Kalle Rummenigge

  • Die Vereine sind halt in einer komfortablen Situation, da die Kurven zuletzt alles falsch gemacht haben, was man falsch machen konnte: Erst unmittelbar vor Corona diese depperten Aktionen, die unendlich viel Sympathie auch jener gekostet haben, die die Kurve eigentlich mit Wohlwollen begleiten

    Ach, die Choreo zum 120-jährigen im Spiel gegen Augsburg war falsch? Na dann....

  • :|


    Nix verstehen oder bewusst missverstehen?


    Es geht u.a. um die Fadenkreuze anderer Kurven und das Verhalten unserer, welches um ein Haar zum Spielabbruch geführt hätte. So eine tolle Choreo wie jene zum 120-Jährigen ist ja kaum geeignet, Konfliktpotenzial zu schaffen.

  • Mein Fehler... :|


    Aber eigentlich ist das gar kein so schlechtes Beispiel. Weil genau das ja die Bilder sind, die die Bosse gerne transportiert wissen wollen. Ist halt die Frage, ob es dafür engagierter und organisierter Fans bedarf.

  • Nehmt euch mal etwas weniger wichtig. Nur weil Ihr etwas gröhlt, Fadenkreuze hisst und mit Fahnen anderen die Sicht verhindert, seit Ihr nicht der Nabel der Welt. Wenn ihr puren Amateurfußball sehen woolt, dann geht zu 59+1.

    Hatekommentare in 3....2.....1.....


    Es gibt auch Fans, die die Geisterspiele gut finden. Plötzlich sieht man, wer auf dem Platz kommuniziert!


    Mir ist es nämlich piepsegal ob jemand nach dem 6 Bier noch schiefer singt oder den Schiri ausbuht. Mir geht es um den Fußball selbst, nicht irgendeine Atmosphäre!!!! Ich steh da hinter KHR

  • Mein Fehler... :|


    Aber eigentlich ist das gar kein so schlechtes Beispiel. Weil genau das ja die Bilder sind, die die Bosse gerne transportiert wissen wollen. Ist halt die Frage, ob es dafür engagierter und organisierter Fans bedarf.

    Das tut es, denn nur dadurch bekommen die Choreos ihren USP.


    Diese Dinge durch Marketingagenturen organisieren lassen kann jeder, das tut selbst Plastik-City im "Emptyhad" (Volksmund) oder Barça mit ihren als "Opernpublikum" verschrienen Zuschauern. Diese professionellen Choreos sehen aber alle irgendwie gleich aus (Quadrate in Clubfarben plus Schriftzug) und sind nach Anpfiff wieder vergessen.


    Choreos wie "Heute ist ein guter Tag", "Pack Ma's" oder "120 Jahre" üben einen völlig anderen Eindruck aus, deswegen verwurstet der Verein sie ja auch seit jeher für sein eigenes Image.


    "Ultras" kann man gerne aussperren,nur dann entledigt sich der FC Bayern eben eines nützlichen Markenaspekts.

    "Es gibt zuviel' Leute, die sagen zu wenig; die reden einfach zuviel."

    Klaus Lage

  • Richtig.

    Wer infrage stellt, dass Choreos von Fans organisiert werden müssen, der verkennt oder ignoriert bewusst deren ureigenste Bedeutung. Eine Choreo ist immer ein Geschenk der Fans an den ganzen Verein.

    Es ist immer wieder erstaunlich, dass Leute hier über Dinge diskutieren wollen, die sie thematisch überhaupt nicht erfasst haben. Verrückt.


    Genau wie der Vogel eben, der sich freut, dass er hört, was die Spieler so sagen. Da fällt mir dann einfach nichts mehr ein.


  • Sehe ich zu 100 % wie du.


    Fürchte aber, dass die Bosse mit so einer Marketing-Choero perspektivisch werden leben können, wenn der Lohn dafür ist, einer permanenten Störungsquelle verlustig zu werden.

  • Um mal in deinem Beispiel zu bleiben: Ich bin mal von München nach Zürich gefahren, um ein Konzert einer meiner Lieblingsbands zu sehen. Hab ich deshalb das Recht denen vorzuschreiben, welche Songs sie spielen und was sie mit ihrer Gage machen sollen?



