Carlo Ancelotti

  • ich kann fans, denen es ausschließlich um die ästhetik des spiels geht (ich nenne sie mal überspitzt "gruppo barca"), mittlerweile ebensowenig ernst nehmen wie solche gruppierungen, für die ausschließlich das nackte ergebnis zählt ("gruppo chelski").


    um das nicht zu unterschlagen: hier sind genügend vernünftige user unterwegs (ganz gleich ob eher pro oder contra CA), die keinem der beiden extreme zuzuordnen sind.


    das unverschämte der gruppo barca ist mmn darin zu sehen, dass deren vertreter, die hier zunehmend aggressiv auftreten, behaupten, der FC Bayern München würde derzeit so ähnlich spielen wie der abramotwitsch-club zu seinen erfolgreichsten zeiten.


    also mit verlaub: wie kann man so blind sein und so wenig ahnung von fußball haben, um hier parallelen zu erkennen? da ich hier eher intelligente burschen hinter den avataren vermute, gehe ich bei solch einem schmarrn eher von verdammt viel frust aus, der dann zu solchen ungerechtfertigten übertreibungen führt, die hier eine sachliche diskussion mehr oder weniger unmöglich machen.


    Aristoteles ( @exbasser 8) ) mahnte stets das einhalten einer gesunden mitte zwischen zwei extremen an. Wenn wir es im verlaufe dieser rückrunde hinbekommen, das pendel ein wenig öfter richting ästhetik ausschlagen zu lassen, sind wir auf einem guten weg, die FC Bayern eigene identität wieder deutlich zu machen:


    und diese liegt in der mitte zwischen den polen von ästhetik und reinem ergebnisfußball.


    ein FC Bayern, der in schönheit stirbt ( und diese tendenz hatten wir nunmal unter pep) , wird unserer geschichte ebensowenig gerecht, wie ein nur auf zerstörung ausgerichtets bollwerk (aber davon sind wir ja auch unter CA lichtjahre entfernt).


    ich bin weiterhin guter dinge, dass sich die elemente aus carlo und pep am ende zu einer runden sache vereinigen werden, so wie damals bei lvg und jupp.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • ich kann fans, denen es ausschließlich um die ästhetik des spiels geht (ich nenne sie mal überspitzt "gruppo barca"), mittlerweile ebensowenig ernst nehmen wie solche gruppierungen, für die ausschließlich das nackte ergebnis zählt ("gruppo chelski").

    Das trifft es passend, wie ich finde. Fußball ist gerade deswegen so faszinierend, weil es eben spielerische Ästhetik und Ergebnisse verbindet. Die Krux ist, das ganze sinnvoll in einen Einklang zu bringen. Das ist uns in den letzten 4 Jahren hervorragend gelungen. Im Moment ist das zu viel Gruppo Chelski, ohne jedoch dieses Extrem komplett zu bedienen. Einen Weg, wie von dir auch im letzten Absatz gesagt, zu wieder mehr Ausgewogenheit muss das Ziel sein.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Griezmann bekommst du dafür nicht, Griezmann ist nicht zu alt.

    Nicht mehr. Vor 3 Jahren hätte man Griezmann für den Preis bekommen können. Mit 26 Jahren finde ich Griezmann, um von einem Umbruch(!) sprechen zu können, bereits zu alt. Wenn man einen 23-jährigen mit der Qualität eines FB, AR oder eben Griezmann holt, kann man von einer langfristigen Perspektive sprechen. Griezmann ist im besten Fußball-Alter, der FCB braucht aber FS die mit der Qualität eben kurz vor'm besten Fußball-Alter stehen, um von einem Umbruch sprechen zu können.

    :!:#MiaSanMia:!:

  • Von daher sind wir gar nicht so weit auseinander, was die Beschreibung der Ausrichtung uner CA angeht. Nur bei deren Bewertung haben wir verschiedene Ansichten. Ich empfinde es auch so, als dass CA auf das letzte Hurrah und das Auspressen (nicht unbedingt in Bezug auf die körperliche Komponente) aus ist und dies wohl auch so vom Vorstand mitgetragen wird oder zumindest wurde.


