Kalle Rummenigge

  • BVG Urteil


    https://www.bundesverfassungsg…en/DE/2018/bvg18-029.html

  • Wenn Du einmal Rot siehst, ist mit Dir echt nicht mehr zu diskutieren. TripleJupp hat es perfekt dargelegt und das steht in völligem Einklang mit der oben geposteten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts:


    "Stadionverbote könnten eine nennenswerte präventive Wirkung nur dann erzielen, wenn sie auch gegen solche Besucher ausgesprochen werden könnten, die zwar nicht wegen einer Straftat verurteilt seien, deren bisheriges Verhalten aber besorgen lasse, dass sie bei künftigen Spielen sicherheitsrelevante Störungen verursachen würden. "


    Es braucht im Falle von vorher geschlossenen Verträgen (Kartenverkauf) einen sachlichen Grund, um einseitig davon zurückzutreten. Da kannst Du noch so rummotzen, es ändert nichts.

    und deshalb sind Kollektivsperren oder strafen unsinnig.

    Man muss die einzelnen Chaoten identifizieren und entsprechend sanktionieren.


    Davon abgesehen kann ich jederzeit mit meiner Security für Ordnung sorgen und Leute bei Bedarf überprüfen und bei Verstößen gegen die Hausordnung das Hausrecht ausüben und die jeweilige Person vom Grund verweisen.
    Dafür braucht man keine Polizei.

    Unabhängig davon ob man es macht.

  • Na endlich, jetzt hast Du's verstanden.

    "Ein Stadionverbot kann allerdings auch ---auf eine auf Tatsachen begründete Besorgnis gestützt werden, dass die Betroffenen künftig Störungen verursachen werden. "

    Dann zähle doch mal auf, was man dann so alles unter Störungen verstehen kann. Reicht da da berühmte H.-Wort für die Phase 1.

    das berühmte Fadenkreuz, ein anderes Schmähplakat,Pyro, Rauch, Beleidigung oder was auch immer für eine Spielunterbrechung?

    Frei nach dem Motto - der hat doch schon mal und das könnte ja sein, dass der wieder...oder diesmal sogar.....

    Oder wie der Jurist das formuliert - eine auf Tatsachen begründete Besorgnis. Die Tatsache ist ja in der Vergangenheit vorhanden.

    Spinne das mal weiter. Da beschimpft/beleidigt einer den Vorstandsvorsitzenden. Und das sogar schriftlich!

    Das könnte doch sein, dass der beim nächsten oder übernächsten oder danach mit einem H-Wort -Plakat im Stadion......Spielunterbrechung!!!

    Da sind wir aber sehr besorgt!

    Dann beweise mal, dass die Besorgnis mittlerweile unbegründet ist.

    Dafür müsste man ja den Betreffenden erst mal rein lassen, damit er beweisen kann, dass er nichts tut.

    Und das BVG sagt die Besorgnis reicht fürs Stadionverbot - aber man muss den Betroffenen anhören.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Diese Deine Behauptung war ja der Ausgangspunkt:

    Und diese Behauptung ist, wie mittlerweile jeder weiß, falsch.


    P.S.: Im Bundesvergsorgungsgesetz (BVG) steht zu Stadionverboten nichts. ;)

    Und das bestreite ich nach wie vor - siehe Leipzig letzes Heimspiel.

    Da wurde eine komplette Gruppe aus dem Stadion verwiesen - sie bekamen zwar ihr Geld zurück. Begründung : Japaner, Corona-Risiko-Land.

    Und wenn du dir einmal das gesamte Urteil und seine Urteilsbegründung durchliest - da läuft es letztlich genau darauf hinaus.

    Einerseits das Grundrecht nach Artikel 3, andererseit das Recht des Besitzers, dem es natürlich im Rahmen des Vertragsrechts frei steht, mit wem er einen Vertrag schließt.

    Und man kennt es doch aus anderen Bereichen - in entsprechenden Clubs brauchst du erst gar nicht an der Tür klingeln, da entscheidet der Türsteher aufgrund von Anweisungen von "Oben", wer rein kommt und wer nicht. Da kannst du ruhig deinen Artikel 3 zitieren, das interessiert den nicht.

    Ds war schon vor 40 Jahren in Schwabing nicht anders und hat sich bis heute nicht geändert.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • §1 Gegenstand

    1. Die Allianz Arena München Stadion GmbH (MSG) übt das Hausrecht im gesamten Arenagelände, d.h. Allianz Arena sowie Esplanade und Parkflächen (nachfolgend „Anlage“) aus.

    2. Die HBO gilt für alle Personen, die sich, gleich aus welchem Grund, in der Anlage aufhalten.

    3. Die MSG ist berechtigt von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, wenn ein Ver- stoß gegen die HBO vorliegt oder wenn das Hausrecht der MSG in einer anderen Weise verletzt wird.

    4. Die für die Anlage geltenden, insbesondere durch die Veranstalter getroffenen Regelungen und Bedingungen, sind in ihrer jeweiligen Fassung ebenfalls verbind- lich.


