Ehemalige Spieler, Trainer usw...

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    • wofranz wrote:

      Nicht vielleicht. Es war definitiv ein Fehler. Gerade für Peps dominantes Spielsystem war Kroos perfekt.
      In der Nachbetrachtung hat uns der Kroos Transfer einen ordentlichen Batzen Geld gekostet. Ein Bruchteil davon wollte man Kroos in Form der entsprechenden Gehaltserhöhung hingegen nicht zugestehen.

      Im Nachhinein ist man immer schlauer.
    • th0mi wrote:

      wofranz wrote:

      Nicht vielleicht. Es war definitiv ein Fehler. Gerade für Peps dominantes Spielsystem war Kroos perfekt.
      In der Nachbetrachtung hat uns der Kroos Transfer einen ordentlichen Batzen Geld gekostet. Ein Bruchteil davon wollte man Kroos in Form der entsprechenden Gehaltserhöhung hingegen nicht zugestehen.
      Im Nachhinein ist man immer schlauer.
      Nicht nur Geld, ich denke auch das der Kroos-Verkauf gegen seinen ausdrücklichen Willen kein unerheblicher Baustein in Peps Entscheidung war seinen Vertrag nicht zu verlängern. Das war einfach so plakativ für ihn das er sich in Sachen Kadermanagement hier massiv einschränken muss.

      Ansonsten war das echt ne schwierige Situation...auf der einen Seite die Frage ob man Kroos den Sprung in die Weltklasse zutraut, allzu oft tauchte er bei uns in brenzligen Situationen komplett ab, dazu die Gehaltsfrage nach dem Götze-Wechsel, auf der anderen Seite hat wirklich jeder gesehen das bei BS31 der Körper seit 2012 schon massiv abgebaut hatte.

      Ich war damals auch ausdrücklich für einen Kroos-Verkauf...im Nachhinein war es ohne Zweifel eine katastrophale Entscheidung.
      Wenn ihr keine Antwort wisst. Richtig ist, was richtig ist!
    • Jain. Sicher unglücklich, vor allem auch in der Aussendarstellung. Aber Fussball ist halt doch ein ganz anderes Business und da startet er mit einem ganz anderen Standing.

      Aber klar, die Häme kriegt er jetzt, damit muss er leben.
      Wenn ihr keine Antwort wisst. Richtig ist, was richtig ist!
    • Ich find wer nicht mal so eine kleine Minifirma am laufen halten kann, zeigt zumindest das er vom unternehmerischen Standpunkt, nen Totalausfall ist... Man muss sich ja nur mal mit mit dem Ausblick vor 1-2 Jahren auseinander setzen und dann mit der aktuellen Realität
      .. Wo quasi alle Mitarbeiter auf die Straße landen!
    • wofranz wrote:

      Abgesehen davon ist es typisch deutsch, das scheitern bei einem Business so sehr in den Vordergrund zu rücken. In den USA wird es er positiv gesehen, man hat halt etwas riskiert, es hat aber nicht funktioniert. Dann eben auf ein Neues.
      Ich sag es mal so, mit seinem eigenen Geld kann er experimentieren... Wobei mir die vielen Mitarbeiter leid tun die nun auf der Straße landen. Aber um nen Weltklub zu leiten, sollte man mehr als ne große Fresse, übersteigertes Ego und eine abgelaufene Fußballerkarriere vorzuweisen haben. Er wollte ja unbedingt direkt als Bigboss einsteigen und nicht erst den Umweg gehen und das leiten erlernen... Jetzt sieht man wohin das all zu oft führt, wenn ehemalige Fußballstars ohne ausreichendes Rüstzeug, in der oberen Liga mitspielen wollen.

      Gottlob hat er nur so eine kleine Firma an die Wand gefahren und nicht den FCB!
    • Er hätte den FCB ja nicht „am laufen gehalten“, sondern erstmal als Sportvorstand vor allem strategisch mitgeführt. Er sollte Sport- nicht Finanz- oder gar Vorstandsvositzender werden. Dass er im sportlichen Bereich riesige Kompetenzen besitzt und genau weiß, wie der Verein ausgerichtet werden muss, hat er oft genug bewiesen.

      Trotzdem hätte er unter/mit Kalle und Uli gearbeitet. Alles kein Vergleich zu dieser Firma. Zumal er ja noch an anderen Firmen beteiligt ist, die alles andere als schlecht laufen.

