Ehemalige Spieler, Trainer usw...

  • Ballack ist für mich einfach eine Enttäuschung. Dass er die Geschichte mit Lahm immer und immer wieder aufwärmt, ist einfach nur lächerlich.


    Vielleicht tut er das ja nur, um wenigstens noch ein paar Schlagzeilen zu fabrizieren - wenns sportlich schon nicht klappt, dann halt so...


    Letztendlich zählt es auf dem Platz - und da ist Lahm hundert mal wertvoller als Ballack.

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  • Dann soll er halt sagen, wir regeln das intern, oder sonstwas.


    Lahm wurde damals während der WM auch nur gefragt, ob er die Kapitänsbinde gerne behalten möchte.


    Lahm hat einen Fehler gemacht. Er hätte einfach wissen müssen, dass es heutzutage nicht mehr gut ankommt, wenn man das sagt, was man wirklich denkt. Wenn man noch dazu ein Bayern-Spieler ist, wird man bei sowas dann natürlich zerrissen von den Medien...


    Aber dass man jetzt ewig darauf herumreiten muss...

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  • wenn sein eigenes talent in einen anderen team so aufspielt muss man ihn zurück holen. deshalb sage ich HOLT MATS HUMMELS ZURÜCK

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Dann soll er halt sagen, wir regeln das intern, oder sonstwas</span><br>-------------------------------------------------------


    Ja, daran hat sich unser Philip ja auch vorbildlich gehalten...


    Ballacks Aktion ist genauso unnötig wie die von Lahm, aber im Gegensatz zu Lahms kann ich diese wenigstens nachvollziehen.

    give a man fire, he'll be warm for a day
    set a man on fire, he'll be warm for the rest of his life

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">damit hört dann vielleicht auch endlich mal die Mär auf, dass man
    bei Ballack hätte irgendwas anders machen können! </span><br>-------------------------------------------------------


    ähm und warum?


    was ändert sich denn daran, dass bayern mit ballack anders hätte verfahren und ihn mehr unter druck setzen können? klar ballack wollte wechseln, aber man hätte trotzdem eine ablöse bekommen können, wenn man anders an die sache heran gegangen wäre.


    aber klar alles wird sich so zurecht gelegt, das der uli gut ausschaut.

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  • Und? Was hätte man für ne Ablöse bekommen? 10 Mio? 15?


    Dafür ein Jahr auf einen absoluten Garanten für Titel und somit die finanziell wie sportlich so wichtige CL-Teilnahme verzichten?


    Dazu einen eigenen Spieler unnötig unter Druck setzen, damit er geht und man somit die gesamte Vereinsphilosophie verrät, die uns so positiv von dem ein oder anderen Großclub abhebt und mit Sicherheit auch bei Vertragsverhandlungen ein Pfund ist?


    Was passiert, wenn man keinen adäquaten Ersatz hat, bzw. der Ersatz nicht funktioniert, daran geilst du dich doch schon seit Jahren auf - Stichwort Internlösungssaison.


    Na herzlichen Glühstrumpf!


    Aber wie immer bin ich sehr froh, dass du in solchen Sachen nix zu entscheiden hast! Alles richtig gemacht, UH!

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  • Mal völlig davon abgesehen, dass ein ordentlicher Batzen dieser Einnahmen auch noch an Vater Staat wandern würden.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Und? Was hätte man für ne Ablöse bekommen? 10 Mio? 15?


    Dazu einen eigenen Spieler unnötig unter Druck setzen, damit er geht und man somit die gesamte Vereinsphilosophie verrät.


