Pep Guardiola

  • Pöhler passt gut in das Arbeiterimage des Ruhrgebiet, dementsprechend gibt er sich auch. Mit einem seriösen Gentlemen wie Pep kann der nie ankommen. Zwei Welten prallen aufeinander.

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  • hallo????
    ich bin auch mehr oder weniger normaler arbeiter im ruhrgebiet
    und eins ist mal klar, wir sind hier zwar anders als die leutz in bayern,
    aber auf pöhler-niveau, ist auch hier nur die harz-fear subkultur!!!
    mit dem niveau des normalen angestellten in nrw, hat das nix gemein!!!!!
    nur mal so am rande....:D

  • Du brauchst dich nicht für uns rechtfertigen. Die in Bayern sind alle lieb und nett, wachsen in den Dörfern auf und haben seit jeher nicht viel mit anderen Kulturen am Hut weil sie ihre eigene sind.


    Ist auch nicht weiter schlimm. Es ist halt recht einfach solche Pauschalen rauszuhauen. Was NRW für Deutschland geleistet hat und welche Ergebnisse da raus gekommen sind, sozial bzw. gesellschaftlich, interessiert halt nicht viele. Dankbarkeit sieht halt anders aus :D


    Aber das ist mir egal, wer die Leute selbst nicht kennt kann gerne Stuss schreiben, hat ja eh keinen Wert.

  • du wirfst im selben post pauschalen vor und das im selben post wo du sagst dass baern nix mit anderen kulturen am hut haben. reife leistung mure. probiers nochmal.

  • es geht hier um fußball und bitte beim zitierten beitrag weiter. ihr könnt euren innerdeutschen rassismus privat fortführen. uns interessieren guardiola und der fc bayern.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • Unterschied van Gaal - Pep Guardiola für Dummies (oder: in einem Zitat):


    "Es gibt einen argentinischen Volleyballtrainer namens Julio Velasco, der den Volleyball in Italien revolutioniert hat und absolut alles gewonnen hat. Von ihm habe ich eine Sache gelernt, die er mir erzählte und die völlig richtig ist. Er meinte: "Meine Trainer haben immer gesagt: 'Für mich seid ihr alle gleich!'. Doch das ist die größte Lüge, die es im Sport gibt." Es sind nicht alle gleich und es müssen auch nicht alle gleich behandelt werden. Natürlich mit dem gleichen Respekt. Aber manche Spieler musst du zum Essen einladen, außerhalb des Trainingszentrums, um das Beste aus ihnen herauszuholen. Andere musst du in dein Büro bestellen. Mit manchen darfst du nicht über Taktik reden. Mit anderen nur über ihre Hobbys und ihre Freizeit. Den richtigen Umgang mit jedem einzelnen zu finden, das ist das Faszinierende. Was sagst du ihm, was machst du, wie täuschst du ihn, wie lockst du ihn auf dein Terrain, um das Beste aus ihm herauszuholen? Die Spieler haben ja diese wunderbare Vorstellung, dass wir über ihnen stehen. Aber in Wirklichkeit stehen wir unten ihnen. Denn wir sind ja von ihnen abhängig. Deshalb täuschen wir sie, um das Beste herauszuholen und zu erreichen was man vorhat. Manche Spieler kannst du vor dem gesamten Team ansprechen, und andere fühlen sich sofort angegriffen wenn du sie vor der Mannschaft auch nur einmal korrigierst."


    - Pep Guardiola

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  • Das ist natürlich eine polarisierende Einleitung, vielleicht aus Deiner generellen Intention heraus, zu spalten oder einfach nur die Gegensätze zu betonen, aber es gibt ja auch sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen vG und PG. Das ist MEINE Meinung.
    Und entscheidend ist, was unter dem Strich rauskommt. Das vG hier sehr viel entwickelt hat, eine Basis gelegt hat, ist unter Fachleuten völlig unstrittig.
    VG ist ja ein Mensch, der mit seiner ehrlichen Direktheit durchaus Menschen auch mal den nassen Lappen ins Gesicht schlägt. Die wissen dann woran sie sind, sie wissen genau, wie der Trainer denkt, was er von Ihnen erwartet und haben es aber selbst in der Hand die Erwartungshaltung des Trainers umzusetzen und sich nach vorne zu spielen, wie es eben ein Olic schaffte, weil er einfach ein Kämpfer ist. Andere gehen unter, sensible werden eher unter einem vG scheitern. Gomez wirkt sensibel, ist aber auch ein Kämpfer, der in sich selbst ruht und mit einem großen Selbstbewusstsein ausgestattet ist, aber auch mit einer positiven Lebenseinstellung.


    Das Zitat von PG unterschreibe ich so, 1-1. Das ist soweit für sich aber nur Theorie, die sehr viele Menschen drauf haben.


    Die eigentliche große Kunst ist, überhaupt zu erkennen, wie man jeden Einzelnen anpacken muss, damit man die Theorie richtig in die Praxis umsetzt. Und das ist mMn ungleich schwerer, weil dazu gehört Empathie, viel Lebenserfahrung, Einfühlungsvermögen, seelische Reife. Aber es gibt auch Spieler, die ein PG knallhart aussortiert hat.
    Was ihn wieder mit einem vG verbindet.

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  • großartig. das ist moderne, wertschätzende menschenführung über dem das absolute erfolgsprinzip thront.


    wie riel (ausnahmsweise mal) richtig sagt, ist das große problem an dieser richtigen theorie aber, dass das nur ganz wenige können. und die schlechte nachricht ist, und das kann ich aus vielen jahren erfahrung in der führungskräfteentwicklung sagen, dass dazu nur wenige in der lage sind und das auch durch noch so viel theorie nur bedingt erlernbar ist. ein paar handwerkszeuge sind gut, aber dieses entscheidende gespräch von pep mit dem volleyball trainer hat da sicher mehr ausgelöst als das verschlingen von tausnenden seiten theorie. pep scheint das zu können und ich hoffe er wendet es bei uns auch erfolgreich an. ich bin ein erklärter gegner jeder gleichmacherei, weil menschen unterschiedlich sind, sind durch andere dinge motivieren und zu höchstleistungen bringen lassen.


    ich denke in dem zitat ist in der tat ein großer unterschied zwischen vg und pep erklärt. darum geht es ja gar nicht um taktische unterschiede, sondern um führung. das wiedrum hat riel offensichtlich nicht verstanden.

  • Hier eine interessante Rede von Pep, die ihn menschlich und charakterlich gut nahebringt. Ich hoffe, das wurde nicht schon zigfach gepostet, wenn doch, seis drum :)


    Da steckt auch das Zitat drin, indem er erklärt, für welche Momente er Trainer geworden ist und das überrascht und beeindruckt mich schon sehr:


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