    Mir kommt hier der Aspekt viel zu kurz, dass Fußballclubs in D in der Regel Vereine sind. Die Seele und der Ursprung des Fußballs liegen im Vereinswesen und nicht etwa in der Privatwirtschaft, wie es hier seltsamerweise regelmäßig suggeriert wird.


    Vereine definieren sich durch Mitglieder und deren aktive Teilhabe. Sehr viele der Unterzeichner sind Mitglieder in ihren jeweiligen Vereinen.


    Es ist doch grotesk:


    Erst hat man an vielen Mitgliedern vorbei den Fußball zu einem Produkt gemacht (Ausgliederung der Profiabteilung in eine AG).


    Und jetzt bügelt man Fans, die noch im Vereinsmaßstab denken mit dem Argument ab, Fußball sei doch ein reines Produkt, bei dem sie nichts zu melden hätten -- und das alles, obwohl diese Fans diesem Schritt damals selbstverständlich nicht zugestimmt haben.


    Das ist ein argumentativ unzulässiger Zirkelschluss!


    Abseits davon: Ich kann mich längst nicht (mehr) mit allem identifizieren, was aus der Kurve kommt. Vielleicht hat sich die Kurve verändert, vielleicht bin auch ich bequemer und realistischer geworden.


    Aber ich schätze gerade deshalb die aktiven Fans als wichtiges Korrektiv ein, damit der Fußball sich ein Stück seiner ursprünglichen Romantik bzw. Sonderstellung erhalten kann.


    Ich weiß natürlich, dass niemals alle Forderungen umgesetzt werden können, aber der Bruchteil, der umgesetzt wird, dieser Bruchteil hält die ganz eigene "Faszination Fußball" bisher (noch?) am Leben.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • bayernimherz : Den Zirkelschluss sehe ich nicht. Die Ausgliederungen erfolgten gerade weil die Organisation in einem eV den immer stärker werdenden kommerziellen Aspekten nicht mehr gerecht werden konnte. By the way geschah das nicht "an vielen Mitgliedern vorbei", sondern unter Beteiligung der Mitglieder an einer demokratischen Abstimmung. Die Mehrheit der Mitglieder war halt dafür...das müssen Minderheiten in einer Demokratie akzeptieren und aushalten.


    Und dann ist es m.E. auch nur konsequent, wenn man das "Produkt" weiterentwickelt. Das ist eine Fortsetzung der Mehrheitsentscheidung, die der Minderheit, die schon gegen die Ausgliederung war, natürlich erst recht nicht gefällt, aber kein Zirkelschluss.


    Zum Rest Deines Posts volle Zustimmung.

    0

  • So einfach ist es aber nicht!

    Nimm dir doch unseren Verein als bestes Beispiel.

    Wir haben fast 300.000 Mitglieder - und wenn es darum geht, etwas im Verein verändern zu können, wie bei der Mitgliederversammlung, vor allem wenn auch noch entsprechende Wahlen anstehen, erscheinen wieviele?

    Bei der letzten hat man extra die Lokation gewechselt, weil man mit mehr gerechnet hat

    Und das ist nicht nur beim FCB so, sondern auch bei anderen Vereinen.

    Und das passiert nicht nur bei großen Vereinen, sondern auch bei kleinen.


    Und wenn dann auch noch jemand gesucht wird, der eine Aufgabe übernehmen soll, ist es ganz vorbei.

    In einem Verein, der insgesamt knapp über 1.000 Mitglieder hat, wo es aber durch die verschiedenen Sportarten auch mal um die Verteilung von fünf- oder auch sechsstelligen Summen geht, kamen dann 45 zur Mitgliderversammlung - aber hinterher wird gemeckert.

    So ist es doch überall - vom Kindergarten über die Schule bis zu den Vereinen.

    Es sind immer die Gleichen, die bereit sind etwas zu tun; es sind immer die Gleichen, die zu den Versammlungen gehen.

