Weltfußballer Robert Lewandowski

  • nicht nur Südamerikaner bzw. Spieler.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Marcello_Lippi


    Am 17. Mai 2012 wurde bekannt, dass Lippi zukünftig den chinesischen Erstligisten Guangzhou Evergrande trainiert. Er erhielt einen Dreijahresvertrag und soll laut Medienberichten zehn Millionen Euro pro Saison verdienen.[1] 2014 verlängerte er den Vertrag um weitere drei Jahre bis Ende 2017; wenige Tage zuvor hatte er gegenüber Journalisten noch gesagt, 2014 sei definitiv sein letztes Jahr.


    Auch Alberto Zaccheroni trainiert dort für ein fürstliches Gehalt. Ich glaube nicht, dass den oder Marcello Lippi die gute chinesische Luft oder die sportliche Herausforderung nach China ziehen...


    P.S.: Aus welchem Land kommt nochmal unser kommender Trainer? Ach ja, verstehe. China ist keinerlei Konkurrenz für uns...

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  • Aber sind beide in einer Riege von Stürmern wie Lewa, Suarez, Benzema, Rooney, Agüero, Ibra und Co? Die genannten Stürmer können sich die Creme de la Creme in Europa aussuchen.


    Liverpool wollte für Teixera nicht soviel zahlen, Martinez kam in der Tat überraschend. Aber beide würden nicht bei den absoluten Topclubs landen. Ich selbst kann die Entscheidung nicht nachvollziehen, Aber vordergründig muss sich jeder der nach China wechselt auch auf das dortige Leben einlassen, samt Kultur, sportlichem Niveau etc. Weit weg von Familie, die man auch nicht gerade auf einem Kurztrip besuchen kann. M.E. werden sich viele daher die Frage stellen, ob das "Schmerzensgeld" ausreicht, oder man doch lieber in Europa bleibt, dem Zentrum der Fußballwelt.


    Einen solchen Wechsel kann ich mir bei Spielern am Ende der zweiten Reihe vorstellen. Aber bei tatsächlichen Weltklassespielern, die noch wertvolle Karrierejahre vor sich haben?

  • Bei Teixeira wird es auch so sein, dass er wie Douglas Costa unbedingt aus der Ukraine weg wollte. Die hohe Ablösesumme war für ihn ein großer Hinderungsgrund für einen Wechsel anderswohin.

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  • Zumal offensichtlich nur 3 Ausländer je Team zugelassen sind. Die wollen nämlich die eigenen Kicker voranbringen und brauchen wohl ein paar Zugpferde.


    China sehe ich gelassen. Vor allem auch deswegen weil die am Anfang einer heftigen Wirtschaftskrise stehen. Dort ging es die letzten Jahre immer nur bergauf. Mal abwarten wie Rückschläge verkraftet werden.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Ich sehe China nicht so gelassen. Vor Jahren hätte ich nur müde gelächelt, wenn mir jemand gesagt hätte, daß Welttrainer wie Lippi dort aktiv sind bzw. Spieler vom Kaliber Teixera oder Jackson Martinez dort kicken bzw. Vereinen wie Liverpool vor der Nase weggekauft werden.
    Inzwischen ist dies die Realität.
    Die nächste Stufe ist dann absolute Weltklassespieler wie Neymar, etc. zu verpflichten.
    Auch das wird schneller passieren, als wir es uns heute träumen lassen.
    Und das große langfristige Ziel der Chinesen wird es sein die Fußball-WM zu veranstalten, um den Boom dort richtig ans Rollen zu bringen.
    Dies stört mich ebenso recht wenig und sehe ich eher als positiv.
    Was mich stört sind diese kurzfristigen und mittelfristigen Auswirkungen auf die Gehälter und Ablösen.
    Und auch die sind jetzt schon Realität.
    Bin mir nicht sicher, ob Donezk heute noch einen Costa für 30 Mio. Euro an uns verkaufen würden, wenn sie schon einen Teixera für 50 Mio. Euro nach China verkaufen können.

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  • Aber auch hier gibt es eine dritte Partei, den Spieler selbst. Wenn der auf China verzichten möchte muss sich der abgebende Verein fragen, ob man lieber 30 Mio einnimmt, oder den Spieler in 1-3 Jahren ablösefrei gehen lässt. Rechnet man dann noch das Gehalt gegen ist man auch schnell bei >40 Mio €. Solange Spieler nicht wechseln wollen können die Chinesen auch aberwitzige Angebote unterbreiten.

  • breitnerpaule


    Donezk ist ja nicht wirklich ein Klub, der verkaufen will. Der hat für alle seine Talente, die der Verein entwickelt, eine recht höhe Ablösesumme festgesetzt. Costa's war auch jahrelang so hoch, dass keiner der Klubs zugebissen hat. Irgendwo im Thread von Douglas Costa ist ein längerer Bericht aus einer schwedischen Zeitung, wie es überhaupt dazu kam, dass Donezk die Summe für Costa gesenkt hat. Sonst wäre er wohl auch nicht bei uns.