    Nur finde ich das halt eben keine sinnvolle Ausrichtung und zwar aus zweierlei Gründen. Zum einen vernachlässigt es die Weiterentwicklung des Teams bzw. den Umbruch. Sprich dies wird nach CA schwieriger. Dies meinte ich denn auch mit "all in" gehen. Eine solche Strategie ist für mich etwa in der NBA sinnvoll. Da hat man aufgrund der ganz anderen Gehälterregelung häufig nur relativ kurzes Zeitfenster, um Erfolge feiern zu können und stürzt danach fast zwangsläufig ein wenig ab. Da kann man es sich leisten, alles zu versuchen und wenig Rücksicht auf die mittelfristige Zukunft zu nehmen. Aber im Fussball ist man da in einer ganz anderen Situation. Allenfalls kann ich mit einer solchen taktischen Ausrichtung noch in einem Nationalteam leben. Aber nicht bei einem Verein, wo die mittel- und langfristige Zukunft mindestens ebenso wichtig wie die Gegenwart ist.


    Zum zweiten kommt dazu, dass ich momentan überhaupt nicht das Gefühl habe, dass uns diese Taktik dem CL-Titel zwangsläufig näher bringt als in den letzten drei Jahren. Ich glaube durchaus, dass man sich in der CL wird steigern können, aber erfolgsversprechender scheint mir unser derzeitiger Fussball nicht. Oder wähnst du uns momentan auf einem "besseren" Weg, was die CL betrifft?


    Wenn wir so Erfolg haben sollten, freue ich mich darüber, wie ich mich auch über einen erzitterten und ermauerten CL-Sieg freuen könnte. Nur möchte ich nicht eine allgemeine Ausrichtung auf einen mit Routiniers gespielten Ergebnisfussball akzeptieren, der zudem m.E. zu einem erschwerten Umbruch führen wird. Dies ist meine Kritik an CA und die wird bei gleichbleibenden Leistungen auch am Saisonende so aussehen, egal ob wir nun gegen Arsenal ausscheiden oder bis ins Finale stürmen.

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  • Ist euch auch aufgefallen wie glücklich unsere Spieler diese Saison verglichen zu den letzten Jahren auf dem Platz wirken? Endlich spielen sie in erster Linie für den Erfolg und man sieht es auch an ihrer Ausstrahlung. Einer kämpft für den anderen, das Grinsen kriegen sie kaum aus dem Gesicht. Und die Schwärmerei nach den Spielen sollte ja wohl noch jedem in den Ohren klingen.

    Wo kriegt man das Zeug, das Du rauchst? Haben will!

    Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.

  • Der Teamspirit scheint aber auf jeden Fall zu stimmen und zum Trainer auch. Ich kann mir schon vorstellen das einige das gerne anders sehen möchten um ihre großen Untergangsszenarien bestätigt zu fühlen, Pech gehabt.


    Im Gegnsatz zu einigen Umgebungsexperten wissen die Spieler schon selber das nicht alles was im Moment schwieriger scheint ausschließlich vom Trainer ausgeht.

    „Let's Play A Game“

  • Wenn wir so Erfolg haben sollten, freue ich mich darüber, wie ich mich auch über einen erzitterten und ermauerten CL-Sieg freuen könnte. Nur möchte ich nicht eine allgemeine Ausrichtung auf einen mit Routiniers gespielten Ergebnisfussball akzeptieren, der zudem m.E. zu einem erschwerten Umbruch führen wird. Dies ist meine Kritik an CA und die wird bei gleichbleibenden Leistungen auch am Saisonende so aussehen, egal ob wir nun gegen Arsenal ausscheiden oder bis ins Finale stürmen.