    Und sehr oft sind es die Gleichen, die eigentlich gar keine Veränderungen wollen oder denen es relativ egal ist.


    In allen großen Vereinen könnten die "wirklichen Fans" wenn sie es denn wollten, so viel bewegen.

    Nehmen wir doch mal Zahlen - Ginge die nur die halbe Südkurve des FCB, die halbe Süd des BVB, die halbe Südkurve des FC Köln etc zur Mitgliederversammlung, ginge ohne ihr Votum überhaupt nichts mehr.

    Beim FCB waren es beim letzten Mal schlappe 5.000 beim BVB ganze 1.200 Teilnehmer. Was könnten die Mitglieder da bewegen, wenn sie denn hingingen und vorher Anträge formulieren würden.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.


  • Jo, was könnten solche Fans über die Mitgliederversammlung alles bewegen, wenn sie denn wollten.


    Wenn Sie es wirklich wollten, könnten solche Fans sogar einen Passus in die Satzung einbauen lassen, der besagt, dass nur mit einer 3/4-Mehrheit entschieden werden kann, dass weniger als 70+1 Prozent der AG-Anteile beim e.V. verbleiben...


    ... Moment mal... ?!


    Und dass Antragstellern mit solchen Anliegen i.d.R. im Vorfeld nicht gerade ein roter Teppich ausgelegt wird (um es mal nett zu formulieren), steht wiederum auf einem anderen Blatt.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Roter Teppich sicher nicht - aber wenn man einmal bewiesen hat, wer im Verein eigentlich die Macht hat!

    Ich will ja keinen schlafenden Hund wecken - aber stell dir mal vor, eine solche "Mitgliedergruppe" lässt einmal eine Wahl oder eine Entlastung platzen. Danach wird sich niemand mehr trauen, sie zu ignorieren.


    Wenn aber von 300.000 Mitgliedern gerade einmal knapp 2% den Weg zur Mitgliederversammlung finden, und von diesen 2% sowieso 75% die sind, die seit Jahren da hin gehen und sowieso zu allem Ja und Amen sagen, dann ist das eben so. Und das vereinfacht natürlich dann das Ganze und erweckt einen falschen Eindruck.

    Und dann hat man einen Präsidenten, den bei einem Auftritt von Bachmayr fast der Schlag trifft. Warum wohl? Weil auf den Mitgliederversammlungen eigentlich immer eitel Freude herrscht.

    In der Südkurve wird zwar immer mal genölt, aber bei der Mitgliederversammlung tauchen dann "zwei Dutzend Nasen" auf.

    Was war denn mit dem Ausraster von Hoeneß, als es um die Arena ging. Wären da 5.000 gewesen, hätte er wohl anders reagiert.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Mir kommt hier der Aspekt viel zu kurz, dass Fußballclubs in D in der Regel Vereine sind. Die Seele und der Ursprung des Fußballs liegen im Vereinswesen und nicht etwa in der Privatwirtschaft, wie es hier seltsamerweise regelmäßig suggeriert wird.


    Vereine definieren sich durch Mitglieder und deren aktive Teilhabe. Sehr viele der Unterzeichner sind Mitglieder in ihren jeweiligen Vereinen.

    Vereine mit mehreren hundert Millionen EURO Umsatz. Vereine, wie du selbst sagst, sind dazu da, damit regional, nachbarschaftlich etwas gemeinschaftlich gemacht wird. Sei es Fußball, Kleingarten, oder Ausdruckstanz. Leute, die vor Ort, etwas für ihre Kommune und die Leute vor Ort tun.


    Damit hat Profifußball doch rein gar nichts mehr zu tun. Weder sind die Mitglieder allesamt vorort, sondern verteilen sich auf ganz Deutschland, oder gar auf der ganzen Welt, noch nehmen die eine aktive Rolle in der Gestaltung ein. Im Profifußball bist du als Mitglied doch nur der Zahlemann und ich wage mal zu behaupten, dass bei unseren wirtschaftlichen Dimensionen, Mitglieder gar keine Bedeutung mehr für den Fußball haben. Da reichen auch einfach nur Fans, die Merch kaufen und gut ist.


