Joshua Kimmich

  • Auch geimpft Positive müssen sich unter bestimmten Umständen in Quarantäne begeben und erhalten trotzdem Lohnfortzahlung (?)


    Insofern könnte ich die Spieler dann verstehen wenn sie eine Klage anstreben wollen, von wg Gleichheit.


    Naja mal sehen. Letztendlich schadet dieser ganze Mist der Außendarstellung des FC Bayern.

    Den dt. Schundmedien läuft schon das Wasser im Mund zusammen.

  • warum soll es einem Spieler anders gehen als einem Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft ?

    die haben halt die Kohle, um sich einen Top-Anwalt der auf Verfassungsbeschwerden spezialisiert ist, zu leisten.

    Sollen sie ruhig machen. Das kann der normale AN eben nicht.


    Das ganze Narrativ, dass Geimpfte angeblich so gut wie nicht mehr ansteckend sind und man sie deshalb anders als Ungeimpfte behandeln kann (hier: Lohnfortzahlung), wird ja seit dem 2.11. auch vom RKI nicht mehr offiziell so dargestellt.

    Laut Wieler gäbe es "neue wissenschaftliche Erkenntnisse".


    Auf diesem Argumentationsstrang basierten aber hauptsächlich die Maßnahmen wie 2G und dass man Geimpfte auch am Arbeitsplatz anders behandelt als Ungeimpfte.

    Ich würde das als Game Changer bezeichnen.

    Insofern ist es das gute Recht der Spieler, dagegen zu klagen.

  • da bin ich froh dass meine Firma alle gleichbehandelt und so muss es auch beim FCB sein

    Das mag in deinem Bereich ja funktionieren. Da werden ja auch tendenziell nicht die Wahnsinnslöhne gezahlt


    Aber es soll Mittelständler geben deren Verbleib am Markt von wenigen oder einem einzigen Mitarbeiter abhängt. Der hat dann Narrenfreiheit. Da braucht man sich nichts vorzumachen. Kein vernünftiger Unternehmer schneidet sich ins eigene Fleisch.


    Beim FCB scheint die Lage ja komplizierter zu sein. Womöglich geht da ein Riss durch die Mannschaft. DAS macht mir Sorgen.

  • Den verdammten Grund hat er genannt. Nur weil Du ihn als nicht valide ansiehst, ist das ja nicht die Wahrheit. Und für mich läuft ein Mensch nicht wegen einer angenommenen oder abgelehnten Impfung schief. Aber das führt nach wie vor zu nichts. Entscheidend ist hier die Kluft, wer was für moralsich, ethisch und gesetzlich als korrekt einstuft und was nicht. Ich lasse mich da nicht umstimmen, und die, die Menschen verurteilen wohl offenbar auch nicht.

  • Gegen die Gehaltskürzung können Sie nicht klagen gegen das Einzeltraining keine Ahnung ...

    Natürlich darf er gegen die Gehaltskürzung klagen, der Rechtsweg steht in Deutschland grundsätzlich jedem offen, Gott sei Dank.

    Die Frage stellt sich gar nicht.


    Fraglich ist, ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat und da hab ich bei den vorliegenden Voraussetzungen meine Zweifel.

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  • Den verdammten Grund hat er genannt. Nur weil Du ihn als nicht valide ansiehst, ist das ja nicht die Wahrheit.

    Er hätte auch behaupten können, dass die Erde eine Scheibe ist. Eine große Mehrheit wird das ebenfalls als nicht valide abtun, eine kleine Minderheit aber darauf bestehen, dass das seine Meinung wäre und diese zu respektieren wäre.


    Summasummarum hat sich der Unfall im Interview mit der Leerdenker-Begründung von "fehlenden Langzeitstudien" mittlerweile zu einem absoluten Supergau entwickelt.


    Medial geht es beim FC Bayern um nichts mehr anderes. Die umgeimpften Spieler fallen für Spiele aus. In einer gesellschaftlichen Situation, in der Ärzte und das Klinikpersonal am Rande der Erschöpfung arbeiten und zum impfen aufrufen, nehmen Profifussballer sich aus der gesellschaftlichen Verantwortung und ignorieren ihren Vorbildcharakter. Und on top sind sie überrascht, dass der FC Bayern als Arbeitgeber das Gehalt kürzen möchte und wollen nach bisher unbestätigten Aussagen dagegen klagen.


    Und als wäre das nicht noch irre genug, gibt es Leute, die das richtig OK finden um dem "Kimmich seine Meinung lassen wollen".


    Und last, but not least ... wo sind denn Hainer und Kahn und Salihamidzic? Sonst hatte gerade Hainer im 2 Wochen Rhythmus immer was zu erzählen und jetzt siehst und hörst du von keinem etwas, um dem Verein, seinem Standpunkt und seinem Handeln Profil zu geben, ja überhaupt Handlungsfähigkeit zu zeigen.

