Befristung von Verträgen im Fußball vor dem Aus?

  • Das ganze TZBefrG ist ja nur die Umsetzung einer europ. Richtlinie. Von Anfang an gewesen. Und diese Richtlinie zielte mit ihrem Schutz ganz sicher nicht auf Profifußballer, sondern auf Otto-Normalarbeitnehmer. Und in dem Bereich ja auch durchaus zurecht.


    Bei Fußballprofis dürfte es normalerweise durchaus im Interesse beider Parteien-also Clubs wie Spieler- liegen, die bisherige Praxis beizubehalten. Allenfalls die Konstellation wie bei Müller - also Fußball-Dino am Ende der Karriere- könnte es für nen Spieler interessant machen, ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu haben. Das aber ja auch vom Club gekündigt werden kann, wenn er einen Grund hat.Dann kommst Du aber komplett in die klassischen arbeitsrechtl .Streitigkeiten rein, was wirklich ua auch dazu führen würde, dass jede Schlechtleistung des Angestellten - zu spät zum Training, schlecht trainiert, abends uinterwegs gewesen etc etc dokumentiert und evtl abgemahnt würde, damit man ihn im Bedarfsfall leichter rausschmeißen kann......wäre ein tolles Arbeitsklima...das will wohl wirklich niemand.


    Und außerdem kann man die gesamte Problematik auch vermeiden, wenn man weiß, dass man sie vermeiden muß.Dann schreib ich eben in den Vertrag, dass der Spieler nur 3 oder 4 Jahre bleiben will . weil.....Gründe, die man dafür angeben kann, gibt es genügend...


    Das Ganze wird ein bißchen hochgekocht, ist mein Eindruck.

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  • da ist Vorsicht geboten, denn diesen Passus zerreißt dir jeder halbwegs gescheite Arbeitsrechtler in der Luft wenn es darauf ankommt.
    Beispiel:
    "Spieler wurde gezwungen diesen Vertrag zu unterschreiben, denn sonst hätte er garkeinen Vertrag bekommen"...etc.


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    Ich denke zwar auch das das Urteil nicht halten wird, aber im Moment steht es halt erst mal.

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