Kalle Rummenigge

  • Was, mit Verlaub, Käse ist. Wir reden hier über komplett verschiedene Dinge.


    Bei RB ist der Fußball das Mittel zum Zweck, nämlich der "Werbung", um das Unternehmen RB zu finanzieren. Bei uns ist "Werbung" das Mittel zum Zweck, nämlich um uns zu finanzieren. Zwei komplett verschiedene Sachverhalte.


    Oder anders Formuliert. Den FC Bayern München gäbe es auch ohne den ganzen Klamauk. RB Leipzig gibt es wegen des Klamauks. Ein kleiner, aber feiner, Unterschied.

    Bei uns wird die Marke immer der FCB sein und die Sponsoren AAA etc


    Bei RBL wird die Marke immer RB sein

  • Es gibt die diversen Sponsoren und Investoren, aber man sollte nicht den Fehler machen alle in einen Topf zu werfen.

    Ein Mateschitz ist trotz seines Alters immer noch in erster Linie Geschäftsmann, dem es in rster Linie darum geht seine Marke zu promoten.

    Dafür setzt er seine Spezialisten ein. Der käme im Traum nicht auf die Idee, sein Geld von irgendwelchen "Amateuren" verbrennen zu lassen.

    Ein Hopp will nicht SAP promoten. Er hat zwar ein großes Aktienpaket, aber mit SAP eigentlich nichts mehr zu tun. Er wollte aber seinen alten Verein, in dem er selbst noch aktiv gespielt hat, nach oben bringen. Geld hat er ja dank SAP genug. Und das tut er ja alleine durch die Infrastrukturprojekte auch mit anderen Sportarten. Von Rhein-Neckar-Löwen über Adler Mannheim bic zur TSG Hoffenheim stellt er ihnen Sportstätten hin.

    Das alleine ist etwas, woran sich in Deutschland so mancher Verein schon verhoben hat. Erst neues Stadion und dann Insolvenz und Abstieg.

    Aus seinem Privatvermögen initiiert er mit 3 Milliarden eine Stiftung, die auch kleine Vereine in der Region fördert. Kann man machen, muss man aber nicht.

    Ein Kühne will eigentlich seinen HSV nach vorne bringen, steckt jedes Jahr eine zweistellige Millionensumme in den Verein , lässt aber letztlich den Verein vor sich hin wursteln. S04, FCK, KSC lassen grüßen.

    Immer wieder mal ein guter Sponsor, aber von professionellem Management ist eher wenig zu sehen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Ok Breitensport trifft es nicht richtig aber es sind auch nicht nur teure Extremsportarten......


    Hier aus einer Arbeit von 2006 die das ganz gut beschreibt. MMn sind aber seitdem noch sehr viel mehr Sponsoring oder Promotionaktionen in weniger action geladenen Sportarten zu sehen

    Marketing-Strategien bei Red Bull

    Neben den üblichen Marketingaktivitäten wie Print-, Radio oder Fernseh­werbung investiert Red Bull ungefähr ein Drittel seines Marketing­budgetes in Gesamthöhe von 600 Millionen Euro (Stand 2005) in seine Sponsoringtätigkeiten im Bereich von Extremsport, Sportevents und Events. Im Vergleich zu anderen Unternehmen ist dies ein deutlich größerer Anteil, den es später noch genauer zu betrachten gilt.

    Neben dem Sponsoring werden folgende Schwerpunkte innerhalb der Marketingaktivitäten von Red Bull gesetzt:

    1.) Promotion-Aktionen (Verteilung kostenloser Probedosen)

    2.) Cartoon-Werbung in Radio, Fernsehen und Kino

    3.) Internetauftritt



    Entsprechend der Markenphilosophie und der Produktpositionierung fördert Red Bull dabei vor allem Sportarten, die hohe Anforderungen an Ausdauer, Konzentration und Reaktionsvermögen stellen und Mut erfordern. Extremsportarten wie Freeskiing oder Base-Jumping, aber auch Kitesurfen, Mountainbikefreeriden oder Motor Cross eignen sich hervorragend um diese Werte zu transportieren. Neben Kajak-Fahrern, Snowboarder, Surfern, Motocross-Fahrern und Triathletenn sponsert die Firma aber auch eine Event-Kultur, die dem Event-Charakter des Produkts entspricht.


