Ehemalige Spieler, Trainer usw...

  • Weil ich gerade einen Artikel las, in dem Mou seine Teamärztin zur Schnecke machte ... wann wird denn der Mull jetzt endlich seine PK mit den ganzen heißen Internas halten? Ich kann meine Ungeduld kaum mehr zügeln.

    0

  • da wird nix kommen, weil dann die Unzulänglichkeiten zu tage treten, die er bei Ribbery an den Tag gelegt hat.
    der wird sich hüten, und der FCB will ruhe haben!

    immer weiter, niemals aufgeben

  • Das komplette Kahn Interview!


    8 BUNDESLIGA
    Das Interview zum Saisonstart
    Er hat alles erlebt in der Bundeliga. Er war
    Bayern-Keeper, Nationaltorwart, Welttorhüter.
    Er hat unter großen Trainern wie Ottmar
    Hitzfeld oder Giovanni Trapattoni gespielt. Als
    TV-Experte verfolgt Oliver Kahn auch heute
    noch intensiv den großen Fußball, national wie
    international. Distanziert, substanziell und kritisch
    analysiert er hier den Start in die neue
    Saison. Was erwartet die Aufsteiger? Wie groß
    ist das Risiko auf Schalke mit dem neuen Trainer
    André Breitenreiter? Wie wird sich Dortmund
    unter Thomas Tuchel entwickeln? Ist die vierte
    Meisterschaft der Bayern in Folge ein Selbstläufer?
    Was wird aus Pep Guardiola?
    Herr Kahn, Paderborn bezeichnete sich vor einem Jahr
    als größten Außenseiter der Bundesliga-Geschichte.
    Haben diese Rolle nun die Darmstädter?
    Gerade im ersten Jahr haben Aufsteiger nichts zu
    verlieren und können die positive Stimmung im
    Verein nutzen. Deshalb sehe ich Darmstadt 98
    nicht als extremen Außenseiter. Kurzfristig kann
    ein Verein auch mit einem kleinen Budget in der
    Bundesliga für eine Überraschung sorgen.
    Ist der Abstieg für Darmstadt kein Automatismus?
    Die Paderborner starteten stark in die vergangene
    Saison, letztlich fehlte es aber an ausreichender
    spielerischer Qualität. Zudem werden
    Aufsteiger in der Rückrunde nicht mehr
    unterschätzt.
    Sind solche Mannschaften wie der SV Darmstadt 98
    eine Bereicherung für die Bundesliga und der sympathische
    Beweis, dass es auch ohne das große Geld geht?
    Es ist im Fußball immer möglich, durch eine
    besondere Trainer-Manager-Konstellation, eine
    optimale Kaderzusammenstellung oder eine
    starke Mentalität der Spieler finanzielle Nachteile
    kurzfristig auszugleichen. Die langfristige
    Etablierung in der Bundesliga erfordert allerdings
    eine dauerhafte Verbindung von sportlicher
    Kompetenz und klugen wirtschaftlichen
    Entscheidungen.
    Was erwarten Sie vom zweiten Aufsteiger, dem FC Ingolstadt?
    Eine Mannschaft, die derart souverän aufsteigt,
    hat alle Möglichkeiten, die Klasse zu halten. Wie
    wir in der vergangenen Saison gesehen haben,
    kann es jederzeit auch die sogenannten großen
    Traditionsvereine wie den VfB Stuttgart oder
    Hamburger SV erwischen. Das sollte Ingolstadt
    und Darmstadt Hoffnung machen.
    FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl sagt, er habe noch nie
    häufiger als zweimal hintereinander verloren, beim
    dritten Mal stand zumindest ein 0:0. Wird er diese Serie
    halten können?
    Die Bundesliga ist eine andere Hausnummer,
    da wird es Rückschläge geben, möglicherweise
    drei oder sogar vier Niederlagen in Serie. Dann
    zeigt sich die besondere Qualität eines Trainers.
    Dirk Schuster in Darmstadt, Hasenhüttl in Ingolstadt,
    Alexander Zorniger in Stuttgart sind neue Trainer in der
    Liga. Was erwarten Sie sich von ihnen?
    Es ist schwierig, die Fähigkeiten und Eigenschaften
    eines Trainers ohne Innensicht zu beurteilen.
    Mit Dirk Schuster habe ich noch beim Karlsruher
    SC zusammengespielt, Ralph Hasenhüttl
    war ein erfahrener Profi, auf seine Entwicklung
    bin ich gespannt. Generell würde
    ich mir wünschen, dass das
    Vier Tage noch – dann geht die
    Bundesliga in ihre 53. Saison.
    Für den kicker analysiert
    OLIVER KAHN (46) kritisch die
    großen Brennpunkte 2015/16.


