Kalle Rummenigge

  • Es gibt Fans des FCB die wissen das der FCB finanziell zu den Top 4 Fußballclubs weltweit gehört und dann Forderungen stellen bzw sich Fanclubs bzw. Organisationen anschließen die Forderungen aufstellen die diametral den Interessen des FCB entgegenstehen.

    Da fragt man sich wieso sind diese Fans Anhänger von diesem Club FCB?

  • Du hast es offenbar nicht verstanden! Die Fangruppe fordert vom DFB die Verlegung bis wieder alle Zuschauer ins Stadion dürfen.

    DIESE ENTSCHEIDUNG TRIFFT ABER NICHT DER DFB SONDERN DIE POLITIK.

    Sorry wenn ich da noch mal einsteige, aber du bist derjenige der das noch nicht verstanden hat. Die Entscheidung WANN das Pokalfinale stattfindet trifft sehr wohl der DFB. Die Entscheidung WANN Zuschauers ins Stadion dürfen trifft hingegen die Politik. Seitens dieser Fans wurde nicht von DFB gefordert zum Tag des Pokalfinals Zuschauer ins Stadion zu lassen (was eine Entscheidung der Politik wäre), sondern das Pokalfinale an dem Tag erst stattfinden zu lassen wenn die Politik wieder Zuschauer ins Stadion lässt (was wiederum eine Entscheidung des DFB wäre).

  • Warum geht es dann in Spanien?Und da geht es anders als bei uns und Lev wirklich um die internationalen Plätze.Bilbao würde sogar dauf die EL verzichten nur um die Fans das Spiel zu ermöglichen.Und die haben den Pokal auch immerhin schon 23mal gewonnen.Das ist ja keine Bananenliga sondern aktuell die stärkste Liga der Welt Wir tun uns da möglicherweise leichter aber ein Fan z.B. von Lev den möglichen ersten Titelgewinn seit 27 Jahren zu verwehren ist schon hart.

    Und auch in Spanien entscheidet die Politik und nicht der Verbad und es ist das Land in Europa mit den wohl härtesten Auflagen.Es wird wenigstens diskutiert und probiert.Und in dem Licht finde ich es durchaus berechtigt als Fan diese Forderung zu stellen um wenigstens einen Diskurs zu starten.

    Dann denk es mal zu Ende, wir haben doch gut fordern, uns betrifft es ja wie immer nicht. Aber die Deppen von der Vereinsführung von Leverkusen oder vor zwei Jahren von Frankfurt dürfen unter Umständen sich dann hinstellen und ihren Fans erklären, dass sie auf die EL verzichten, weil man das Pokalendspiel verschiebt. Finden einige sicher ganz toll und andere garantiert nicht! Wer von denen ist denn nun der, der recht hat, und wer ist wichtiger - der der die Verschiebung gut findet oder der, der seinen Verein in der EL sehen will. Und über diese Wichtigkeit entscheidet wer??


    Und was ist mit der Mitbestimmung bei den Fernsehgeldern - da wollen wir jetzt aber auch mitbestimmen. Und am Ende bekommt dann der FCB 30 Mio weniger und dann wird mal wieder Brazzo beschimpft, weil ein Spieler nicht geholt wird, weil die Kohle zu knapp ist.

    Hätte der Depp doch vorher wissen können! Mein Gott, können die denn nicht planen? Wie, da fehlen 30 Mio?

    Ja wie kann das denn sein? Was ist das denn für ein Vorstand.


    Ich glaube, das ist weltweit einmalig, dass Fans mitbestimmen wollen, wie die Fernsehgelder der Vereine verteilt werden - egal in welcher Sportart.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Klare Distanzierung- super

    Habe ich übersehen


    P.s. Nein für mich sind eben nicht alle Chaoten sondern es sind immer nur wenige die es zu verantworten haben. Und für genau diese wenigen habe ich persönlich eben überhaupt kein Verständnis.