      Edit: Ah, aber am letzten Beitrag sehe ich, dass es hier um Agenda und Rechnungen, die man begleichen möchte, geht. Wobei mich schon interessieren würde, wie ein Sportvorstand den FC Bayern „leiten“ soll. Das hört sich ja an, als hätte er Uli und Kalle gleichzeitig ersetzt und die Macht an sich gegriffen. Ist aber auch egal, man sieht ja, worum es hier geht.
    • wofranz wrote:

      Abgesehen davon ist es typisch deutsch, das scheitern bei einem Business so sehr in den Vordergrund zu rücken. In den USA wird es er positiv gesehen, man hat halt etwas riskiert, es hat aber nicht funktioniert. Dann eben auf ein Neues.
      Das ist wirklich ein typisch deutsches Phänomen und passt wunderbar in die deutsche Neid- und Hämekultur. Das ist unteranderem auch ein Grund dafür, wieso es Selbstständige oder Firmengründer (Start-Ups) hier alles andere als leicht haben.

      Wieso jetzt gerade das dafür herhalten soll, dass er eine unternehmerische Niete ist, kann uns wohl nur @greg1d erklären. Wieso ist er denn im Gegenzug kein unternehmerisches Genie, da seine Schneekoppe-Produkte jetzt über Aldi vertrieben werden? Dadurch, dass er sich unternehmerisch vielfältig aufgestellt hat, zeigt es doch eher, dass er genau weiß, was zu tun ist. Diversifikation und damit streuen von Risiko. Dass nicht alles klappen und im Gegenzug nicht alles in den Himmel schießen wird, ist dabei einkalkuliert. Am Ende zählt das Gesamtergebnis seiner unternehmerischer Taten. Von den Erfahrungswerten, die er seit Jahren sammelt, ganz zu schweigen. Da sollte man einfach mal die Kirche im Dorf lassen....
      #nichtmeinpräsident
    • greg1d wrote:

      Ich find wer nicht mal so eine kleine Minifirma am laufen halten kann, zeigt zumindest das er vom unternehmerischen Standpunkt, nen Totalausfall ist... Man muss sich ja nur mal mit mit dem Ausblick vor 1-2 Jahren auseinander setzen und dann mit der aktuellen Realität
      .. Wo quasi alle Mitarbeiter auf die Straße landen!
      Das ist schon ziemlich harter Tobak nur auf Grund dieses doch sehr kurzen Focus-Artikels. Ohne mehr Hintergrund-Infos sehr schwer zu bewerten. So wie es durchklingt hatte das Unternehmen vorher schon Probleme und irgendwie den Sprung in die neue Zeit verpasst (Digitalisierung?). Vielleicht hat man sich von Lahm einen entsprechenden Schub erhofft um das Ruder noch rumzureissen, aber manchmal ist ein Geschäft auch einfach nicht zu retten.

      Für eine völlige Abkanzelung von Lahms Fähigkeiten ist das auf jeden Fall alles viel zu wenig.
      Wenn ihr keine Antwort wisst. Richtig ist, was richtig ist!
    • Ist schon Schade, eine Firma die es schon 90 Jahre gibt so am Rande der Auslöschung zu sehen. PH war ein Fußballer mit großer Erfahrung, entsprechend war sein sportlicher Erfolg, aber für das führen einer Firma braucht es Erfahrung und klappt selten Dank einer guten Geschäftsidee nur mit Glück. Insofern hatte UH wohl doch ein wenig Recht als er Bedenken hatte für PL gleich einen Vostandsposten einzuräumen und mahnte erst Erfahrungen zu sammeln und halt wieder neu dazu zu lernen.
      „Let's Play a Game“
    • Das ist mir durchaus bewusst, aber er hat damit bewiesen das er nicht über genug Weitblick und Selbsteinschätzung verfügt. Er wollte halt direkt Bigboss spielen, hat aber abseits des Platzes nix vorzuweisen gehabt und null Einsicht gezeigt, als man ihm dies vor Augen gehalten hat
      ...das seine Firmenbeteiligungen nun am floppen sind, auch Schneekoppe soll ja nicht so toll laufen, zeigt das er zumindest viel zu lernen hat und als Lehrling ist man in aller Regel kein VORSTAND!
    • Nicht jede gescheiterte Firma hat auch ein unfähiges Management. Dazu ist der Markt heute viel zu komplex und unvorhersehbar. Inwiefern Lahm hier konkret versagt hat, werden wir wohl nicht beurteilen können. Wenn man sich die Biographien so mancher Manager im deutschen Fußball (DFB, DFL, Vereine) ansieht dürften das alles eigentlich nach der Logik längst zusammengebrochen sein.
    • Die Firmen kränkelten doch schon vor Lahms Einstieg, verstehe nicht, wie man da ihm beim Scheitern große Schuld zuschieben kann, weil der Turnaround nicht geschafft wurde. Natürlich wäre dessen Gelingen ebenso eine Auszeichnung für PL gewesen, aber deshalb brauche ich im negativen Falle noch lange keine Schadenfreude empfinden. Die Leute hätten ohne ihn wohl schon weit eher auf der Straße gestanden, und verhungert ist in diesem Land die letzten über 61 Jahre auch niemand, die letzten wohl im Jahrhundert-Winter vor über 60 Jahren.
    • moenne wrote:

      Er hätte den FCB ja nicht „am laufen gehalten“, sondern erstmal als Sportvorstand vor allem strategisch mitgeführt. Er sollte Sport- nicht Finanz- oder gar Vorstandsvositzender werden. Dass er im sportlichen Bereich riesige Kompetenzen besitzt und genau weiß, wie der Verein ausgerichtet werden muss, hat er oft genug bewiesen.

