Pep Guardiola

  • ja, natürlich, wenn nicht ein unerklärlicher spielerischer Einbruch passiert.
    Aber die letzten gefühlten 1000 Seiten beweisen doch das Gegenteil.


    Übrigens (off topic): Prost! :D

  • was ich mit Zufall oder Glück meine hast nicht wirklich verstanden darum gehts auch nicht kommt drauf an wie man Zufall in diesem Falle konkret definieren will... und schon gar nicht um verdient oder nicht siehe den letzten Absatz den du zitierst... und den Triple gewinnt man nicht... man gewinnt 3 unterschiedlich Titel die zusammengefasst als Triple bezeichnet werden...


    geht auch alles nicht gg JH "persönlich" bzw fachlich, er wird für immer der Trainer bleiben der das Triple erreicht hat... ich vergleiche auch nicht JH oder PG oder brauche nicht den anderen ggü dem anderen ausspielen, beide haben ihren berechtigten Platz hier unabhängig von der "Qualität" der Erfolge oder Anzahl der Titel


    das Argument JH hat zweimal das Finale erreicht ist eben sehr elastisch und interpretations und perspektivenabhängig... das sind zwar Fakten aber Fakten braucht der der keine Argumente und Meinung hat ist meine Sicht der Dinge...


    zur Flexibilität... ja unter JH haben wir nur ein System gespielt angepasst an Form und Gegner... und unter Pep spielen wir viele unterschiedlich Systeme innerhalb eines Spiels abhängig von Form und Gegner... ja wir spielen grundsätzlich offensiv das ist eben ein Teil der Philosophie... beide haben unterschiedliche Ansichten in einzelnen Punkten aber der Erfolg gibt beiden Recht... sind auch unterschiedliche Generationen an Spielern und Trainer... PG ist sicher in manchen Dingen zu unerfahren und ungeduldig aber er lernt auch mit der Zeit... vielleicht kreuzen sich die Wege wieder eines Tages... so wie bei JH

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  • Der Kader war nicht ausreichend für die Meisterschaft und den Pokal? ⎌In der von dir ernannten MickyMaus Liga?


    :D:D:D:D:D


    Du und der Brainiac seid schon ein geniales Duo. Soviel Lug und Trug wie ihr beide auftischt. Ich tippe auf Autohändler und oder Strukki.

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  • Ich tue mich auch schwer damit, den Pep-Fußball nur als Weiterentwicklung zu bewerten, weil es auch im Pep-System Schwächen ( z.B. Ecken, Standards, Konteranfälligkeit ) gibt. Auch unter Jupp waren wir im letzten Jahr sehr schwer auszurechnen, weil wir die Tore sowohl über beide Flügel als auch über die Mitte erzielt haben. Unter Jupp konnten wir auch Tore über Konter und Standards erzielen und waren daher auch bei einer defensiveren Spielweise torgefährlich. Unter Pep haben die Spieler dagegen die Varibilität in den Positionen verbessert, der ständige Wechsel während eines Spiels, die automatisch funktionierenden Umstellungen, so dass fast jeder mehrere Positionen spielen kann. Wenn wir unser Offensivpotential auf dem Platz haben, können wir fast gegen jeden Gegner Tore erzwingen. Fehlen uns im Offensivbereich Spieler, können wir durch die sehr offensive Ausrichtung gegen Top-Gegner auch Probleme bekommen. Jupp und Pep haben verschiedene Spielweisen entwickelt, die beide sehr erfolgreich sein können. Unter Ancelotti wird sich der Stil wieder ändern. Wird halt immer verschiedene Bewertungen geben, welche Spielweise subjektiv besser gefällt. Ich bin aber sicher, dass wir so oder so auch in den nächsten Jahren sehr starken Fussball spielen werden.

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  • ...Kroos sei ein Spieler, wie er ihn für seine Philosophie bräuchte, klagte der Spanier, der seine Mannschaft in ihrer Entwicklung zurückgeworfen sah.



    Quelle: Sportbild



    Für einen Kader mit "Entwicklungsstörungen" sieht das Alles eigentlich ganz gut aus, ohne Kroos!

    Ich kann alles! Ich kann aber auch alles nicht! - Thomas Müller

  • Für Pep spricht sicher, dass er sich trotz des heftigen Werbens und des angebotenen Topgehalts von ManCity und anderen Clubs letztlich für den FC Bayern entschieden hat. Es gab aber schon bei der Verpflichtung Gerüchte, dass er bei ManCity im Wort stand, dort als Trainer zu arbeiten. Insofern war eigentlich nur die Frage, ob er nach drei oder vielleicht erst nach vier Jahren den FCB verlassen würde. Die PL stand immer als nächster Schritt in seiner Planung, auch den "faden Beigeschmack" mag ich nicht zu sehen. Denn es gibt doch keine englischen Topvereine mehr, die nicht von irgendwelchen Scheichs und Magnaten gesponsert und abhängig sind, egal ob es nun Traditionsvereine oder Neugründungen sind. In der PL wird man ob als Spieler oder als Trainer halt mit Geld zugeschissen. Pep sieht die Pl mehr als sportliches Projekt, weil du dort sicherlich mehr Konkurrenz beim Kampf um den Titel hast als in der BL, wo Bayern ja alles beherrscht. Ob er dort wirklich lange bleibt, wird man sehen.

