Neues Trainer Team: Fakten und Gerüchte

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    • fan11883 schrieb:

      Man kann es ja drehen wie man will. Aber Tuchel ist bislang bei 100 Prozent seiner Vereine im Streit gegangen.

      Das wurde auch nicht von den sensationslüsternden Medien aufgebauscht. Vielmehr ist das Verhältnis von Tuchel und den Medien Teil des Problems.

      Sich TT ins Haus zu holen, wäre ein soziales Experiment, auf das zumindest ich gerne verzichten würde.
      Die heutigen Medien lassen in der Regel wichtige Infos weg, oder bauschen einfach Unwichtiges auf.
      "Train hard, work hard, stay focused"

      -Bruce Lee-
    • fan11883 schrieb:

      Dass TT sowohl Mainz als auch Dortmund im Streit verlassen hat, zweifelst du an?

      Ok...

      Der Rest ist meine Meinung, wie du richtig schreibst.
      Es geht doch nicht um den Streit an sich, sondern um die Streitursachen und das Verhalten der Beteiligten. Und da ist TT bei Dortmund nicht die Ursache. Bei Mainz kenne ich die Zusammenhänge nicht so. Aber ich habe auch nicht in Erinnerung, dass man da total im Argen auseinander gegangen ist. Noch heute lobt ihn Heidel, wenn er auf Tuchel zu sprechen kommt. Beim BVB liegt der Fall klar. Da hat Tuchel nur einen Mini-Anteil an der Auseinandersetzung, kann sich eigentlich nichts vorwerfen. Dass Du bei Kaspern wie Auba, Dembéle, Sahin oder Schmelzer auch Feinde im Team haben kannst...klar. Es wäre aber lächerlich, ihn deshalb nicht zu uns holen und einen wie Kovac o.ä. installieren zu wollen, der sportlich nicht die Qualität hat. Tuchel ist fachlich der beste deutsche Trainer (unter 70 :D ) und menschlich/psychologisch nicht schlechter als Pep.
    • Wieviele sachlich richtig recherchierte Artikel habt ihr eigentlich gelesen? Welche Zusammenhänge/Ursachen kennt ihr? Hier werden nur Stammtisch-Bauchgefühle reproduziert, wie bei unserem Präsidenten...

      Dumme Sprücheklopfer und Wurst-Fresser wie Klopp findet man cool. Tuchel ist zu artikuliert; das heißt dann auf Stammtisch-Deutsch: Der quasselt zu viel. Klopp macht schlechte Witze - super!

      Genau aus diesem Grund war auch Pep hier nicht unumstritten. Weil er kein so ein bräsiger Stammtisch-Sepp war wie der Spaghetti- Kaugummi und Zigaretten Spezialist, dem seine Kohle wichtiger war als alles andere. Wie hat man den hier empfangen. Der "Champions-League" King Carlo. Ein toller Taktiker.

      Sind ja auch immer dieselben Nasen hier...
    • brenninger1 schrieb:

      Dass Du bei Kaspern wie Auba, Dembéle, Sahin oder Schmelzer auch Feinde im Team haben kannst...klar.
      Der Witz ist doch, dass Auba und Dembele Tuchel im Nachhinein öfter mal positiv hervorgehoben und gelobt haben. Mit denen hatte der überhaupt kein Problem, vielmehr wussten die zu schätzen, dass Tuchel sie individuell so förderte.

      Die Stressmacher waren der Cousinen-Heirater und das Fräulein, geboren im falschen Körper. Das ist ja der Witz an der ganzen Geschichte. Beide keine unangefochtenen Stammspieler mehr, dazu aber ziemlich die letzten Überbleibsel aus der Klopp-Ära. "Legenden" im Verein, die dann kräftig an Tuchel sägten, weil dem sowas schaiß egal ist. Man hatte mit Spielern wie Guierrero, Castro oder Weigl bessere Alternativen und die ließ Tuchel dann auch spielen. Das haben Sahin und Schmelzer nicht verkraftet.