    Aber Red Bull tritt nicht nur als Sponsor von Extremsportlern auf, vielmehr treten sie selbst immer wieder als Veranstalter von ungewöhnlichen Extremsportevents auf, zum Beispiel Red Bull Dolomitenmann, Red Bull Vertigo, Red Bull X.Alps, Red Bull Air Race Series oder Red Bull Hike&Ride. Bei den meisten Veranstaltungen handelt es sich dabei um Innovationen, also Sportarten in einer Kombination in der sie noch nie absolviert werden mussten - zum Beispiel Skateboard Abfahrtsrennen in Kapstadt, das „Downhill Extreme“.

    Weitere Beispiele sind Red Bull Cliff Diving in Monte Carlo, Red Bull King of the Air Kite Surfing Weltmeisterschaft in Hawaii, Extreme Ski-Veranstaltung Snow Thrill in Österreich und Frankreich oder Free Style Moto-Cross Event Red Bull X-Fighters in der Stierkampfarena von Madrid Dazu kommen Großveranstaltungen wie der „World Sports Award“ in London und der „Taurus World Stunts Award“ in Los Angeles, die von Red Bull gesponsert und regelmäßig auf großes Medien- und Zuseherecho stoßen. Dabei ist es oft schwierig, diese Event nur dem Segment Sport zuzuordnen oder nur dem Entertainment, da die meisten Events eine Mischung beider Elemente darstellen.

    Ein anderer Teil des Sponsortätigkeit ist die Unterstützung und Finanzierung eigener Teams in verschiedenen Sportarten, zum Beispiel der Flugtruppe „The Flying Bulls“, der Salzburger Eishockeymannschaft oder des Motorsportteams „Toro Rosso“. Auch in der Straßenmotor­radwelt­meister­schaft ist Red Bull in Verbindung mit KTM mit mehreren Teams vertreten.


    Einer der Veranstaltungen, die das Image von Red Bull heute noch mitbestimmen und ist der Red Bull Flugtag. Hier kann jeder mit seinen selbstgebauten Fluggeräten, seien es Drachen, Teppiche, Pappmache-Enten oder anderes teilnehmen. Der erste Flugtag fand 1992 in Österreich statt, mittlerweile werden die Flugtage auch in Ländern wie Spanien, Schweden, Portugal oder in Amerika organisiert und die Publikumszahlen bewegen sich konstant zwischen 20.000 und 60.000 Menschen.

  • Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat mit Red Bull ab sofort einen neuen Premium Partner. Dies gab Frank Lebert, CEO der Deutschen Leichtathletik Marketing GmbH (DLM), bekannt.

  • Ist doch gut jetzt...Mateschitz bester Mann, wir haben es kapiert. Trotzdem werden wir sein Spielzeug am Samstag einmal mehr einnorden und nur darauf kommt es an.

    Und seinen Nagelsmann "CL ist wichtiger als das Bayern-Spiel" gleich mit.

    ein schönes 5-0. tut dann auch nicht so weh, wenn es nicht so wichtig ist. ;)

  • Werde nie ein RB Fan von irgend etwas sein aber man sollte in der Lage sein deren brilliante Arbeit NEIDLOS anzuerkennen ohne immer die alten bekannten Vorurteile ins Feld zu führen.

  • FCB-Fans, die uns auf eine Stufe stellen mit RB. Hätte ich so schnell nicht erwartet, dass die ganze Arbeit, um das zu werden, was wir heute sind, einfach mal vergessen wird. Um jeden Cent hier zu verdienen. Trauriger Tag hier im Forum.

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  • Ich finde Neid nicht schlimm. Die machen dort manches sehr gut im Managament, wovon wir uns eine Scheibe abschneiden könnten.


