Kalle Rummenigge

  • Ich bin immer wieder erstaunt, dass da draußen Menschen umherwandern, die von einem spannenderen Meisterschaftskampf ausgehen, wenn die TV-Gelder umverteilt werden.


    Sollte man nicht auf die Goldwaage legen! Die allermeisten arbeiten sich ja nicht in die Bilanzen ein. Welchen Anteil der Einnahmen auf die einzelnen Töpfe entfällt, weiß kaum einer.


    Was aber jeder kapiert, der sich nur fünf Minuten mit dem Thema beschäftigt: Die Einnahmen sind extrem unterschiedlich. Und zwar nicht nur zwischen den Top-Klubs und dem Rest, sondern bereits zwischen uns und Dortmund. Und das System, in dem sich die Profi-Vereine bewegen, ist so ausgelegt, dass diese Schwere eher weiter auseinandergeht.


    Die Forderung, TV-Gelder umzuverteilen, ist also in Wahrheit eher die Forderung, das System insgesamt so zu gestalten, dass sich alle Vereine der Liga finanziell wieder annähern.


    Dann klappt es auch mit der Spannung in der Meisterschaft.

  • Da macht man es sich aber ganz schön einfach. Erst nach Umverteilung der TV-Gelder schreien und nachdem man dargelegt bekommt, dass dieses Instrument vollkommen unwirksam ist um die Machtverhältnisse in der Bundesliga zu verändern, sich darauf zurück zu ziehen, dass man sich ja nicht in die Bilanzen eingearbeitet hat.

    Die Tabelle der TV Gelder Verteilung wurde von nahezu jedem relevanten Sportmedium veröffentlicht. Man braucht sich also nicht in Bilanzen einzuarbeiten um zu sehen, dass uns von Dortmund 1,4 Mio. an jährlichen TV-Geldeinnahmen trennen. Und auch ohne Bilanzen zu studieren kann man wohl leicht feststellen, dass diese 1,4 Mio. eher eine geringe Auswirkungen auf die finanziellen Verhältnisse insgesamt haben.


    Und klar, nachdem das nun wirklich auch für den letzten verständlich erläutert wurde, meinte man halt was ganz anderes mit der Umverteilung der TV-Gelder :rolleyes:

  • Da macht man es sich aber ganz schön einfach. Erst nach Umverteilung der TV-Gelder schreien und nachdem man dargelegt bekommt, dass dieses Instrument vollkommen unwirksam ist um die Machtverhältnisse in der Bundesliga zu verändern, sich darauf zurück zu ziehen, dass man sich ja nicht in die Bilanzen eingearbeitet hat.

    Die Tabelle der TV Gelder Verteilung wurde von nahezu jedem relevanten Sportmedium veröffentlicht. Man brauch sich also nicht in Bilanzen einzuarbeiten um zu sehen, dass uns von Dortmund 1,4 Mio. an jährlichen TV-Geldeinnahmen trennen. Und auch ohne Bilanzen zu studieren kann man wohl leicht feststellen, dass diese 1,4 Mio. eher eine geringe Auswirkungen auf die finanziellen Verhältnisse insgesamt haben.


    Und klar, nachdem das nun wirklich auch für den letzten verständlich erläutert wurde, meinte man halt was ganz anderes mit der Umverteilung der TV-Gelder :rolleyes:


    Glaube eher, dass du es dir arg einfach machst.


    Es ist ja eine Diskussion auf mehren Ebenen: Wenn da Vereine eine andere Verteilung aus bestimmten TV-Einnahmen fordern, dann meinen sie im Zweifel auch genau das.


    Spricht der Fan über "TV-Einnahmen", dann beschreibt er damit im Wesentlichen, dass das Gros der Einnahmen direkt oder indirekt auf diese Weise generiert wird. In Abgrenzung etwa zur Finanzierung durch den Verkauf von Eintrittskarten. Ob das dann am Ende Prämien für Teilnahmen oder Erfolgen an bestimmten Wettbewerben, reine TV-Einnahmen, Gelder aus Sponsoring oder Firmeninvestments usw. sind, spielt doch keine wesentliche Rolle, da all diese Einnahmen letztlich unmittelbar auf die TV-Übertragungen zurückgehen. Gilt im Übrigen auch für faktische Staatsunternehmen wie PSG.

  • Sollte man nicht auf die Goldwaage legen! Die allermeisten arbeiten sich ja nicht in die Bilanzen ein. Welchen Anteil der Einnahmen auf die einzelnen Töpfe entfällt, weiß kaum einer.

