Anti-Bullshit-Almanach: Hoffnung für den dt. Journalismus

  • Die Kommentare unter dem Reviersport-Artikel finde ich aber fast noch schöner. Da kann man sich aufgrund des Inhalts bei den Bayern-Gegnern richtig bildlich vorstellen, wie sie vor Zorn zittern.;-)

    VBI BENE, IBI BAVARIA

  • :-O:-O:-O:-O:-O:-O:-O:-O:-O:-O
    http://www.bild.de/sport/fussb…itiker-35685328.bild.html


    BILD-Autor Alexander von Schönburg über das Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid


    Nennt mich ruhig „Edelfan“, das ist mir scheißegal.


    Verwöhnt sind die Bayernfans, die über so ein Spiel jammern.


    Ich bin so dermaßen stolz auf meine Bayern. Ich kann mich an kein deutsches Team erinnern, das je so herrisch in Madrid aufgetreten ist.


    Unsere Ansprüche sind inzwischen verdammt hoch! Früher hatte ich schon Schiss, wenn's zum Auswärtsspiel ins Weserstadion ging. Unsere Verteidiger hatten Namen wie Kreuzer, im Mittelfeld spielten Racker wie Schwabl.


    Und heute? Selbst auf der Reservebank Weltklasse. Am Spielfeldrand der charismatischste Trainer der Welt.


    Früher hatte man als Bayern-Fan, wenn man nach Old Trafford, ins San Siro oder nach Madrid reiste, einen Höllenrespekt (lies: Schiss!).


    Die „Großen“, das waren die anderen. Auf internationalem Parkett waren wir eine Art VfL Bochum. Wir waren die Underdogs. Die Teams aus Mailand, Madrid und Manchester konnten auf dem Rasen glänzen, wir konnten nur auf unseren Kampfgeist, Glück und Cleverness setzen.


    Und heute? Da ist's anders herum. Wir sind die, die Fußball spielen. Die anderen sind die, die sich verstecken. Selbst Real Madrid setzt gegen uns im eigenen Stadion auf Kontertore!


    Sind wir ganz dicht, so etwas nicht mehr als Sensation zu erkennen?


    Wir rennen denen die Bude ein, ein Ronaldo muss rumlaufen, seinen Leuten Mut zusprechen – und wir mäkeln nach so einem Spiel rum? Boateng hätte doch, Ribéry sollte doch...


    Einmal kurz zurücktreten, bitte! Einmal kurz nachdenken!


    Man vergisst so schnell, wie's noch vor Kurzem war. Noch vor zwei Jahren haben die uns noch gar nicht ernst genommen, als wir nach Madrid kamen.


    Ich war selbst dabei, im April 2012, im Bayern-Block. Eingesperrt hinter einem dichten Netz, aufgespannt, um uns abzuschirmen, angeblich wegen Gefahr durch Pyros.


    Kaum hatten „wir“ den Platz betreten, wurden wir umgerannt. Wie ein Kleinkind mit 'ner Kugel Eis in der Hand zwischen einem Haufen wild gewordener, hochgewachsener Rüpel.


    In Minute zwei stand Khedira schon frei vor Neuers Tor. Es war ein einziges Anrennen der Weißen. Ein einziger, verf... Albtraum!


    In Minute vier Gelbe Karte für Alaba, Elfmeter für Ronaldo, 1:0 für Real. Zehn Minuten später stand's schon 2:0, Pass von Özil, Tor von Ronaldo. „F…! F…! F…!“ war noch mein klarster Gedanke an diesem lauen Abend im Estadio Santiago Bernabéu.


    Wir hätten an dem Abend untergehen können, stemmten uns mit letzter Kraft gegen das Schicksal des Schwächeren, konnten uns tatsächlich ins Elfmeterschießen retten.


    Als Ramos am Ende verschoss – und Schweinsteiger verwandelte, uns damit das „Finale dahoam“ bescherte, jubelte ich wie ein Geisteskranker. Es war genau fünf vor halb zwölf in der Nacht. Ich weiß das so genau, weil meine Uhr genau in diesem Moment zu ticken aufhörte.


    Ein übernatürliches Phänomen – so viel stand fest. Die Uhr, eine Rolex, war nämlich eine spanische Uhr, sie zeigte die Wochentage auf Spanisch an. Sie stammte aus dem Besitz des spanischen Königs. Juan Carlos' Unterschrift war meinem Schwiegervater vor Jahren „con affécion“ (mit Zuneigung) auf die Rückseite graviert worden.


    Real trägt die Königskrone im Wappen, ist der Hausklub des Königshauses. Es konnte also nur mit paranormalen Kräften erklärt werden, dass die Uhr exakt in dem Moment stehen blieb, als der Underdog aus München das Team des Königs im eigenen Stadion aus dem Wettbewerb warf.


