Kalle Rummenigge

  • Wozu extra eine App? Man kann doch auch Heute schon seinen Online-Account mit seiner Mitgliedsnummer verbinden, um bspw. Tickets anzufragen, da könnte man dann auch gleich darüber abstimmen. Nur dass die Wahlergebnisse großartig anders ausfallen, ist dann doch nahezu ausgeschlossen.

    Ich denke eine App wäre einfacher für die Umsetzung des ganzen Ablaufs geeignet. Ist aber mehr so meine persönliche Meinung (Komme ja aus dem Umfeld)
    Es geht nicht um das Wahlergebnis - es geht um mehr Gerechtigkeit gegenüber ALLEN Mitgliedern und um deren Recht an so einer Wahl teilzunehmen. Aufgrund der teils riesigen Anreisezeiten und Strapazen kannst Du nicht erwarten das jedes Mitglied vor Ort kommt.

  • Ich denke eine App wäre einfacher für die Umsetzung des ganzen Ablaufs geeignet. Ist aber mehr so meine persönliche Meinung (Komme ja aus dem Umfeld)
    Es geht nicht um das Wahlergebnis - es geht um mehr Gerechtigkeit gegenüber ALLEN Mitgliedern und um deren Recht an so einer Wahl teilzunehmen. Aufgrund der teils riesigen Anreisezeiten und Strapazen kannst Du nicht erwarten das jedes Mitglied vor Ort kommt.

    Der Anteil an Smartphones beläuft sich in der Bevölkerung laut Statistik auch "nur" auf 81% bei Leuten ab 14 Jahren, ab stimmberechtigten 18 dürfte er wohl schon wieder geringfügig geringer ausfallen. Ob nun eine App installiert, oder eine Webseite aufgerufen wird, ist letztlich unerheblich, bei beidem bekommt man wiederum nicht alle unter einen Hut.
    Ob es nun schreiend ungerecht ist, nur weil man gerne statt 98,5 nur 95% Zustimmung für Uli hätte, wage ich dann doch zu bezweifeln.

  • Ob es nun schreiend ungerecht ist, nur weil man gerne statt 98,5 nur 95% Zustimmung für Uli hätte, wage ich dann doch zu bezweifeln.

    Du bist so durchschaubar einfältig - Wahnsinn :D


    Es geht nicht um das Wahlergebnis - es geht um mehr Gerechtigkeit gegenüber ALLEN Mitgliedern und um deren Recht an so einer Wahl teilzunehmen. Aufgrund der teils riesigen Anreisezeiten und Strapazen kannst Du nicht erwarten das jedes Mitglied vor Ort kommt.

  • :D Das Internet ist für einige noch immer Neuland.


    Technisch jetzt schon problemlos machbar.

    Erinnert mich an 1990, als ich für unsere Niederlassung ein Faxgerät bestellen wollte - und erstmal massiven Widerstand überwinden musste.
    Manche kommen leider nie los vom ewig gestrigen...

  • Als ob es dabei nur um das Internet ginge.


    Technisch ist vieles machbar. Wie oft fliege ich im Jahr nach Müchen, Düsseldorf, Frankfurt usw., um an Gerichtsverhandlungen teilzunehmen, die dann womöglich nur fünf Minuten dauern? Und eben nicht nur ich, sondern auch die Parteien selbst, Zeugen, Sachverständige, Anwälte der Gegenseite usw.


    Ökologisch, ökonomisch usw. ein Wahnsinn. Und technisch natürlich längst überholt. Hat nur weder was mit dem Internet als Neuland noch damit zu tun, ewig gestrig zu sein.


    Bin da für alles aufgeschlossen, aber man sollte auch nicht so tun, als wäre alles immer eins zu eins umsetzbar.

  • Katze --> Schwanz. Es gibt keinen anderen Verein der Welt, der in der Rechtsform e.V. 300.000 Mitglieder "vereint" (höhö).
    Es gibt dazu keinen Präzedenzfall.

    Es ist mir schlussendlich egal, was man für einen Aufwand betreibt, nur um unterm Strich das gleiche Resultat zu erzielen mit allenfalls marginalen Abweichungen.

  • Vor allem sollten, da wiederhole ich mich gerne, solche Diskussionen losgelöst von bestimmten Fragen diskutieren, die einem gerade auf den Nägeln brennen.


    Denn ansonsten wird bei der nächsten Personal-Entscheidung, die einem dann wieder nicht gefällt, sofort gefordert, doch bitte wieder zur guten, alten Wahl der versammelten Mitglieder zurückzukehren.


    Das macht einfach keinen Sinn! Und ist leicht durchschaubar.

  • Katze --> Schwanz. Es gibt keinen anderen Verein der Welt, der in der Rechtsform e.V. 300.000 Mitglieder "vereint" (höhö).Es gibt dazu keinen Präzedenzfall.

    Es gibt aber viele Vereine mit sehr vielen Mitgliedern.
    Ob es da wirklich eine Rolle spielt, ob man 300k, 250k oder auch „nur“ 100k hat?