  • Dann denk es mal zu Ende, wir haben doch gut fordern, uns betrifft es ja wie immer nicht. Aber die Deppen von der Vereinsführung von Leverkusen oder vor zwei Jahren von Frankfurt dürfen unter Umständen sich dann hinstellen und ihren Fans erklären, dass sie auf die EL verzichten, weil man das Pokalendspiel verschiebt. Finden einige sicher ganz toll und andere garantiert nicht! Wer von denen ist denn nun der, der recht hat, und wer ist wichtiger - der der die Verschiebung gut findet oder der, der seinen Verein in der EL sehen will. Und über diese Wichtigkeit entscheidet wer??

    Ja dass das alles nicht so leicht ist stimme ich dir zu.Trotzdem dürfen Fanvereinigungen ihre Sichtweise und Wünsche auch da bringen denn dafür sind sie von ihren Mitgliedern auch gewählt.Also sich für die Interessen der aktiven Fans einzusetzen.

    Und das sowas möglich ist zeigt halt das Beispiel Spanien. Das das allgemein nicht immer mit der Mehrheit von allen Fans zusammen passt ist klar,allerdings ist dies auch schwer messbar und vor allem bei unseren Verein ist die Masse auch sehr hörig gegenüber den Vorstand und Präsidenten usw.,das wenn sie sich öffentlich dafür eingesetzt hätten die Meinung auch schnell umdrehen kann.

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  • Ja dass das alles nicht so leicht ist stimme ich dir zu.Trotzdem dürfen Fanvereinigungen ihre Sichtweise und Wünsche auch da bringen denn dafür sind sie von ihren Mitgliedern auch gewählt.Also sich für die Interessen der aktiven Fans einzusetzen.

    Und das sowas möglich ist zeigt halt das Beispiel Spanien. Das das allgemein nicht immer mit der Mehrheit von allen Fans zusammen passt ist klar,allerdings ist dies auch schwer messbar und vor allem bei unseren Verein ist die Masse auch sehr hörig gegenüber den Vorstand und Präsidenten usw.,das wenn sie sich öffentlich dafür eingesetzt hätten die Meinung auch schnell umdrehen kann.

    Natürlich dürfen die Fanvereinigungen, aber dann dürfen sie sich eben auch nicht beschweren, wenn ein Verband wie der DFB die Forderungen dann ablehnt.

    Und wenn sich Fanvereinigungen mit ihren Forderungen - siehe Fernsehgelder - gegen die Interessen des eigenen Vereins stellen, dürfen sie sich auch nicht wundern, wenn die Vereinsführung da nicht mit Beifall klatscht.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Und an was misst du das?Wieso können Fans bei kleinen Vereinen was bewirken und bei großen nicht?Was hat man bei uns gesehen?

    Meiner Meinung nach kann man den Einfluß von Fans auf Ergebnisse einfach sehr schwer messen.Manche gegnerische Spieler z.B.kann man verunsichern,andere wiederum pushen Pfiffe z.B.erst recht. Auch Schiedsrichter kann die Atmosphere durchaus beeinflussen.Und das die lautstarke Unterstützung der Fans vielen Spielern hilft und nochmal paar Prozent rauskitzeln kann denk ich schon. Fans können mMn den Unterschied machen bei engen,knappen Partien.Siehe z.B. das Uefa Supercupfinale gegen Chelsea als Mourinho verzweifelt probiert hat die Chelsea Fans zu animieren weil die Bayernfans das ganze Spiel über dermaßen laut waren.Wie gesagt wie hoch der Anteil an unseren Sieg jetzt die Fans hatten lässt sich schlichweg nicht messen aber man hört dann doch allgemein von vielen Spielern das die Unterstützung der Fans für sie sehr wichtig ist und darauf kommt es an.

    Natürlich sagen das die Spieler.

    Das ist ähnlich wie der Trainer, der sagt, dass Spieler X oder Y wichtig ist.

    Man hat doch nach der Corona-Pause gesehen, bei welchen Teams die Fans Einfluss haben. Teams, die deutlich schwächer agierten, auch statistisch deutlich schwächere Werte auflegten, was Laufleistung o.ä. betrifft.