    „Er hat beim VfB hingeworfen. Veh muss
    sich bei der Eintracht neu beweisen.“


    Kriterium „ehemaliger Profispieler“ wieder mehr
    Bedeutung bei der Trainerwahl erfährt.
    Aus welchen Gründen?
    Es gibt immer wieder kritische Situationen während
    einer Saison, die man als Trainer besser
    lösen kann, wenn man selbst den Profifußball
    in allen Facetten durchlebt hat. Im Profibereich
    bevorzugt auf Trainer zu setzen, die jahrelang im
    Juniorenbereich gearbeitet haben und ein Vokabulars
    bemühen, das sich nach hoher fachlicher
    Kompetenz anhört und letztlich doch nur profane
    Dinge auf eine andere Art ausdrückt, ist auch
    nicht die Lösung. Trainer, die immer nur auf
    Gleichmacherei und Systemgläubigkeit setzen,
    die jede Form von Individualität und wirklicher
    Verantwortung unterdrücken, müssen sich nicht
    wundern, wenn eine echte mannschaftliche Weiterentwicklung
    nicht stattfindet.
    In der vorigen Saison kam Roger Schmidt neu nach
    Leverkusen; André Breitenreiter war Liga-Neuling bei
    Paderborn; Viktor Skripnik übernahm in Bremen, Martin
    Schmidt in Mainz; Peter Stöger war mit Köln aufgestiegen,
    Pal Dardai übernahm Anfang Februar bei Hertha
    die Verantwortung, Michael Frontzeck stieg am 20. April
    in Hannover ein, Bruno Labbadia fünf Tage vorher in
    Hamburg. Welcher dieser Trainer hat Ihnen am meisten
    imponiert?
    Es war eine große Leistung von Bruno Labbadia,
    in dieser Art als Retter des Hamburger SV
    aufzutreten.
    In der Relegation setzte er sich gegen Ihren ehemaligen
    Klub Karlsruher SC durch. Haben Sie da sehr gelitten?
    Beim KSC liegen meine Wurzeln, klar habe ich
    mitgefiebert. Aber ganz wichtig ist für den KSC,
    sich nicht über irgendwelche Fehlentscheidungen
    oder Ungerechtigkeiten im Rückspiel der
    Relegation zu beklagen, sondern den Blick nach
    vorne zu richten und vielleicht noch besser zu
    sein als in der vorigen Saison.
    Haben Sie noch andere Trainer überzeugt?
    Mit welcher Ruhe Peter Stöger in Kombination
    mit Jörg Schmadtke den 1. FC Köln ohne große
    Probleme in der Klasse gehalten hat, war beeindruckend.
    Bei Leverkusen waren mir die Leistungsschwankungen
    auf hohem Niveau noch zu
    groß. Da gab es superstarke Spiele, die sich häufig
    mit bescheideneren Auftritten abwechselten.
    Trotzdem gefällt mir die offensive Handschrift
    von Roger Schmidt.
    War es klug von Eintracht Frankfurt, den früheren Bundesliga-
    Profi und extrem erfahrenen Armin Veh nach
    einem Jahr zurückzuholen?
    Dass er in der Vergangenheit bei Frankfurt erfolgreich
    gearbeitet hat, ist keine Garantie für
    weitere Erfolge. Nachdem er in Stuttgart resignativ
    hingeworfen hat, muss sich Armin Veh bei
    der Eintracht neu beweisen.
    Bekommt Breitenreiter den FC Schalke 04 in den Griff?
    Einen unerfahrenen Trainer, der mit Paderborn
    abgestiegen ist, vor diese zum Teil sehr
    abgezockte Mannschaft zu stellen ist ein großes