    Was passiert, wenn man keinen adäquaten Ersatz hat, bzw. der Ersatz nicht funktioniert, daran geilst du dich doch schon seit Jahren auf - Stichwort Internlösungssaison.</span><br>-------------------------------------------------------


    diese vereinsphilosophie ist doch keine gesamte, sondern wird doch nur bei ganz bestimmten spielern und personen angewendet. bei trainern z.b. seit der ersten hitzfeld ära nicht mehr. so wie mit ballack umgegangen wurde, nachdem er verkündete er werde den verein verlassen, war ja wohl auch nicht eine achso tolle und achso friedliche vereinsphilosophie.


    wenn transfererlöse direkt wieder reinvestiert werden, dann muss man keinen dicken batzen an den staat abtreten. komisch, dass du das ansprichst, weil unter uli oftmals sehr viel geld unnötig an den staat geflossen ist, weil man auf verstärkungen verzichtet hat.


    für eine ablöse von 13 millionen für ballack plus die 8 millionen, die man in letzter sekunde für bommel ausgegeben hat, als man sag, dass mit dieser mannschafts absolut nichts zu gewinnen ist, hätte man eine höhere wahrscheinlichkeit einen passablen ersatz zu finden.


    das wurde ja auch schon alles genau so diskutiert und jeder hat dazu eine andere meinung und das ist auch legitim. ich finde es nur sehr peinlich wie du das interview von ballack hernimmst und sagst, dass das ja der beweis wäre, dass bayern gar nichts hätte anders machen können. das ist nämlich lächerlich. an der diskussion hat sich überhaupt nichts geändert. das ballack geplant hat zu gehen war doch schon immer klar, jedenfalls logisch.

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  • kanexx , lass dich da nicht von remy beeinflussen, der hat vom Steuerrecht in etwa so viel Ahnung wie eine Kuh vom Schlittschuhlaufen...


    Stark vereinfachtes Beispiel:


    Man verkauft einen Spieler A, der für 10 Mio gekauft wurde und 4 Jahre Vertrag hatte, ein Jahr vor Vertragsende für 15.


    Gleichzeitig kauft man einen Spieler B für 15.
    Logische Überlegung: 15 Ausgaben, 15 Einnahmen - Gewinn 0, Steuern 0.



    Leider falsch! Der Spieler A steht in unserer Bilanz nur noch mit 2,5 Mio. Nach dem Steuergesetz werden Fußballer linear abgeschrieben,das heißt, sie verlieren bei einem 4-Jahres-Vertrag jedes Jahr ein Viertel ihres Wertes. Das ist dann auch tatsächlich ein Aufwand, der steuerlich wirksam wird.
    Das heißt, von den 15 Mio, die man für ihn bekommt, muss man 12,5 Mio (Ablöse minus Restbuchwert) als Ertrag rechnen.


    Spieler B verliert aber maximal (hier bin ich mir bei der Fußballvereinsregel nicht wirklich sicher, ich nehme einfach mal den für den Verein besten Fall an) 15/4 (bei einem 4-Jahresvertrag) also knapp 4 Mio an Wert.


    Fazit: Ertrag 12,5 Mio, Aufwand knappe 4 -> Gewinn: 8,5
    Dieser muss dann versteuert werden!



    Das gilt natürlich nur für Vereine, die in der Gewinnzone sind, ansonsten könnte man die erhaltenen 8,5 mit anderen Verlusten verrechnen.
    "Dummerweise" sind wir das aber eben auch ohne die Spielerverkäufe schon...

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Das gilt natürlich nur für Vereine, die in der Gewinnzone sind, ansonsten könnte man die erhaltenen 8,5 mit anderen Verlusten verrechnen.
    "Dummerweise" sind wir das aber eben auch ohne die Spielerverkäufe schon... </span><br>-------------------------------------------------------


    das solltest du dir mal zu herzen nehmen und auf dein beispiel anwenden.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">das solltest du dir mal zu herzen nehmen und auf dein beispiel anwenden</span><br>-------------------------------------------------------.


    ach ja, deine Verlust-Theorie...


    mir schaffe nix, nix, nix werd gedoh
    krie mer ah nix abgezoh...


    Als Unternehmensziel einen Verlust anzustreben, nur um Steuern zu sparen, ist selbst für dich ein durchaus außergewöhnlicher Vorschlag...