    Unwissenheit und Faulheit sich intensiver mit der Materie zu beschäftigen sind jetzt nicht die besten Grundvoraussetzungen zur Teilnahme an einer Diskussion. Eine Meinung darf freilich jeder haben, nur - da bin ich streng - Dummheit und Faulheit sind keine Meinung.

    Was aber jeder kapiert, der sich nur fünf Minuten mit dem Thema beschäftigt: Die Einnahmen sind extrem unterschiedlich. Und zwar nicht nur zwischen den Top-Klubs und dem Rest, sondern bereits zwischen uns und Dortmund. Und das System, in dem sich die Profi-Vereine bewegen, ist so ausgelegt, dass diese Schwere eher weiter auseinandergeht.

    Und das betrifft nicht nur den Fussball, sondern iW die freie Wirtschaft iA. Wer viel schafft, wer das bessere Ergebnis liefert, wer sich oder seine Dienstleistungen am besten verkauft, der hat am Ende des Tages auch mehr Geld. Und wer vieles über Jahrzehnte richtig macht, der hat eben einen Status quo erreicht, der größere Sponsoren anlockt oder sichert sich die Teilnahme an Wettbewerben, die finanziell lukrativ sind.

    Die Forderung, TV-Gelder umzuverteilen, ist also in Wahrheit eher die Forderung, das System insgesamt so zu gestalten, dass sich alle Vereine der Liga finanziell wieder annähern.

    Ja, man versucht mit Gewalt nachvollziehbare Unterschiede auszugleichen. Und das versucht man natürlich nicht indem die Kleinen größer und die Schlechten besser werden, nein, man geht den einfachsten Weg und nimmt den Besseren einfach Geld weg.

    Dann klappt es auch mit der Spannung in der Meisterschaft.

    Sicher nicht, weil Dortmund, Leipzig und Gladbach ebenfalls Geld verlieren werden. Und was bitte hat die zweite Liga mit der Spannung in der Meisterschaftsfrage der ersten Liga zu tun? Oder Mainz? oder Stuttgart? Oder Köln? Richtig, gar nichts.

    0

  • :)


    Sag doch einfach, dass du es ok findest, wie es läuft! Spart dir und uns Zeit.

    Anstatt dich ständig mit solchen Einzeilern aus der Affaire zu ziehen wenn die Diskussion ein bisschen in die Tiefe geht und mit Argumenten unterfüttert wird, könntest du ja einfach mal darlegen wie eine mögliche Lösung aussehen könnte. Die Probleme die enstehen wenn man den Guten und Erfolgreichen einfach Geld wegnimmt bzw. "umverteilt" hat davedavis ja nun herausgestellt. Ebenso, dass dieser Ansatz eben keinen spannenderen Meisterschaftskampf zur Folge hat.

  • Glaube eher, dass du es dir arg einfach machst.


    Es ist ja eine Diskussion auf mehren Ebenen: Wenn da Vereine eine andere Verteilung aus bestimmten TV-Einnahmen fordern, dann meinen sie im Zweifel auch genau das.


    Spricht der Fan über "TV-Einnahmen", dann beschreibt er damit im Wesentlichen, dass das Gros der Einnahmen direkt oder indirekt auf diese Weise generiert wird. In Abgrenzung etwa zur Finanzierung durch den Verkauf von Eintrittskarten. Ob das dann am Ende Prämien für Teilnahmen oder Erfolgen an bestimmten Wettbewerben, reine TV-Einnahmen, Gelder aus Sponsoring oder Firmeninvestments usw. sind, spielt doch keine wesentliche Rolle, da all diese Einnahmen letztlich unmittelbar auf die TV-Übertragungen zurückgehen. Gilt im Übrigen auch für faktische Staatsunternehmen wie PSG.

    Das lasse ich für den typischen Schland-Gucker gelten, der 5x im Jahr die Deutschen guckt, ab und an die Sportschau, aber weiß, dass die Bayern schaiße sind.


    Der Fan, der sich tiefer mit der Materie befasst, der sollte die Unterschiede schon begreifen und begreift die auch.

    Daher unterstelle ich dem schon, dass wenn er über x mault - hier Fernsehgelder - auch x meint

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Anstatt dich ständig mit solchen Einzeilern aus der Affaire zu ziehen wenn die Diskussion ein bisschen in die Tiefe geht und mit Argumenten unterfüttert wird, könntest du ja einfach mal darlegen wie eine mögliche Lösung aussehen könnte. Die Probleme die enstehen wenn man den Guten und Erfolgreichen einfach Geld wegnimmt bzw. "umverteilt" hat davedavis ja nun herausgestellt. Ebenso, dass dieser Ansatz eben keinen spannenderen Meisterschaftskampf zur Folge hat.