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  • Was ist an Kimmichs Hinweis es gibt keine Langzeitstudien falsch? Die kann es schlichtweg bis jetzt nicht geben. Und wenn ihm dies Sorgen macht und er sich lieber nicht damit impfen lassen will, ist das auch sein gutes Recht. An seiner Entscheidung wird es nicht liegen wenn eine Oma sich infiziert, erkrankt oder gar stirbt. Statt jetzt eine Hetzjagd auf ungeimpfte junge Menschen zu veranstalten sollte man sich lieber darauf konzentrieren die ganzen vulnebralen Gruppen zu boostern, deren Impfung ein halbes Jahr zurückliegt.

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  • Summasummarum hat sich der Unfall im Interview mit der Leerdenker-Begründung von "fehlenden Langzeitstudien" mittlerweile zu einem absoluten Supergau entwickelt.

    Bevor Du Joshua Kimmich hier weiter diffamierst, solltest Du Folgendes wissen:


    https://www.bundesgesundheitsm…h-fuer-alle_210602_bf.pdf



    Möglicherweise hat Joshua Kimmich im Gegensatz zu Dir das "Impfbuch für Alle" vom RKI gelesen, was auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums zu finden ist.

  • Was ist an Kimmichs Hinweis es gibt keine Langzeitstudien falsch? Die kann es schlichtweg bis jetzt nicht geben. Und wenn ihm dies Sorgen macht und er sich lieber nicht damit impfen lassen will, ist das auch sein gutes Recht. An seiner Entscheidung wird es nicht liegen wenn eine Oma sich infiziert, erkrankt oder gar stirbt. Statt jetzt eine Hetzjagd auf ungeimpfte junge Menschen zu veranstalten sollte man sich lieber darauf konzentrieren die ganzen vulnebralen Gruppen zu boostern, deren Impfung ein halbes Jahr zurückliegt.

    Weil Impf-Nebenwirkungen nicht erst nach langer Zeit auftreten. So einfach ist es. Deshalb ist das Argument fehlender Langzeitstudien eben keines, sondern nur Schwurbler Sprache.


    Natürlich wir es an seiner Entscheidung nicht unmittelbar liegen, dass jemand stirbt. Aber seinen Vorbildcharakter, seine Prominenz und damit seinen Einfluss auf viele Menschen dermaßen zu ignorieren und einen solchen Schmarrn zu erzählen, dazu gehört schon einiges.

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  • Weil Impf-Nebenwirkungen nicht erst nach langer Zeit auftreten. So einfach ist es. Deshalb ist das Argument fehlender Langzeitstudien eben keines, sondern nur Schwurbler Sprache.


    Natürlich wir es an seiner Entscheidung nicht unmittelbar liegen, dass jemand stirbt. Aber seinen Vorbildcharakter, seine Prominenz und damit seinen Einfluss auf viele Menschen dermaßen zu ignorieren und einen solchen Schmarrn zu erzählen, dazu gehört schon einiges.

    Nebenwirkungen sind aber nicht das gleiche wie Langzeitfolgen, ist auch einfach. Das werden Fanatiker der Gegenseite genauso wenig kapieren.

    Es gibt einen Grund warum manche, auch Wissenschaftler, diesbezüglich skeptisch ist. Das die ahnungslosen Schwurbler das aber verzerren weil sie es nicht kapieren bzw die die sich anscheinend das Hirn ebenfalls wegimpfen haben lassen ebenfalls negieren ist ein anderes Thema.

    Wenn du magst tauschen wir uns darüber per PN aus. Das hier breit auszuführen ist sinnlos und OT.

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  • Weil Impf-Nebenwirkungen nicht erst nach langer Zeit auftreten. So einfach ist es. Deshalb ist das Argument fehlender Langzeitstudien eben keines, sondern nur Schwurbler Sprache.


    Natürlich wir es an seiner Entscheidung nicht unmittelbar liegen, dass jemand stirbt. Aber seinen Vorbildcharakter, seine Prominenz und damit seinen Einfluss auf viele Menschen dermaßen zu ignorieren und einen solchen Schmarrn zu erzählen, dazu gehört schon einiges.

    Ich bin mir nicht sicher ob Kimmich überhaupt gemeint hat, dass Nebenwirkungen erst nach Jahren auftreten sondern könnt mir vorstellen, dass er meinte, das die (nach kurzer Zeit) auftretenden Nebenwirkungen Langzeitfolgen haben können.

  • Nebenwirkungen sind aber nicht das gleiche wie Langzeitfolgen, ist auch einfach.

    Genauso ist es. Josh ist ja kein Mediziner.

    Er meinte wahrscheinlich Spätfolgen bzw. Langzeitfolgen und nicht Langzeit-Nebenwirkungen. Letztere gibt es tatsächlich nicht, da hat davedavis schon Recht.

    Aber das ist doch lächerlich, ihm daraus einen Strick zu drehen.

