Ehemalige Spieler, Trainer usw...

  • De Bruyne hätte uns auf jeden Fall geholfen. Und rechnet man die "Misses" bei den Transfers zusammen, hätte man de Bruyne holen müssen.

    Bei den Trainern hat man auf jeden Fall zwei Nieten gezogen. Eine teure und eine komplett untalentierte. Beides hat uns Jahre zurück geworfen.

    Götze war auch ein teurer Flop. Da gibt's keine zwei Meinungen.

    Wir haben bei de Bruyne geboten was wir konnten, City legte immer eine Schippe drauf. Ich glaube bereits da war Pep klar, dass er gehen wird.

    Dafür, dass wir um Jahre zurückgeworfen wurden, stehen wir aktuell sehr gut da. Man sollte sich damit anfreunden, dass es diese jahrelange Entwicklung gar nicht gibt. Selbst bei van Gaal funktionierte es nach einem halben Jahr.

    Götze musste man für die Ablöse verpflichten, aber niemals für das Gehalt.

  • Bei Castro meine ich mich zu erinnern, dass der als reiner flexibler Kaderspieler diskutiert wurde. Der konnte ja von RV bis LA praktisch alles spielen. Für die Kaderbreite wäre das ein Spieler gewesen, der zum damaligen Zeitpunkt durchaus Sinn gemacht hätte. Je nach Betrachtungsweise vielleicht auch mehr Sinn als bspw. ein Rode, der weniger flexibler (wenn auch mutmaßlich entwicklungsfähiger) war. Pep hätte es doch geschafft, selbst Castro so einzubauen, dass er sich vernünftig einfügt und die Stammspieler auf verschiedenen Positionen entlasten kann, so wie er es mit anderen schwächeren Spielern auch geschafft hat. Für mehr hätte man den nicht geholt und vermutlich war das auch der Grund für seinen Wechsel zum BVB. Da war er mehr als ein Kaderspieler.


    In der Spitze gewinnst du mit solchen Spielern aber natürlich keinen Blumentopf, wie der BVB beweist.

  • Castro hat nie den entscheidenden Schritt gemacht, wie so manch anderer Leverkusener auch. Henrichs war ein vielversprechendes Talent, ebenso wie Tah.
    Auch Brandt kann man dort einordnen, der zwar den Schritt zum BVB wagte, diesen aus meiner Sicht aber zu spät machte. Wendell reiht sich ebenfalls ein, der mittlerweile nicht mal mehr unumstrittener Stammspieler ist.


    Man könnte sicherlich noch andere Spieler aufführen. Es ist aber schon auffällig, dass in Leverkusen der finale Schritt von Spielern regelmäßig ausbleibt. Den Rest darf sich jeder gerne selber denken...

  • Jepp. Leverkusen muss sich da durchaus mal Gedanken machen. Bailey ist ja der nächste Kandidat, der den Absprung verpasst hat. Havertz forciert den Wechsel sicher nicht ohne Grund. Für Castro hätte eben auch nur seine Polyvalenz gesprochen. Das ist mir ein wenig dürftig. Wenn er ein Eigengewächs wäre und somit noch ne Quote erfüllt, dann kann man über ein, zwei solcher Spieler reden, aber nicht als Neuzugang von extern.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Also alles Schnäppchen vo der Resterampe: Neymar 220 Mio Ablöse, Pogba 105 Mio, Suarez 200 Mio,und der Rest alles so um die 60 - 70 Mio.

    Da fragt man sich dann natürlich wirklich, warum der FCB die Spieler nicht einfach geholt hat!

    Das Geschrei hätte ich gerne gehört. Auch das von Herrn Brenninger - so schlappe 800 Mio an Ablöse, hat doch was!

    Sterling, Verratti und De Bruyne wären bestimmt möglich gewesen und zumindest Sterlin und De Bruyne hätten uns sicher langfristig geholfen.

    Die Summen die du hier schreibst wurden doch erst jahre später bezahlt.


    Das ein Trainer bestimmte Spieler interessant findet und das dem Verein auch mitteilt finde ich völlig legitim. Man wird ihn da ja auch bestimmt befragt haben. Letztlich hat er aber genau einen Wusnch erfüllt bekommen und der war sogar noch ziemlich Günstig.