    Risiko. Den Ansprüchen in Schalke, dem herrschenden
    Druck, wenn es nicht so läuft, muss
    André Breitenreiter gewachsen sein. Horst Heldt
    hat da eine sehr mutige Entscheidung getroffen.
    Andererseits bietet sich Breitenreiter die Chance,
    seine Qualitäten unter Beweis zu stellen.
    Der spektakulärste Rückkehrer als Coach heißt Thomas
    Tuchel. Dirigiert er Dortmund zurück in die Erfolgsspur?
    Thomas Tuchel ist erfolgsbesessen, akribisch
    und achtet auf jedes Detail. Wenn er dem neuen
    Umfeld und dem damit verbundenen nervlichen
    Druck gewachsen ist, traue ich ihm zu, den BVB
    wieder ganz nach oben zu führen. Anders als in
    Mainz bleibt ihm in Dortmund allerdings nicht
    viel Zeit. Die Ergebnisse müssen sofort stimmen.
    Was erwarten die BVB-Spieler von Tuchel?
    Jürgen Klopp wirkte in der letzten Saison ziemlich
    ausgebrannt, was nach den vielen Erfolgen
    der Vorjahre verständlich ist. Deshalb werden
    Tuchels neue Art, seine Vorstellungen vom Fußball
    und die damit einhergehende positive Stimmung
    den Verein neu entzünden.
    Sollte Tuchel den Anti-Klopp geben?
    Tuchel braucht überhaupt niemand zu geben. Er
    bringt viele Fähigkeiten mit, die man für einen
    großen Trainer braucht. Wenn sich zu extremem
    Ehrgeiz noch eine gewisse Souveränität und
    Abgeklärtheit mischen und die Erfolge kommen,
    sind die früheren Trainer oder Spieler schnell
    vergessen. Auffällig ist generell der immer größere
    Hype, der in den letzten Jahren um die
    Trainer gemacht wird. Bei allem Respekt vor
    den Fußballlehrern: Es geht auch immer um die
    Qualität und Mentalität der Spieler, die sie zur
    Verfügung haben.
    Sind die Dortmunder in der nun startenden Saison
    2015/16 wieder so weit, um ganz oben anzugreifen?
    Die Dortmunder wollten vor nicht allzu langer
    Zeit die zweite Kraft neben dem FC Bayern werden.
    Durch den Einfluss von Tuchel sind Säulen
    wie Mats Hummels, Ilkay Gündogan oder Marco
    Reus geblieben. Deshalb sollte dieses Ziel nach
    der Konsolidierung in der vergangenen Saison
    wieder verfolgt werden.
    Ist Roman Weidenfeller die Nummer 1 in Dortmund oder
    Neuzugang Roman Bürki?
    Die letzte Saison lief für Weidenfeller nicht optimal,
    an ein paar Gegentoren war er beteiligt,
    also muss er sich bei Tuchel alles wieder neu
    erarbeiten. Jenseits der 30 – ich musste es selbst
    erleben – wird man immer häufiger infrage gestellt
    und muss sich der jungen Wölfe, die hinter
    einem lauern, erwehren. Mir erging es, als Felix
    Magath 2004 kam, ähnlich, nachdem mein Jahr
    zuvor nicht so gut gelaufen war. So lauten die
    Grundgesetze im Fußball. Sind beide Keeper
    gleich stark, bin ich immer dafür, den jüngeren
    spielen zu lassen.
    Begeistert Sie ein Torhüter – außer Manuel Neuer – ganz
    besonders?
    Neuer ist der absolute Ausnahmetorwart. Marc-
    André ter Stegen kann jetzt auch in der Nationalmannschaft
    einen Schritt nach vorne machen.
    Weidenfeller muss hart kämpfen, Ron-Robert


