Pep Guardiola

  • das problem sind doch die medien - die schüren eine erwartungshaltung - kaum zu fassen - beispiel sport1 - dortmund spielt heut handball mit mainz und alle feiern dortmund ballert sich in die cl - bayern - die schon meister sind - und nächste woche real bekommen , spielen gegen braunschweig , welches sich einigelt - durchaus passabel - gewinnt am ende hochverdient 2:0 und es heisst bayern glanzlos und nicht in real form . spinnen die ?!

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  • Also zwei Minuten hier im Forum und ich kann mir in Sachen Erwartungshaltung nur noch an den Kopf fassen. Mit welcher Selbstverständlichkeit einige hier von der Verteidigung des Triples ausgehen, was bis zum letzten Jahr in Deutschland noch keine Mannschaft erbracht hat, ist schon pervers. Da brauche ich also gar nicht in die Medien zu schauen. Die schreiben, wie eigentlich schon immer.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • ...und dann wundern sich die selben Leute hier, dass die Medien an Bayern einen anderen Maßstab anlegen als an die Rumpelkontertruppe aus Dortmund. Selbst verursacht.

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  • Vorschag an die Mods:


    Vielleicht sollte man in den sensiblen Threads den Zugang nur für jene User erlauben, die nachweislich schon mehr als 20 Bayern-Niederlagen ertragen mussten...


    :D:D:D

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  • Umgekehrt. Medien wollen verkaufen, übertreiben IMMER --> Einfluss auf die Leute


    Würden die Fans tatsächlich ursprünglich schon durch und durch alle das nächste Triple verlangen, würden die Medien NOCH MEHR verlangen, z.B. drei Triple-Saisons.


    Sie müssen immer übertreiben, egal was der aktuelle Stand ist. Ihre Berichterstattung ist immer relativ.


    Die Erwartungshaltung der Menschen führt zu einer noch höheren medialen Erwartungshaltung. Manche übernehmen diese Haltung dann. Aber zum Glück nicht alle. Das wird es wie gesagt NIE geben, weil die Medien dann eben umso mehr verlangen würden...usw.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • Ich schaue mir gerade die Matrix der Spiele vom letzten Jahr an. Zwischen dem Juvespiel und dem 11. Mai gegen Augsburg haben Schweinsteiger und Lahm kein einziges Samstagsspiel gemacht.


    Ich füge die Matrix nur als Link ein. schwarzes Feld - kein Spiel, hellgrau - Einsatz < 60 Minuten, dunkelgrau - Einsatz < 30 Minuten
    http://geneviere.funpic.de/scorermatrix.png



    Bei Mandzu fing das wegen Gomez schon viel früher an und wurde nur wegen der Gelbsperre im ersten Barcelonaspiel durchbrochen.


    Müller hatte bei 2 Auswärtsspielen in dieser Zeit mal Kurzeinsätze - die Heimspiele gar nicht gespielt - ähnliches eben auch bei Ribery und Robben und das fing teilweise auch schon früher an.


    Ich bin mir nicht sicher, ob die Ergebnisse im letzten Jahr nicht ähnlich ausgesehen hätten, hätten wir damals eben mit der A-Elf, die letztes Jahr weit mehr definiert war als heute, gespielt.


    Wir hatten mit Rafinha, van Buyten, Contento, Tymo, Gustavo, Shaqiri, Pizarro und Gustavo eben 8 Feldspieler, die man klar zur B-Elf einsortieren konnte, also Spieler die außer bei Geldsperren kaum Chancen hatten, in den großen Spielen zu starten, ggf. mal eingewechselt wurden. Die haben sich damals - und die 2-3 anderen Spieler waren damals nur Ergänzung - eben in diese Spiele reingeworfen. Die Ergebnisse waren dann auch bombastisch und die Ergebnisse waren dann auch viel höher...


    Ggf. sollte man momentan nicht alles so hoch hängen - bzw. ein Vergleich mit der letzten Saison passt eben nicht...

