Vereine stimmen gegen Torlinientechnik

  • http://www.bild.de/sport/fussb…ehrung-35201134.bild.html


    Die Bundesliga sagt NEIN zur Torlinien-Technologie.
    Auf der DFL-Mitgliederversammlung stimmte nur neun der 18 Bundesligaklubs für die Einführung der Technik. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit wäre erforderlich gewesen.
    Noch deutlicher das Votum in der 2. Liga: 15 Klubs lehnten die Torlinien-Technologie ab. Insgesamt gab es damit eine Zwei-Drittel-Mehrheit dagegen.
    KEINE TORLINIEN-TECHNIK IN DER BUNDESLIGA!


    Liga-Boss Reinhard Rauball: „Bis auf Weiteres hat sich dieses Thema für uns damit erledigt.”
    Eine Einführung von Torrichtern lehnte DFL-Geschäftsführer Rettig ab: „Torrichter kommen für uns nicht in Frage.“ Einen Seitenhieb auf die Arbeit der Schiris konnte er sich nicht verkneifen: „Die Schiedsrichter brauchen uns bei der Erhöhung ihrer Honorar-Sätze nicht leid tun.“
    Ein erklärter Gegner im Vorfeld war Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen: „Meine Position ist klar: Ich bin dagegen. Mir ist das Ganze noch nicht ausgereift genug.”
    Werder-Manager Thomas Eichin sagte noch vor der Wahl: „Ich bin ein Befürworter und denke, dass wir heute auch so abstimmen werden!“
    Dem war nicht so.
    Ein entscheidender Auslöser der Diskussion war das Phantom-Tor von Leverkusens Stefan Kießling im Oktober 2013. Der Stürmer köpfte am Tor vorbei, doch durch ein Loch im Netz landete der Ball im Kasten. Schiri Felix Brych gab damals den Treffer.


    Wie sieht Eure Meinung dazu aus ?

  • Meine Meinung ist dass man nun wieder ein wenig Zeit gewonnen hat um die Spiele ein wenig mehr beeinflussen zu können. Nichts anderes kann der Grund sein.
    Die komischen Argumente gegen diese Technik haben für mich keinen anderen Sinn als weiterhin das Maximum an Kontrolle zu haben.
    Kommt so eine Technik zum Einsatz ist das Geben oder Nichtgeben eines Tores nicht mehr in der Hand der Schiedsrichters.

  • Ich verstehe es nicht, warum über der Mehrheit es abgelehnt haben.
    Ich warte auf den Tag bis es wieder eine kritische Situation im Spiel gibt und sich dann der jeweilige Trainer( der gegen stimmte) sich darüber aufregt!!!



    Inprinzip darf sich fast kein Trainer mehr aufregen, die Chance war da mit der Technik!!

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  • Zurück in die Steinzeit!


    Allerdings kann ich den Unmut auch ein wenig verstehen. Es gab bisher kaum Beispiele, wo die Torlinientechnik wirklich zum Zug kam. Da sie bei der WM zum Einsatz kommt und der Weltöffentlichkeit präsentiert wird, hätte man das Turnier, wie ich finde, abwarten sollen bevor man abstimmt.
    Aus Sicht der Zweitligisten, die ja deutlich dagegen gestimmt haben, ist eventuell der finanzielle Aufwand zu groß. Man hätte nur die Erstligisten abstimmen lassen sollen, weil das ganze wohl erstmal nur in der Bundesliga eingeführt werden sollte.

    Man fasst es nicht!

  • Richtig, nur in der ersten Liga hätte es gereicht. Jetzt hat man einen Deckmantel für ein Pro zur Entscheidung, die Finanzlage der Zweitligisten die ja alle fein dagegen abgestimmt haben.