    §4 Weisungen

    1. Den Anweisungen der MSG und anderer zur Ausübung des Hausrechts befugter Personen (z.B. Veranstalter) sowie der im Zusammenhang damit eingesetzten Si- cherheitsorgane (Kontroll-, Sicherheits- und Ordnungsdienste sowie Bediensteten der Polizei und anderer Ordnungsbehörden) ist in der Anlage unverzüglich Folge zu leisten.

    2. Personen, die gegen einen oder mehrere Punkte dieser Hausordnung verstoßen, können von der Anlage verwiesen werden. Gleiches gilt für Personen, die sich den Anordnungen der MSG bzw. der von diesem eingesetzten Kontroll-, Sicherheits- und Ordnungsdienst widersetzen.


    §5 Allgemeine Eintrittsbedingungen bei Veranstaltungen


    .....

    6. Als deutliches Zeichen gegen Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und jedwede Art der Diskriminierung ist es verboten:

    a) Kleidung, Fahnen, Transparente, Aufnäher und ähnliches mitzuführen oder zu tragen, deren Aufschrift geeignet ist, Personen aufgrund ih- rer/ihres Hautfarbe, Religion, Herkunft, Geschlechts oder sexuellen Orientierung zu diffamieren oder deren Aufschrift Symbole zeigt, die verfassungsfeindlich sind oder nach anerkannter Ansicht im rechtsext- remen bzw. fremdenfeindlichen Bereich anzusiedeln sind; entsprechen- des gilt für sichtbare Körpersignaturen dieser Art.

    b) Kleidungsstücke mitzuführen oder zu tragen, deren Hersteller, Vertrei- ber oder Zielgruppe nach anerkannter Ansicht im rechtsextremen oder fremdenfeindlichen Bereich anzusiedeln sind.

    c) Rassistisches, fremdenfeindliches, Gewalt verherrlichendes, diskrimi- nierendes sowie rechts- und/oder linksradikales Propagandamaterial in die Anlage einzubringen.

    d) Äußerungen, Gesten oder Parolen zu zeigen oder zu rufen, die nach Art oder Inhalt geeignet sind, Personen aufgrund ihrer/ihres Hautfarbe, Religion, Herkunft, Geschlechts oder sexuellen Orientierung zu diskri- minieren.

    Personen die gegen diese Vorschriften verstoßen, wird der Zugang zur Anlage verweigert bzw. werden der Anlage verwiesen und verlieren ein evtl. bestehendes Recht auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes sowie auf Zahlung etwaiger Scha- denersatzansprüche. Weitere Rechtsmittel behält sich der Veranstalter vor.

  • in entsprechenden Clubs brauchst du erst gar nicht an der Tür klingeln, da entscheidet der Türsteher aufgrund von Anweisungen von "Oben", wer rein kommt und wer nicht. Da kannst du ruhig deinen Artikel 3 zitieren, das interessiert den nicht.

    Ds war schon vor 40 Jahren in Schwabing nicht anders und hat sich bis heute nicht geändert.

    Das ist so. Nur besteht beim Clubbesuch nicht schon vor Antritt des Clubbesuchs ein Vertragsverhältnis zwischen Club und Besucher. Sondern der Türsteher entscheidet gegebenenfalls, dass erst kein Vertrag geschlossen wird. Und da kann man dann als abgewiesener Bescuher in aller Regel auch wenig gegen tun.


    Beim Stadionbesuch, bei dem Besucher und Spielausrichter durch den Kartenverkauf schon vor Antritt des Stadionbesuchs in ein Vertragsverhältnis miteinander getreten sind, ist die Situation juristisch eben eine andere.

  • Das ist so. Nur besteht beim Clubbesuch nicht schon vor Antritt des Clubbesuchs ein Vertragsverhältnis zwischen Club und Besucher. Sondern der Türsteher entscheidet gegebenenfalls, dass erst kein Vertrag geschlossen wird. Und da kann man dann als abgewiesener Bescuher in aller Regel auch wenig gegen tun.


    Beim Stadionbesuch, bei dem Besucher und Spielausrichter durch den Kartenverkauf schon vor Antritt des Stadionbesuchs in ein Vertragsverhältnis miteinander getreten sind, ist die Situation juristisch eben eine andere.

    Durch den Kartenverkauf ja - aber wenn du keine Karte bekommst, kannst du den "Spielausrichter" nicht dazu zwingen, dir eine zu verkaufen.

    Und es geht doch bei dieser ganzen Diskussion nicht um irgendeinen, der sich mal eine Karte an der Tageskasse kaufen will.

    Bei dieser Diskussion geht es doch um bekannte Leute und wenn der Verein sich entschließt, ihm bekannten Leuten kein Ticket mehr zu verkaufen, dann ist es so. Zwingen kann man ihn nicht.

    Und das Grundproblem ist ein eigentlich bei jedem Spiel ausverkauftes, bzw bei verschiedenen Spieler überbuchtes Stadion.