    Erst Wochen später, als ich die Uhr zur Reparatur brachte, erklärte mir ein netter Herr mit Lupe vor dem Auge den scheinbar banalen Hintergrund des chronometrischen Defekts: Angeblich hatte ich so stark gejubelt, dass das Uhrwerk durch die Erschütterung Schaden genommen hatte. Unsinn! Die Uhr war aus Empörung stehen geblieben! Aus Weigerung, künftig einem Bayern-Fan mit Zeitangaben zu dienen.


    Die Uhr liegt jetzt im Safe. Aber am nächsten Dienstagabend werde ich sie hervorholen und wieder tragen. Aber vor dem Schlusspfiff werde ich sie sicherheitshalber ablegen.


    :-O:-O:-O:-O

  • hab für die medien relativ wenig übrig aber wenn einer mal über seinen schatten springt und persönlich wird ... ist das zumindest identisch/authentisch und so für mich - selbst von einem anderen verein - zu ertragen!


    finds gut;-)

    Holt den Henkelpott nach München, Stern des Südens, MIA SAN MIA!

    (Lorin Maazel)

  • Der spanische FOCUS-Experte hat mal wieder was in seine Tastatur gekübelt...


    FC Bayern gegen Dortmund
    Wenn München gewinnt, kopiert Klopp das Pep-System


    http://www.focus.de/sport/expe…-kopieren_id_4237667.html


    [...] Denn beim Duell des FC Bayerngegen Borussia Dortmund steht nicht weniger auf dem Spiel als die Zukunft des deutschen Fußballs [...] (ne Nummer kleiner war leider aus)


    [...] Dortmund, Leverkusen, Gladbach, auch Freiburg zeigen wahrlich keinen passiven Konterfußball – sondern aktives Umschaltspiel. [...] (ja nee, is klar)


    [...] Wenn Dortmund am Samstagabend gegen die Bayern verliert, wird Klopp sich gezwungen fühlen, wie Guardiola spielen zu lassen. [...] (ja ist denn schon wieder Transferphase?)


    [...] Schalke zeigt unter dem neuen Trainer Roberto di Matteo bereits Ansätze dieses kontrollierten Fußballs [...] (ach komm, nun wirds aber lächerlich :D:D )

  • die genannten Vereine haben doch noch meistens Glück, weil sie nicht auf wirkliche "11 Mann in und um den Strafraum" spielende Gegener treffen.
    Was hier den Ausschlag für Bayernsiege gegen diese Vereine bringt, ist die qualität der einzelnen Bayernspieler. sie machen den Unterschied, wenn Doofmund gegen Köln verliert!
    ihr habt doch beide Spiele gesehen, da war aber ein riesen Unterschied, wie Köln agierte!
    das Medien meine, das man gegen Doofmund nur hinten drin steht, ist eine Lüge!
    Soviel Platz, wie Reus und co von Doofmund da hatten, haben wir nicht gehabt!
    Auch gilt nicht, das man gegen Bayern nicht versucht ein Tor zu erzielen, es ist nur so, das Bayern, sie einfach durch ihr Spiel, sie in den eigenen Sechzehner drängt, nur die Journalisten behaupten, das die Vereine sich so deffensive aufstellen, nur um wieder zu behaupten, man schenke das Spiel gegen Bayern voher schon ab!

    immer weiter, niemals aufgeben

  • http://www.gmx.net/magazine/sp…en-paul-breitner-30278876




    Des Weiteren erhalten die Münchner weitere TV-Einnahmen aus der internationalen Vermarktung. In der Vorsaison, als die Münchner in das Halbfinale der Champions League einzogen, nahm der FCB so über zehn Millionen Euro ein.


    Allein durch Platzierungsgeld sowie nationale und internationale TV-Einnahmen kassieren die Münchner in einer Saison 18 Millionen Euro mehr als der Durchschnitt - und fast 31 Millionen Euro mehr als der SC Paderborn. Hinzu kommen weitere enorme Umsätze wie beispielsweise durch Zuschauereinnahmen und den Verkauf von Merchandise-Artikeln, die den Gesamtumsatz beim FC Bayern für die Saison 2013/14 auf 528 Millionen Euro steigerten.


    Angesichts dieser monetären Diskrepanz des FC Bayern und den "Kleinen" der Liga ist Vogts' Vorschlag mehr als nur eine Überlegung wert.


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    Ja, sollen wir demnächst unsere Zuschauereinnahmen mit der Liga teilen?
    Der Autor begründet durchweg, warum wir das Geld bekommen. Er sagt es zwar nicht konkret, aber der Hintergrund ist jedesmal die selbst erbrachte Leistung. Und da sind wir wieder beim Breiter. Wir können nichts für die Unfähigkeit der Anderen. Warum sollen Paderborn und Co Geld aus dem CL-Pool bekommen? Der Artikel wirft weitere Fragen auf. Sechs setzen...