    „Mit Breitenreiter geht Schalke 04
    ein großes Risiko ein.“

    „Tuchel kann den BVB neu entzünden.
    Die Ergebnisse müssen sofort stimmen.“


    „Neuer traue ich zwei weitere
    WM-Turniere zu, dann wäre er 36.“


    Zieler ist oft unauffällig, macht aber einen soliden,
    abgeklärten und guten Job; nicht zu vergessen
    Bernd Leno in Leverkusen und Timo
    Horn in Köln. Wir haben wie immer sehr gute
    Torhüter, aber diese Dekade wird von Manuel
    Neuer geprägt werden.
    Wie lange wird sich der jetzt 29-jährige Neuer als klare
    Nummer 1 behaupten?
    Gianluigi Buffon gelingt das in Italien seit mehr
    als 15 Jahren. Zwei weitere Weltmeisterschaften
    traue ich Neuer zu, dann wäre er 36.
    Wie sehen Sie die künftige Reihenfolge der Torhüter in
    der Nationalelf?
    Zunächst haben wir Neuer. Dann gehört jetzt ter
    Stegen in die Nationalelf, er ist mental enorm
    stark, so wie er die Situation bei einem Weltverein
    wie Barcelona gemeistert hat. Irgendwann
    muss er allerdings in Barcelona die Nummer 1
    werden. Weidenfeller, Zieler und Leno nehmen
    sich nicht viel, und in Köln wächst mit Timo
    Horn ein interessanter Tormann nach.
    War es klug von Kevin Trapp, mit 25 Jahren von Frankfurt
    nach Paris zu wechseln?
    Natürlich. Dieses Angebot musste er annehmen.
    Neuer sagt, es könne dauern, bis beim FC Bayern alles
    abgestimmt sei – gerade nach Bastian Schweinsteigers
    Verkauf. Sehen Sie solche Probleme ebenfalls?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Integration
    der neuen Spieler Probleme bereitet. So viele
    Neuzugänge sind es nicht. Ein Problem kann
    beim FC Bayern das extreme Überangebot an
    hochwertigen Mittelfeldspielern werden. Hier
    die richtige Mischung zu finden wird wohl die
    größte Herausforderung. Ich bin gespannt, ob
    das ohne größere Unruhe gehandhabt werden
    kann.
    Was bedeutet Schweinsteigers Abschied für die Mannschaft?
    Bei Bayern München ist jeder Spieler ersetzbar.
    Basti hatte zuletzt immer mehr mit Verletzungen
    zu tun – völlig normal für einen Spieler, der seit
    Jahren durch die Tretmühle Verein und Nationalmannschaft
    läuft. Das System Bayern München
    kam seinem Spielstil entgegen. Bei Manchester
    United gibt es keinen Arjen Robben und Franck
    Ribery, der Ball wird also häufiger zu Bastian
    zurückkommen. Er wird extrem hohes Tempo
    gehen müssen, kann dort also relativ schnell
    Probleme bekommen, wenn er sich nicht in
    einen körperlichen Topzustand zurückversetzt.
    Wie stellt sich aus Bayern-Sicht die Personalie Schweinsteiger
    dar?
    Lassen wir mal das Kultur- und Identifikations-
    Pathos weg: Die Entscheidung des Vereins ist
    nachvollziehbar. Ein Verein kann keine Rücksicht
    darauf nehmen, was ein Spieler geleistet hat,
    sondern ist dafür verantwortlich, was geleistet
    wird. Fans brauchen zwar Identifikationsfiguren,
    genauso schnell wird eine Identifikationsfigur
    aber auch aus dem Stadion gepfiffen, wenn die
    Leistung nicht mehr stimmt.
    Hatte Schweinsteiger denn noch eine echte Chance in
    München?
    Die Konkurrenz in der Zentrale ist groß. Xabi
    Alonso muss sich auch gegen mehrere Mitbewerber
    behaupten. Als Einwechselspieler wäre
    Bastian sicher nicht geeignet. Aus diesem Blickwinkel
    war seine Entscheidung zu verstehen.
    Was bringt Arturo Vidal dem Bayern-Spiel?
    Vor allem Aggressivität und eine besondere Men-