    So. Das hier bringt so ziemlich auf den Punkt, was hier viele User vermitteln wollen. Ich glaube schon, dass wir diese Saison erfolgreich sein werden - das wird die freuen, für die der Erfolg wichtiger als alles andere ist. Das Problem ist, dass wir Gefahr laufen (ich sage extra nicht, dass es schon zu spät ist), dass wir diesen kurzfristigen Erfolg teuer erkaufen. Wegen der Dinge, du du hier ansprichst. Das kann den Erfolgshungrigen ja eigentlich auch nicht in den Kram passen, wenn man nun vielleicht die CL gewinnt, dadurch aber ein zweites oder drittes Jahr am Trainer festhält, der im Laufe dessen scheitert und der Umbruch komplett verpennt wird. Dann hat sich das mit dem Erfolg nämlich gelegt und man darf froh sein, wenn wir es wieder bis ins Viertelfinale der CL schaffen, so wie vor 10 Jahren. Wenn man so gerne Erfolg haben will, dann muss das aber auch doch langfristig angelegt sein, oder nicht? Oder ist ein CL Titel dann 10 Jahre lang so befriedigend, dass egal ist, was danach kommt? Dann dürfte man sich ja jetzt eigentlich bis 2023 nicht mehr beschweren.


    Das ist ein großer Knackpunkt, der mir immer zu sehr vernachlässigt wird. Immer dieser pauschalisierende Vorwurf, dass sich "die Kritiker" erhoffen, dass wir verlieren. Das trifft vielleicht auf 2-3 Leute zu. Ich würde die Bude auseinandernehmen, wenn wir die CL gewinnen, auch wenn ich sie lieber auf anderen Wege gewinne als so wie Chelsea. Aber am Ende ist die CL dann die CL. Wenn wir aber Gefahr laufen, für kurzfristigen Erfolg einen Weg zu vernachlässigen, der den Verein langfristig auf dem Niveau am Leben hält, dann überlege ich mir, ob es der CL-Titel wert war. Und damit meine ich einheitliche Spielkultur, die man jetzt über Jahre aufgebaut hat und junge Spieler, auf die man bauen muss, weil die das Grundgerüst der Zukunft bilden.


    Man kann natürlich jetzt argumentieren, dass das viel Spekulatius ist - ist es auch - aber ich Anbetracht der Leistungen, die Carlo bei seinen letzten Stationen vollbracht hat, plus der Zeit, die er jeweils nur tätig war, so scheint es mir nicht unrealistisch zu sein. Und wenn ich den bisher gezeigten auf Glück und invidiuelle Klasse angelegten Fußball sehe, dann wüsste ich nicht, wieso das, was ich hier geschrieben habe, spekulativer wäre als das Argument, dass man mit Carlo so große Chancen hat, die CL zu gewinnen. Darauf deutet nämlich derzeit überhaupt nichts hin. Nur, dass er sie 2 mal mit einer Jahrhundermannschaft gewonnen hat (2003 und 2007) und einmal mit einem Last Minute Tor in 2014, bei der ein verletzungsfreier CR7 einen absoluten Rekord aufstellte, weil er in den Saison wahnsinnige 17 CL-Tore erzielte. Da bin ich dann wirklich bei @derphilosoph. Ob wir so, ohne die Faktoren CR (von mir aus auch Messi) und der Tatsache, dass wir keine Jahrhundertmannschaft auf ihrem absoluten Leistungshöhepunkt sind, wirklich näher am CL-Sieg sind als in den letzten 3 Jahren? Da werden wohl selbst die CA-Freunde zugeben müssen, dass diese Frage berechtigt ist.


    Spekulationen ja, ohne wenn und aber. Aber definitiv in beide Richtungen, nicht nur von denen, die mit Carlo nicht zufrieden sind.

