Ehemalige Spieler, Trainer usw...

  • Interview mit Miro Klose

    Seltsamer Typ - aber irgendwie ist der ggf. sogar der richtige Jugendtrainer in der heutigen Zeit


    https://www.stern.de/sport/fus…r-biographie-8889186.html


    Das kann ich mir alles bildlich auch sehr gut vorstellen:


    Ich kam gleichzeitig mit Franck Ribéry und Luca Toni nach München. Die ersten drei Monate lebten wir zusammen in einem Hotel. Ein Franzose, ein Italiener, ein Deutscher. Wir haben uns mit Händen und Füßen verständigt. Wenn wir abends essen gingen, wurde es kompliziert: Ich wollte so früh wie möglich, Franck erst um acht, Luca noch viel später. Ich wollte einen Tisch eher am Rande des Restaurants, und Luca wollte immer mittendrin sitzen. Er ist sechsmal am Abend auf die Toilette gegangen, damit jeder sieht, dass er da ist. Luca war dann am nächsten Morgen müde und hing beim Mannschaftsfrühstück eher wie ein Schluck Wasser auf dem Stuhl. So ging das lange Zeit. Erst der spätere Trainer Louis van Gaal wollte das nicht dulden. Er kam von hinten und zog Luca an den Ohren, ermahnte ihn vor den anderen. Dem Luca war das egal, der lacht sich heute noch kaputt über diesen Diktator.


    0

  • ^^^^:thumbsup:

    0

  • hach, was vermisse ich Tonis Tore bzw. Gianna Nannini nach Tonis Toren. So ein fetter Sound in der Arena.


    Passte auch hervorragend zur nördlichsten Stadt Italiens <3

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Warum „seltsamer Typ“? Weil er ein wenig „wie aus der Zeit gefallen“ erscheint?

    Ja, man kann nur hoffen und wünschen, dass er die Jugendlichen erreicht!

    0

  • geneviere

    Würde mich auch interessieren, weshalb du ihn als seltsam ansiehst. Weil er eher der ruhige, vielleicht sogar der zurückgezogene Typ ist und das zu einem Trainer nicht unbedingt passt? Interessiert mich tatsächlich, soll also kein Angriff sein.


    Unabhängig davon: Interessante Einblicke, die den Menschen Klose auch ein wenig erklären. Gegen Ende seiner Zeit bei uns konnte ich ihn nicht mehr sehen. Aber auch dazu sagt er passendes, was ich damals gar nicht so wahrgenommen habe. War er wirklich bei LvG außen vor? Mir kam es eher so vor, dass er sich hängen ließ und daher keine Beachtung mehr fand. Das war auch der Grund, weshalb ich ihn nicht mehr in unserem Trikot sehen wollte.

    0

  • Kroos hat man aus reiner Überheblichkeit der Granden, trotz ausdrücklichem Wunsch von Pep, dass er bleiben soll, gehen lassen.


    Bei James lag es am Trainer. Den wollte KHR schon, rein aus vermarktungstechnischen Gründen, behalten. KOVAC konnte mit ihm nichts anfangen und dann hat es auch menschlich nicht zwischen beiden gepasst (James braucht halt auch Zuwendung).

    Alles wird gut:saint:

  • Grünwald –Robben zieht nach innen, hängt seinen Gegenspieler durch zwei schnelle Schritte ab – ein Blick, ein Schuss, und der Ball zischt ins lange Eck, als hätte jemand die Flugbahn programmiert.

    So weit, so bekannt – könnte man meinen. Doch der Robben, der hier diese Bewegung in Vollendung zeigt, heißt nicht Arjen, sondern Kai. Der siebenjährige Sohn des Niederländers bejubelt sein Tor zum 4:0 im Spiel TSV Grünwald gegen TSV Otterfing. Und am Seitenrand jubelt mit ihm: Arjen Robben. Der 35-Jährige, der fast zehn Jahren für den FC Bayern spielte und im Sommer seine Karriere beendete, gab am Samstag sein Debüt als Trainer der F2-Jugend des TSV Grünwald.

    Schon vor Wochen hatte Robben bei Sky 90 angekündigt, er wolle „bewusst etwas Abstand vom Fußball nehmen. Ich werde jetzt nur meinen eigenen Sohn trainieren. Aber da will ich nur mit den Jungs auf dem Platz Spaß haben.“ So recht glauben wollten das nur wenige – und auch Grünwalds Jugendleiter Kristijan Prosevc sagt über die SMS, die er im Sommer von Robben erhielt: „Ich habe erst mal gedacht, das ist eine Ente.“ Nun steht die Bayern-Legende tatsächlich zweimal die Woche mit seinem Sohn und den anderen Kindern auf dem Trainingsplatz.


    „Der Arjen“, erzählt Prosevc, „ist ein sehr, sehr Stiller. Und total am Boden geblieben.“ Diese Woche sei der Ex-Profi wie alle anderen 35 Jugendcoaches bei der Trainerversammlung gesessen, sagt der Jugendleiter. „Der wird hier behandelt wie jeder andere auch.“ Bei seiner Premiere steht Arjen Robben in kurzer Hose und engem Shirt am Seitenrand – kein Gramm Fett am Körper, die Säbelbeine gebogen wie eh und je. Vom Anpfiff weg tigert er auf und ab, gibt Anweisungen, lobt und feuert an. Zur Pause – Grünwald führt 5:0 – trommelt Robben seine Jungs zur Taktikbesprechung zusammen, während am Nebenplatz eine weitere bekannte Stimme ertönt: Christian Nerlinger, einst Profi und Sportdirektor bei den Bayern, trainiert in Grünwald ebenfalls seinen Sohn.