  • Dass Trainer Spieler vorschlagen, die sie dann aus verschiedenen Gründen nicht bekommen, ist ja sowieso kein unnormaler Vorgang. Soweit überliefert, hat Flick ja Werner vorgeschlagen bzw. wollte den haben, der Verein hat das aber glücklicherweise abgelehnt.


    Dass das Thema nun aufkommt, liegt ja vor allem daran, dass Falk es ziemlich reißerisch für sein Buch noch mal aufkochen lässt. Vor allem auch in der Darstellung der Kontraste: wen will Pep? De Bruyne. Was wird ihm vorgeschlagen? Calhanouglu. Was will er? Neymar. Wer wird geholt? Götze. Was will er? Pogba. Wer wird vorgeschlagen? Castro.


    Wenn man das 5-8 Jahre später so darstellt, wirkt das heftig, aber man muss halt einfach mal den Kontext betrachten. Das Standing von Götze damals, der Preis von Neymar, die Rolle, die man für Castro geplant hätte, die Tatsache, dass man bei de Bruyne 78 Mio. für einen direkten Konkurrenten des unkaputtbaren und in seiner ersten Prime befindlichen Müller hätte ausgeben müssen etc. Aber das lässt Falk natürlich alles weg bzw. wird bei der Aufarbeitung weggelassen. Eine realistische Einordnung ist halt kein Verkaufsargument für ein Buch des Springer Verlags im Vergleich zu 3 80-100 Mio. Spielern, die ein Trainer nicht bekommen hat und deshalb angeblich nicht den Vertrag verlängert hat.

    Dass der mit derart kaltem Kaffee sein Buch bewirbt, zeigt aber auch, dass es sonst offenbar keinerlei besondere Stories enthält. Oh Wunder. Schließlich verwurstet die BILD doch sowieso jede Kleinigkeit tagesaktuell. Viel kann ja nicht übrig sein.

  • Dass Trainer Spieler vorschlagen, die sie dann aus verschiedenen Gründen nicht bekommen, ist ja sowieso kein unnormaler Vorgang. Soweit überliefert, hat Flick ja Werner vorgeschlagen bzw. wollte den haben, der Verein hat das aber glücklicherweise abgelehnt.


    Dass das Thema nun aufkommt, liegt ja vor allem daran, dass Falk es ziemlich reißerisch für sein Buch noch mal aufkochen lässt. Vor allem auch in der Darstellung der Kontraste: wen will Pep? De Bruyne. Was wird ihm vorgeschlagen? Calhanouglu. Was will er? Neymar. Wer wird geholt? Götze. Was will er? Pogba. Wer wird vorgeschlagen? Castro.


    Wenn man das 5-8 Jahre später so darstellt, wirkt das heftig, aber man muss halt einfach mal den Kontext betrachten. Das Standing von Götze damals, der Preis von Neymar, die Rolle, die man für Castro geplant hätte, die Tatsache, dass man bei de Bruyne 78 Mio. für einen direkten Konkurrenten des unkaputtbaren und in seiner ersten Prime befindlichen Müller hätte ausgeben müssen etc. Aber das lässt Falk natürlich alles weg bzw. wird bei der Aufarbeitung weggelassen. Eine realistische Einordnung ist halt kein Verkaufsargument im Vergleich zu 3 80-100 Mio. Spielern, die ein Trainer nicht bekommen hat und deshalb angeblich nicht den Vertrag verlängert hat.

    Dass der mit derart kaltem Kaffee sein Buch bewirbt, zeigt aber auch, dass es sonst offenbar keinerlei besondere Stories enthält. Oh Wunder. Schließlich verwurstet die BILD doch sowieso jede Kleinigkeit tagesaktuell. Viel kann ja nicht übrig sein.

    Eben. Pep hat ja auch nie mit einer Silbe erwähnt das ihm die Transfers nicht gepasst haben.