    Die ausführlichere Version wäre, dass die Forderung nach Sachkompetenz reichlich albern ist. Dann müssten wir dieses wie annähernd jedes andere Forum umgehend schließen. Dann überlassen wir Rechtthemen den Juristen, medizinische den Medizinern - und Sportthemen Sportjournalisten und Funktionären.


    Und der wiederholte Hinweis auf die freie Marktwirtschaft ist auch wenig zielführend. Der Profisport allgemein und der Fußball im Besonderen ist doch bereits durchreglementiert. Transferfenster z.B.. Wo gibt es das denn in der freien Wirtschaft, dass Mitarbeiter nur zweimal im Jahr abgeworben werden dürfen? Oder das FFP? Ließe sich beliebig fortführen. Oder die Verteilung der Gelder? Findet doch bereits statt! Funktioniert nur nicht mehr.


    Daher: Wer das ok findet, dass wir in den nächsten 15 Jahren 13 Male Meister werden, kann das doch einfach sagen, statt für sich besondere Fachkompetenz in Anspruch zu nehmen oder auf die freie Marktwirtschaft zu verweisen, die für Fußballvereine eh nicht besteht...

  • Die ausführlichere Version wäre, dass die Forderung nach Sachkompetenz reichlich albern ist. Dann müssten wir dieses wie annähernd jedes andere Forum umgehend schließen. Dann überlassen wir Rechtthemen den Juristen, medizinische den Medizinern - und Sportthemen Sportjournalisten und Funktionären.


    Und der wiederholte Hinweis auf die freie Marktwirtschaft ist auch wenig zielführend. Der Profisport allgemein und der Fußball im Besonderen ist doch bereits durchreglementiert. Transferfenster z.B.. Wo gibt es das denn in der freien Wirtschaft, dass Mitarbeiter nur zweimal im Jahr abgeworben werden dürfen? Oder das FFP? Ließe sich beliebig fortführen. Oder die Verteilung der Gelder? Findet doch bereits statt! Funktioniert nur nicht mehr.


    Daher: Wer das ok findet, dass wir in den nächsten 15 Jahren 13 Male Meister werden, kann das doch einfach sagen, statt für sich besondere Fachkompetenz in Anspruch zu nehmen oder auf die freie Marktwirtschaft zu verweisen, die für Fußballvereine eh nicht besteht...

    Schade, aber mit mehr habe ich auch nicht gerechnet.

  • :)


    Sag doch einfach, dass du es ok findest, wie es läuft! Spart dir und uns Zeit.

    Ich habe nicht gesagt, dass ich es ok finde wie es läuft. Nur was ich klar herausstelle, dass eine Umverteilung von Geld z.B. vom FC Bayern in die zweite Liga aus den Grund "die Meisterschaft spannender zu machen" einfach nur absoluter Bullshit ist. Wie man das immer und immer wieder hier breittreten kann und dann jammer, dass einem die Kommentare nur so um die Ohren fliegen. Komisch.


    Eine vermeintlich spannendere Meisterschaft wird nur erreicht, in dem man ausschließlich dem FCB Geld wegnimmt und das massiv. Willst du das?


    Die Pläne sehen aber vor, allen Teilnehmern an europäischen Wettbewerben Geld abzuziehen. Das betrifft dann ebenfalls Dortmund, Gladbach usw. Es wird also erreicht, dass die international spielenden Mannschaften schwächer im internationalen Vergleich werden, aber keinesfalls, dass die Meisterschaft spannender wird.


    Erschwerend kommt für mich hinzu, dass Faulheit, Dummheit über Jahre und Jahrzehnte hinweg dadurch weiter betrieben werden sollen, in dem man den guten und erfolgreichen Geld wegnimmt. Vereine wie Mainz, Köln, Schalke, Bremen, usw. haben schlicht und ergreifend zu viel schlechte Entscheidungen getroffen in den letzten Jahren.


    Wie es anders geht zeigen Gladbach (fast abgestiegen, jetzt regelmäßiger CL Teilnehmer), Dortmund (fast insolvent, seit Jahren Nr. 2 in Deutschland) und Leipzig (keine Traditionssoße, sondern Fokus auf Erfolg mit Fachleuten). Und hoppala. Das sind genau diejenigen, die regelmäßig die Plätze nach uns belegen. Ob da wohl ein Zusammenhang besteht? Gute Arbeit? Erfolg? Wirtschaftlicher Erfolg?