    „Ter Stegen gehört jetzt in die
    Nationalmannschaft.“


    „Schweinsteiger kann in Manchester
    schnell Probleme bekommen.“


    „Vidal passt nicht unbedingt ins
    Anforderungsprofil des Trainers.“


    „Bei Guardiola sieht alles stressbelastet
    aus. Er wirkt unausgeglichen.“


    Allerdings passt er nicht unbedingt in das
    Anforderungsprofil von Pep Guardiola.
    Sind Sie dafür, dass der FC Bayern auch mal 100 Millionen
    Euro für einen Superstar ausgibt?
    Ich glaube, Guardiola kam unter anderem
    nach München, weil er davon ausging, dass der
    FC Bayern seine finanziellen Ressourcen auch
    auf der Ebene eines Lionel Messi, Cristiano Ronaldo
    oder Gareth Bale einsetzt. Damit tut sich
    der FC Bayern noch schwer, weil man bei solchen
    Summen in Deutschland sofort in enorme
    Rechtfertigungszwänge gerät. Bei uns geht es vor
    allem um wirtschaftliche Solidität, auch wenn
    der Unterhaltungswert darunter leidet. Wen interessiert
    es schon in Asien oder Amerika, wer die
    solidesten Bilanzen hat? Diese Fans schauen sich
    die Ligen an, in denen die Superstars spielen.
    Also totales finanzielles Risiko?
    Das habe ich keineswegs behauptet! Ich frage
    mich nur, wie wir in Zukunft gegen die enormen
    finanziellen Mittelzuflüsse der englischen Vereine
    aus der TV-Vermarktung bestehen wollen.
    Die Status-quo-Verteidiger argumentieren, welch
    hohen Wert es darstelle, dass in der Bundesliga
    wegen der 50+1-Regel keine Investoren die
    Mehrheit an einem Verein erwerben können.
    Andererseits haben in Wolfsburg, Leverkusen,
    Leipzig oder Hoffenheim große Unternehmen
    mindestens genauso viel Einfluss wie jeder andere
    Mehrheitsaktionär in England.
    Droht der Bundesliga der Ausverkauf durch die Engländer,
    wie Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge
    befürchtet?
    Die Topspieler dieser Welt versammeln sich immer
    dort, wo es das meiste Geld zu verdienen
    gibt. Und das wird in den kommenden Jahren in
    England sein. Aus globaler Sicht wird der Fußball
    dort der attraktivste sein.
    Matthias Sammer nennt die Ziffer 4 wegen der nun möglichen
    vierten Meisterschaft magisch. Sie erlebten mit
    dem FC Bayern ebenfalls den Hattrick zur Jahrtausendwende,
    wurden in der folgeden Saison 2001/02 Dritter.
    Haben Sie und Ihre Kollegen die historische Dimension
    des vierten Titels in Serie unterschätzt?
    Ich weiß nicht mehr, ob das bei uns ein Thema
    war. Aber es ist eine epochale Leistung, viermal
    in Folge Meister zu werden.
    Ist es nicht eher selbstverständlich, dass Bayern mit
    diesem Kader Meister wird?
    Der BVB und Wolfsburg wollen da sicher mitreden.
    Aber die Kaderkonstellation der Bayern
    macht die Meisterschaft jede Saison fast schon
    zur Pflicht.
    Was muss in dieser Saison erreicht werden, damit Guardiola
    seinen Auftrag in München erfüllt hat?
    Pep will natürlich die Champions League gewinnen.
    Wird die Diskussion über Guardiolas Zukunft die Bayern
    belasten?
    Sie ist nervig für Verein und Spieler.
    Wie bewerten Sie die jüngsten Äußerungen des Vereins
    und des Trainers zur Fortsetzung der Kooperation?
    Sie weisen auf Guardiolas Selbstzweifel hin.
    Wichtiger wäre, Selbstsicherheit und Souveränität
    auszustrahlen und der Mannschaft zu vertrauen.
    Bei Guardiola wird immer sehr viel über
    Taktik und Spielphilosophie geredet, dabei geht
    es beim FC Bayern vor allem um Atmosphäre
    und darum, 20 bis 25 toptalentierte junge Menschen
    so zu führen, dass ein erfolgsförderndes
    Klima entsteht. Momentan wirkt Guardiola sehr
    gereizt. Sein ständiges Gestikulieren am Spielfeldrand
    lässt ihn unzufrieden erscheinen. Alles
    sieht sehr stressbelastet aus. Pep wirkt unausgeglichen,
    als stehe er unter extremem Druck,
    den er sich zum größten Teil selbst macht. Wenn
    er diesen Schritt zu mehr Gelassenheit nicht
    schafft, wird er der Dauerbelastung irgendwann
    nicht mehr standhalten. Man kann nicht jeden
    Tag mit höchster Drehzahl fahren. Ich selbst
    habe erlebt, wohin das führt, gerade bei Bayern.
    Bayern gewann 2013 die Meisterschaft mit 25 Punkten
    Vorsprung, 2014 waren es 19, in diesem Jahr 10. Darf
    die Konkurrenz bei diesem Trend hoffen?
    Auf Trends gebe ich wenig. Zehn Punkte sind
    eine große Leistung, gerade nach einer WM. Deshalb
    ist 2015/16 ein großer Bayern-Vorsprung gut
    möglich, außer die Mannschaft reibt sich in der
    Zusammenarbeit mit Guardiola auf und findet
    nicht zusammen.
    Sind die Wolfsburger auf Strecke ein echter Konkurrent
    um den Titel? Oder wird sie die Champions League
    belasten?
    Sie müssen erst beide Wettbewerbe mental und
    körperlich bewältigen. Da braucht eine Mannschaft
    viel Qualität und Erfahrung, deshalb wird
    es für Wolfsburg in dieser Saison aufgrund dieser
    Doppelbelastung schwierig mit der Schale.
    INTERVIEW: KARLHEINZ WILD