    Von alledem bei uns nicht die Spur. Unser Team agierte hervorragend und mit gleichbleibender (und für die Gegner wahrscheinlich entnervender) Konstanz.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • zu den Fernsehgelder

    Also ich glaub nicht dass das einmalig ist das Fans mitbestimmen wollen.Sprechen sich z.B. Vereine für ein Ziel aus sind die Fans ganz schnell dabei dies zu unterstützen.Es liegt natürlich auch bissel am Organisationsgrad der Fans der in Deutschland denk ich sehr hoch ist.

    Spanien z.B. hat vor paar Jahren die Einzelvermarktung aufgegeben weil es zu ungerecht gegenüber kleinen Vereinen war und haben nun eine Zentralvermarktung. England verteilt das Geld viel solidarischer als in D. zu Wohle der ganzen Liga und des "Produktes"

    Liegt halt immer etwas am Blinkwinkel.Ich wünsch mich für meine Bayern natürlich immer das Beste!Ich persönlich kann mich da aber auch nicht irgendeiner Wahrheit anschließen.Aber das eine bessere,ausgeglicheren Liga gut für unseren Verein wäre finde ich schon.Auch finanziell.Wenn das nämlich so weiter geht sinken denk ich die TV Gelder langsam.Aber natürlich versteh ich auch die Argumente "internationale Wettbewerbsfähigkeit",Umgang mit Geld anderer Vereine (HSV,Schalke z.B.),prozentual zu wenig Geld für die Einschaltqouten usw.

    Ist halt kein leichtes Thema,aber das Fans egal von welchen Verein ihre Meinung darüber äußern sollen und dürfen finde ich angebracht.

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  • Natürlich sagen das die Spieler.

    Das ist ähnlich wie der Trainer, der sagt, dass Spieler X oder Y wichtig ist.

    Man hat doch nach der Corona-Pause gesehen, bei welchen Teams die Fans Einfluss haben. Teams, die deutlich schwächer agierten, auch statistisch deutlich schwächere Werte auflegten, was Laufleistung o.ä. betrifft.

    Von alledem bei uns nicht die Spur. Unser Team agierte hervorragend und mit gleichbleibender (und für die Gegner wahrscheinlich entnervender) Konstanz.

    Bei unseren speziellen Fall denk ich da auch eher an sehr knappe Spiele gegen ähnlich starke Teams.Das findet man in BL nicht wirklich oft.Klar hat die Mannschaft Hammer gespielt in der RR.

    Ich glaub halt einfach das die Fans durchaus ein Einfluß haben in z.B. CL KO Spielen gegen Real,juve,Barca usw.Da kommt es dann möglicherweise auf 1,2% mehr an die Fans noch bewirken können. Muss nicht immer so sein,kann aber.Z.B Liverpools CL Sieg 2005 nach 0:3 zur Pause.

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  • Hörig gegenüber der Vereinsführung???


    eher sehr zufrieden mit der Vereinsführung!!!

    Klar hat das was mit der Zufriedenheit mit der Vereinsführung zu tun.In sportlicher,finanzieller Sicht bin ich es ja auch.Aber mit vielen anderen Dingen bin ich persönlich nicht so zufrieden.Das betrifft aber natürlich eher Dinge die die Masse der Fans gar nicht groß interiessiert und tangiert.

    Aber was bei uns teilweise ablief mit "nordkoreanische" Präsidentschaftswahl Ergebnissen,Verteidigung bis aufs letzte Blut und/oder Hinwegsehen von Fehler der Vereinsführung sei es privat oder dienstlich fand ich nicht gut.Diese "Gott"gleich Stellung von z.B. UH die man teilweise auf Mitgliederversammlungen erleben dürfte fand ich eher sehr befremdlich.

    Muss aber auch zugeben das man seit einiger Zeit auch vermehrt kritische Stimmen, die nicht aus aktiven Fanszenekreisen kommen, in diversen Bayernforen lesen kann.

