Bullshit-Almanach:Kompositum des fehlgeleiteten Journalismus

  • ohne quellenangabe weil ich es nur in radio und tv gehört habe aber immer wieder nett: ich habe in 3 beiträgen gehört dass nach dem wochenende leverkusen engster verfolger der beiden spitzenteams dortmund und bayern sind. interessante interpretation der tabelle. aber letztes jahr gab es ja auch einen zweikampf bayern gegen dortmund (25 punkte abstand) und nicht dortmund und leverkusen (1 punkt abstand)

  • Erinnert mich irgendwie daran, als uns letzte Saison erzählt werden wollte, dass in der Bundesliga Dortmund und Bayern die Liga dominieren, obwohl wir 25 Punkte vor ihnen waren und Leverkusen einen Punkt hinter Dortmund lag. Ja das war schon ein enormer Zweikampf von zwei der Liga enteilten Mannschaften :D

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • LOL sehr geil...wenn man nur die Freitags-Heimspiele zwischen der 21. und 26. Minute wertet führt vielleicht sogar Braunschweig die Tabelle vor Freiburg an. Und da reden hier alle von einseitiger Liga und so...was für ein Quatsch.


    Aber allein schon die Überschrift "Bayern kann keine erste Halbzeit" weil wir da auf Platz 3(!!) stehen...unfassbar...

  • :D:D:D:D wie heißt es so schön??!!!


    abgerechnet wird immer zum Schluss !


    und wann ist Schluss?? !!........................


    Genau !!!! :P:P:P:P

    4

  • Ja. und Dortmund konnte lt. Kicker-Überschrift vor 2 Jahren auch nur Bundesliga... Aber was sagt das schlussendlich aus? Richtig. Dass WIR in der Lage sind, noch eine Schippe draufzupacken, während der Rest froh ist, wenn die 90 min rum sind...

  • Sport.de


    Bayern in der Krise


    Die Bayern befinden sich ja in einer handfesten Krise. Nur mit 1:0 gewannen sie in dieser Woche ihr Champions-League-Spiel bei Viktoria Pilsen, es war ihr neunter internationaler Sieg in Folge. Ein Rekord. Aber wie sie ihre Tore erzielen! Tiki-Taka war gestern. Nun konzentrieren sich die Münchner auf ein Erfolgsrezept aus dem vergangenen Jahrtausend: Flanke - Kopfball - Tor, meistens durch Mario Mandzukic. Hinzu kommt, dass Bastian Schweinsteiger erneut am Sprunggelenk seines rechten Fußes operiert werden muss und auf unbestimmte Zeit ausfällt. Da bleibt als einzige positive Nachricht, dass die Fachzeitschrift für Taktikfragen "GQ" die Spieler des FC Bayern zu den "Männern des Jahres"gekürt hat. Claudio Pizarro und Xerdan Shaquiri nahmen den Preis in Berlin persönlich entgegen. Ach ja, an diesem zwölften Spieltag der Fußball-Bundesliga geht es gegen den FC Augsburg. Wir tippen auf ein 3:0. Damit wären die Bayern 37 Partien in Folge ungeschlagen. Auch ein Rekord.


    http://www.sport.de/medien/fus…se-wiese-ein-raetsel.html


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    Dazu noch ein anderer Artikel, den ich hier nicht komplett kopieren möchte (Obwohl der ganze Artikel eine Frechheit ist und nur von versteckter Boshaftigkeit und Sticheleiensteckt.)

    "Ich könnte sie alle umarmen. Ich bin total beeindruckt von dem heutigen Abend. Es ist ein unglaubliches Erlebnis für mich", rief der Präsident am Ende des rührenden Machwerks seiner Vereinsschar zu und schwärmte von der Liebe seiner Schäfchen. Für "Mr. FC Bayern" hätte der Abend dramaturgisch nicht besser laufen können: die nächsten Rekordzahlen (432,8 Millionen Euro Umsatz, 14 Millionen Gewinn), emotionalisierende Bilder der Titelgewinne, warme Worte seiner Vorredner wurden berührend gepaart mit seinen Tränen. Der Steuersünder räumte dazu öffentlich "einen Fehler" ein und will dafür geradestehen. Er nannte aber auch "ein paar Fakten", wie er betonte.


    http://www.sport.de/medien/fus…koennte-alle-umarmen.html


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    Was ein Schundblatt.

  • Normalerweise anzeigewürdig wenn ein Journalist einen (noch) nicht-verurteilten Bürger öffentlich als ''Steuersünder'' bezeichnet.


    Eine Frechheit sowas. Und der ''Bayern in der Krise'' - Artikel toppt natürlich alles....und sowas schimpft sich auch noch Journalismus...