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  • Das ist mein Punkt... deswegen wird der BVB hochgejubelt, wenn er im Pokal gegen Saarbrücken durchstolpert, und Bayern kriegt einen "glanzlosen Sieg" gegen FCK....


    ABER: Es sollte nicht verwundern, dass die Medien das machen, wenn selbst die Fans hier im Forum rumheulen, die halbe Mannschaft verkaufen und den Trainer zum Teufel jagen wollen, nur weil sie mal 5 schlechte Spiele gemacht haben.

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  • Nein, deshalb fordere ich den Nachweis.... ich bin erst seit ein paar Monaten hier.


    ... nebenbei bin ich auch keiner der Leute, die rumheulen weil wir jetzt ein paar schlechte Spiele gemacht haben.

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  • Du sprichst mir ja sowas von aus der Seele!


    Es hat in ganz Europa noch keine Mannschaft geschafft, den CL-Titel zu verteidigen. Nicht einmal Barca, die nun wirklich einige Jahre absolut dominant waren.


    Aber hier wird mehr oder weniger offen ausgesprochen, dass die Mannschaft und vor allem der Trainer versagt haben, wenn sie nicht wieder das Triple holen.


    Klar haben wir die Chance dazu. Dass das rund einen Monat vor Saisonende noch immer so ist, ist Grund genug der Mannschaft und dem Trainer eine sehr gute Saison zu bescheinigen. Wer dies aber quasi als "Mindestziel" avisiert, der hat in meinen Augen eine unsportliche Einstellung und es fehlt ihm an Respekt - vor der eigenen Mannschaft, aber auch vor unseren Konkurrenten!

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Hat es was mit dem Zeitraum im Forum zu tun,um Niederlagen des FCB erlebt zu haben? Einen ähnlichen Kommentar gab es vor einigen Tagen,seitens eines anderen Users, schon einmal...:-S
    Bist du schon lang genug da,um miterlebt zu haben,dass der FCB mal auf dem 10. bzw. 12 Tabellenplatz am Saisonende stand?;-)

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  • Ich glaube nicht, dass es so desolat geworden wäre.


    ME benötigt Peps grundsätzliche Taktik eine deutlich höhere individuelle und mannschaftliche Klasse. Ich bin mir sicher, dass er mit vielen Teams aus der Liga absteigen würde, weil seine Taktik für die meisten Teams absolut besch.issen wäre.


    Dieses extrem hohe Stehen der IV funktioniert eben nur, wenn man vorne so gut wie keine Ballverluste produziert und dann extrem konzentriert und konsequent den Gegner kaputtpresst.


    Verliert man öfter den Ball oder hat eben nicht diese letzte Konsequenz im Pressing (und das hat dann halt mit Qualität bzw. Einstellung zu tun), dann ist Peps Taktik ziemlich einfach zu bezwingen.


    Da Pep auch nur eine Taktik in seinem Repertoire hat und taktisch extrem unflexibel ist, kommt dann halt das dabei raus, was wir aktuell sehen.
    Jupp war da ganz anders in der Lage, das Team auf unterschiedliche Gegebenheiten und Gegner einzustellen.
    Daher bin ich mir sicher, dass es diese Phase, die wir aktuell in den unwichtigen Spielen erleben so unter Jupp nicht gegeben hätte.
    Aber das entscheidende Wort dabei ist: "unwichtig". Wenn es wieder wichtig wird, wird (hoffentlich) Peps Team wieder bei 100% sein und wenn es bei 100% ist, dann passt Peps Taktik auch wieder wie angegossen auf die Qualitäten dieses Teams.

    give a man fire, he'll be warm for a day
    set a man on fire, he'll be warm for the rest of his life

  • Und zwischendrin sogar mal kurz durchaus in Reichweite der Abstiegsplätze.


    Oh Mann, Lerby war so ein genialer Fußballer! Als Trainer war das eher überschaubar ;-)

    give a man fire, he'll be warm for a day
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  • soso, pep ist taktisch extrem unflexibel, aber klopp lobst du über alle maßen aufgrund seiner taktischen neuerungen die er angeblich diese saison zu tage förderte.


    ich versteh echt nicht mehr, warum du immer wieder so etwas von dir gibst.
    willst du provozieren, hast du dieses jahr noch gar kein spiel gesehen oder siehst du das alles wirklich so...

