• Das hat in Sachen Alaba der FC Bayern nicht gemacht oder zugelassen. Ich denke, die Verantwortlichen beim FC Bayern haben sich das lange und gut überlegt. Neben Brazzo, der hier gerne als Prügelknabe dient, haben wohl auch Hainer, Rummenigge, Hoeneß und Kahn die Entscheidung getroffen.

    Es gab da aber auch keinerlei Gerüchte, dass irgendein Club Interesse an ihm gehabt hätte, und ansprechende Ablöse zu zahlen bereit gewesen wäre. Wenn irgendein Club >=30 Mio. zu zahlen bereit gewesen wäre, hätte man ihn mE transferieren müssen. Wenn es keine oder weit geringere Angebote gab, sollte man so handeln, wie man es getan hat.

    Darauf, dass David alles Zahavi machen lässt, und sich hinterher raus redet, er wüsste von nichts, fällt jedenfalls niemand rein.

  • Ich verstehe die Überraschung bei einigen Usern hier nicht. Sowohl bei Thiago als auch bei Alaba war es seit Monaten klar, wohin die Reise geht. Bei Thiago nachdem er den bereits akzeptierten Vertrag nicht unterzeichnet hat und bei Alaba als UH den Zahavi als Piranha und DA die Transferfrist verstreichen ließ.

    Da ging es nur noch darum einen "guten" Abgang zu finden. Das hat in Sachen Alaba der FC Bayern nicht gemacht oder zugelassen. Ich denke, die Verantwortlichen beim FC Bayern haben sich das lange und gut überlegt. Neben Brazzo, der hier gerne als Prügelknabe dient, haben wohl auch Hainer, Rummenigge, Hoeneß und Kahn die Entscheidung getroffen. Man wird mit Boateng verlängern und sich nach einem Nachfolger für Alaba umsehen.

    Dass der Trainer nicht glücklich ist kann man verstehen, aber für die Ausrichtung des Vereins, und da geht es auch um Zahlen und Gehaltsgefüge ist nicht der Trainer verantwortlich. Gleichzeitig ist es wohl auch eine Hinweis an die Spieler, dass man mit Zahavi nicht unbedingt einen Deal eingehen sollte, wenn man bei Bayern verlängern will. Ich halte diese Personalie für die eigentlich Krux an der ganzen Sache. Allein die "Gebühr" für den Berater hat für Unmut bei uns gesorgt und das kann ich voll und ganz nachvollziehen.

    Jetzt kann man sagen, dass hat man bei Lewi ja auch gemacht - aber Lewandowski wollte man unbedingt halten, weil es auf der ganzen Welt keinen Ersatz für ihn gibt.

    Das kann man so sehen.

    Wenn man das so sieht, setzt man aber voraus, dass in der Vereinsführung etwas weiter gedacht wird, als mancher wahrhaben will.

    Gerade der Name Zahavi ist genau wie ein Raiola in der Branche bekannt wie der berühmte "bunte Hund".

    Und gerade Lewandowski ist das Paradebeispiel - ein absoluter Weltklassespieler, den man eigentlich nicht ersetzen kann.

    Und dieses Prädikat erfüllt, wenn man es genau nimmt zur Zeit nur noch ein Manuel Neuer.


    Diesem Betrater hat man sich einmal zähneknirschend beugen müssen - aber nicht noch einmal!

    Und auch der "versteckte drohende Zeigefinger" für künftige Verhandlungen ist nicht von der Hand zu weisen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • war es nicht eher so dass Lewandowski Zahavi geholt hat weil er unbedingt zu real wollte ...


    ich glaube nicht dass sich der FCB dem Berater beugen musste , zumal man auch nicht das Gefühl hatte dass es komplizierte Verhandlungen waren , dass Lewa ( vielleicht auch mangels Möglichkeiten) hier geblieben ist

  • Moment mal. Hier wurde Alaba nach dem Sky-Interview unterstellt, dass er bezüglich des Tauschgeschäfts lügen würde.

    Dieser Vorwurf ist von Brazzo durch dessen Aussagen definitiv entkräftet worden.

    Und ich finde es schon merkwürdig, dass man den „schwarzen Beckenbauer“ wie einen Topf Blumen gegen einen anderen Spieler eintauschen will, den man von Vereinsseite offenbar über Alaba ansiedelt.

    Also nicht nur Neuer oder Lewandowski sondern auch Sané, werden über Alaba angesiedelt in der Wertigkeit für den Verein.

    Das ist dann schon „ein Schlag ins Gesicht“ für einen Spieler, der seit 12 Jahren im Verein ist.

    Oder einfach nur eine realistische Einschätzung der Wichtigkeit des Spielers Alaba.


    Kann hart sein, wenn man sich selbst überschätzt, das nagt am Selbstbild und das ist offensichtlich auch Alabas Hauptproblem...