  • Was bei der Sache aber zu kurz kommt, und da gehe ich mit @dodgerram absolut mit, ist eben die Frage, was der Verein bzw. die Verantwortlichen genau wollen? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man mit diesem Kader nochmal die (vor-)letzte Patrone nutzen möchte, die letzten drei Jahre nochmal eine (verblendete) Gier geweckt haben, weil man dreimal leider knapp davor ausgeschieden war. Ausschließen kann man das nicht. Es würde auch irgendwie zu dem momentanen Bild von Hoeness passen, der es nochmal allen zeigen will bzw. muss. Nur worin besteht dann der Sinn, Spieler wie Sanches zu holen oder Coman quasi eine Galgenfrist zu machen? Bei ersterem kann man argumentieren, dass man ihn eben holen musste, bevor es ein anderer macht. Sehe ich ein. Bei Coman ist es aber einfach konfus. Was will ich damit sagen? Wie passt es in die mittelfristige Perspektive dieses Vereins, wenn man nun auf Teufel komm heraus nochmal die CL holen will, dabei aber elementare Dinge wie das Einbauen von Perspektivspielern vernachlässigt? Was ist, wenn wir die CL nicht holen? Ich meine, das kann doch letztlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, zumal im Sommer Lahm definitiv geht und bei Alonso stehen die Zeichen auch auf Abschied. Aderlass haben wir also definitiv.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Was bei der Sache aber zu kurz kommt, und da gehe ich mit @dodgerram absolut mit, ist eben die Frage, was der Verein bzw. die Verantwortlichen genau wollen? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man mit diesem Kader nochmal die (vor-)letzte Patrone nutzen möchte, die letzten drei Jahre nochmal eine (verblendete) Gier geweckt haben, weil man dreimal leider knapp davor ausgeschieden war. Ausschließen kann man das nicht.

    Das ist leider richtig. Man muss sich fragen, ob man da nun wirklich alles auf eine Karte setzt, denn der Fußball scheint darauf ausgerichtet zu sein. Vielleicht war es wirklich Sammer, der hier die Entwicklung vorangetrieben hat bzw. es wollte und lieber nach Konzept arbeiten wollte. Dazu würde zumindest passen, dass man das nun alles eingerissen hat.


    Was allerdings nicht passt, ist die Tatsache, dass Uli Mitte der Hinrunde schon erzählte, dass wir auch spielerisch deutlich besser auftreten müssen. Und sein Blick gestern im Stadion sprach auch Bände. Wobei ich Letzteres nicht überinterpretieren möchte, weil sowas immer recht vage ist (so wie Bilder vom Training, wo Spieler lachen/ weinen/ schreien, um auf die grundsätzliche Stimmung zu schließen). Außerdem haben Kalle und Uli jahrelang erzählt, dass man auch einen Spielstil prägen möchte. Erfolg und schöner Fußball. Derzeit prägen wir ja nicht mal den italienischen Spielstil, sondern eher Prinzip Zufall und Glück. Erfolg ist aber natürlich da.


    Ich möchte aber nicht ausschließen, dass ein Umdenken stattgefunden hat. Vielleicht ist man wirklich enttäuscht, dass wir vor allem letztes Jahr so knapp und so kurz vorm Ziel scheiterten.


    Das fände ich aber derart blauäugig, dass ich es kaum glauben könnte. Uli ist aber leider alles zuzutrauen. Diese Herangehensweise würde mich schon irgendwie enttäuschen, denn unsere "neue" Strategie sieht eigentlich komplett anders aus. Also die Strategie der letzten Jahre. Das war eigentlich auch genau das, was unserem mega erfolgreichen Verein noch fehlte. Ein längerfristiges und detailliertes Konzept.