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  • Mal völlig davon abgesehen, dass ein ordentlicher Batzen dieser Einnahmen auch noch an Vater Staat wandern würden. </span><br>-------------------------------------------------------


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Als Unternehmensziel einen Verlust anzustreben, nur um Steuern zu sparen, ist selbst für dich ein durchaus außergewöhnlicher Vorschlag...</span><br>-------------------------------------------------------


    also irgendwie widersprichst du dir selber, oder nicht?


    für dich ist es auf der einen seite natürlich schwachsinn ballack zu verkaufen, weil man dadurch ja angeblich so viel geld an den staat abdrücken muss, gleichzeitig ist es für dich aber auch schwachsinnig möglichst wenig gewinn auszuweisen sondern das geld zu investieren, damit man wenig steuern bezahlen muss. ist doch irgendwie unlogisch oder?

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  • Nein, ist es nicht!


    1) Es ist Schwachsinn, Geld in Spieler zu investieren, das man nicht hat.
    Denn Spieler verursachen nunmal höhere Kosten als die paar Millionen, die man durch Steuern einspart.
    Nur mal so als Beispiel. Aktuell weist der FcB, wenn ich es richtig weiß, einen Gewinn von knapp über 2 Mio aus. Das macht dann im Höchstfall 2 Mio Steuern.


    Und das nach einem sportlich (und dementsprechend finanziell) hammermäßigen Jahr.


    Gibst du jetzt Geld für Spieler aus, nur um mutwillig Geld auszugeben, kommst du ganz schnell in die Gehaltsfalle und zahlst mehr, als du einnimmst, Borussia Dortmund lässt grüßen!


    Wir sind doch verdammt nahe am Idealfall! Der FcB ist ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten wächst und immer sehr moderaten Gewinn aufweist. Genau das will man! Genau das zeichnet sehr erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und Unternehmer aus!


    Das Ziel eines jeden Unternehmens ist immer Wachstum und Gewinn!
    Das realisieren wir seit wie vielen Jahren? 15? 20? Und du kritisierst die wirtschaftliche Kompetenz des Managers, der dafür verantwortlich ist...



    Und nein, ich habe nie gesagt, dass es der einzige Grund war, Ballack nicht zu verkaufen! Es ist nur eben eine Milchmädchenrechnung, die du so gerne aufstellst, dass man die Ballack-Millionen wieder direkt hätte investieren können. Und die ist einfach objektiv falsch!


    Rein sportlich halte ich von deiner These noch viel weniger, aber da sind wir natürlich im sehr subjektiven Bereich.
    Ich glaube nämlich nicht, dass man Ballack dazu hätte bewegen können, für eine hohe Ablöse zu gehen. Denn Ballack ist ein ganz eiskalt berechnender Profi, der seine Karriere minutiös geplant hat.


    Der rechnete sich mit Sicherheit bis auf den letzten Euro aus, wie er aus der Situation am Meisten rausholen kann und das war eben durch einen ablösefreien Wechsel! Selbst wenn wir auf einen vorzeitigen Wechsel gedrängt hätten, wäre das Beste, was dabei herausgekommen wäre, eine Situation wie bei Luca Toni...

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  • Der ausgewiesene Gewinn hat gar nichts zu sagen. Die werden alle steuerlichen Möglichkeiten (Abschreibungen, Rückstellungen etc.) ausgeschöpft haben und das Ergebnis zu drücken. Denke das der tatsächliche Jahresüberschuss doch deutlich höher sein dürfte!

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Wenn man eben langfristige Schulden hat (wie wir wegen der Arena), und eben weder Gläubiger noch Anteilseigner einem im Nacken sitzen, weil die vereinbarten Tilgungen wie geplant laufen oder sie bislang keine Rendite sehen wollen, ist es doch völlig ok, einen möglichst geringen Gewinn auszuweisen, um eben die Schulden zu tilgen, da kann man dann ja eine Sondertilgung von 20+x Mio. einbringen, um den operativen Gewinn kleiner zu bekommen, und damit möglichst wenig Steuern zu bezahlen bei gleichzeitigem Schuldenabbau. Die Spieler zahlen ja schon genug an Einkommenssteuer.
    Der FCB ist nicht an der Börse notiert, und es gibt dementsprechend keinen Kurs, der für ihn relevant wäre. Und da die Anteilseigner eben nicht wie bei sonstigen Wirtschaftsunternehmen (zumindest bislang) auf Gewinnmaximierung aus sind, kann man es so machen, da sie es bisher wohl eher als Teil ihres Sponsoring begreifen.