Kalle Rummenigge

  • War nun schon mehrfach in den USA bei Sportevents, mir hat da nichts gefehlt und es war immer klasse.

    #KovacOUT

  • So gehen die Meinungen da auseinander. War zwar mal ganz interessant zu sehen aber ein gutes Fußballspiel und ordentlich Stimmung im Block ist nicht zu ersetzen.

    Ist für mich auch kein Problem wenn das jemand anders sieht, da gibt’s eben verschiedene Meinungen.

    #KovacOUT

  • Ist für mich auch kein Problem wenn das jemand anders sieht, da gibt’s eben verschiedene Meinungen.

    Das ist ja auch ok. Ich habe dort bisher nur ein NBA Spiel live gesehen. Da hat mich der Gigantismus durchaus beeindruckt, mit dem das im Sinne des Wortes verkauft wird - und es hat mir auch nichts gefehlt, weil ich nichts Anderes erwartet hatte. Ich fand es auch ganz cool, dass man sich dort währen des Spiels sogar Barcardi reindonnern kann, während es bei uns light Plörre im Stadion gibt. Das ist aber auch der einzige Weg, dabei in Stimmung zu kommen, insbesondere als Neutraler.:D


    Aber mein Zugang zum Fußball hat schon eine Menge mit hiesiger Fußball-Kultur zu tun - und da erübrigt sich dann jeder Vergleich mit den USA, was ich gar nicht wertend meine.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ich habe es ja schon mal geschrieben. Mit dem Wort Ultras macht man es sich immer ganz einfach, auch Uli jetzt wieder. Was er aber höchst wahrscheinlich meint ist die aktive Fanszene, die Südkurve. Und wie es aussieht wenn die mal nicht den gewohnten Support bringt hat man ja vor einigen Jahren bei uns gesehen, als der Verein auf Konfrontation mit den eigenen Fans gegangen ist.
    Das der Verein dann eine Rolle rückwärts gemacht hat ist zumindest ein Indiz dafür, dass man in letzter Konsequenz doch nicht bereit ist Verhältnisse wir in amerikanischen Stadien zu haben. Denn wenn das alles so toll gewesen wäre und Stimmung im Stadion sowieso keiner braucht, hätte man sich ja diese bequeme Lösung „ins Haus holen“ können.

    Das Problem ist doch ein ganz anderes. Es streitet doch keiner ab, dass die Fans eine ganze Menge tun; dass die Fans sich mit dem Verein identifizieren; dass die Fans ein Interesse an gutem Fußbal und giter Stimmung haben - aber das ist eben die eine Seite der Medaille.

    Das Mitspracherecht an der Verteilung der Fernsehgelder; das Mitspracherecht an der Terminvergabe von DFB und DFL; das Mitspracherecht an der Festlegung der Spielpläne - da hört es doch dann irgendwann einmal auf-

    Die Forderung der Fans, das Pokalendspiel zu verlegen, bis wieder alle Zuschauer ins Stadion dürfen, ist schon blödsinnig genug, weil diese Entscheidung weder DFB noch DFL sondern die Politik trifft. Da kann man also an den DFB schreiben, bis man schwarz wird.

    Mitsprache an der Verteilung der Fernsehgelder - geht`s noch? Ein Großteil der Fans hat noch gar nicht begriffen, dass das zu Lasten ihres eigenen Vereins gehen wird. Stattdessen wird auf das dümmliche Geheule der Fast-Abstiegskandidatren aufgesprungen, die mittlerweile alle wieder die Klappe halten, weil es ihnen bei der "gerechten Verteilung" an den eigenen Geldbeutel gehen wird.

    Und genauso, wie sich unsere tollen Fans ausgerechnet vor den Karren der braunen BVB-Wand spannen lassen, springen sie jetzt auf den Zug der gerechten Geldverteilung, was wohl zu wessen Lasten gehen wird.

    Und das Ganze dann unter dem Stichwort, dass uns der eigene Verein ja so am Herzen liegt.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • In den USA ist halt alles auf Entertainment gesetzt, es gibt keine freie Minute ohne irgendeinen Reiz (Werbung, Durchsagen, Gewinnspiele, Cheerleader, Musik, etc.), manchmal hat man das Gefühl, der Sport ist nur das Vehikel für den Rest. Für viele ist das sicherlich toll, man will ja was für sein Eintrittsgeld und auch unterhalten werden.


    Aber ich genieße auch die ruhigen Momente im Fußball bzw. dann wirklich nur den sportlichen Teil. In der AA schalt ich vor dem Spiel und während der Halbzeit immer auf Durchzug, wenn Lehmann wieder irgendwas Unwichtiges verzapft.