      Trotzdem hätte er unter/mit Kalle und Uli gearbeitet. Alles kein Vergleich zu dieser Firma. Zumal er ja noch an anderen Firmen beteiligt ist, die alles andere als schlecht laufen.

      Edit: Ah, aber am letzten Beitrag sehe ich, dass es hier um Agenda und Rechnungen, die man begleichen möchte, geht. Wobei mich schon interessieren würde, wie ein Sportvorstand den FC Bayern „leiten“ soll. Das hört sich ja an, als hätte er Uli und Kalle gleichzeitig ersetzt und die Macht an sich gegriffen. Ist aber auch egal, man sieht ja, worum es hier geht.
      Lahm wollte hier mit sehr umfassenden Machtkompetenzen ausgestattet werden. Eine Tatsache, deren Verweigerung du und viele andere bis heute dem Vorstand vorwerfen. Gerade weil du dir umfassende Veränderungen im Vergleich zum Status Quo erhoffst.
      Jetzt zu Scheiben, er hätte ja nur „den Laden am Laufen gehalten“ und immer noch „unter Uli und Kalle“ gearbeitet, ist mE die Rolle sehr kleingeredet, die du dir von Lahm gewünscht hast, und die er - so meine persönliche Einschätzung - auch für sich eingefordert hätte.

      Was er jetzt aus dem Kleinunternehmen gemacht hat, ist sicherlich kein Beinbruch. Könnte aber durchaus darauf hinweisen, dass er vielleicht noch ein wenig zu Lernen hat, bevor er sich die Führungsrolle in einem 700 Mio Unternehmen zutrauen sollte. Ob er zu dieser Selbstkritik fähig ist? Ich habe da so meine Zweifel, basiere die aber natürlich nicht gerade auf allzu vielen Daten.
    • jarlaxle2002 wrote:

      moenne wrote:

      Er hätte den FCB ja nicht „am laufen gehalten“, sondern erstmal als Sportvorstand vor allem strategisch mitgeführt. Er sollte Sport- nicht Finanz- oder gar Vorstandsvositzender werden. Dass er im sportlichen Bereich riesige Kompetenzen besitzt und genau weiß, wie der Verein ausgerichtet werden muss, hat er oft genug bewiesen.

      Man muss sich doch nur den Vorstand der FCB-AG ansehen.
      Da sitzen lauter Leute, die für ihren Aufgabenbereich den entsprechenden beruflichen Vorlauf haben.
      Bei einem Sammer gab es den Vorlauf von 2 Stationen als Trainer in der 1. Liga und die Tätigkeit als Sportdirektor des DFB.
      Bei Lahm gab es eben zu der Zeit, als es um eine Beschäftigung ging, lediglich den Vorlauf "verdienter Spieler des FCB"
      Und das war dem Aufsichtsrat eben zu wenig.
    • Weil sein Unternehmen vor dem aus steht sehen sich jetzt einige darin bestätigt das er nicht der richtige gewesen ist um bei uns das sportliche zu leiten?

      Leute ihr habt doch nicht alle Tassen im Schrank. Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun?


      Im übrigen ist auch Lahm eine Vereins-Legende, der Jahrelang auf absolutem Weltklasse niveau performed hat wie es das nur selten gab. So eine Schadensfreude ist doch eigentlich ganz schön fehl am platz? Was ist eigentlich falsch mit euch?
    • roy_makaay007 wrote:

      Weil sein Unternehmen vor dem aus steht sehen sich jetzt einige darin bestätigt das er nicht der richtige gewesen ist um bei uns das sportliche zu leiten?

      Leute ihr habt doch nicht alle Tassen im Schrank. Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun?


      Im übrigen ist auch Lahm eine Vereins-Legende, der Jahrelang auf absolutem Weltklasse niveau performed hat wie es das nur selten gab. So eine Schadensfreude ist doch eigentlich ganz schön fehl am platz? Was ist eigentlich falsch mit euch?
      Naja so richtige Schadenfreude hat eigentlich nur einer versprüht....
      Wenn ihr keine Antwort wisst. Richtig ist, was richtig ist!