    Man fühlt sich aber immer dazu aufgerufen, RB nebenbei eine mitzugeben. Wäre aber auch falsch, das stark zurückzufahren. Ich will das nie akzeptieren, dass irgendjemand einfach mal seine Millionen reinspült und sein Retortenteam einem richtigen Verein innerhalb kürzester Zeit einen Bundesligaplatz, noch dazu einen sehr guten, wegnimmt. Auf dem Weg dorthin haben zudem wegen denen einige Teams Aufstiege verpasst. Vielleicht einmalige Chancen. RB ist und bleibt der letzte Dreck der Liga.

  • Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat mit Red Bull ab sofort einen neuen Premium Partner. Dies gab Frank Lebert, CEO der Deutschen Leichtathletik Marketing GmbH (DLM), bekannt.


    Na ist doch super, wenn ein Ösi den DLV unterstützt....


    Willst du es nicht verstehen?

    Bin hier raus.

  • FCB-Fans, die uns auf eine Stufe stellen mit RB. Hätte ich so schnell nicht erwartet, dass die ganze Arbeit, um das zu werden, was wir heute sind, einfach mal vergessen wird. Um jeden Cent hier zu verdienen. Trauriger Tag hier im Forum.

    Um Gottes Willen, ein Konstrukt wie die diversen RB-Vereine mit dem FCB vergleichen geht gar nicht.

    Aber eines haben diese Konstrukte, das man leider neidlos anerkennen muss - dort werden für die entsprechenden Aufgaben Spezialisten oder zumindest "Gute" verpflichtet.

    Da gibt es eine ganze Reihe von Vereinen und auch von Stellenbesetzungen, wo man das mit den Spezialisten zumindest mal in Zweifel ziehen kann.

    Eine Vereinsführung, die in 10 Jahren 18!! Trainer verbrät, was dann letztlich zum Abstieg aus der 1.Liga führt, kann man bei aller Liebe zur Tradition nicht gerade als professionelles Management bezeichnen. und davon gibt es ja nicht nur einen Verein.

    In einem Fall haben wir ja sogar richtig davon profitiert - der "Spezialist" Rangnick erkennt das Potential eine jungen Kimmich und leiht ihn für RB aus.

    Und der VfB erkennt was auch immer und will ihn nicht wieder zurück, sondern überläßt ihn dem FCB. Na bravo!

    Und ein Werner war denen auch nicht gut genug.

    RB verpflichtet einen Nagelsmann, andere einen Wagner oder Beierlorzer - auf die Idee käme bei RB garantiert keiner.

    Insofern muss man bei aller Abneigung das zumindest anerkennen - da wird professionell gearbeitet.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Aber das ist nun einmal der Hauptunterschied zwischen dem FCB und einem Konstrukt.

    Gute Arbeit brachte und bringt uns das Geld. Hier haben Leute wirklich alles gegeben, um den FCB zu entwickeln.

    Bei RB sorgte und sorgt das Geld dafür, dass Leute einen guten Job machen, die das auch für das Gehalt bei jedem anderen Arbeitgeber machen würden.

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  • Aber das ist nun einmal der Hauptunterschied zwischen dem FCB und einem Konstrukt.

    Gute Arbeit brachte und bringt uns das Geld. Hier haben Leute wirklich alles gegeben, um den FCB zu entwickeln.

    Bei RB sorgte und sorgt das Geld dafür, dass Leute einen guten Job machen, die das auch für das Gehalt bei jedem anderen Arbeitgeber machen würden.

    Es ist eben nicht alleine das Geld, sondern einfach die Tatsache, dass da der Firmenbesitzer eine andere Rolle spielt.

    Und der schmeißt eben sein Geld eher widerwillig aus dem Fenster.

    Natürlich würde ein Rangnick oder auch ein Nagelsmann auch bei einem anderen Verein einen guten Job machen.

    Aber um beim Beispiel VfB zu bleiben - keiner bei den diversen Vereinen von RB wäre jemals auf den Gedanken gekommen, einen Korkut als Trainer zu verpflichten. Ein Nagelsmann oder Rose machen sicher auch bei jedem anderen Verein einen guten Job.