    Der Vergleich mit NFL hinkt ja auch ein wenig - das ist ja eine komplett andere Sportart, wo Fans eigentlich fast keinen Einfluss haben, außer vielleicht durch Lautstärke die Ansagen des gegnerischen Quarterbacks zu übertönen.

  • Ich habe es ja schon mal geschrieben. Mit dem Wort Ultras macht man es sich immer ganz einfach, auch Uli jetzt wieder. Was er aber höchst wahrscheinlich meint ist die aktive Fanszene, die Südkurve. Und wie es aussieht wenn die mal nicht den gewohnten Support bringt hat man ja vor einigen Jahren bei uns gesehen, als der Verein auf Konfrontation mit den eigenen Fans gegangen ist.
    Das der Verein dann eine Rolle rückwärts gemacht hat ist zumindest ein Indiz dafür, dass man in letzter Konsequenz doch nicht bereit ist Verhältnisse wir in amerikanischen Stadien zu haben. Denn wenn das alles so toll gewesen wäre und Stimmung im Stadion sowieso keiner braucht, hätte man sich ja diese bequeme Lösung „ins Haus holen“ können.

    Glaubst Du wirklich das UH und KHR nicht zwischen SK/ Club Nr.12 und den Ultras unterscheiden können?


    wer sind bei dem FCB die „Ultras“?

    MRP?

    RFM?

    Schickeria?

    Warum distanziert sich die SK nicht klar transparent einseitig von den Chaoten?

  • Die Forderung der Fans, das Pokalendspiel zu verlegen, bis wieder alle Zuschauer ins Stadion dürfen, ist schon blödsinnig genug, weil diese Entscheidung weder DFB noch DFL sondern die Politik trifft. Da kann man also an den DFB schreiben, bis man schwarz wird.

    Naja, die Entscheidung WANN das Pokalfinale stattfindet trifft ja schon der DFB, insofern ist die Forderung, egal wie man dazu steht, nicht blödsinnig. Ich wäre übrigens auch dagegen gewesen das Pokalfinale zu verlegen.


    Und genauso, wie sich unsere tollen Fans ausgerechnet vor den Karren der braunen BVB-Wand spannen lassen, springen sie jetzt auf den Zug der gerechten Geldverteilung, was wohl zu wessen Lasten gehen wird.

    Und das Ganze dann unter dem Stichwort, dass uns der eigene Verein ja so am Herzen liegt.

    Die Szenen in Deutschland solidarisieren sich halt in solchen Dingen, weil sie gemerkt haben, dass sie wenn überhaupt, nur zusammen etwas erreichen. Von vor dem Karren spannen lassen kann da also keine Rede sein. Unsere Fans haben zu Zeiten von Salewski schließlich auch bundesweit Unterstützung aus den Fankurven bekommen. Das ist also eher ein geben und nehmen.


    Allgemein kann man über alles diskutieren, aber für die einen sind es halt anmaßende Forderungen und für die anderen eben Einsetzen für das, was einem wichtig ist. Ich kann beide Seiten verstehen.

  • In den USA ist halt alles auf Entertainment gesetzt, es gibt keine freie Minute ohne irgendeinen Reiz (Werbung, Durchsagen, Gewinnspiele, Cheerleader, Musik, etc.), manchmal hat man das Gefühl, der Sport ist nur das Vehikel für den Rest. Für viele ist das sicherlich toll, man will ja was für sein Eintrittsgeld und auch unterhalten werden.


    Aber ich genieße auch die ruhigen Momente im Fußball bzw. dann wirklich nur den sportlichen Teil. In der AA schalt ich vor dem Spiel und während der Halbzeit immer auf Durchzug, wenn Lehmann wieder irgendwas Unwichtiges verzapft.


    Der Vergleich mit NFL hinkt ja auch ein wenig - das ist ja eine komplett andere Sportart, wo Fans eigentlich fast keinen Einfluss haben, außer vielleicht durch Lautstärke die Ansagen des gegnerischen Quarterbacks zu übertönen.

    Ich glaube eher, dass in kaum einem Sport die Fans größeren Einfluss haben als beim Football.

    Man hat doch gerade bei uns gesehen, dass unsere Fans exakt 0 Einfluss auf unser Spiel nehmen.
    Das ist alles ganz nett für‘s Drumherum, aber mit den Ergebnissen auf dem Platz haben die Fans zumindest bei starken Teams nichts zu tun.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Naja, die Entscheidung WANN das Pokalfinale stattfindet trifft ja schon der DFB, insofern ist die Forderung, egal wie man dazu steht, nicht blödsinnig. Ich wäre übrigens auch dagegen gewesen das Pokalfinale zu verlegen.