  • Okay dann eben nochmal hier :D


    Ich finde diese Rechtfertigung besonders toll: Anders als bei dem K.o.-System bei EM- und WM-Endrunden hatte bislang noch kein falsch bewertetes Tor über Meisterschaften, Auf- oder Abstiege entschieden.
    http://www.t-online.de/sport/f…echnik-nicht-leisten.html


    Ja nee ist klar, und wie war das gleich 94?
    Ok, für uns wars da natürlich vorteilhaft in jeder Hinsicht und ist auch schon ne Weile her, aber trotzdem...

  • sorry, aber hier geht's um DAS elementare beim fussball. um ein tor oder nicht.
    da helfen populistische vergleiche mit abseitsstelungen/fouls z.b. an der mittelinie nicht weiter.
    möchtest du mit einem wembleytor oder ein tor ala kiessling cl sieger werden oder gar dadurch verlieren ?
    die antwort kann sich wohl jeder denken.

  • Unverständlich


    Wenn es tatsächlich um die ca. 200.000€ für jeden Verein geht verstehe ich den DFB nicht.


    Es heißt immer der DFB wäre mit die reichste Organisation, warum bezahlt der DFB diese Technik nicht selber.


    Lieber lassen sie das eingenommene Geld im Tresor verschimmeln oder verwenden es für ihre Betriebsausflüge und Lustreisen.

  • top entscheidung!


    so selten wie das vorkommt. da müsste man viel eher beim abseits ansetzen, da diesbzgl. viel öfters spiele durch falsche abseitentschiedungen beeinflusst werden.


    und wenn man anfängt, beim abseits jedesmal eine video-entscheidung abzuwarten, dann gehts mit dem fußball, der auf simplizität seinen großen erfolg aufbaut, dahin.


    merkt ihr eigentlich nicht, dass ihr dem fußball das nehmen wollt, was ihn groß gemacht hat? wie konnte der fußball nur so beliebt werden ohne all den technischen schnickschnak?

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Nein, natürlich nicht. Aber ich mache es nicht an solchen Fehlentscheidungen fest, eher an vergebenen Chancen.
    Willst du ein Finale verlieren bei dem Kopf und Fuß des Stürmers im Moment der Ballabgabe eine halbe Elle im Abseits befinden und erst bei der dritten Einstellung der Fernsehkamera das Abseits erkannt wird? Vorausgehend war eine Schwalbe aus der sich die Freistoßsituation zum direkten Pass auf den Stürmer ergab?

  • Es geht, wie Blofeld richtig schreibt, einfach nur darum zu entscheiden ob es ein Tor war oder nicht. Ich beine dabei dass man mit einer positiven Entscheidung weitaus weniger Einfluss auf das Spiel gehabt hätte.
    Denkt man doch einfach mal an das Spiel Irland - Frankreich wo Henry auch für die an der Würstchenbude klar Hand spielt. Bei einem strittigen Ball hinsichtlich Tor kann man heute noch sagen war keins, mit der Technik ist das vorbei.
    Und es geht hier nicht nur um die Entscheidungen die große Dinge entscheiden, sondern um die, die etwaige Dinge in die Wege leiten.
    Ein umstrittenes Tor in der 15 Minute kann der besseren Mannschaft das Genick brechen. Ich würde die Technik begrüßen, sie ist fair.


    Es geht hier nicht darum was der gemeine Fan als spannend ansieht sondern einzig um die Wahrheit, um nicht mehr und nicht weniger.

  • Die sind aber nicht umsetzbar! Zumindest nicht, ohne das Spiel zu unterbrechen. Bei der Torlinientechnik, bekommt der Schiedsrichter doch sofort ein Signal ob der Ball drin war oder nicht. Solche Sachen wie Videobeweis will ich im Fußball nicht sehen, da sie das Spiel kaputtmachen.
    Es spricht doch sportlich gesehen absolut nichts gegen die Torlinientechnologie. Dass sich Zweitligisten wie Aalen, Cottbus oder Aue jetzt nicht mal eben 200.000 Euro leisten können, ist auch klar. Aber dann soll doch bitte der DFB das ganze bezahlen oder erstmal nur in der ersten Liga einführen. Da waren die Stimmen doch immerhin schonmal 50:50.

    Man fasst es nicht!