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  • Lewandowski pokert hoch
    Die Gerüchteküche um Bayerns Stürmerstar Robert Lewandowski kocht mal wieder hoch. Laut spanischen Medien fordert Berater Cezary Kucharsky nicht weniger als 18 Millionen Euro für die Unterschrift unter einem neuen Vertrag beim deutschen Rekordmeister. Real Madrid wäre angeblich bereit, diese Summe zu zahlen. Ob die Gerüchte rund um Real Madrid wirklich einen Wechselgedanken beinhalten oder alles nur ein Pokerspiel des Stürmers und seiner Berater ist? Der derzeitige Vertrag des 27-Jährigen in München läuft auf jeden Fall noch bis Sommer 2019.

    Auf geht's Ihr Roten:!:


    Die nächste Meisterschaft ist zum Greifen nah.

  • Ich habe das leider befürchtet. Mit Lewy holt man sich auch diese unsympathischen Berater mit ins Boot. Der Verein hat aber alle Fäden in der Hand. Es ist legitim, wenn er mehr Geld haben möchte. Aber der Verein muss auch das Gehaltsgefüge im Auge haben.

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  • Die Grenzen wird nur der Verein kennen, finde es aber gut wenn man welche hat. Lewandowski ist wichtig ja, aber 18 MIO wäre höher als alles was ich bisher bei uns gehört habe. Man hätte aber zum glück keinen Druck, man könnte sich ruhig umsehen bis Sommer 2017 und wüßte dann wen man bekommen könnte.

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  • An den Beispielen Texeira und Martinez sieht man das es diesen beiden Spielern wirklich nur ums Geld geht.


    Okay, sind halt Legionäre, man kann´s ihnen nicht verübeln, es ist ihre Sache. Finanziell hätten sie auch woanders aussorgen können, jetzt gibt´s eben wohl in China nochmal eine kräftige Schippe Geld obendrauf und als Preis bezahlen sie ihrerseits dafür ihre besten Jahre in der Fußball-Diaspora zu verschwenden.


    Ich glaube nicht das in näherer Zukunft jetzt ein guter Spieler nach dem anderen ins Reich der Mitte abwandern wird. Diese gekünstelten Versuche mit Geld alles und jeden zu locken werden nicht funktionieren denn die Liga dort ist nichts wert.


    Die attraktive Premier-League hingegen ist natürlich eine andere Sache, den Vorteil der horrenden Fernsehgelder haben die Engländer aktuell eben nun mal und was da für eine Lawine auf uns zurollt werden wir ja ab Sommer zu sehen bekommen wenn die Tommies mit ihrer Kohle den Markt fluten werden.


    Ich bin davon überzeugt das der FC Bayern jetzt und auch in Zukunft bei jedem Spieler den sie unbedingt halten wollen bis an die Schmerzgrenze gehen wird.


    Wenn es darüber hinausgeht - dann ist es eben so. Dann muß man es akzeptieren und der Spieler soll dann eben gehen. Dann muß man andere Wege finden um den ein oder anderen der zukünftig vielleicht mal abspringen wird zu ersetzen.


    Schließlich ergeben sich durch die horrenden Ablösesummen die die Engländer bereit sind zu latzen ja auch Möglichkeiten.


    Ich hoffe das der FC Bayern niemals vor einem Spieler niederknien wird wenn der unbedingt weg will. Das Bestmögliche geben und dann ist es aber auch gut. Wenn das nicht reicht dann heißt es halt "Auf Wiedersehen". Jeder Spieler muß wissen das er ersetzbar ist, der Verein steht über jedem Spieler und ist nicht abhängig von ihm - von keinem Spieler.

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  • Ich glaube die Südamerikaner denken da wirklich anders. Da werden doch auch ganze Großfamilien
    mit weiteren Anhängseln mit finanziert.


    Aber rein fussballerisch ist das natürlich ein extremer Abstieg und für uns "Fussballromantiker" auch nur schwer nachvollziehbar.

    Alles wird gut:saint:

  • Dem kann ich zustimmen. Abgesehen von "Einzelfällen", sind/werden Südamerikaner vom ersten Tag, an dem sie gegen einen Ball/eine Blechbüchse traten darauf fokkusiert, in Europa zu spielen.
    Selbst ein Verein in der Schweiz ist allemal besser, als ein Verein in der nach Europa zu gehen!
    Es muss ja keiner ein Messi oder Neymar werden, um von dem vergleichsweise fürstlichen Salär seinen Familienclan auf Jahre hinaus zu ernähren.
    :|:|

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