    Allgemein kann man über alles diskutieren, aber für die einen sind es halt anmaßende Forderungen und für die anderen eben Einsetzen für das, was einem wichtig ist. Ich kann beide Seiten verstehen.

    Siehst du, da scheiden sich die Geister. Es geht doch überhaupt nicht um Termine, Terminkalender oder sowas.

    Es geht um die Forderung der Fans, die auch noch vom Club Nr.12 unterstützt wird, das Pokalendspiel zu verschieben, bis wieder alle Zuschauer ins Stadion dürfen. Also nicht ein paar Nasen, nein ein ausverkauftes Berliner Olympiastadion

    Eine Entscheidung, die die Politik in Berlin trifft und nicht der DFB. Wann die Politik diese Entscheidung trifft????? Wer es weiß, sollte als Hellseher Lotto spielen.

    Aber man fordert schon mal! Und wenn das - was ja keiner weiß - erst nächstes Jahr im September ist? Egal!!!! Finale 2020 nach der ersten Runde des Pokals 21/22. Und das soll man nicht als blödsinnig bezeichnen.

    Was ist denn im Herbst, nächstes Frühjahr, nächsten Sommer - wer weiß es denn definitiv. Ich nicht, nach ihren Aussagen Kahn und Rummenigge auch nicht, Keller und auch Ceferin sowieso nicht und du auch nicht. Nicht einmal die Politik weiß es, obwohl sie es gerne wüsste.

    Aber die Fans, die scheinen es ja alle zu wissen - und deswegen fordern sie! Schlimmer gehts nimmer!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Ich glaube eher, dass in kaum einem Sport die Fans größeren Einfluss haben als beim Football.

    Man hat doch gerade bei uns gesehen, dass unsere Fans exakt 0 Einfluss auf unser Spiel nehmen.
    Das ist alles ganz nett für‘s Drumherum, aber mit den Ergebnissen auf dem Platz haben die Fans zumindest bei starken Teams nichts zu tun.

    Und an was misst du das?Wieso können Fans bei kleinen Vereinen was bewirken und bei großen nicht?Was hat man bei uns gesehen?

    Meiner Meinung nach kann man den Einfluß von Fans auf Ergebnisse einfach sehr schwer messen.Manche gegnerische Spieler z.B.kann man verunsichern,andere wiederum pushen Pfiffe z.B.erst recht. Auch Schiedsrichter kann die Atmosphere durchaus beeinflussen.Und das die lautstarke Unterstützung der Fans vielen Spielern hilft und nochmal paar Prozent rauskitzeln kann denk ich schon. Fans können mMn den Unterschied machen bei engen,knappen Partien.Siehe z.B. das Uefa Supercupfinale gegen Chelsea als Mourinho verzweifelt probiert hat die Chelsea Fans zu animieren weil die Bayernfans das ganze Spiel über dermaßen laut waren.Wie gesagt wie hoch der Anteil an unseren Sieg jetzt die Fans hatten lässt sich schlichweg nicht messen aber man hört dann doch allgemein von vielen Spielern das die Unterstützung der Fans für sie sehr wichtig ist und darauf kommt es an.

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  • Natürlich stellt man erstmal maximale Foderung.Das die Verlegung des Pokalendspiels zu einem späteren Termin mit womöglich Zuschauern möglich ist zeigt z.B.Spanien die das Finale auf Dezember verschoben haben aus dem einfachen Grund um da wieder vor Fans zu spielen.Und falls es nicht möglich sein wird dann haben sie es zumindest probiert.Ist ja nicht irgendein Spiel.

    Finde in dem Zusammenhang deine Worte wie "Schlimmer geht nimmer" daher auch eher anmaßend.

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  • Natürlich stellt man erstmal maximale Foderung.

    DFB, DFL und die Vereine sind Verkäufer eines Produkts. Die Fans, gleich ob Ultras oder sonstige Karten-, Merchandise- und TV-Abo-Käufer, sind ihre Kunden. Die Macht des Kunden liegt nicht darin, von privatwirtschaftlichen Verkäufern zu fordern, wie sie ihre Geschäfte zu führen haben; sondern darin, ihr Konsumverhalten zu ändern. Kein Konsum, kein Geld.


    Da die Ultras nur einen verschwindend geringen Teil aller Kunden repräsentieren, hätte die Änderung ihres Konsumverhaltens wohl keinen Einfluss auf das Fußballbusiness. Ihre Forderungen haben also keine Grundlage und sind daher vielleicht gut gemeint, aber dennoch anmaßend.