  • Das ist leider richtig. Man muss sich fragen, ob man da nun wirklich alles auf eine Karte setzt, denn der Fußball scheint darauf ausgerichtet zu sein. Vielleicht war es wirklich Sammer, der hier die Entwicklung vorangetrieben hat bzw. es wollte und lieber nach Konzept arbeiten wollte. Dazu würde zumindest passen, dass man das nun alles eingerissen hat.
    Was allerdings nicht passt, ist die Tatsache, dass Uli Mitte der Hinrunde schon erzählte, dass wir auch spielerisch deutlich besser auftreten müssen. Und sein Blick gestern im Stadion sprach auch Bände. Wobei ich Letzteres nicht überinterpretieren möchte, weil sowas immer recht vage ist (so wie Bilder vom Training, wo Spieler lachen/ weinen/ schreien, um auf die grundsätzliche Stimmung zu schließen). Außerdem haben Kalle und Uli jahrelang erzählt, dass man auch einen Spielstil prägen möchte. Erfolg und schöner Fußball. Derzeit prägen wir ja nicht mal den italienischen Spielstil, sondern eher Prinzip Zufall und Glück. Erfolg ist aber natürlich da.


    Ich möchte aber nicht ausschließen, dass ein Umdenken stattgefunden hat. Vielleicht ist man wirklich enttäuscht, dass wir vor allem letztes Jahr so knapp und so kurz vorm Ziel scheiterten.


    Das fände ich aber derart blauäugig, dass ich es kaum glauben könnte. Uli ist aber leider alles zuzutrauen. Diese Herangehensweise würde mich schon irgendwie enttäuschen, denn unsere "neue" Strategie sieht eigentlich komplett anders aus. Also die Strategie der letzten Jahre. Das war eigentlich auch genau das, was unserem mega erfolgreichen Verein noch fehlte. Ein längerfristiges und detailliertes Konzept.

    Das momentane Bild geht schon eher in die Richtung, dass man nicht so wirklich weiß, was man will. Zumindest, wenn man die von dir aufgezählten Aussagen aus der Vergangenheit mit der Entwicklung der letzten Jahre und der momentan Sitaution sieht. Eventuell gibt es ja auch interne Unstimmingkeiten. Ob es Zufall ist, dass das alles gerade in der Phase passiert, als Hoeness hier wieder das Sagen bekommen hat? Ich weiß es nicht. Ich finde unser Bild in der Öffentlichkeit momentan eh nicht wirklich gelungen. Was wir momentan sehen, ist ein Real Madrid für Arme. Klingt hart, ist aber so.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es für die meisten nur noch darum geht, wie viel Schaden man aus einer Fortführung der Zusammenarbeit mit Ancelotti mitnehmen würde.


    So ziemlich niemand möchte doch aus Prinzip oder aus Antipathie, dass man den Trainer auswechselt. Das ist die letzte übrigbleibende Möglichkeit, wenn unser Fußball inakzeptabel wird.


    Ich würde ja liebend gern überrascht werden und es würde alles plötzlich anders, wir würden wieder eine ordentliche Spielweise an den Tag legen, MIT Carlo, warum auch nicht, es geht ja nicht um die Person, sondern nur um das, was mit dieser Person als Trainer passiert.


    Ein paar Unverbesserliche werden dann glauben, wir hätten Unrecht gehabt, obwohl doch eben genau das eintreffen würde, was Leute wie ich einfordern. Die werden dann selbstgefällig unlogischen Nonsens im Sinne von "Da habt ihrs! Läuft doch!" reden und missachten, dass sich viele einfach nur um ihren Verein sorgen und zurecht nicht akzeptieren wollten, wie es in dieser Saison bisher läuft/lief. Die können gerne blauäugig sein und eine persönliche Sache daraus machen, wir aber zeigen einfach auf, was schief läuft.


    Ich nehme die blöden Kommentare gerne in Kauf, wenn es mit Carlo doch plötzlich gut laufen sollte.




    Nur fehlt mir der Glaube daran, denn nichts spricht dafür.



    Bitte Trainerwechsel im Sommer.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • beim ZDF kam vorhin, dass dort keine (!!!) Taktikeinheiten gemacht werden. Auch wenn ich glaube, dass das nicht zu 100 % stimmt, so wird doch dennoch was dran sein.