    Da werden ja dann nicht Plätze leer gelassen, weil es ja genug gibt, die gerne eine Karte hätten.

    Und da sind wir dann schon wieder übertrieben gesagt fast beim Türsteher, beim elektronischen Türsteher, der entscheidet, wer rein kommt.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Das ist so. Nur besteht beim Clubbesuch nicht schon vor Antritt des Clubbesuchs ein Vertragsverhältnis zwischen Club und Besucher. Sondern der Türsteher entscheidet gegebenenfalls, dass erst kein Vertrag geschlossen wird. Und da kann man dann als abgewiesener Bescuher in aller Regel auch wenig gegen tun.


    Beim Stadionbesuch, bei dem Besucher und Spielausrichter durch den Kartenverkauf schon vor Antritt des Stadionbesuchs in ein Vertragsverhältnis miteinander getreten sind, ist die Situation juristisch eben eine andere.


    Personen die gegen diese Vorschriften verstoßen, wird der Zugang zur Anlage verweigert bzw. werden der Anlage verwiesen und verlieren ein evtl. bestehendes Recht auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes sowie auf Zahlung etwaiger Scha- denersatzansprüche. Weitere Rechtsmittel behält sich der Veranstalter vor.

  • Kann das mit dem Hausrecht noch mal jemand hinterfragen oder genauer erklären?


    So viel Infos zu Kalle in den letzten Tagen... das haut mich quasi um.

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Niemand "opfert" etwas, niemand wird gezwungen. Es ist eine freiwillige Entscheidung, die jeder Beteiligte für sich trifft. Mag ja sein, dass Dir das besonders beachtlich erscheint; anderen ist es schlicht wurscht.

    Das der Support einigen "grundsätzlich wurscht" ist, ist demjenigen sein gutes Recht. Aber dem Verein, der Mannschaft und auch mir würde was Essenzielles fehlen, wenn diese Opferbereitschaft einiger Fans nicht wäre. Siehe z.B. Prag, als die Fans unser Team zum Supercup-Sieg "trugen".

  • wenn diese Opferbereitschaft einiger Fans nicht wäre. Siehe z.B. Prag, als die Fans unser Team zum Supercup-Sieg "trugen".

    das ist auch total lobenswert.. aber das ist ja auch ein privates Vergnügen der mitreisenden Fans.. keine Opferbereitschaft.. da haben halt alle Spass daran den FCB anzufeuern.. die mitreisenden Fans werden ja nicht gezwungen das zu tun.. toll das sie es machen.. freut mich.. aber das sollte man auch nicht überhöhen.. machen und gut ist

    Ein Sieg der Bayern und der Tag ist mein Freund

  • Kann das mit dem Hausrecht noch mal jemand hinterfragen oder genauer erklären?


    So viel Infos zu Kalle in den letzten Tagen... das haut mich quasi um.

    warum liest Du Dir nicht einfach die Hausordnung der AA durch denn da steht es glasklar einfach verständlich drin was ein Besucher der AA darf und was nicht.

    Bzw was der Hausherr zur Anwendung bringt/bringen kann.


    Besucher und Fans sind immer Gäste des FCB/AA und sollten sich wie alle Gäste eben an die Hausordnung bzw Spielregeln halten.


    Es ist eigentlich sehr einfach.


    Die über längere Zeit tolerierten „Verstöße „ gegen die Hausordnung bedeutet nicht das sich der Hausherr diese auch zukünftig toleriert bzw. akzeptiert.


    Eine Grenze wurde schon überschritten als die MRP das unsägliche Bär Abschuss Plakat ungehindert aufhängen konnten und noch nicht einmal dafür kritisiert wurden.


    Danach fühlten sich wohl die SM und RFM ermutigt nachzulegen.


    Wenn persönlich diffamiert wird bzw man dann auch noch eigene Club Repräsentanten wie Bär und KHR angeht darf sich nicht wundern dafür kritisiert zu werden bzw. entsprechend sanktioniert zu werden.


    Club12 hat sich ja eindeutig distanziert.

    Es geht mMn sich nicht um Kritik an der gesamten SK oder evtl sogar nicht an die gesamten Anhänger der SM RFM MRP sondern um einzelne Rädelsführer bzw Chaoten

  • das ist auch total lobenswert.. aber das ist ja auch ein privates Vergnügen der mitreisenden Fans.. keine Opferbereitschaft.. da haben halt alle Spass daran den FCB anzufeuern.. die mitreisenden Fans werden ja nicht gezwungen das zu tun.. toll das sie es machen.. freut mich.. aber das sollte man auch nicht überhöhen.. machen und gut ist

    Denke schon das Clubführung Spieler Mitglieder Fans die tollen Aktionen der Gruppen der SK anerkennen und darauf sicherlich auch stolz sind solche tollen Fans zu haben.


    Das rechtfertigt aber nicht das diese dann im Gegenzug meinen machen zu können was sie wollen und schon garnicht einzelne Personen diffamieren und schon garnicht Repräsentanten des Clubs wie Bär und KHR.