  • Da die Ultras nur einen verschwindend geringen Teil aller Kunden repräsentieren, hätte die Änderung ihres Konsumverhaltens wohl keinen Einfluss auf das Fußballbusiness. Ihre Forderungen haben also keine Grundlage und sind daher vielleicht gut gemeint, aber dennoch anmaßend.

    Von welchen Forderungen sprechen wir denn genau? Geht es um die Formulierungen von „Unser Fußball“? Falls ja, wird in deinem Beitrag wieder fälschlicherweise die Bezeichnung „die Ultras“ gewählt. Wenn man sich mal die Mühe macht und nachschaut, wer da alles unterzeichnet hat, wird man feststellen, dass „Ultras“ nur ein Bruchteil dessen sind.


    Über die Forderungen kann man diskutieren, auch ich teile sie in größeren Teilen nicht bzw. Finde sie vollkommen unrealistisch. Das ändert aber nichts daran, das ich es nicht verurteile, das einige Gruppen sich auf diesem Weg für ihre Sache einsetzen. Solange man aber meint, immer alles mit „die Ultras“ abbügeln zu können, weil die Bezeichnung allgemein negativ behaftet ist, ist man auf einem Holzweg.

  • Natürlich stellt man erstmal maximale Foderung.Das die Verlegung des Pokalendspiels zu einem späteren Termin mit womöglich Zuschauern möglich ist zeigt z.B.Spanien die das Finale auf Dezember verschoben haben aus dem einfachen Grund um da wieder vor Fans zu spielen.Und falls es nicht möglich sein wird dann haben sie es zumindest probiert.Ist ja nicht irgendein Spiel.

    Finde in dem Zusammenhang deine Worte wie "Schlimmer geht nimmer" daher auch eher anmaßend.

    Du hast es offenbar nicht verstanden! Die Fangruppe fordert vom DFB die Verlegung bis wieder alle Zuschauer ins Stadion dürfen.

    DIESE ENTSCHEIDUNG TRIFFT ABER NICHT DER DFB SONDERN DIE POLITIK.

    Gehe doch mal zwei Jahre zurück, da durfte der Pokalsieger in der EL spielen, hätte ja dieses Jahr auch passieren können.

    Und dann schreibt der DFB an die UEFA: Lieber Sportskamerad Ceferin, wir bitten darum, die Auslosung und Durchführung der EL bis auf weiteres zu verschieben, da wir noch nicht wissen, ob der PÖokalfinalist an der EL teilnimmt oder nicht.

    Wann diese Entscheidung fällt, können wir derzeit noch nicht vorhersagen. Oder wie!

    Man muss doch solche Dinge einfach mal logisch zu Ende denken. Da gibt es Termine, Meldetermine, an die auch eine DFL und ein DFB gebunden sind.

    Und dann kommen die Fans und sagen, ist uns doch egal, wir fordern....

    Was ist das denn in deinen Augen - eine Forderung an den DFB zu stellen, wo es eine Entscheidung braucht, die der DFB gar nicht treffen kann.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • DFB, DFL und die Vereine sind Verkäufer eines Produkts. Die Fans, gleich ob Ultras oder sonstige Karten-, Merchandise- und TV-Abo-Käufer, sind ihre Kunden. Die Macht des Kunden liegt nicht darin, von privatwirtschaftlichen Verkäufern zu fordern, wie sie ihre Geschäfte zu führen haben; sondern darin, ihr Konsumverhalten zu ändern. Kein Konsum, kein Geld.


    Da die Ultras nur einen verschwindend geringen Teil aller Kunden repräsentieren, hätte die Änderung ihres Konsumverhaltens wohl keinen Einfluss auf das Fußballbusiness. Ihre Forderungen haben also keine Grundlage und sind daher vielleicht gut gemeint, aber dennoch anmaßend.

    Seh ich ehrlich gesagt anders.Habe auch etwas Probleme Fans als reine Kunden zu sehen. Ich und ca. 300000 sind z.B. Mitglieder des Vereins der die Mehrheit der AG hält.Und auch in der "normalen"Wirtschaft können Kunden sich zusammenschließen und fordern. Verbraucherzentralen,Umweltverbände...

    Aber gut!

    Die Fans sind nämlich auch Teil des "Produkts",vor allem in der Bundesliga.Ein großes anderes Alleinstellungsmerkmal haben wir nämlich nicht. Keine besonders spannende Liga,keine große Anzahl an Weltstars wie andere Ligen,keine Sprache/Kultur die die halbe Welt versteht.Die Dfl wirbt doch vor allen mit der super Stimmung und den Stehplätzen im internationalen Rechtemarkt.