  • Natürlich stehen den 5 Spielern aufgrund der Gehaltsstreichung der Rechtsweg zu und es wäre auch ein legitimer Schritt, diesen zu gehen. Ob das dann alles so richtig war, was die Bundesregierung den Arbeitgebern mit auf den Weg gegeben hat, wäre eine andere Geschichte. Das steht aber halt wirklich auf einem anderen Blatt und beim FCB geht es aktuell alleine im November mittlerweile um Gehaltszahlungen in Millionenhöhe. Wer da nicht einsieht, dass der FCB in Corona-Zeiten so handeln muss, auch weil das die nächsten Wochen sicherlich kein Einzelfall bleiben dürfte, der lebt für mich auch irgendwo in seiner eigenen Welt.


    Ungeachtet von irgendwelchen Moraldebatten oder der Tatsache, dass die 5 Spieler mit ihrer Entscheidung bewusst das Team und damit den Club hängen lassen, will ich auch gar keinen Spieler im Verein haben, der die Meinung vertritt, dass man hier schon mal gegen den FCB klagen kann. Das wäre in diesem Zusammenhang einfach eine sehr schäbige Nummer.


    Diese Spieler sollten sich wirklich überlegen, was sie künftig so vorhaben wenn sie diesen Schritt gehen. Gerne dürfen sie nach dem Gang zum Anwalt ihren Berater informieren, dass dann schnellstmöglich ein Vereinswechsel angebracht wäre.

  • Das mag in deinem Bereich ja funktionieren. Da werden ja auch tendenziell nicht die Wahnsinnslöhne gezahlt


    Aber es soll Mittelständler geben deren Verbleib am Markt von wenigen oder einem einzigen Mitarbeiter abhängt. Der hat dann Narrenfreiheit. Da braucht man sich nichts vorzumachen. Kein vernünftiger Unternehmer schneidet sich ins eigene Fleisch.


    Beim FCB scheint die Lage ja komplizierter zu sein. Womöglich geht da ein Riss durch die Mannschaft. DAS macht mir Sorgen.

    Ja, das macht mir auch Sorgen. Auch wenn ich glaube, dass der FCB mit einer Zurückbehaltung des Lohns rechtlich auf der sicheren Seite steht, stellt sich schon die Frage, wie sehr der Verein auf seinem Anspruch beharren soll. Denn falls ein Kimmich - was ich von ihm sehr unschön fände - wirklich klagen sollte, hätte man ein viel grösseres Problem als das Geld, das im Raum steht.


    Letztendlich würde es bei einem solchen Fall nur Verlierer geben. Von daher wäre es taktisch wohl am klügsten man könnte sich mit den betroffenen Spielern irgendwie einigen; vielleicht etwa darauf, dass der Lohn gespendet wird oder irgendwas in der Art. Oder der Verein bezahlt den vollen Lohn und die betreffenden Spieler lassen sich dafür bei der nächsten Gelegenheit impfen. Umgekehrt muss man natürlich auch aufpassen, dass sich nicht plötzlich die geimpften Spieler benachteiligt fühlen. Es ist eine recht heikle Angelegenheit, welche ganz bestimmt nicht vor einem Gericht landen sollte. Das wäre wirklich der GAU. In dem Fall würde ich nicht glauben, dass es möglich wäre, die sportlichen Ziele zu erreichen. Falls eine Seite auf stur schaltet, wird aber auf jeden Fall etwas hängen bleiben, von daher wäre es sehr wichtig, dass man eine gemeinsame Lösung findet, mit der alle Leben können.

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  • Ich sehe da kein Problem.


    Jeder hat das Recht, den Rechtsweg zu bestreiten, es wird ein abschließendes Urteil gefällt und damit besteht Rechtssicherheit für alle Beteiligten.


    Eine moralische Frage stellt sich da gar nicht.


    Die Fakten liegen auf dem Tisch:

    es gibt bisher keine Impfpflicht.

    Es gibt eine rechtsgültige Verordnung mit Quarantäne - Regelungen.

    Es gibt einen Arbeitsausfall, der unter Umständen dem Arbeitnehmer zuzurechnen ist und damit eine Streichung des Gehaltes nach sich ziehen könnte.

    Es gibt Differenzen darüber.


    Dieser Vorgang wird gerichtlich dann abschließend bewertet und entschieden, alle Beteiligten haben Rechtssicherheit, ein vollkommen normaler Vorgang im Geschäftsleben und Arbeitsleben.


    Etwas mehr Gelassenheit und weniger Aufgeregtheit wäre doch langsam wirklich mal angebracht und irgendwelche Moralkeulen haben dabei mal so gar nichts verloren.

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  • Seh ich ähnlich. Wenn jetzt ein Spieler (oder sogar alle) endlich den Gang zur Spritze vornehmen möchten, kann man auch darüber sprechen, dass die Gehälter für die erste Quarantäne ausgezahlt werden oder anteilig gespendet werden. Die Impfung sollte aber schon die Grundvoraussetzung für einen Kompromiss darstellen.


    Ich glaube auch nicht, dass der FCB da jetzt auf stur geschaltet hat. Die dürften froh sein über jeden Spieler, der sich jetzt noch impfen lässt. Die Gehaltsstreichung ist leider die letztmögliche Maßnahme.