    Und es gebe noch mehr prominente Namen im Verein, sagt Jugendleiter Prosevc. Der Filius von Franck Ribery kicke ebenso beim TSV wie der Enkel von Karl-Heinz Rummenigge. Letzterer im gleichen Team wie Robben-Sohn Kai. Der muss in der zweiten Hälfte erst mal draußen bleiben, was er lockerer wegsteckt, als es sein Vater einst bei Auswechslungen getan hat.

    Auch ohne Kai bleibt Grünwald überlegen: 10:0 heißt es am Ende – ein Ergebnis, das manchem Gegner nach Spielschluss die Tränen in die Augen treibt. Doch da ist Arjen Robben sofort zur Stelle, nimmt den Kleinen in den Arm, tröstet und posiert für ein Erinnerungsfoto.


    https://www.tz.de/sport/fc-bay…andere-auch-13011507.html

    rot und weiß bis in den Tod

  • Da krieg ich Gänsehaut. Ein Musterprofi. Und ein unglaublich toller Mensch. Der Arjen. Die Legende schlechthin...

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Man merkt einfach, dass er was im Kopf hat und dazu einen feinen Charakter.


    Bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Eigentlich war doch immer davon die Rede, dass er nach der Karriere wieder in Holland wohnt.


    Bleibt er jetzt doch in München? Vielleicht wegen der Kinder?


    Fände ich gut.

    0

  • Hummels in Dortmund mit Wahnsinnsspiel gegen Barca.


    "Mats hat es vom ersten Tag an super gemacht. Er kam an und war sofort Führungsspieler, ist ein Leader. Dabei ist er mehr als nur ein guter Innenverteidiger, denn er kann Fußball spielen. Das brauchten wir", lobte Abräumer Delaney. "Vielleicht ist er nicht der Schnellste, aber er ist schnell genug", fügte er hinzu. 100 Prozent gewonnene Zweikämpfe gegen Barcas quirlige Offensiv-Stars unterstrichen diese Aussage.


    Klar ist er älter und ein bisschen langsam. Und natürlich musste man hier den Umbruch irgendwann einleiten.


    Aber anders als bei Robbery, die ja schon deutlich älter waren, hätte ich bei Mats noch gewartet. Hummels war in der letzten Rückserie einer unserer Besten. Und dann gibt man für eine neue IV 135 Mio. aus? (Gilt übrigens auch für Jerome.)


    Ich bin mir recht sicher, dass da vieles aus der Mißstimmung gegenüber Kovac heraus passiert ist. Auch dieser Prozess wäre unter einem anderen Trainer besser gemeistert worden. Die Personalie Kovac reiß Vieles ein, was hier einmal gut war.


    Hoffe, dass die Liaison mit ihm nicht mehr allzulang dauert.

  • Presse zu Sanches Spiel gestern gegen Ajax:


    L'Equipe: "Renato Sanches erleidet Schiffbruch. Er war bei diesem ersten Auftritt von Lille in der Champions League nicht auf der Höhe. Damit beauftragt, Tagliafico auf der rechten Seite zu bewachen, reihte er technische Fehler aneinander, es fehlte ihm an Genauigkeit bei der Ballverarbeitung. Er war auch für die Standards zuständig, sein Erfolg dabei war jedoch von kurzer Dauer - vor allem, weil er darauf beharrte, die Ecken immer auf den ersten Pfosten zu schlagen."


    La Voix du Nord: "Renato Sanches stand bei seiner Rückkehr in die Champions League neben sich. Der portugiesische Nationalspieler sollte auf seiner rechten Seite Ruhe und Abgeklärtheit ausstrahlen. Aber Sanches enttäuschte mit einer Aneinanderreihung technischer Fehler und schlechter Entscheidungen."


    France Football: "Mit Sehnsucht erwartet, fiel Renato Sanches praktisch nicht ins Gewicht. Man wartet immer noch darauf, dass er im Trikot von Lille überhaupt mal so richtig loslegt."


    RMC Sport: "Gerade in der Defensive war es sehr kompliziert. Etwas verloren ließ er Tagliaficos erste entscheidende Flanke auf Promes zu. Entging anschließend um Haaresbreite einer Roten Karte, als er gegen eben jenen Tagliafico die Nerven verlor. Der Portugiese ist noch auf der Suche nach sich selbst."


    Foot Mercato: "Als teuerster Einkauf der Vereinsgeschichte wurde der ehemalige Bayern-Spieler sehnsüchtig erwartet. Am Ende ging der portugiesische Mittelfeldspieler in Amsterdam aber unter. Unbrauchbar im Spiel nach vorne, konnte er auch defensiv nicht überzeugen und setzte seiner Leistung mit der Tätlichkeit gegen Tagliafico die Krone auf."