    Und ohne die Unterhaltung der Fankurven wäre das Spieltagserlebniss bei vielen Besucher sicher kleiner die dann vielleicht beim nächsten Superspiel gegen Mainz oder so nicht mehr bereit sind bei Freidhofstimmung 80€ für ne Karte zu zahlen.

    Sprich keine Fankurven mehr,weniger Geld für die Vereine

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  • Falls ja, wird in deinem Beitrag wieder fälschlicherweise die Bezeichnung „die Ultras“ gewählt.

    Bitte entschuldige, da hast Du vollkommen recht. Ich meinte die "Unterzeichner".


    Das ändert aber nichts daran, das ich es nicht verurteile, das einige Gruppen sich auf diesem Weg für ihre Sache einsetzen. Solange man aber meint, immer alles mit „die Ultras“ abbügeln zu können, weil die Bezeichnung allgemein negativ behaftet ist, ist man auf einem Holzweg.

    Mag sein. Mir ging es um die Feststellung, dass es eigentlich keine Grundlage dafür gibt, doch so recht weitgehende Forderungen zu formulieren. Sich für eine Sache einzusetzen, ist natürlich dennoch legitim; ebenso legitim ist es allerdings, die Anmaßung der Unterzeichner für naiv zu halten. Nicht nur als Funktionär, sondern auch als Fan und Kunde.

  • UH und KHR könnten es schon, wenn sie sich die Mühe machen würden. Das tun sie aber - bewusst oder unbewusst - nicht, weil es unbequem ist. Sie müssten sich die Mühe aber machen um wirklich in den Dialog zu kommen.


    Für dich sind das einfach alles nur Chaoten, der Club Nr. 12 sieht das zum Glück differenzierter:


    Servus,


    zu den Vorkommnissen beim gestrigen Spiel in Sinsheim nehmen wir wie folgt Stellung:


    Der Club Nr. 12 versteht sich als die Vereinigung der aktiven Bayernfans. An dieser Stelle der Vollständigkeit halber noch einmal: Der Club Nr. 12 distanziert sich ausdrücklich von jeder Form von Rassismus, Sexismus, Homophobie und Diskriminierung.


    Die optischen Aktionen des Club Nr. 12 haben sich beim gestrigen Auswärtsspiel auf die Choreographie zum 120. Geburtstag beschränkt. Die gezeigten Spruchbänder stammen nicht vom Club Nr. 12. Der Club Nr. 12 distanziert sich von den gezeigten Beleidigungen.

    (...)

  • Warum geht es dann in Spanien?Und da geht es anders als bei uns und Lev wirklich um die internationalen Plätze.Bilbao würde sogar dauf die EL verzichten nur um die Fans das Spiel zu ermöglichen.Und die haben den Pokal auch immerhin schon 23mal gewonnen.Das ist ja keine Bananenliga sondern aktuell die stärkste Liga der Welt Wir tun uns da möglicherweise leichter aber ein Fan z.B. von Lev den möglichen ersten Titelgewinn seit 27 Jahren zu verwehren ist schon hart.

    Und auch in Spanien entscheidet die Politik und nicht der Verbad und es ist das Land in Europa mit den wohl härtesten Auflagen.Es wird wenigstens diskutiert und probiert.Und in dem Licht finde ich es durchaus berechtigt als Fan diese Forderung zu stellen um wenigstens einen Diskurs zu starten.

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  • Die grosse Unterstützung für den Club, die kräftezehrenden Fahrten an Auswärtsspiele, das Vorbereiten von Choreos ist aller Ehren wert, doch in erster Linie tun die Ultras dad für sich, weil es ihnen Freude bereitet. Daraus lassen sich aber weissgott keine Ansprüche ableiten.

    Das ist m.E. ein wichtiger Punkt.


    Ich persönlich bin ja in der Diskussion eher auf der Seite der Geldgeier. Die aktiven Fans sind ein Teil des ganzen, für mich als jemand der nicht ins Stadion geht sondern nur Sport sehen will, ein winziger Teil. Und ich kann die Einschätzung der Clubverantwortlichen, dass die sich eher selbst feiern als den Verein, durchaus nachvollziehen.


    Um mal in deinem Beispiel zu bleiben: Ich bin mal von München nach Zürich gefahren, um ein Konzert einer meiner Lieblingsbands zu sehen. Hab ich deshalb das Recht denen vorzuschreiben, welche Songs sie spielen und was sie mit ihrer Gage machen sollen?

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