    Aber um nochmal auf das "Ok" zurückzukommen. Nein, ich finde die aktuelle Konstellation nicht ok, sehe aber einen anderen Lösungsansatz, nämlich deutlich mehr Engagement derjenigen, die nach Geld schreien. Da könnte ich mir vorstellen, dass sie im Windschatten des und mit dem FCB ein Blitzturnier in Asien spielen, gegen 3 chinesische Vereine. Das ist anstrengend und schlaucht, bringt aber Ruhm und vor allem Geld. Oder man ist so schlau und bietet sich als Farmteam für den FCB an, natürlich nicht hochoffiziell. Auch davon kann man profitieren. Ich halte es zwar in der Holzhackerliga für unwahrscheinlich, aber Freiburg - die nicht jammern - wäre eine gute Adresse für mich.

    0

  • Eine vermeintlich spannendere Meisterschaft wird nur erreicht, in dem man ausschließlich dem FCB Geld wegnimmt und das massiv. Willst du das?


    Ist etwas tendenziös gefragt. Natürlich will ich nicht, dass man uns "Geld wegnimmt". Aber es ist doch nicht in Stein gemeißelt, dass die Verteilung auf Dauer unverändert bleibt.


    Erschwerend kommt für mich hinzu, dass Faulheit, Dummheit über Jahre und Jahrzehnte hinweg dadurch weiter betrieben werden sollen,


    Dann streben wir doch eine Verteilung an, die Vereine wie Freiburg (weil der Verein hier ständig genannt wird) in die Lage bringt, im Konzert der ganz Großen mitzumischen!

  • Ist etwas tendenziös gefragt. Natürlich will ich nicht, dass man uns "Geld wegnimmt". Aber es ist doch nicht in Stein gemeißelt, dass die Verteilung auf Dauer unverändert bleibt.

    Natürlich ist die Verteilung nicht in Stein gemeisselt, aber sie findet bereits massiv statt in der Bundesliga. Ich vertrete eher die Meinung, dass der FCB in Anbetracht seines Wertes für die Bundesliga national wie international zu wenig bekommt. Und weitere Umverteilungswünsche werden darin enden, dass der FCB sich einer Europaliga anschließt, ebenso wie Leipzig und Dortmund es tun werden und dann eben die Meisterschaft zwischen Leverkusen, der Hertha und Gladbach entschieden wird, was mir dann aber Wurscht ist.

    Dann streben wir doch eine Verteilung an, die Vereine wie Freiburg (weil der Verein hier ständig genannt wird) in die Lage bringt, im Konzert der ganz Großen mitzumischen!

    Freiburg braucht nicht 5 oder 10 oder 15 Mio mehr, Freiburg bräuchte dazu locker 50 Mio mehr pro Jahr. Und das erreicht man nicht, indem man den großen 4 Geld wegnimmt, weil ja nicht nur Freiburg Geld kriegen soll, sondern die zweite Liga und 10 andere Nassauer aus der ersten Liga.


    Freiburg will das witzigerweise auch gar nicht und ist mit dem Status quo zufrieden. Denn es braucht ein größeres Stadion, größere Sponsoren, etc. und ein wenig Glück - eher mehr - um ein paar Jahre international so erfolgreich zu sein, um dauerhaft den next Step vom soliden Mittelfeld der Liga mit gelegentlichen Ausreissern nach unten zum oberen Drittel zu schaffen. Das geht natürlich nicht risikolos und ist nicht durch und durch planbar. Das sieht Freiburg realistisch und liefert im Rahmen seiner Möglichkeiten eine sehr Gute Arbeit.


    Und das ist auch das Problem der Kölner, Mainzer, etc. Die wären gerne jemand, haben aber keinerlei Bestreben entsprechende Voraussetzungen zu schaffen oder Risiken einzugehen. Warum auch? Wenn man sich populistisch die Kohle bei den Bayern nehmen kann.

    0

  • Freiburg will das witzigerweise auch gar nicht und ist mit dem Status quo zufrieden.


    Das ist das große Problem: Viele der handelnden Akteure sind zufrieden. Denn das derzeitige System sichert ihren Vereinen - jedenfalls unter normalen Bedingungen - die Lizenz, ihnen selbst gute Einkünfte und natürlich mindestens auf lokaler Ebene ein hohes Renommee. Anders gesagt: es korrumpiert die Entscheidungsträger.


