnung SV Werder Bremen gegen Hamburger SV am 19. April 2015 in Höhe von 425.718 Euro, der in der mündlichen Verhandlung vom 1. Februar 2018 vom Bremer Senat auf 415.000 Euro reduziert wurde.


    In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht Bremen mit Urteil vom 17. Mai 2017 der Klage der DFL gegen die Freie Hansestadt Bremen stattgegeben und die Gebührenbescheide (Ausgangs- und Widerspruchsbescheid) aufgehoben. Das Gericht hatte in der Urteilsbegründung ausgeführt, dass die Gebührenfestsetzung rechtswidrig sei.


    DFL HP

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  • Nicht ohne Risiko, das zum BVerwG zu tragen. Der Rechtsklarheit aber sicher dienlich.


    Letztlich sollte der Gesetzgeber entscheiden, wie er mit solchen Veranstaltungen umgehen will und das nicht der Rechtsprechung überlassen.

    Uli. Hass weg!

  • Interessant fand ich an dem Urteil auch, dass die bayerische Landesregierung gleich verkündet hat, das Urteil nicht anzuwenden...riecht mir fast a bisserle nach Spezl-Wirtschaft :thumbup: ?!

  • Hat der Senat für Berlin auch ausgeschlossen, solange es keine bundeseinheitlichen Regelungen dazu gibt, und führt dafür sportpolitische Überlegungen ins Feld.

    Uli. Hass weg!