    immer weiter, niemals aufgeben

  • Erstmal danke für das Kopieren und den Upload!


    Schade um mein Jugendidol, denn da ist leider extrem viel Blablubb dabei von ihm dabei - vor allem wenn es um Guardiola geht. Immer diese Deutungen weil er an der Seitenlinie den Zappelphilipp gibt; den gab er auch in Barcelona, da war es dann originell oder was?!

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • Effenberg redet auch nicht intelligenter daher als der Rest.


    Es wird ein Gedränge um die ersten elf Plätze geben. Fast alle sind fit. Das ist endlich mal eine Ausnahmesituation für Guardiola, eine schwierige für den Trainer. Man muss abwarten, wie die Spieler reagieren, wenn sie mal draußen sitzen. Wie gehen sie damit um, wenn es jetzt richtig losgeht? Jeder will ja spielen. Hitzfeld hat das damals menschlich genial hinbekommen. Pep Guardiola muss jetzt zeigen, dass er das drauf hat.
    [...]
    Er ist ein Weltklassetrainer. Er muss jetzt zeigen, dass er mit einem solchen Kader umgehen kann. Hat er die Gabe, den Konkurrenzkampf menschlich in den Griff zu kriegen?


    Eine völlige Ausnahmesituation für ihn, hat er vorher noch nie gehabt. Barcelonas Kader der Jahre '08 bis '12 bestand bis auf eine einzementierte Stammelf ja auch nur aus talentfreien Holzhackern ohne irgendwelche Ambitionen.