    Ein Korkut hat es bei jeder seiner vorangegangenen Trainerstationen letztlich versaut - H96, FCK, Bayer für 3 Mon - und dann verpflichtet ihn der VfB! Und nach 10 Monaten war wie erwartet die Messe gelesen. Wer hat denn da das Sagen.

    Über gewisse andere Trainervrpflichtungen decken wir mal den Mantel des Schweigens!:);)

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Es ist nicht der Trainer, der einen Club führt. Es sind nicht nur die Spieler und Trainer, die den FCB an die Spitze führten.

    Hier haben Leute wirtschaftliche und sportliche Entscheidungen treffen müssen, die etwas schwieriger waren als wir kaufen uns Regionalligaspieler und lassen die in der Bezirksliga spielen.

    Da kannst du einen Verein noch so seriös führen und die besten Experten einstellen. Aber es kann sich kein normaler Club leisten ständig höherklassige Spieler einzustellen. Das kann nur ein Konstrukt. Wir konnten das nicht. Wir mussten das Geld halt zählen.

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  • Es ist nicht der Trainer, der einen Club führt. Es sind nicht nur die Spieler und Trainer, die den FCB an die Spitze führten.

    Hier haben Leute wirtschaftliche und sportliche Entscheidungen treffen müssen, die etwas schwieriger waren als wir kaufen uns Regionalligaspieler und lassen die in der Bezirksliga spielen.

    Da kannst du einen Verein noch so seriös führen und die besten Experten einstellen. Aber es kann sich kein normaler Club leisten ständig höherklassige Spieler einzustellen. Das kann nur ein Konstrukt. Wir konnten das nicht. Wir mussten das Geld halt zählen.

    Klar, wir sind halt nicht scheichgeführrt.

    Wir alle wissen doch, was ein Hoeneß und ein Rummenigge und der Vorstand in den vergangenen Jahrzehnten geleistet haben.

    Gut, wir hatten auch unsere - wenn auch gottseidank überschauberen - "Top-Verpflichtungen" bei Trainern und Spielern, die hat aber jeder Verein mal.

    Auch RB hat es mal mit einem Zorniger versucht und wir mit einem Klinsmann.

    Aber wenn Vereine permanent in den Eimer greifen, dann ist das doch kein Zufall mehr.

    Die einen arbeiten sich von der Fast-Insolvenz 2005 zum Doublesieger 2011/12. Die anderen arbeiten sich vom Deutschen Meister 2006 langsam aber sicher in die 2. Liga.

    Den Verein führt nicht nur der Vorstand, sondern auch der Trainer und die Spieler. Und nur wenn das zusammen funktioniert, wird es erfolgreich.

    Auch wenn es nicht unsere Lieblinge sind - in Sachen Spielerverpflichtungen bei einem anderen Geschäftsmodell macht ein Zorc keinen schlechten Job.

    Über die Qualität der diversen Sportdirektoren bei den Orks und ihre Spielerverpflichtungen oder Nichtverpflichtungen - Schwamm drüber.

    Und wir sind doch das "leuchtende Beispiel" dafür, dass es eben nicht unbedingt nur die höherklassigen Spieler sind.

    Wären es nur die Spieler, würden sich doch seit Jahren ganz andere Mannschaften um den CL-Titel streiten. Tun sie aber trotz der ganzen Kohle nicht.

    Und mit dem "Wundertrainer" hätte man vielleicht sogar in der letzten Saison nochmal das Double geschafft aber garantiert kein Triple.


    Letztlich läuft es immer auf das gleiche hinaus. Das Gesamtpaket muss passen. Und wenn sich der Verein da irgendwo immer wieder Fehler leistet, dann wird es eben nichts.

    Mal ganz ketzerisch - Warum ist eigentlich Mercedes in Stuttgart nicht längst - analog Addidas/Allianz/ Audi oder Evionik/Signal-Iduna eingestiegen?

    Weil das Wirtschaftsprofis sind, die genau gesehen haben, dass du zumindest bis 2019 dieses Vereinsmanagement komplett in der Pfeife rauchen kannst.

    Und dafür ist denen ihr Geld zu schade.