    0

  • Welcher Kader ist seit 14 Ch.L. Spielen ungeschlagen.:/

    Wer ist dafür verantwortlich?:/

    Ich geb mein Herz für Dich , für Bayern lebe ich, ich lass dich nie im Stich

  • Oder einfach nur eine realistische Einschätzung der Wichtigkeit des Spielers Alaba.


    Kann hart sein, wenn man sich selbst überschätzt, das nagt am Selbstbild und das ist offensichtlich auch Alabas Hauptproblem...

    Und das Selbstbild des Spielers ist unrealistisch, weil unser Vorstandsvorsitzender mit Beckenbauer vergleicht? Wenn wir diesen Vergleich ziehen, muss er sich doch dann nicht dafür entschuldigen, dass er den Worten auch Tagen gefolgt sehen möchte.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Ich verstehe die Überraschung bei einigen Usern hier nicht. Sowohl bei Thiago als auch bei Alaba war es seit Monaten klar, wohin die Reise geht. Bei Thiago nachdem er den bereits akzeptierten Vertrag nicht unterzeichnet hat und bei Alaba als UH den Zahavi als Piranha und DA die Transferfrist verstreichen ließ.

    Da ging es nur noch darum einen "guten" Abgang zu finden. Das hat in Sachen Alaba der FC Bayern nicht gemacht oder zugelassen. Ich denke, die Verantwortlichen beim FC Bayern haben sich das lange und gut überlegt. Neben Brazzo, der hier gerne als Prügelknabe dient, haben wohl auch Hainer, Rummenigge, Hoeneß und Kahn die Entscheidung getroffen. Man wird mit Boateng verlängern und sich nach einem Nachfolger für Alaba umsehen.

    Dass der Trainer nicht glücklich ist kann man verstehen, aber für die Ausrichtung des Vereins, und da geht es auch um Zahlen und Gehaltsgefüge ist nicht der Trainer verantwortlich. Gleichzeitig ist es wohl auch eine Hinweis an die Spieler, dass man mit Zahavi nicht unbedingt einen Deal eingehen sollte, wenn man bei Bayern verlängern will. Ich halte diese Personalie für die eigentlich Krux an der ganzen Sache. Allein die "Gebühr" für den Berater hat für Unmut bei uns gesorgt und das kann ich voll und ganz nachvollziehen.

    Jetzt kann man sagen, dass hat man bei Lewi ja auch gemacht - aber Lewandowski wollte man unbedingt halten, weil es auf der ganzen Welt keinen Ersatz für ihn gibt.

    :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:

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  • Oder einfach nur eine realistische Einschätzung der Wichtigkeit des Spielers Alaba.


    Kann hart sein, wenn man sich selbst überschätzt, das nagt am Selbstbild und das ist offensichtlich auch Alabas Hauptproblem...

    mag sein, dass er sich falsch einschätzt, aber als schwarzer Beckenbauer wurde er schon von Vereinsseite bezeichnet.

    Im Gegensatz zu einigen verstehe ich nach seinem Sky-Interview allerdings auch nun den Spieler, dass er sich nicht genügend „wertgeschätzt“ fühlt in Form eines höheren Gehalts.

    Auf der anderen Seite verstehe ich auch den Verein, dass man sich das Gehaltsgefüge nicht zerschiessen will.
    Leider ist es so, dass es hier wohl nur einen Gewinner geben wird und der heißt Zahavi, weil er nun schön abkassieren kann.

    Und Alaba wusste in dem Moment natürlich auch genau, wen er da als Berater verpflichtet. Da kann er nun schlecht den Unschuldigen mimen.

    Schade, dass es vermutlich so ausgeht. Ich hätte David sehr gerne weiter beim FC Bayern gesehen.

  • war es nicht eher so dass Lewandowski Zahavi geholt hat weil er unbedingt zu real wollte ...


    ich glaube nicht dass sich der FCB dem Berater beugen musste , zumal man auch nicht das Gefühl hatte dass es komplizierte Verhandlungen waren , dass Lewa ( vielleicht auch mangels Möglichkeiten) hier geblieben ist

    Klar hat er den geholt, vielleicht auch nach dem Motto: entweder Real klappt oder es gibt mehr Geld.

    Vielleicht wusste er auch von Zahavi sehr früh, dass Real garantiert nicht die geforderten Summen zahlen würde.

    Dann also mehr Geld und einen langfristigen Vertrag.

    Und da hat der FCB überraschend zügig alle Forderungen erfüllt. Dabei hat natürlich auch eine Rolle gespielt, dass man Lewandowski praktisch entgültig binden kann. Aber so richtig begeistert war man in der Vereinsführung sicher nicht von Herrn Zahavi und den gestellten Geldforderungen.