    Ist er endlich in der Lage, mit diesem Kader die Champions League zu gewinnen?


    Das habe ich mich über Effenberg damals, 99, auch gefragt. 25 Jahre hat dieser Verein gebraucht bis er Effe seinen größten Moment ermöglichte, danach nochmal zwölf Jahre. Da ist das kleine, manipulative Wort "endlich" natürlich vollkommen angebracht.

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • ich weiß jetzt schon, dass pep, nachdem er bei uns war, wieder der non-plus-ultra-trainer sein wird, der er jetzt natürlich nicht ist...


    gleiches gilt ja für spieler, die unseren verein verlassen haben...


    während kroos hier noch kritisiert wurde, ist er bei real, trotz gleicher spielweise, schier unfassbar in seiner rolle unter ancelotti...


    als trainer oder spieler mit chance auf unseren verein, würde ich mir nicht die frage stellen, ob ich es sportlich packen kann, sondern ob ich dem ganzen unfassbaren schrott aus den medien standhalten kann... :D

    -> Becks84 ( TM ) - USER, BAYER, LEGENDE! <-

  • wenn man es insofern ruhiger haben will, ist es ganz einfach: man darf eben nicht in Madrid, Barcelona, in der PL-Spitze , in Mailand, Turin oder Rom oder München arbeiten. Was in Paris so los ist, diesbezüglich, weiß ich nicht. Noch ist Fußball da einfach nicht sooo groß.
    Aber alle anderen genannten Clubs haben im Vergleich zu den deutschen Medien mit einer Berichterstattung zu leben, die mindestens das Gleiche - meistens aber noch mehr - an intensiver Befassung mit den handelnden Personen bieten.Und gerne auch noch deutlich über den sportlichen Teil hinaus. Das ist einfach zum größten Teil im Preis mit drin...


    Was Schweinsteiger in den letzten beiden Wochen in England abgekriegt hat, ist ihm - mit vergleichbarem Tonfall- in Deutschland nur in den übelsten Sportbild- und Hinko-Zeiten widerfahren..Und noch ist sportlich ja überhaupt nichts bedeutendes passiert,...
    Was Guardiola als Trainer in England nach einer wichtigen NIederlage gg Chelsea/Mourinho lesen müßte, kann er sich heute wahrscheinlich noch gar nicht vorstellen, wenn er tatsächlich ernsthafte Probleme mit der Berichterstattung hier haben sollte....:-)


    Ich kann mir übrigens wirklich nicht vorstellen, dass Guardiola auch nur einen größeren Bruchteil dieser medialen Dauerberieselung über ihn hier verfolgt. . Dazu dürfte er kaum die Zeit und schon gar keine Lust haben....

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  • was für ein abstieg von shaqiri. und dabei hatte er alle möglichkeiten der welt bei uns

    "Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

  • Na ja, das ist wohl mittlerweile einfach sein sportliches Niveau, wobei ich nicht mal sagen würde dass Stoke (bis auf den Namen) viel schlechter ist als Inter Mailand. Und dennoch zeigt sich im Nachhinein, dass wir für ihn wohl auch noch mehr hätte bekommen können. Denn wenn ein englischer Durchschnittsverein jetzt noch solch eine Summe für ihn zahlt, obwohl er selbst bei Inter Mailand überhaupt nichts gerissen hat...


    Na ja, bin gespannt wie es mit dem Jungen weiter geht.

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  • Tja, wer lieber redet kann das auch tun.


    Shaq war in seiner ersten Saison bei uns wirklich stark. Danach fast die komplette Saison verletzt. Warum er sich danach beschwerte versteht immer noch niemand.


    Schade aber selbst schuld

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  • Atome sammelt sich da aber auch alle ehemaligen (Super)Talente zusammen, oder? Shaqiri, Arnaoutovic. Bojan Krkic. Dazu noch etliche ehemalige Bundesligaspieler. Glaube, da schau ich auch mal rein, wenn die spielen. :D

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