Kalle Rummenigge

  • Internationales Format. Eher Weltklasse-Format. Wer bei uns Trainer wird, sollte es gewohnt sein, mit Menschen wie Ronaldo, Perez, Maldini, Messi, Abramovich und Co. zu arbeiten.


    So lange wir die Wahl haben, nehmen wir einen Trainer, der mit Spielern und Vorständen von Format Erfahrung hat.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern hat sich bei einer Veranstaltung an der Universität "Bocconi" in Mailand für die Gründung einer europäischen Superliga stark gemacht.


    "Ich schließe es nicht aus, dass man in Zukunft eine europäische Liga gründet, in der die großen Teams aus Italien, Deutschland, England, Spanien und Frankreich spielen", sagte der 60-Jährige. Er sprach dabei von einer Großenordnung von gut 20 Klubs.


    "Die Liga wäre unter dem Dach der UEFA oder privat organisiert". Inzwischen, begründete Rummenigge, würden in den fünf großen Ligen Europas die Topklubs immer stärker.


    Rummenigge dachte außerdem laut darüber nach, Spiele zu Vermarktungszwecken in den USA oder in Asien stattfinden zu lassen. Pate bei der Idee könnte die amerikanische Football-Liga NFL gestanden haben, die seit Jahren einige Partien der regulären Saison in europäischen Metropolen austrägt.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Es mag seine Passion sein Geld ranzuschaffen. Aber mir geht das alles zu weit.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • mir auch....befürchte aber früher oder später wird es so eine super liga geben.


    ob das dann allerdings positiv für den fußball ist??? ich hab da so meine zweifel.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Es wird halt sehr, sehr in Richtung Vermarktung und Fernsehattraktivität gedrückt. Für aktive Fans ist das nicht gut. Die Frage ist, wie attraktiv das Ganze ohne diese dann noch ist.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ich glaube nicht, dass das besonders attraktiv wäre. Am Anfang vielleicht, ja. Aber letztlich spielen erstens alle Spieler deutlich besser, weil die CL eine besondere Ausnahme ist und sich einfach über die Zeit etabliert hat, zweitens würde es auch in so einer Liga irgendwann ein Gefälle geben. Und Spieler außerhalb der Liga wären so schlecht entwickelt, dass man kaum mal brauchbare Spieler von woanders holen könnte, weil alle quasi nur zweiten Ligen spielen würden, wo kein Geld und keine Weltklasse vorhanden wäre.


    Das sind Vorstellungen eines kleinen Kindes, aber nicht die eines seriösen Geschäftsmanns.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • Der Kalle ist schon so ein Raumdeuter...


    Sieht Platz, um noch mehr Geld zu scheffeln und stürmt darauf los. Schade. Der verliert iwi die “Bodenhaftung“.
    Dabei schafft es der FCB doch auch so, den anderen Europäern da oben die Nase zu zeigen, obwohl die an Öl-Dollars teilhaben.


    Wird Zeit, dass der Kalle mal wieder eine schicke Uhr geschenkt bekommt und nach Hause fliegt...


    Rummelfliege all nite long...


    :D

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Ganz ehrlich: eine Liga, die sich fast ausschließlich über TV Attraktivität finanzieren und vermarkten könnte, bräuchte auch keine "aktiven" Fans mehr. Das Stadion wäre sowieso immer voll. MIt wem, ist dann egal.


    Ich wage aber zu bezweifeln, ob die Attraktivität wirklich ausreichen würde, um überhaupt das Stadion auch mit "normalen" Fans vollzukriegen und natürlich auch entsprechende TV Abos zu verkaufen etc.. Durch die permanente Wiederholung von Spielen gg Real, Barcelona, Manchester und Co verlieren halt auch die schneller an Reiz als man denkt. Aktuell hast Du ein ausverkauftes Haus gegen Ingolstadt und Hannover ua auch deswegen, weil man auch diese Spiele gewinnen muß, um in der Folgesaison wieder gegen Juve und PSG spielen zu können....


    Wenn das aber sowieso immer garantiert habe, warum soll ich mir dann zB jedes Jahr Spiele gg Stade Rennes oder Villareal anschauen ? Egal ob im Stadion oder im TV...Das würde auf Dauer nicht funktionieren, vermute ich mal ganz schwer. Weder in Deutschland noch anderswo.
    Außerdem: eine 20 er EuroLeague würde ja niemals den ganzen Spielplan füllen, der sich jetzt aus nat. Ligen und CL ergibt. Oder will er etwa die nat Ligen parallel betreiben ??? Das wäre ja terminlich völlig unmöglich.....


    Ich denke, das soll nur mal wieder Böllerschüsse zur DFL senden und dort an das Thema TV Erlöse - Generieren und Verteilen erinnern....:-)

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  • Eigentlich war dieses Szenario doch seit ein paar Jahren ausgestorben, oder? Seit Einführung der CL war das Thema ein Dauerbrenner als Bedrohungsszenario, aber mehr auch nicht.

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  • Ich muss ganz ehrlich sagen dass ich die Idee gar nicht mal so schlecht finde.


    Das Haupt-Gegenargument ist doch letztendlich, dass die Stadionkultur verloren geht. Das ist aber jetzt schon der Fall - vor allem in England - und hat andere Gründe. Wenn man kein Operettenpublikum will kann man doch auch einfach die Preise senken und Karten vorzugsweise an Clubmitglieder ausgeben; die Eintrittseinnahmen wären ggü. den höheren TV-Vermarktungsgeldern sowieso nur ein Tropfen auf den heißen Stein.


    Bliebe noch das Problem mit den Auswärtsfahrern, die längere und teurere Reisen hätten. Aber eigentlich ist das doch auch nichts anderes als bei den CL-Spielen. Eventuell sogar mit dem Vorteil, dass die Spiele am Wochenende stattfinden und die Fans so nicht extra Urlaub nehmen müssen. Und was die Kosten angeht: Ich halte es durchaus für denkbar, die Auswärtsfahrer von Clubseite finanziell zu unterstützen. Schließlich helfen sie auch der Mannschaft.


    Wenn man sowas plant, muss man eben aus der kleinkarierten Denkweise des Ligafussballs von vor 50-100 Jahren ausbrechen und sich etwas einfallen lassen.

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  • Das mit den Auswärtsfans wäre - mit Verlaub- das wirklich unbedeutendste Problem....


    Das Ganze ist doch anscheinend völlig ungeklärt, was das Verhältnis nat. LIgen - neue "Superliga" angeht. In der Sz von heute steht, dass das Ganze immer wieder mal diskutiert würde,ein Austritt der Vereine aus den nat. Ligen aber von diesen eigentlich nicht gewollt sei.
    Was heißt das denn ? Man spielt 2x17 Runden Bundesliga und 2 x19 Runden Euroliga? Das ist doch überhaupt nicht machbar....Aber wie soll ich andererseits eine Liga ausspielen, wenn nicht jeder gegen jeden antritt? Oder spielt man dann nur einmal gegeneinander? Und eine Euro-Liga ohne KO- Runde wäre niemals ein Ersatz für den jetzigen CL-Wettbewerb, genau die KO-Spiele sind ja das Salz in der Suppe....Aber selbst ein Modell mit einer kompletten Runde (ohne Rückspiel) , zwei HF unter den ersten 4 und einem Finale wären 22 Spiele. Momentan hat man incl Finale 13 Spiele....wie soll das - wie immer es im Detail aussehen sollte- gehen ohne eine enorme Aufblähung des Terminkalenders ?


    Das sind momentan doch nur Gedankenspiele mit Drohfaktor in zwei Richtungen: Gegenüber der UEFA , weil die Vereine wohl -verständlicherweise- nicht mehr damit einverstanden sind, dass die UEFA 25 % der CL-Gewinne einbehält, wie sie es bisher tut. Und speziell aus Bayernsicht gegenüber dem nat. Verband, was die Verteilung der TV Gelder angeht.

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  • aber herzlichen dank auch karl-heinz, dass Du dieser lächerlichen, u.a. von magath angestoßenen diskussion (Bayern sollte aus der bundesliga austreten), jetzt neue nahrung gegeben hast.


    jetzt geht dieses geheule ("die liga wäre ohne Bayern besser dran") und relativieren unserer sportlichen leistung ("Bayern allein aufgrund ihrer finanzen schon sicher Deutscher Meister") erst so richtig los. doppelpass bspw. wird man jetzt nach deutlichen siegen von uns erst recht nicht mehr anschauen können.


    dass Du diese gedankenspiele auf dem rücken aller Bayernfans, die ihr herz und ihre leidenschaft in eine bundesliga-saison investieren und sich immer noch wie kleine kinder über diese wunderschöne schale freuen können, austrägst, ist Dir wohl egal, karl-heinz?!?


    danke dafür.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Die Idee ist ja nun schon sehr alt und wurde aus gutem Grund bisher nie umgesetzt. Der Grund ist einfach der, dass damit selbst die CL als Premiumprodukt entwertet würde. Finanziell dürfte sich also kaum etwas ändern.


    Aus sportlicher Sicht ist die Überlegung aber durchaus vernünftig, denn ob man es mag oder nicht, aber die Lücke zwischen den Topteams und dem Rest wird immer größer. Selbst in der CL gibt es doch mittlerweile ein großes Gefälle zwischen den Top 3, den Top 8 und den Top 16. Sind wir doch ehrlich, selbst bei uns beginnt die Saison doch erst mit dem CL Viertelfinale. Das sind 5 Spiele in der CL, dazu das Pokalfinale und die Meisterschaft als Selbstläufer. Das geht den anderen Teams nicht anders und auf Dauer geht da die Spannung flöten.


    Fraglich wäre nur, was mit der Teilnahme an den nationalen Ligen ist und was Teams von der Teilnahme an dieser Superliga haben, diese aber nie gewinnen werden. Auch da wird sich ja am Machtgefüge nichts ändern.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Der Sinn dieser Idee war es die CL überflüssig zu machen um von der UEFA mehr Geld zu erpressen. Nur dafür wurde diese Idee irgendwann in den 90ern geboren.


    Genau dasselbe auch auf nationaler Ebene, auch wenn das im Moment wohl nur für uns Sinn machen würde. Nicht nur ein Großteil der CL-Gelder, auch ein Großteil der nationalen Gelder würde nur noch dem exklusiven Club der Top20 zustehen. Aus unserer Sicht natürlich genau das, was wir (finanziell) wollen, aber die Engländer z.B. haben ja null Grund den finanziellen Vorsprung ihrer Liga aufzugeben.


    Von daher ist es heute noch mehr das, was es schon vor 20 Jahren war: Eine leere Drohkulisse.

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  • Nein, das ist keine leere Drohkulisse.



    Und nein, das Geld bleibt mitnichten das gleiche. Wenn um einen Europäischen Meistertitel in einer Europäischen Liga geht, dann wird - zwanglsläufig - aus allen bisherigen europäischen Ligen der Königsanteil der gesamten Einspielsummen auch abgeschöpft. Dürfte jedem klar sein.



    Die übrig bleibenden Ligen werden dann das repräsentieren, was stets propagiert wurde. Spielen um der Ehre wegen.



    Der FCB muss konkurrieren. Nicht mit Vereinen wie Frankfurt, Augsburg, Kaiserslautern sondern Real, Manu, City. Um [i]denselben[/i] Titel, [i]dieselben[/i] Spieler.



    Wie grotesk - angesichts der derzeitigen Entwicklung insbesondere der Premier League - erscheinen Forderungen, er solle sich vor diesem Hintergrund in seinem wirtschaftlichen Verhalten in die selbstgewählte Mittelmässigkeit der Bundesliga einreihen. Guardiola hat den FCB TROTZ seinem Kropf gewählt, der Bundesliga. Einem Dasein im Mittelmasss. Will man sich darauf für alle Zukunft verlassen?



    Mir tut es leid für alle Traditionalisten, für alle wahren Fans, die dann nicht mehr diese spannenden Duelle gegen Frankfurt oder Köln anstelle von Spielen gegen Real oder Juve erleben dürfen. Bitter. Gewiss. Aber auch letztere werden einst die ihnen eigene Tradition erhalten. Und der Europäische Gedanke endlich fassbares Fleisch.

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  • Ich glaube nicht das KHR das ernsthaft in Erwägung zieht. Er baut gerade mächtig Druck auf die DFL und den Rest der Bundesliga auf, damit bei den zukünftigen TV Einnahmen wir deutlich mehr vom Kuchen abbekommen.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.