    Genau deshalb finde ich es immer so absurd, wenn in Deutschland immer das Bild suggeriert wird, der Fußball sei hier noch bodenständig und nicht so kommerziell wie in anderen Ländern. Totaler Käse. Profifußball ist ein Geschäft. Ein lukratives.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Die Mitgliedereinnahmen sind für den e.v. schon sehr wichtig als konstante Haupteinnahmequelle also über 10 Mio pa


    Die zweite ist die Dividende der AG.

    Dividendenzahlungen einer Fußball AG sind mMn aber zweifelhaft denn das Geld sollte im Fussballbetrieb verbleiben.um Dividenden an den e.V. zahlen zu können müssen zu versteuernde Gewinne erwirtschaftet werden und auch 24,9 % an die anderen Anteilseigner die ja auch unsere Hauptsponsoren sind.


    MMn waren die Anteilsverkäufe in dieser Form damals aus wirtschaftlicher Sicht Unsinn- man hätte das mit Anleihen viel besser machen können. Und wenn Equity Finanzierung dann zumindest mit Rückkaufsrecht bzw mit Anteilseignern die nicht gleichzeitig Hauptsponsoren sind.


    Wir sind ein Zwitter und im Vergleich haben die anderen Top Clubs Vorteile wenn sie entweder 100% Mitgliedern oder Privat gehören.


    MMn haben wir in den letzten Jahren um Zahlungen von der AG an den e.V. per Dividenden tätigen zu können viel zu viel liegen gelassen, Steuer und Dividenden an AAA Sponsoren.
    Unnötige Kapitalabflüsse die viel besser in den Kader investiert gewesen wären ( unsere Abschreibungen auf Spielerwerte war ja schon grotesk niedrig).

  • Hier wird ja so gern über den HSV gespottet. Die hatten als Hommage an die Fans ja mal einen "Abgeordneten" im Aufsichtsrat, direkt neben dem Enkel von Heinz Rühmann oder Heinz Erhardt und dazu eine Frau, die offenbar nur gut aussah.


    Hat dem HSV nix genützt dieses Mitspracherecht von Leuten, die nur gefühlt dem Prozedere angehören.


    Ist mir aber egal.

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Vereine mit mehreren hundert Millionen EURO Umsatz. Vereine, wie du selbst sagst, sind dazu da, damit regional, nachbarschaftlich etwas gemeinschaftlich gemacht wird. Sei es Fußball, Kleingarten, oder Ausdruckstanz. Leute, die vor Ort, etwas für ihre Kommune und die Leute vor Ort tun.


    Damit hat Profifußball doch rein gar nichts mehr zu tun. Weder sind die Mitglieder allesamt vorort, sondern verteilen sich auf ganz Deutschland, oder gar auf der ganzen Welt, noch nehmen die eine aktive Rolle in der Gestaltung ein. Im Profifußball bist du als Mitglied doch nur der Zahlemann und ich wage mal zu behaupten, dass bei unseren wirtschaftlichen Dimensionen, Mitglieder gar keine Bedeutung mehr für den Fußball haben. Da reichen auch einfach nur Fans, die Merch kaufen und gut ist.


    Genau deshalb finde ich es immer so absurd, wenn in Deutschland immer das Bild suggeriert wird, der Fußball sei hier noch bodenständig und nicht so kommerziell wie in anderen Ländern. Totaler Käse. Profifußball ist ein Geschäft. Ein lukratives.

    Leider hast du wohl recht. Die Sache ist die, dass wir als Mitglieder theoretisch viel Macht hätten, auch unseren eigenen Präsidenten durchsetzen könnten. Es ist aber alles darauf ausgelegt, dass wir möglichst nicht "stören". Das fängt schon da an, dass man nur vor Ort wählen kann. Demokratie will man gar nicht.


    Das Mitglied soll sich nur wichtig FÜHLEN, weil das Geschäft auf der Basis funktioniert, dass man als Verein auftreten muss. Und wenn man sich anschaut, was Kalle und Uli so von sich geben, liegt ihnen mittlerweile gar nicht mehr viel daran, dass sich Mitglieder zumindest so fühlen als wären sie wichtig, auch wenn wir es aus deren Sicht sowieso nicht sind.