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  • Alles klar

    Was würdest Du denn konkret anders machen?

    Mei,das sind viele,für wahrscheinlich die Masse "kleine" Dinge die ich als verbesserungswürdig sehen würde!Bin jetzt ja auch schon über 25 Jahre dabei und es ist immer bissel wellenartig.Gab immer gute Zeiten und mal schlechtere Zeiten.

    Manches ist auch nicht mehr änderbar.

    Z.B.Bau der Arena

    Die Fans haben ein riesen Aufwand betrieben,jahrelang gekämpft für ein neues Stadion wo es immer hieß "ja es geht halt nicht",Wahlwerbung durch Choreos und am Wahltag haben viele Münchner Fans alle Verwandten und Bekannten zusammengetrommelt um beim Volksentscheid richtig abzustimmen.

    Mitsprache gab es für die Fans anders als bei allen andern Vereinen der Bl keine.

    Warum nicht?

    Uli Hoeness hat ein Spiel bei den Boca Juniors gesehen und gemeint ja super zwei Fankurven fanatischer Fans schaffen wir in München auch.Trennen wir die seit 1972 gewachsene Südkurve halt einfach.Was die Südkurve drüber dachte hat nicht interessiert.Wie gesagt bei allen Neubauten um die WM2006 wurden die Fans zumindest bissel eingebunden.Bei uns nicht,und das hat jahrelang Konflikte geschaffen die man ganz einfach bei den Planungen hätte berücksichtigen können.Das Stadion ist ja immer Grunde für die Fans.

    Und das ist ein Grundproblem beim Fc Bayern.Die Kommunikation mit den Fans.Viele Anliegen der Fans verlaufen sich zwischen Fanbeauftragten und den Vorstand.Hört z.B. UH mal in direkten Gesprächen etwas was seit Monaten,Jahren ein Anliegen ist,z.B. Choreoauflagen der Stadt,hat er keine Ahnung weil das einfach nicht weitergegeben wurde,und hält die Auflagen auch für übertrieben und setzt sich dann z.B. persönlich beim Bürgermeister für die Fans ein.Was ja z.B. auch ne gute Aktion vo ihm war.

    Der Fandialog ist z.B. auch keine Institution wo groß diskutiert wird,sondern dient mehr dazu den Fans Entscheidungen die der Verein alleine getroffen hat mitzuteilen

    Aber Fandialog hört sich halt nach außen gut an.

    Der Einsatz für Fans die vor allem in Ausland selten aber ab und zu wie der letzte Dreck behandelt werden und zusammen geknüppelt werden von der Polizei z.B. war früher auch kaum vorhanden hat sich aber gebessert.

    Mei und viele andere Sachen noch.Das man z.B. anständig die "Nein"Stimmen bei Wahlen auf der Mitgliederversammlung zählt.

    Keine Mitglieder bei Wortmeldungen zur Sau macht wenn sie sachlich berechtigte Kritik vorbringen,z.B. viagogo

    Alle möglichen Fanfreiheiten(Fahnelänge,Zaunhöhe,Megafon usw.)zu streichen und dann es als große Wohltat zu verbreiten wenn man sie stückchenenweise zurückgibt.Diese Freiheiten sind bei allen Vereinen in der BL normal nur bei uns gibt es solche Probleme und das war schon zu Oly Zeiten vor der Ultrabewegung so.

    Und die furchtbare Doppelmoral könnten unsere Verantwortlichen mMn bitte einstellen.

    (&1Würde des Menschen usw.)

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  • Es wäre relativ einfach einen Dialog zu führen womit man am ende halt deutlich besser da steht als jetzt.

    Man hat doch eh nichts zu verlieren. Die forderungen sind nicht realistisch.


    Das kann man auch klar machen ohne diese unnötige Konfrontation. Aber gut, sollen sie halt machen. Wird dann früher oder später dafür sorgen das man in der AA halt gar keine Stimmung mehr hat. Wenn man dahin will dann bitte.