    Ist ähnlich wie bei diversen Spielernamen, die immer mal wieder auftauchen oder auftauchten - sobald der Name Raiola auftaucht, wird "dankend abgewunken", egal wie gut oder interessant der Spieler sein mag.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • dass er sich falsch einschätzt, aber als schwarzer Beckenbauer wurde er schon von Vereinsseite bezeichnet.

    Gerne kann er das höchste Gehalt, welches Beckenbauer hier eingestrichen hat, bekommen. Das ist doch nur noch lächerlich, was nun alles angeführt wird, womit es die Vereinsführung angeblich verbockt hat.

    Am Ende bleibt, dass er bezahlt werden will wie Neuer und Lewandowski, man ihn aber nicht auf dieser Stufe sieht, nicht zuletzt, weil wir da auch hochkarätigen Ersatz haben, was bei Neuer oder Lewandowski nicht der Fall ist, da sie im Gegensatz zu Alaba die absolute Weltspitze auf ihrer Position verkörpern.

  • Wer bezahlt eigentlich den Zahavi?

    Kommt drauf an:

    Enweder der aufnehmende Verein Real, also der spanische Steuerzahler, der aufnehmende Verein Barca, also der europäische Steuerzahler, ein Scheich (GB), der FCB falls wir uns doch noch mit Z einigen oder Alaba wenn er ihn rausschmeißt.

    Habe ich etwas vergessen?

  • Alaba hätte ganz einfach nicht Zahavi holen sollen. Damit hat er doch selbst das „rote Tuch“ vor die Verhandlungstür gehängt, um mal bildlich zu werden. Vermutlich hat er geglaubt, dass das, was bei Lewandowski funktioniert hat, auch bei ihm klappt. Nur hat er dabei offenbar nicht bedacht, dass zwischen seinem und dem Wert Lewandowskis Galaxien liegen. Dass durch den Zahavi-Move der Verein direkt ganz anders in die Verhandlungen geht, ist doch klar und menschlich nachvollziehbar. Wo bitte ist denn seitens Alaba die Wertschätzung, wenn ich Zahavi als Berater ins Rennen schicke? Ich bin mir sicher, dass mit Alabas Vater längst ein neuer Vertrag unterschrieben wäre und zwar einer, mit dem alle glücklich wären. Aber der Gier Zahavis kann man nur in der Lewandowski-Klasse nachgeben, nicht in der Alaba-Klasse. Sonst kommt demnächst jeder mit Zahavi um die Ecke.

    „Probleme sind wie Brüste. Wenn du sie anfasst, machen sie am meisten Spaß!“

  • Eben genau das gefällt mir auch nicht. Man kann das ja nicht nur auf die Alaba verhandlungen beschränken, sondern muss auch an andere Verhandlungen in der Zukunft denken.

    Und die letzte VVL bei Neuer lief eben auch nicht ohne spielchen unsererseits ab. Wenn man da irgendwelche Graben gräbt nur um den dicken zu markieren wird uns das in zukunft nur noch mehr schaden.

    Man hätte das ganze auch ruhig und professionell abhandeln können. Es wäre ein einfaches gewesen am ende einfach zu sagen das die vorstellungen zu weit außeinander gehen, so hätte keiner sein Gesicht verloren.


    In der vergangenheit haben wir sowas immer ohne große störfeuer hinbekommen. Das höchste der gefühle war halt mal ein Bericht in den Medien das die verhandlungen etwas stocken und ein Müller (z.B.) der halt sagt das er sich auch mal was anderes vorstellen könnte.

    Wenn man natürlich immer dreckig spielt werden wir uns eben auch an die Berater gewöhnen müssen die ebenso dreckig spielen. Ich verstehe den sinn da einfach nicht.

  • Das mit der Wertschätzung wird wohl für den Normalsterblichen immer ein Mysterium bleiben.

    Da wird einer als wertvoller Spieler bezeichtet, als schwarzer Beckenbauer gelobt, als Stammspieler immer in der Startelf aufgeboten, slbst bei schwächeren Spielen immer noch in Schutzgenommen und wieder in der Startelf aufgeboten und damit natürlich auch anderen Spielern vorgezogen.

    Und nachdem das eigentlich seit Jahren so ist, spricht der Spieler von mangelnder Wertschätzung.


    Wie ist das eigentlich bei einem "normalen Arbeitnehmer" - gut, der hat seine immer wiederkehrenden Tarifverhandlungen, wenn er den denen unterliegt.

    Aber sonst - der Schwabe sagt: nicht geschimpft, ist genug gelobt. Gibt es eigentlich irgendeinen Beruf außer dem des sehr gut bezahleten Profifußballers, wo sich dermaßen oft über mangelnder Wertschätzung beklagt wird.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.