  • Ich würde sogar noch weiter gehen: Es fehlt (scheinbar) nicht nur der Kontext, in dem diese Namen gefallen sind; wer sagt denn, dass das überhaupt alles stimmt? Hab ich was verpasst und Falk war bei allen Sitzungen dabei? Der Typ weiss doch (erwiesenermaßen) auch nicht alles, auch wenn er mit seinem "true" - "not true" - gezwitscher so tut als sei er im Besitz der reinen Wahrheit, sobald es um den FC Bayern geht.


    Selbst wenn er in der Chefetage einen Insider hatte der ihm alles haarklein mitgeteilt hat, muss das noch lange nicht der Wahrheit entsprechen; der hat vielleicht auch eine Agenda verfolgt wenn er einem Journalisten Infos steckt.


    Und, wie schon mal erwähnt, stellt sich mir hier auch die Frage, warum er solche Stories nicht in der BILD bringt sondern jahrelang in die Schublade legt, um sie dann in einem Buch zu verarbeiten wenn sich eigentlich niemand mehr dafür interessiert. Da liegt der Verdacht nahe, dass die Stories einfach nicht genug Substanz für eine Exklusivmeldung hatten und jetzt im Nachhinein etwas aufgepimpt werden.

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  • Es ist natürlich totaler Quatsch jetzt die Ablösen all dieser Spieler zu addieren und so zu tun als wenn Pep all diese Spieler haben wollte.


    MMn ist aber klar das das Management eindeutig eine Fehleinschätzung des Marktes bzgl Ablösen und Gehälter getroffen hat. Die EPL hatte ja ab 13/14 die TV Erlöse quasi verdoppelt nachdem sie davor nahezu 6 Jahre konstant waren. Während die Engländer in der 5J Wertung abgeschmiert sind und alles daran gesetzt haben (und die Mittel hatten) wieder konkurrenzfähig zu werden, haben wir uns MMn ausgeruht. Es sind nun mal simple Marktmechanismen das mehr Liquidität die Preise treibt- und die erneute Verdoppelung natürlich weiter. Das UH Höpfner und KHR sich in dieser Zeit hinstellen und von einem Markt reden wo die Ablösen demnächst kollabieren ist natürlich total abwegig. Jede frühzeitige Investition in fast jeden Spieler wäre nach ein paar Jahren nicht nur amortisiert sondern Deep in the Money gewesen (sogar Costa hat eine satten Gewinn erzielt).


    Dazu kam das Sammer nicht gerade stark in der Kaderplanung war und Reschke 1 Jahr zu spät kam.
    Neymar statt Götze hört sich gut an aber als Neymar zur Debatte stand war Götze schon verpflichtet. Man hätte eben Kroos unter allen Umständen halten müssen.
    Thema Suarez hatte sich durch Lewa von allein erledigt über den Pep sicherlich nicht unglücklich war.

    MMn war der Knackpunkt das man drei Spieler nicht verpflichten wollte/konnte.


    Verratti: Man hat statt dessen einen Vidal für 40 Mio gegen Peps Vorstellungen verpflichtet (Pogba für 100 Mio war natürlich völlig unrealistisch).Verratti war damals für 50 Mio im Gespräch.

    KdB: Man hat sich KdB durch die Lappen gehen lassen-trotz Winterkorn(70 Mio Ablöse). Man hat ja in der Pep Zeit keinen OM verpflichtet-Sanches kam ja später-hätte 40-70 Mio gekostet- je nach Performance.

    Sterling: der dann für 60 Mio zu MCFC ging und wir dafür einen Costa (30mio) geholt haben.


    Die Marktwerte aller drei Spieler liegen heute erheblich über den damaligen Ablösen (190 Mio) die wir locker in der Zwischenzeit amortisiert hätten. Statt dessen hat man mit Vidal Sanches Costa für ca 120 Mio gekauft.

    Ganz klar hat man in den Pep Jahren wo Sammer/Reschke die Transfers geplant haben, einiges liegen gelassen was aber mMn eindeutig auf den grundsätzlichen Fehleinschätzungen des Marktes unseres Managements beruhte.


    Denke schon das Pep etwas enttäuscht von unserer wenig progressiven Kaderplanung war und ihm UH bei den Vertragsverhandlungen doch ein etwas rosigere Aussichten bzgl Transfers aufgezeigt hatte.


    Das Freund Falk jetzt natürlich dieses Bild malt war ja klar.