      Referenzen für Tuchels mutmaßlich schlechten Charakter sind also Aki Watzke, Mislintat, Sahin und Schmelle. Ein notorischer Lügner, einer, der sich trotz "echter Liebe" Monate später wegen mehr Kohle nach London verpi.sst und zwei Anti-Fußballer, die zurecht die Bank drückten, weil ihre glorreichen Zeiten seit 2012 vorbei sind. Geil. Dass Auba, Dembele, Bürki, Weigl oder Castro allesamt Tuchel öffentlich in Schutz nahmen, wird immer schön ignoriert. Dass die ersten beiden Genannten charakterlich natürlich vollkommene Spacken sind, geschenkt. Aber Fußball spielen konnten sie besser als alle anderen im Kader. Und hatten, obwohl sie auch als schwierig gelten, keinerlei Problem mit Tuchel. Sagt eigentlich auch sehr viel aus.
    • TT ist kein einfacher Mensch. Darüber sollte es keine zwei Meinungen geben.
      Auch während seiner Zeit beim FCA (Nachwuchsbereich) gab es da schon Stimmen, die ihn als schwierig und nicht einfach im Umgang bezeichneten.

      Damit ist aber nicht unweigerlich verbunden, dass er einen schlechten Charakter hätte oder ihn dies als unseren Trainer von vornherein disqualifizieren würde.
      Mitnichten.

      Allerdings bin ich mir sicher, dass es nicht seine fachliche Qualitäten sind, die es bisher verinderten, dass er verpflichtet wurde ( möglicherweise ist es aber auch schon perfekt), sondern ausschliesslich seine nicht einfache Persönlichkeit.
      Für UH sind solche Faktoren jedenfalls sehr entscheidend. Bin mir sicher, dass er nie einen Trainer verpflichten würde oder seine Zustimmung geben würde, bei dem er sich unsicher ist, ob der neue Mann sich auch menschlich in den FCB einfügen würde.
    • dodgerram schrieb:

      Für UH sind solche Faktoren jedenfalls sehr entscheidend. Bin mir sicher, dass er nie einen Trainer verpflichten würde oder seine Zustimmung geben würde, bei dem er sich unsicher ist, ob der neue Mann sich auch menschlich in den FCB einfügen würde.
      Wobei er ja auch van Gaal geholt hat... dass der nicht einfach ist, war damals auch bekannt. Ich denke schon dass er da abwägt. Jedenfalls damals, ob das heute auf seinem back-to-the-roots-Trip auch noch der Fall ist, ist eine andere Frage.

      Edit: Richtig, auch Pep hatte als Uli ihn geholt hat den Ruf, verdiente Spieler aus der Mannschaft zu vergraulen wenn sie ihm nicht in den Kram passen.
    • TT ist jetzt bei drei Vereinen (FCA , Mainz, BvB) unter nicht den besten Umständen weg gegangen bzw. gegangen worden.
      Überall gab es dabei Misstimmungen mit Verantwortlichen und/oder Spielern.

      van Gaal war auch schwierig, das ist richtig. Allerdings war er damals schon ein grosser Trainer und auf seinen vorherigen STationen nicht immer im Streit gegangen.
      van Gaal hatte auf Grund seiner Vita und erfolge den benefit of doubt, den TT (noch) nicht hat.
    • Vielleicht deutet man Ulis Verhalten ja auch zu sehr gegen Tuchel. Vielleicht ist er einfach dermaßen von Jupp überzeugt und will deshalb noch ein Jahr mit ihm machen. Mehr als ein Jahr wäre ja so oder so nicht drin, aber das scheint Uli sich zumindest vorstellen zu können. Wenn auch nur zu 10% :P

      Wenn er sich am Ende zähneknirschend eingestehen muss, dass er Jupp nicht kriegen kann, muss er Tuchel ja so oder so nehmen. Wenn er dieses Jahr auf einen anderen Trainer spekulieren würde, dann hätte er ja schon mit wem anders gesprochen. Dass man das zumindest mit Trainern mit Vertrag nicht getan hat, hört man ja von allen Seiten. Kalle wird mit jemandem gesprochen haben, aber derjenige ist derzeit nirgends unter Vertrag.

      Jupp scheint so oder so über allem zu stehen. Sonst wäre es doch auch kein Problem, zu versuchen, irgendwelche Hasenhüttls dieses Jahr aus ihren Verträgen zu bekommen. Wer 2 Mio. für einen Co-Trainer zahlt, kann auch 10 Mio. für einen Trainer bezahlen. Der will einfach Jupp, damit der den Umbruch weiter moderieren kann. In der Hinsicht, und auch allgemein, scheint er dem halt auch einfach viel mehr zuzutrauen als Tuchel. Aus der Sicht, dass Jupp einfach eine Ausnahmeerscheinung ist, ja irgendwie auch nachvollziehbar. Trotzdem wünsche ich persönlich mir hier den Mut, etwas Neues zu probieren. Das ist perspektivisch einfach klüger, auch im Jahre 2018 schon.
    • fan11883 schrieb:

      andy100690153 schrieb:

      Tuchel hier nicht sehen zu wollen, weil er den Ruf hat einen schwierigen Charakter zu haben und gleichzeitig Scholl vorschlagen
      Hey, das ist jetzt aber ein ziemlich grobes Foulspiel. :)

      Scholl habe ich als Übergangstrainer (mit Perspektive) ins Spiel gebracht. Explizit nicht als Alternative zu Trainern wie TT und Co., die unsere Mannschaft im Idealfall jahrelang prägen sollen.

      Das mit dem Übergangstrainer (zumindest) bis zum Ende der Saison wurde ja auch umgesetzt. Und so schlecht fahren wir damit bislang nicht.
      Aber wenn das Ausschlusskriterium bei Tuchel der schwierige Charakter ist, macht es doch überhaupt keinen Sinn es mit Scholl probieren zu wollen. Egal, ob als Übergangstrainer oder als Langzeitlösung. Davon abgesehen, wäre es doch ein viel höheres Risiko gewesen einen Stümper wie Scholl auf eine Mannschaft loszulassen, die nachdem Ancelotti hier sein Unwesen getrieben hat, körperlich, mental und taktisch total aus den Fugen geraten war.
      Da ist es doch weit weniger risikoreich Tuchel im Sommer ein absolut intaktes Team zu übergeben. Sollte es dann nicht hinhauen, muss man halt früher die Konsequenzen ziehen und nicht wie bei CA warten bis die Mannschaft am Boden ist. Dann hält sich das Risiko des „sozialen Experiments“ auch in Grenzen.
    • Ich finde Tuchel ist vom Typ her eher ein ''Klopp'' - mit Pep würde ich ihn gar nicht vergleichen.

      Beide sind sehr schlechte Verlierer, ziehen gerne über Schirileistungen her, man merkt ihnen die schwarze Galle an, wenn sie angepisst sind.

      Aber irgendwie hat es Klopp geschafft, sich zum Medienliebling emporzukämpfen - da seine Lobby generell auch präsenter ist. Damals war auch die Marketingkampagne rund um ''Echte-Liebe-BVB'' unter seinem Wirken am effektivsten.

      Pep ist dann doch eher der Gentleman, nimmt bewusst die Verantwortung bei Niederlagen auf sich, verliert selten ein Wort über schlechte Schirileistungen und Gegner usw...

      Tuchel schätze ich von den dreien menschlich am schwierigsten ein, er agiert wie ein Choleriker - habe das damals auch zu seinen Mainz/BVB Zeiten gesagt und stehe nun auch dazu, obwohl er klar mein Favorit für den Trainerposten unseres Vereins ist.
      Minga bleibt kamelfreie Zone: koan-klopp.bayern/
    • Wer ist denn bitte schön einfach? Ja-Sager? Abnicker? Ist Jupp ein einfacher Mensch? Ist man dann einfach, wenn alle einen mögen?

      Mag ja sein, dass Tuchel hier und da angeeckt ist, aber das muss ihn ja nicht als "nicht einfach" brandmarken. Ich finde es sogar ziemlich angenehm, dass er sich nicht in jeder Zeitung und jeder Fernsehsendung zeigt, um sich zu rechtfertigen. Könnte ja nämlich sein, dass er das gar nicht nötig hat im Gegensatz zu den ganzen armen Menschen, mit denen er aneinandergeraten ist...

      Vielleicht hat er ja auch tatsächlich bei seinem Sondierungsgespräch nach Ancelottis Abgang ein paar Forderungen gehabt. Allerdings ist ja nicht erwiesen, dass er diese zur absoluten Bedingung einer Beschäftigung gemacht hat.

      Vielleicht war für Uli H., der diesem fleischverweigernden und mehrfach im Streit geschiedenen Typen ohnehin skeptisch gegenüberstand, auch ganz einfach die Tatsache, dass er Forderungen hatte, der Tropfen zuviel, der das Fass zum Überlaufen brachte. Könnte ja sein, dass El Presidente das sauer aufgestoßen ist, dass Tuchel ihm nicht um den Hals gefallen ist aus Dankbarkeit, dass er als Trainer bei uns als möglich erachtet wurde.
      You can blow out a candle. But you can't blow out a fire.