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  • Na da hätte ich dann doch gerne mal ein paar Hintergrundinfos über die zu Grunde liegende Datenbasis, denn mein Eindruck aus diversen nicht-deutschen Fußballforen ist ein sehr anderer. Komischerweise sind die Leute dabei durchaus in der Lage nicht nur stumpf zwei Mannschaften gegenüber zu stellen, sondern auch die Entwicklung und die Zusammenhänge über einen gewissen Zeitraum zu erkennen.


    Natürlich war der Fußball vom Triple-Run 2013 spektakulärer, das stellt doch kaum jemand in Frage. Aber das hättest du, egal mit welchem Trainer, im Jahr darauf nicht mehr so spielen können. Schau dir mal Spiele aus dem Triple-Jahr in voller Länge an und vergleiche das mit heute...nichtmal Fürth stand so tief hinten drin wie es heute selbst EL- und CL-Teilnehmer gegen uns tun. Auch ein Jupp hätte sein Spiel in 13/14 erneut umstellen, Lösungen für die zunehmende Maurermentalität der Gegner finden und die Mannschaft trotz Triple hungrig halten müssen und genau DAS ist eben die Leistung von Pep, das er trotz des schweren Erbes von Jupp den Level gehalten und Lösungen gefunden hat. Die Herausforderung von Jupp war eine Lösung gegen den BVB zu finden, auch das ist ihm (dann im zweiten Jahr) herausragend gelungen und er hat sich am Ende gekrönt.


    Es sind/waren für die beiden Trainer zwei völlig unterschiedliche Problemstellungen unter gänzlich unterschiedlichen Rahmenbedingungen und das mit einer reinen Titel-Strichliste zu vergleichen und zu bewerten zeugt einfach nur von geistiger Eindimensionalität. Titel sind halt der Puderzucker, aber gerade in den KO-Wettbewerben auch nur eine Momentaufnahme an diesem einen Abend an dem alles passt oder halt nicht.

  • Titel in der CL und selbst im DFB Pokal sind nie planbar. Wenn man an unser Spiel gegen Real im Halbfinale des Triplejahres, an das Pokalendspiel gegen Dortmund oder an Reals Sieg gegen Atletico denkt, dann sieht man, dass man auch das Quentchen Glück braucht, um am Ende den Pokal einzufahren. Was ich allerdings als Anspruch für die CL ausgeben würde, ist, dass wir in den KO-Spielen in der Lage sein müssen, die Ergebnis eng zu gestalten. Die Art des Ausscheidens gegen Real und Barca in den letzten zwei Jahren, war das eigentliche Problem, nicht dass wir ausgeschieden sind. Da fehlte uns einfach die Stabilität in der Defensive. Ich hoffe, dass wir diesen Lernprozess jetzt abgeschlossen haben.

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  • Real unterschreib ich dir...wie man gegen Barca etwas anderes als ein Ausscheiden erwarten konnte wird mir immer ein Rätsel bleiben. Für die Voraussetzungen haben wir uns mE achtbar aus der Affäre gezogen und hätten schon chelsea-ähnliches Glück gebraucht um das Ding irgendwie zu gewinnen, auch wenn der Dammbruch in den letzten zehn Minuten sehr ärgerlich war. Diese beiden Spiele (also Real 2014 und Barca 2015) sollte man echt nicht in einem Kontext nennen.

  • Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in England verbracht und habe dort noch sehr, sehr viele Freunde, die auch große Fußballfans sind und es herrscht bei denen quasi universell diese Meinung. Ich bin ehrlich gesagt nicht groß in englischen Foren unterwegs, aber was ich da jetzt gerade auf die schnelle gefunden habe sieht auch nicht so sehr nach großer Überzeugung aus:


    http://www.redcafe.net/threads/pep-guardiola.404295/


    Ich werde auf die andern Beiträge später eingehen, wenn ich Zuhause bin.

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  • Ausscheiden gegen Barca war auf Grund der unterschiedlichen Voraussetzungen vorprogrammiert. In der 2. Halbzeit hatten wir das Spiel trotzdem eigentlich gut im Griff. Barca war aber vor der 77. Minute ziemlich ratlos, wie sie uns knacken sollten. Das 1:0 war auch kein herausgespieltes Tor, sondern der Euphorie von Neuer geschuldet, der unbedingt einen Konter einleiten wollte. Sehr kritisch sehe ich aber, dass wir uns das zweite und dritte Tor durch klassische Konter eingefahren haben. Mit dem dritten Tor Sekunden vor dem Abpfiff waren alle Chancen dahin. Es wäre durchaus möglich gewesen, das 0:1 zu verteidigen und mit echten Ambitionen ins Rückspiel zu gehen. Ob es dann gereicht hätte, ist natürlich trotzdem fraglich. So aber war das Hinspielergebnis eine für mich unnötige Klatsche vom Ergebnis her.

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  • Erwähnen muss man da allerdings, dass die Mannschaft es erzwingen wollte und kopflos in die Konter gerannt ist, während Pep an der Seitenlinie die Defensive stabilisieren wollte.


    Diese ständigen Quervergleiche zu Jupp sind doch aber strunzdämlich. Was soll das bezwecken?

    "When life gives you lemons, go murder a clown."