    "Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen."
    (Uli Hoeneß)


    Dann halt dich auch dran
    :!::!::!:

  • Zum zweiten kommt dazu, dass ich momentan überhaupt nicht das Gefühl habe, dass uns diese Taktik dem CL-Titel zwangsläufig näher bringt als in den letzten drei Jahren. Ich glaube durchaus, dass man sich in der CL wird steigern können, aber erfolgsversprechender scheint mir unser derzeitiger Fussball nicht. Oder wähnst du uns momentan auf einem "besseren" Weg, was die CL betrifft?


    Ob es der "bessere" Weg als die letzten 3 Jahre ist kann dir niemand beantworten, bevor die Spiele nicht gespielt sind.
    Was man aber sicher sagen kann: Es hat die letzten 3 Jahre nicht geklappt. Warum also nicht einen anderen Weg einschlagen ? zumal der Trainer ja sowieso weggegangen ist und man gezwungen war,einen anderen Weg zu gehen. ein Trainer, der den WEg von PG nahtlos fortsetzen haette koennen war doch damals ueberhaupt nicht auf dem Radar oder gar erhaeltlich. Mir faelllt jedenfalls kein geeigneter Trainer mit diesem Profil ein.



    Ich haette ueberhaupt kein Problem gehabt, wenn PG seinen Vertrag verlaengert haette und er mit diesem Kader noch den neuen anlauf genommen haette. Das wollte er aber nicht.



    Also war CA die logische Wahl als Nachfolger. Und mit ihm dann eben sein Weg.
    vor der zukunft des FCB ist mir ueberhaut nicht bange. Wir haben gewachsene Strukturen, das neue NWLZ ist auch auf dem Weg.
    Selbst wenn es mit CA nicht klappen sollte wie erhofft, dann werden wir uns neu aufstellen und wieder angreifen und erfolgreich sein.

  • Würde mich sehr wundern.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • wir würden wieder eine ordentliche Spielweise an den Tag legen, MIT Carlo, warum auch nicht, es geht ja nicht um die Person,

    im Gegenteil - die Person CA ist ja hochgradig symphatisch - da brauchen wir gar nicht drüber reden. Seine Art würde dem verein super gut tun - auch auf seinen Umgang mit den Medien bezogen.


    Aber das alleine macht es halt auch nicht!

    beim ZDF kam vorhin, dass dort keine (!!!) Taktikeinheiten gemacht werden.

    Das kann ich beim besten Willen nicht glauben - dann müsste man ein neues Wort erfingen - eine Steiegrung zu Bankrotterklärung!

  • und diese liegt in der mitte zwischen den polen von ästhetik und reinem ergebnisfußball.

    Ich bin nicht einverstanden mit diesen Begriffen, da ich nicht glaube, dass auch nur einer von beiden die jetzige (Ancelotti) oder vorherige Situation (Pep) angemessen beschreibt.


    Ich kann mich z.B. nicht an ein Spiel erinnern, in dem wir unter Pep in Schönheit gestorben sind: Weder haben wir mal 4:5 verloren, noch haben wir durch "Schönspielerei" kein Tor erzielt. Natürlich fehlte mal ein Tor, aber das lag an der Chancenverwertung oder mangelnder Durchsetzungskraft.


    Unter Ancelotti spielen wir meiner Ansicht nach auch keinen "Ergebnisfußball". Wir haben noch nie ein frühes 1:0 bewusst nach Hause verteidigt . Und weil durch ein Tor in der 90. das Ergebnis stimmt, ist es kein Ergebnisfußball. Die Ergebnisse stimmten größtenteils ja auch unter Pep.


    Am ehesten würde ich unsere bisherigen Stil in dieser Saison mit Individualisten-Fußball beschreiben, d.h. unsere individuelle Qualität hat uns öfter gerettet (z.B. Costas 1:0 gegen Darmstadt oder Lewandowskis Tor gegen Freiburg).


    Statt Ästhetik und Ergebnis muss aber die Mannschaft als Ganzes wieder besser funktionieren, v.a. in Pressing und dem Herausspielen von Torchancen, um international eine Chance zu haben
    (sprich CL gewinnen).

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