  • Ideal wäre gewesen wenn man damals schon den weg von heute gegangen wäre. In der Spitze 1-2 Transfers die einem sofort helfen können und dazu vielversprechende Talente frühzeitig sichern. Leider hat man das imo. viel zu wenig getan. Man hat zwar in der Spitze oft die Transfers getätigt aber dann oft mit so Spielern wie Rode oder Kirchhoff aufgefüllt.


    Das waren oft Transfers ohne mehrwehrt. Weder Finanziell noch vom Potenzial. Ich bin echt froh das man mittlerweile einen anderen und viel sinnvolleren weg beschreitet. Auf dem Markt solcher Talente muss man einfach frühzeitig und aggressiv agieren.

  • was aber mMn eindeutig auf den grundsätzlichen Fehleinschätzungen des Marktes unseres Managements beruhte.

    Das ist doch aber seit 30 Jahren so. Schon Mitte der 90er hat Uli davon erzählt, dass Italien bald einbrechen werde, etc. Auch Corona wird nichts daran ändern, dass immer Geld in den Fußball gepumpt wird. Im Gegensatz zu anderen Branchen ist das Geld hier aber tatsächlich real. Von daher wird selbst bei einem "Einbruch" nicht viel passieren. Dass wir zudem über Jahre hinweg den Kader "kaputt" sparen, anstatt Geld in Spieler zu investieren, wo deren Marktwerte doch nur steigen, ist auch so eine Sache, die man seit jeher kritisieren muss. Da lobt man sich selbst fürs Festgeldkonto, sicherlich nicht zu unrecht, vergisst aber eben dabei, dass zwei, drei Spieler Anfang 20 auch nur mit Teilzeiteinsätzen an Wert gewinnen. Da muss man Brazzo loben, der das erkannt zu haben scheint und vermehrt nach 18 und 19jährigen in England und Frankreich sucht.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Das ist doch aber seit 30 Jahren so. Schon Mitte der 90er hat Uli davon erzählt, dass Italien bald einbrechen werde, etc. Auch Corona wird nichts daran ändern, dass immer Geld in den Fußball gepumpt wird. Im Gegensatz zu anderen Branchen ist das Geld hier aber tatsächlich real. Von daher wird selbst bei einem "Einbruch" nicht viel passieren.

    Zum einen das.


    Man kann das aber noch weiter spinnen: Sollte es wirklich zu einem Einbruch kommen, dann käme als Ursache nur ein massiver Einbruch der Weltwirtschaft mit zusammengestutzten Werbeetats in Frage. Davon wären wir aber genauso stark (oder sogar stärker) betroffen wie die Konkurrenz, weil wir doch zu 90% in irgendeiner Form von Sponsoring leben. Einen wirklichen Vorteil hätten dann nur die Scheichclubs, die sich ihr Geld nicht am Markt besorgen sondern mit Schein-Sponsoring-Verträgen ausgestattet werden können.


    Für uns wäre es besser, wenn noch viel mehr Kohle in den Fussball fließen würde, weil wir damit einerseits unseren nationalen Vorsprung finanziell ausbauen würden, andererseits auch den Nachteil gegenüber Chelsea & Co. reduzieren könnten, denn auch ein Abramowitsch würde nicht jedes Jahr eine Milliarde in den Kader pumpen, selbst wenn er es dürfte.

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  • Ja, das Gerücht hält sich seit Wochen. Spurs und Everton sind wohl im Gespräch. Verlassen wird er die Saints aber sicherlich.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Ja, das Gerücht hält sich seit Wochen. Spurs und Everton sind wohl im Gespräch. Verlassen wird er die Saints aber sicherlich.

    Ajax war da auch im Gespräch, angeblich wollte sogar Pep ihn zu City holen allerdings nur als back up.


    Denke am Ende wirds Tottenham

    rot und weiß bis in den Tod

  • Das war einmalig. Wie er nacheinander Rostock, Bremen und Hannover in der Liga regelrecht filetierte, hat es in Deutschland vorher noch nicht gegeben. Der hat eine Euphorie und eine Freude am Fußball bei mir ausgelöst, die ich nicht vergessen werde.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!