    Boah, die Dortmunder, leck mich am Arsch!“ Das Kamel

  • Mit dem Großteil deines Beitrages komme ich überhaupt nicht mit.
    Pep hat doch schon öfters gezeigt, dass er taktisch ein Spiel entscheidet. Auch er orientiert sich am Gegner...in der Buli meist erst während des Spieles, aber das liegt wahrscheinlich eher daran, dass es da weniger Qualität gibt und er die Truppen nicht so kennt. International wurde in den Ko-Spielen auf den Gegner und die Situation reagiert.
    Dass das Grundsystem steht und jeder weiss, wie wir spielen, ist doch völlig normal. Bei anderen Teams ist das nicht anders. Ich weiss, wie Dortmund, Barca, Liverpool, Chelsea oder Real auftreten. Nur muss man diese Spielweise auch erstmal verhindern. Und da tun sich unsere Gegner eben sehr schwer, weil man die Konzentration hochhalten und sehr viel laufen muss.
    Letzte Saison spielten wir auch zumeist diesen schnellen Umschaltfußball. Allerdings war es Sammer, der nach der Saison sagte, dass es am Ende ziemlich eng wurde, weil die meisten Teams uns durchschauten und uns die Ideen ausgingen. Das kann man mal ne Phase lang machen, aber so ein Fußball wird nie über Jahre erfolgreich sein. Man muss irgendwann auf die Dominanz zurückgreifen, um sich da oben zu halten. Das fehlte doch in den letzten Jahren den Teams, die mal kurzzeitig an der Spitze Europas waren.


    Und ob Pep mit anderen Team absteigen würde und seine Taktik nicht ankommt, bezweifle ich ebenso. Klar kann er das nicht im großen Stile machen, wie bei uns, aber in Nürnberg gibts doch nen sehr gutes Gegenbeispiel, dass man trotz limitierter Spieler auch ein gutes System spielen kann. Leider gibts in Deutschland zuviele schlechte Trainer, die sich sowas nicht trauen oder die Ideen dazu haben.
    Was Verbeek da geschafft hat, ist aller Ehren wert. Erst die Verletztenliste hat dort die Entwicklung gestört. Aber es zeigt, dass solche Trainer, wie es dann auch Pep ist, auf Dauer mehr verändern und erreichen können, wie andere.

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  • Ich fürchte, dass ich mich da unklar ausgedrückt habe, bzw. dass es einfach unterschiedliche Definitionen von taktischer Flexibilität gibt.


    Innerhalb seines festgelegten Systems ist Pep sehr variabel, keine Frage. 4er-Kette, 3er-Kette, mal Flanken, mal Zentrumsspiel, alles das gibt es zu sehen und wie du richtig schreibst, auch gegnerabhängig.


    Aber grundsätzlich besteht Peps Taktik mE eben immer aus den defensiven Grundkomponenten: "Hoch stehen", "Pressing" und aus der einzigen offensiv wirklich relevanten Komponente: "Ballbesitz".


    Davon ist er auch nicht bereit abzurücken, wenn die Defensive wie gg Augsburg heißt, obwohl jedem klar sein müsste, dass mit dieser Aufstellung diese grundsätzliche Taktik nicht funktionieren kann.


    Das @vollpfosten - ist dann auch der Unterschied zu Klopp. Üblicherweise sind seine defensiven Eckdaten die selben. In der Phase vor der WP spielte man jedoch deutlich anders.

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  • Ist für mich verständlich, weil wir nen Grundsystem haben und das in jedem Spiel anwenden. Wer da spielt, wird egal sein und in der Zukunft sowieso, weil der Kader danach ausgerichtet wird. Ballbesitz und Kontrolle bedeutet nunmal, dass man hochsteht. Alles andere ist Alibi und funktioniert es nicht, dann sieht es so aus, wie gegen Dortmund.

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