  • Was mich an der Vereinsführung stört, ist diese arrogante Haltung gegenüber den eigenen Mitgliedern. Passt auch zu den unsinnigen Stadionverboten. Welcher Mensch, der auf ein gutes Miteinander aus ist, muss ein "wir brauchen euch nicht" unterbringen? Ob's stimmt oder nicht, ist meiner Ansicht weniger der interessante Aspekt. Dass die so mit den Fans umgehen, und das bei Gott nicht zum ersten Mal, das regt mich furchtbar auf.

  • Was mich an der Vereinsführung stört, ist diese arrogante Haltung gegenüber den eigenen Mitgliedern. Passt auch zu den unsinnigen Stadionverboten. Welcher Mensch, der auf ein gutes Miteinander aus ist, muss ein "wir brauchen euch nicht" unterbringen? Ob's stimmt oder nicht, ist meiner Ansicht weniger der interessante Aspekt. Dass die so mit den Fans umgehen, und das bei Gott nicht zum ersten Mal, das regt mich furchtbar auf.

    Eben. Das sind Leute die für Spiele sonstwohin Reisen und die Mannschaft unterstützen. Das sollte man dabei halt auch nicht vergessen.

    Finde es wirklich beschämend das man damit so umgeht.

  • Die Vereine sind halt in einer komfortablen Situation, da die Kurven zuletzt alles falsch gemacht haben, was man falsch machen konnte: Erst unmittelbar vor Corona diese depperten Aktionen, die unendlich viel Sympathie auch jener gekostet haben, die die Kurve eigentlich mit Wohlwollen begleiten. Und dann haben sie die Fortführung der Spiele ohne Publikum faktisch mitgetragen.


    Wenn demnächst nur noch handverlesene Gäste ins Stadion gelassen werden, wird jeder sagen: Endlich wieder Publikum! Und kaum einer wird überhaupt mitbekommen, wer da fehlt.


    Schuld eigene, sage ich da mal.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."


  • MMn stehen viele Forderungen bzw Äußerungen diametral zu einem top4 Fußball-Club der Welt.

    Immer wieder schimmert ein Gesellschaftsbild durch wie die da oben, denen sind nur die Millionen wichtig etc. Dabei bemüht sich und mMn schafft es doch gerade unsere Vereinsführung sehr oft die sozialen und gesamtgesellschaftlichen Aspekte wenn möglich zu berücksichtigen. Der FCB ist ein führender Fussballkonzern und Teil einer weltweiten Unterhaltungsbranche Sport / Fußball. Das kann und wird man nicht zurückdrehen. Wenn man sich eingehend damit beschäftigt und liesst was da von Fanorganisationen gefordert ( und unseren wie Club Nr.12 und vo unterstützt wird obwohl man ja gleichzeitig sagt das Wohl des FCB steht über allem) dann sind das Forderungen die nicht in Interesse unseres Clubs bzw der DFL und wohl aller Proficlubs sind. Es sind weitestgehend verklärte sozialromantische Vorstellungen die weder mit der Wirklichkeit noch den Interessen des Profifussballs vereinbar sind( außer die Kritik an Gehälter und Beratergebühren).


    Kommunikation ist sehr wichtig und vielleicht sollte man im FCB einen neuen Anlauf nehmen. Aber solange man glaubt parallel zu den Gremien Vereinspolitik betreiben zu müssen die den grundsätzlichen Interessen unseres Clubs widersprechen darf man sich nicht wundern wenn die gewählten Repräsentanten des Clubs die ja genau diese Interessen vertreten müssen und wollen diesen oft auch unverschämt vorgetragenen Forderungen (auch persönlicher Natur) wenig Beachtung schenken.
    Leider findet man auch sehr sehr wenig Selbstkritik bei den Organisationen was die Ansicht befestigt- wir haben Recht- entweder oder. Z.B. zum Thema Coronatest und Geisterspiele.


    Mal ein paar Auszüge einiger kürzlichen Beiträge.