    Einem Mateschitz gehört der Laden RB - und wenn der feststellt, dass man da einen "in der Pfeife rauchen kann", dann wird der vor die Tür gesetzt.

    Nicht umsonst ist RB Salzburg mittlerweile das Farmteam für Leipzig. Da hat der Meister - bei aller Liebe zu Österreich - festgestellt, die bringen das nicht und mal kurz den "Stecker gezogen".

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat mit Red Bull ab sofort einen neuen Premium Partner. Dies gab Frank Lebert, CEO der Deutschen Leichtathletik Marketing GmbH (DLM), bekannt.

    Und jetzt? Was willst du uns damit sagen? Dir ist schon bewusst, dass die "Sponsorenstrategie" von Red Bull seit jeher daraus bestand, in Extrem- und/oder Randsportarten extrem aktiv zu sein, um ihrer Brause ein gewisses Image und einen gewissen Lifestyle zuzuschreiben. Leichtathletik ist in Deutschland einfach eine Randsportart, die für den geneigten Zuschauer alle 4 Jahre bei Olympia interessiert. Aber alles stößt eben irgendwann mal an seine Grenzen und mit dem Einstieg in die Formel 1 bzw. dem Fußball hat sich der Konzern das erste Mal einem globalen und großen Publikum in der Form gezeigt. Man könnte es auch Strategieerweiterung nennen, nachdem man den ersten (oder wievielten auch immer) Projektmeilenstein erfolgreich erreicht hat.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Mal ganz ketzerisch - Warum ist eigentlich Mercedes in Stuttgart nicht längst - analog Addidas/Allianz/ Audi oder Evionik/Signal-Iduna eingestiegen?

    Weil das Wirtschaftsprofis sind, die genau gesehen haben, dass du zumindest bis 2019 dieses Vereinsmanagement komplett in der Pfeife rauchen kannst.

    Und dafür ist denen ihr Geld zu schade.

    Mal ganz ketzerisch:

    in welchem Paralleluniversum lebst Du ?


    https://media.daimler.com/mars…b3dDb3VudHNJbmRleD01&rs=1


    Enge Partnerschaft und Zusammenarbeit seit Jahren

    Die Konzernzentrale von Daimler liegt in direkter Nachbarschaft des VfB Stuttgart und der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart. Das Unternehmen und den Verein verbindet eine jahrlange Partnerschaft und Zusammenarbeit. Seit 2007 unterstützt Mercedes-Benz als Sponsor den Verein, seit 2008 besitzt Daimler die Namensrechte für das Stadion und 2012 stieg die Mercedes-Benz Bank als Haupt- und Trikotsponsor beim VfB Stuttgart ein. Daimler übernahm 2017 als Ankerinvestor 11,75 Prozent der Anteile an der VfB Stuttgart 1893 AG.

  • Papier ist geduldig - schau dir mal die Umsatzzahlen der VfB Stuttgart AG im Zeitraum 2015 bis 2019 und die Bilanz an, dann weißt du was gemeint ist. Der Ankerinvestor mit 11,75 % ist der einzige Investor, denn 88,25% gehören dem Verein.

    Das bei einem Anlagevermögen von 92 Mio natürlich ein richtiges Pfund. So knapp 10 Mio. Wenn die wollten, könnten die ganz anders.

    Wenn man sich mal ansieht, was die sowohl in die Formel 1 und über lange Zeit in die NM gesteckt haben.

    Aber mit zwei Abstiegen in fünf Jahren wird man eben vorsichtig.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Und wieder hinkt der Vergleich!

    Mercedes hat erst Erfolg gehabt nachdem man die komplette Kontrolle in Brackley und Brixworth übernommen hatte; nach vielen gescheiterten Kooperationen und Minderheiten, wo man letztlich weder durchgreifen noch kohärent managen konnte, mit eigenen Strukturen und Management.

    Die würden nur mehr beim VFB machen wenn sie die komplette Kontrolle hätten wie VW beim WOB oder Bayer bei LEV.

    Also erst nachdem das 50+1 abgeschafft wird.