    Theoretisch haben wir Macht, aber sie wissen, dass wir uns niemals wirklich ordentlich gegen sie organisieren werden. Mitglieder sind nur ein notwendiges Übel und das zeigen sie uns immer mehr. Der Club Nr. 12, die Südkurve, kritische Fans und Mitglieder. Die stören nur und mittlerweile gibt man sich nicht mal mehr Mühe, so zu tun, als würde man sie ernstnehmen.

  • Leider hast du wohl recht. Die Sache ist die, dass wir als Mitglieder theoretisch viel Macht hätten, auch unseren eigenen Präsidenten durchsetzen könnten. Es ist aber alles darauf ausgelegt, dass wir möglichst nicht "stören". Das fängt schon da an, dass man nur vor Ort wählen kann. Demokratie will man gar nicht.


    Das Mitglied soll sich nur wichtig FÜHLEN, weil das Geschäft auf der Basis funktioniert, dass man als Verein auftreten muss. Und wenn man sich anschaut, was Kalle und Uli so von sich geben, liegt ihnen mittlerweile gar nicht mehr viel daran, dass sich Mitglieder zumindest so fühlen als wären sie wichtig, auch wenn wir es aus deren Sicht sowieso nicht sind.


    Theoretisch haben wir Macht, aber sie wissen, dass wir uns niemals wirklich ordentlich gegen sie organisieren werden. Mitglieder sind nur ein notwendiges Übel und das zeigen sie uns immer mehr. Der Club Nr. 12, die Südkurve, kritische Fans und Mitglieder. Die stören nur und mittlerweile gibt man sich nicht mal mehr Mühe, so zu tun, als würde man sie ernstnehmen.

    Oh ja, quelle surprise das die Mitglieder angesichts der geradezu desaströsen Arbeit in den letzten 50 Jahren nicht regelmässig auf die Barrikaden gehen. Grösster und finanziell gesündester Sportverein der Welt, 50 nationale Titel, 13 Double, 8 Meisterschaften in Folge, 5 CL-Siege, das Triple 2013, ein in Rekordzeit abbezahltes, geiles Stadion, eine Weltklasse-Mannschaft mit hohem Identifikationswert, moderate Eintrittspreise und zu allem Übel fängt man jetzt auch noch mit vernünftiger Jugendarbeit an. Nein wirklich, der Aufstand ist nur eine Frage der Zeit, es rumort an allen Enden und kann vermutlich nur mit versteckten Repressionen überhaupt unter Kontrolle gehalten werden.


    Vielleicht sollte man mal akzeptieren das der überragende Teil der Mitglieder im höchsten Maße zufrieden ist wie sich der Verein entwickelt hat? Was glaubst du denn wie die Abstimmungswerte aussähen wenn jedes Mitglied per Online-Voting dabei sein könnte? Nur noch 96% statt 98% für die Entlastung der Verantwortlichen weil ein paar Internethansel endlich aufs Knöpfchen drücken könnten?


    Auch wenn ich die Bachmayr-Rede grundsätzlich gut fand weil ich viele seiner Punkte teile und UHs Reaktion schwach war, darauf baust du doch im Leben keine Opposition auf. Katar hin, Brazzo her, das Konzept möchte ich sehen das mit anderen Leuten noch viel mehr Ruhm und Gladiolen verspricht und einen nennenswerten Teil der FCB-Mitglieder hinter sich versammelt, egal ob nun 3.000 abstimmen oder 300.000.


    Aber die Zeiten ändern sich, UH und KHR waren so oder so über jeden Zweifel erhaben, davon ist die neue Führungsspitze noch weit entfernt wenn es mal wirklich richtig schlecht laufen sollte. UH wären die Leute auch blind ins Verderben gefolgt, wenn Hainer und Co nachhaltig Mist bauen wird sich auch beim FC Bayern nennenswerter Widerstand formieren und dann reichen auch 3.000 Wahlberechtigte für eine Kurskorrektur.