    Der Club Nr. 12 versteht sich als unabhängiger Zusammenschluss der aktiven Fans des Fußball-Club Bayern München e.V.


    25.04.

    Nun kann man die Frage stellen, ob es nicht besser sei, Geisterspiele stattfinden zu lassen als gar keinen Fußball zu spielen. Auch innerhalb des Club Nr. 12 wurde das natürlich diskutiert. Denn auch uns geht es – bei allen Differenzen – immer um das Wohl unseres Vereins und unsere Liebe zum Fußball.

    Beidem ist aber mit Geisterspielen nicht geholfen.


    07.05.20

    Wer glaubt, er könnte ein Spiel einfach mit einer künstlichen Tonspur unterlegen und so Normalität simulieren, täuscht sich. Er verkennt vollkommen, dass die Bedeutung, die der Fussball mittlerweile hat, aus dem Miteinander vieler Menschen resultiert. Er verkennt, dass der Profifußball soziales Phänomen ist, das von den Begegnungen der Menschen, dem gemeinsamen Mitfiebern im Stadion, aber zum Beispiel auch in den Kneipen der Stadt, lebt. Fussball alleine vor dem heimischen TV kann auch schön sein. Zu einem Massenphänomen hätte er sich aber so sicher nie entwickelt.

    Künstliche Atmosphäre macht Geisterspiele nicht attraktiver. Die Diskussion darüber zeigt lediglich, dass der ein oder andere in einer Blase schwebt, in der nicht mehr ankommt, woraus die herausragende Stellung des Fussballs in unserer Gesellschaft eigentlich resultiert. Sie ist kein gottgegebener Automatismus, sondern beruht auf den Fans und ihren Gemeinschaften, die jeden Spieltag zu etwas Besonderem machen.

    Fußball lebt durch seine Fans!

    Schickeria München

    alarMstufe rot

    Club Nr. 12

    Colegio

    Munich's Red Pride

    Red Fanatic München


    (Club Nr.12 distanziert dich von den Ultras aber gelegentlich solidarisiert man sich?)


    Webseite MRP


    Mitten auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie, als allerorten eine Welle der Solidarität durchs Land schwappte, war einer Gruppe privilegierter Fußballfunktionäre nichts wichtiger, als irgendwie die Bundesligasaison zu Ende zu bringen, um ihr Millionen-Business am Leben zu halten.

    Ganz deutlich wurde dabei, dass die Proficlubs nur noch für Geld spielen, entkoppelt von der Gesellschaft und unter Ausschluss dieser, der Basis des Zuschauersports Fußball, den Fans. Dabei gehört der Fußball allen, nicht einer elitären Gruppe Großkopfadn!



    Webseite Red Fanatic Munich

    Wir bewerten jedoch das Verhalten der Vertreter des Profifußballs als anstands- und respektlos, sich in der aktuellen Krisensituation derart aggressiv in den Vordergrund zu drängen. Der Gedanke, dass sich mit genügend Geld und ausreichender Lobbyarbeit Sonderwege bestreiten lassen, lässt sich leider nicht von der Hand weisen.

  • Konfuzius1900 : Wenn dir so viel dran liegt, dann sprich doch einfach mit den Ultras. Frag sie doch. Sind echte Menschen, und die allermeisten sind sogar ganz nett. Ist wesentlich zielführender, als dir hier einen zusammen zu stöpseln.


  • (Club Nr.12 distanziert dich von den Ultras aber gelegentlich solidarisiert man sich?)

    Diese "Diskussion" wird langsam wirklich ermüdent. Der Club Nr. 12 distanziert sich nicht von den Ultras, er distanziert sich von Aktionen die er nicht gutheißt.


    Und die von dir zitierten Textpassagen sind durchaus Meinungen die man vertreten kann. Ich war selbst absolut dafür, die Saison mit Geisterspielen zu Ende zu bringen. Trotzdem kann ich diejenigen verstehen, die dagegen sind/waren. Die Meinungen dazu gingen doch hier im Forum auch auseinander.