    Was auf der Strecke bleibt, ist der sportliche Wettbewerb.

  • Es ist doch offensichtlich. was hier passiert.

    Wo ist denn der Meister von 2006, der VfB geblieben? Hat sich in den Keller gewirtschaftet trotz der Fernsehgelder und heult jetzt rum. Wo sind der HSV und S04, die ja nach eigenen Angaben 10 Jahre CL spielen wollten. Und das kleine Union Berlin zeigt doch, dass es offenbar nicht an den Fernsehgeldern liegt.

    Bei den Vereinen konnte man doch schon die Uhr danach stellen, wann wieder der Trainer und/oder Sportvorstand vor die Tür gesetzt wurde.

    Fernsehgelder hatten die genug, aber wenn man das Geld schon ausgegeben hat, ehe man es bekommen hat, dann muss man um eine Landesbürgschaft betteln.

    Und wenn man seine Mißwirtschaft damit kaschiert , dass man denen, die gut und erfolgreich arbeiten, das Geld wegnimmt, wird die eigene Arbeit davon nicht besser.

    Gerade die Beispiele BVB und Mönchengladbach zeigen doch, dass es sehr wohl geht.

    Und gerade die Beispiele HSV, S04, VfB und Mainz zeigen, wie es nicht geht. Und da helfen auch keine Fernsehgelder.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Das ist das große Problem: Viele der handelnden Akteure sind zufrieden. Denn das derzeitige System sichert ihren Vereinen - jedenfalls unter normalen Bedingungen - die Lizenz, ihnen selbst gute Einkünfte und natürlich mindestens auf lokaler Ebene ein hohes Renommee. Anders gesagt: es korrumpiert die Entscheidungsträger.


    Was auf der Strecke bleibt, ist der sportliche Wettbewerb.

    Ach so. Die zufriedenen, die tendenziell sportlich gute Arbeit leisten und ihren Grenzen, Chancen und Risiken realistisch einschätzen, sind korrumpierte Entscheidungsträger. Das Problem bei der Sache: wer rastet, der rostet und gerade in der Branche Profifussball gilt das. Davon zu sprechen, dass ihnen das System etwas "sichert" ist kompletter Unfug. Denn wer nichts tut oder vieles falsch macht, der geht landet schnell ein paar Etagen tiefer.


    Diese Entscheidungsträger, die du als korrumpiert bezeichnest, sind nie zufrieden, immer hungrig und streben nach Erfolg.


    Und die Naussauer und Schlechtmacher, die Geld noch mehr umverteilen wollen, garantieren durch Umverteilung einen sportlichen Wettbewerb, den sie nicht hinbekommen, weil sie es nicht gut machen.


    Sorry, du bist irgendwo ganz falsch abgebogen.

    0

  • Die Forderung, TV-Gelder umzuverteilen, ist also in Wahrheit eher die Forderung, das System insgesamt so zu gestalten, dass sich alle Vereine der Liga finanziell wieder annähern.


    Dann klappt es auch mit der Spannung in der Meisterschaft.

    Ja aber ohne Bayern und einigen anderen, denn die spielen dann in einer Europaliga. Und die BL versinkt im Mittelmaß.

    und dann eben die Meisterschaft zwischen Leverkusen, der Hertha und Gladbach entschieden wird, was mir dann aber Wurscht ist.

    Eine wertlose Meisterschaft! Und die Fernsehgelder für eine solche werden drastisch sinken und die fordernden Vereine haben das Gegenteil von dem erreicht, was sie erreichen wollten.


    Wer gut wirtschaftet verdient Geld und kann sich auch gute Spieler leisten. Wer das nicht kann,kann es auch nicht mit mehr Geld.

    0

  • Wer gut wirtschaftet verdient Geld und kann sich auch gute Spieler leisten. Wer das nicht kann,kann es auch nicht mit mehr Geld.


    Klingt so, als wenn man seinem Sohn beim Anblick des Hafens von Monaco sagt: Wenn du hart arbeitest, kannst du dir auch so eine Yacht leisten... :)

  • :)


    Sag doch einfach, dass du es ok findest, wie es läuft! Spart dir und uns Zeit.

    Optimal wäre

    Jeder vermarktet sich selbst und gibt 50% ab in den Ligatopf der dann zu gleichen Teilen unter allen 18 Vereinen aufgeteilt wird.

    Fairste Regelung.