    Da weiß man nicht ob man traurig, oder wütend sein soll. :( :x

  • Ich wäre da fast schon nachsichtig. Die verstehen das nicht. Es fehlt schlicht die eigene Erfahrung und die Vergleichsmöglichkeit. Kein Fußballverein dieser Welt ist so mit einem Mann verbunden wie der FC Bayern mit Hoeneß- ob man das nun gut oder schlecht finden mag, spielt dabei erstmal keine Rolle, weil es erstmal als Fakt im Raum steht.
    Da wird dann natürlich allerhand geschrieben, weil man krampfhaft nach einer Erklärung sucht, um solche Sachen wie am Mittwoch zu verstehen. Aber das kann man nur, wenn man den Verein lebt...
    Und so wie ich das bisher sehe, können selbst die größten Hoeneß-Kritiker im Verein verstehen, was da passiert ist- auch wenn sie es nicht unbedingt gut heißen. Aber aufgrund des Verständnisses für den Verein sparen sie sich dann zumindest solche dämlichen Kommentare, wie sie momentan durch die Presse geistern...

  • Aus diesem Artikel: "Die Anhängerschaft ist geblendet vom immensen Erfolg des Vereins."


    Ich bin ja nun wahrlich keiner, der bei allem, was Uli tut, brav mit dem Kopf nickt, aber man sollte durchaus in der Lage sein, zwischen der Privatperson Hoeness und dem Präsidenten bzw. Vereinsfunktionär Hoeness unterscheiden zu können. Dass er einiges für unseren Verein getan hat, steht vollkommen außer Frage, und dafür kann man ihm nicht oft genug danken. Daher hat er diese Anerkennung auch verdient. Ändert aber auch nichts daran, dass er als Privatperson Mist gebaut hat und jetzt eben einiges, was er immer anderen vorgehalten hat, zurückkommt. Aber ein halbwegs intelligentes Wesen sollte das unterscheiden können - sofern man denn will....

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Die glauben halt wirklich, wie der Artikel es schon sagt, dass wir vom Erfolg geblendet sind. Was natürlich Kokolores ist. FCB ist eine Familie. Und wie in der eigenen Familie, hält man immer zu einen. Auch wenn der ein oder andere Mist baut, man hilft ihm so gut es geht und wirft ihn nicht vor die Tür.


    Natürlich hofft man sich auch, dass die älteren Herren in der Familie nicht so viel schwafeln und die Zeichen der Zeit erkennen... ;-) dennoch wünscht man ihm alles Gute. Und natürlich hat man unglaublichen Respekt vor dem Spieler/Manager/Präsidenten Hoeneß, der eine Laufbahn hingelegt hat, wie kein anderer.


    Und was zu der ganzen Sache dazu kommt ist, dass man schnell vergisst, was der Mensch Hoeneß alles geleistet hat. Ich werde in meinem Leben warscheinlich nie so viel Geld spenden wie er. Oder so viele Arbeitsplätze schafen. Das wird, wenn überhaupt, nur als Randnotiz irgendwo erwähnt.

  • Interessant auch das von Verfehlungen gesprochen wird. Was hat er denn noch gemacht außer in dem einen Fall Steuern hinterzogen zu haben?:-O:-O


    Diese mediale Hexenjagd ist langsam unerträglich und nervt nur noch. Diese ganzen Heuchler sollten zuerstmal vor der eigenen Türe kehren.

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  • der herr war schlicht nicht anwesend bei der jhv. denn was hier beschrieben wird ist falsch. tränenreich war er als kalle ihm sagte dass man als freunde auch in schlechten zeiten zusammenhält und daraufhin der saal die standing ovations gab.


    als er über seine steuern sprach gab es keine tränen. und für seine steuersünden huldigte ihn auch keiner. dass letzteres die zusammenfassung nahezu aller journalisten der jhv ist, kann nur an tiefsitzendem hass und neid liegen. denn wer anwesend war, hat es anders erlebt. überfüssig zu erwähnen dass es bayernfans gibt die seine steueraffäre gut findet. das bild entsteht aber unmissverständlich bei der lektüre der jvh-berichterstattung.


    es wurde schon öfter geschrieben und ich bin immer überzeugter davon: es entstehen hier langsam zustände wie in den 30´er jahren. und es scheint niemanden zu geben der dem einhalt gebietet. der ethikrat der schreibenden zunft, der sofort die fahne der pressefreiheit hochhält wenn mal jemand keine lust auf ein interview hat, weil er weiß dass einem eh wieder alles im mund umgedreht hat, findest daran offenbar keinen anstoß. dieser verein ist nichts wert. kein wunder dass der journalist mittlerweile in der beliebtheitsskala der menschen auf einer stufe mit politikern sind. an dieser einstellung arbeiten täglich viele kollegen hart.


    ich finde dass man da mal was unternehmen muss. einzelne mails an redaktionen oder in online-kommentarfeldern gehen da ins leere. sie werden nicht gelesen, gelöscht oder mit 0815-antworten quittiert. klar, der journalist ist unfehlbar und kritiklos. also mal sowas wie ein offener brief an entsprechende medien? eigentlich widerspricht es dem mia san mia. aber es nimmt ausmaße an, die dazu führen, dass diese herrschaften irgendwann blut an ihren händen kleben haben.


    was denkt ihr?