    Die Regeln bei den allermeisten sind sehr ähnlich.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Eine andere Frage ist, ob so eine Briefwahl wirklich ein "Mehr an Demokratie" gegenüber jener im Rahmen der Mitgliederversammlung bringen würde. Aus meiner Sicht gerade nicht, weil der "Austausch" evtl. sogar Schlagabtausch fehlt, wie er der aktuellen Wahl vorausgeht oder jedenfalls vorausgehen kann. Das durchschnittliche Mitglied hat keine Chance, sich von einer ihm nicht bekannten Personen ein Bild zu machen, bevor er dieser seine Stimme gibt.

    Ich weiß nicht wie oft Du schon bei einer JHV des FC Bayern warst. Aber diesen "Austausch" gab es vor Ort noch nie. Es gibt maximal eine Bewerbungsrede des einzigen Kandidaten. Der wird in Echtzeit per Stream übertragen und kann weltweit eingesehen werden. Einer demokratischen Wahl wie hier vorgeschlagen per App oder online steht nichts im Wege. Und auch per Briefwahl kann das alles im Vorfeld wie bei anderen Wahlen auch bewerkstelligt werden. Selbst die SPD schafft sowas per Mitgliederentscheid. Und das soll was heißen. Alle anderen Gründe klingen mir stark nach sehr deutschem "problem-searcher".

  • Ich weiß nicht wie oft Du schon bei einer JHV des FC Bayern warst. Aber diesen "Austausch" gab es vor Ort noch nie. Es gibt maximal eine Bewerbungsrede des einzigen Kandidaten. Der wird in Echtzeit per Stream übertragen und kann weltweit eingesehen werden. Einer demokratischen Wahl wie hier vorgeschlagen per App oder online steht nichts im Wege. Und auch per Briefwahl kann das alles im Vorfeld wie bei anderen Wahlen auch bewerkstelligt werden. Selbst die SPD schafft sowas per Mitgliederentscheid. Und das soll was heißen. Alle anderen Gründe klingen mir stark nach sehr deutschem "problem-searcher".


    Wenn man das losgelöst von einer Personalie so entscheidet und das derart gestaltet, dass nicht jede Entscheidung zu jahrelangem Rechtsstreit führt, soll das so sein!


    Der erste, zwingend notwendige Schritt wäre eine entsprechende Änderung der Satzung. Und ob jene, die zu diesen Veranstaltungen regelmäßig gehen, Bock darauf haben, wage ich mal vorsichtig zu bezweifeln.


    Und ganz so einfach, wie du das gerade darstellst, ist das dann doch nicht. Fürchte ich. :)

  • Natürlich ging es bei der Briefwahlfrage jetzt erst einmal um Ulis Wiederwahl. Aber doch nicht, weil man sich ein komplett anderes Ergebnis wünscht, sondern weil man ALLEN Mitgliedern die Möglichkeit geben möchte, an der Abstimmung teilzunehmen.


    Ja, ich weiß, kein Mitglied wird gehindert, haha. Gründe für eine Änderung wurden hier wirklich zu Genüge genannt.


    Es wurde auch wiederholt betont, dass es um gleiche Möglichkeiten für alle Mitglieder geht. Wenn User anderen Usern diese Ansicht abstreiten und eine Agenda unterstellen, braucht mir hier aber keiner mehr was von Meinungstoleranz und Glaubwürdigkeit erzählen.

  • Du schreibst es ja, dass es um Uli geht.


    Ist halt einfach nicht glaubhaft, das dann thematisch abstrahieren zu können


    Aber von solchen Vorbehalten abgesehen: Dann setz´ dich doch für Briefwahl-, Online-Wahl etc. ein! Wenn du das gut begründest, stimme ich bei der nächsten JHV dafür.

  • Du schriebst wieder etwas, von dem vorher gar nicht die Rede war und wovon ich auch nicht gesprochen habe. Es ging nicht um das Thema, sondern um die Beweggründe.

  • Es gibt aber viele Vereine mit sehr vielen Mitgliedern.
    Ob es da wirklich eine Rolle spielt, ob man 300k, 250k oder auch „nur“ 100k hat?

    Wie viele dieser Vereine sind den DFL-Statuten unterworfen?
    Wie viele dieser Vereine sind Mehrheitseigner einer 700-Millionen-Euro-Umsatz-AG?
    Und der Präsident wie vieler dieser Vereine ist faktisch Alleinherrscher über diese AG?
    Und sollten diese Besonderheiten nicht auch Einfluss auf eine Wahl dieses Präsidenten haben?

  • Und sollten diese Besonderheiten nicht auch Einfluss auf eine Wahl dieses Präsidenten haben?


    Ein Grund mehr, nicht unnötig voranzupreschen, sondern lieber auf Bewährtes zu setzen.


    Kleine Boote sind einfach wendiger, als so ein dicker Pott, wie wir es sind. Hat der erst mal einen Kurs eingeschlagen, geht´s entweder aufs offene Meer hinaus oder direkt gegen den Eisberg.

  • Ein Grund mehr, nicht unnötig voranzupreschen, sondern lieber auf Bewährtes zu setzen.


    Kleine Boote sind einfach wendiger, als so ein dicker Pott, wie wir es sind. Hat der erst mal einen Kurs eingeschlagen, geht´s entweder aufs offene Meer hinaus oder direkt gegen den Eisberg.

    Hätte ein Hoeneß in den Achtzigern so gedacht, wären wir heute garantiert nicht der Branchenprimus in Deutschland .2

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage