Uli Hoeneß

  • Richtig. Im Prinzip kann Kovac froh sein, dass die Riege der "Führungsspieler" das alles mittlerweile etwas laxer (Ähnlichkeiten mit gewissen usern sind nur ganz vielleicht zufällig :D ) sieht. Das sind aber eben auch die, die schon alles gewonnen haben. Die haben ihm ja dann trotz der ganzen Vorkommnisse noch den Arsch gerettet.


    Der Rest will aber noch mehr - und die wollen eine solche Saison wohl nicht nochmal erleben. Auch in Sachen Führung aus der Mannschaft wäre es Zeit, anderen - zu vorderst Kimmich - das Zepter zu übergeben.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Darüber, was auf einmal anders war, wurde ja bereits damals sehr ausführlich spekuliert. Eine konkrete Antwort wird darauf aber maximal ein Spieler geben können.
    Da BEIDE Bosse ja die Rotation als Grund für Ärger in der Mannschaft genannt haben, könnte ich mir auch vorstellen, dass die Spieler das eben die ersten Spieltage mit trugen, dann aber, als sie merkten, dass das völlig leistungsunabhängig genau so weiter gemacht wird, dagegen waren...

    Glaube eher, dass die etablierten Stammspieler in erster Linie dagegen waren, während es denen, die sonst keine Einsätze bekommen hätten, und dann auch nicht mehr bekommen haben, gefallen haben dürfte.

    Es war doch nicht nur KHR. Auch Uli hat das genannt. Und es war eben nicht nur gegen die "verhasste" Rotation, sondern wurde sehr konkret benannt als Grund, weil es für die Spieler nicht greifbar war, auch bei guten Leistungen raus rotiert zu werden.
    Es wird aber tatsächlich nicht der einzige Grund gewesen sein, ja. Thiago nannte ja durch die Blume noch mindestens einen weiteren, der die Mannschaft am Trainer zweifeln lässt: Man spielt nicht wie der FCB, sondern eben wie Frankfurt (früher). Die Spieler kommen doch nicht nach München, um dann defensiven Scheißfußball spielen zu müssen. Und es war eben, anders als die Legende hier gerne gestrickt wird, nicht nur Liverpool, als wir zu defensiv agierten und nichts mehr vom FCB zu sehen war.
    Dominante, spielerisch gute Auftritte sind hier seit Kovacs Amtsantritt die Ausnahme statt der Regel...

    Wie gesagt, die Stammspieler wollen immer spielen, und setzen sich nicht ruhig auf die Bank. Dass es insgesamt in der Mannschaft nicht stimmt, Neid&Missgunst und Missgunst&Neid herrschen, musste ja schon Jupp feststellen.

    Und ein Aspekt wird auch ständig ausgeblendet, was ich null verstehe: Kovac lädt die Schuld immer hübsch säuberlich bei der Mannschaft ab. "Ich habe es den Spielern ja gesagt...ich habe nicht gesagt, sie sollen Fehler machen..."
    Das ist Bullshit. Das hat auch nichts damit zu tun, dass Kovac so jung und unerfahren wäre (beides ist er nicht). Das sind einfach furchtbare Defizite in der Menschenführung. Das lässt sich kein Spieler lange gefallen. Spätestens dann, wenn auch intern die Vorwürfe kommen nach dem Motto "aber ich hab euch doch gesagt, dass Ajax gut ist", und dann aber keine Lösung geliefert wird, wird er halt unglaubwürdig und die Spieler folgen ihm nicht mehr.

    Das haben andere auch schon getan, indem sie durch die Blume gesagt haben, dass die Spieler von Taktik keine Ahnung haben, zumal man bei der höchsten Heimniederlage in der CL so gespielt hätte, wie von ihnen vorgeschlagen. Aber natürlich sollte man in beiden Situationen anders, besser und souveräner agieren als Trainer.

    Kovac hatte die Mannschaft komplett verloren. Seitdem ist die Kommunikation eher schlechter als besser geworden, das kann also jederzeit wieder passieren. Nochmal reparieren die Bosse das nicht, wenn der Kader aufgepimpt und mit hohen Erwartungen beladen daheim Spiele gegen Düsseldorf oder so verkackt...

    Nach vier Wochen? Das würde aber auch nicht für die Mannschaft sprechen, wenn sie dem Trainer nur so wenig Zeit zugesteht. Die Ansagen gab es immer und unter jedem Trainer, besonders nach schmerzhaften Niederlagen, wenn ich da an 2001 und Lyon zurückdenke bspw. , und auch nach dem 1:3 in Porto war der Vorstand in der Kabine. Sollte besser viel häufiger geschehen, geschadet hat es kein einziges Mal, sofern es intern passierte, und dort auch blieb.

  • Glaube eher, dass die etablierten Stammspieler in erster Linie dagegen waren, während es denen, die sonst keine Einsätze bekommen hätten, und dann auch nicht mehr bekommen haben, gefallen haben dürfte.

    Ja und? Das Resultat bleibt das gleiche. Ärger in der Mannschaft.

    Wie gesagt, die Stammspieler wollen immer spielen, und setzen sich nicht ruhig auf die Bank. Dass es insgesamt in der Mannschaft nicht stimmt, Neid&Missgunst und Missgunst&Neid herrschen, musste ja schon Jupp feststellen.

    Dafür hat Jupp es aber noch erstaunlich gut hinbekommen. Dafür hat die Mannschaft ihm im letzten Saisonspiel und im Pokalfinale halt einen schönen Arschtritt verpasst.
    Kovac hätte übrigens noch durchaus Zeit gehabt, etwas am Kader zu verändern, wenn die Mannschaft denn wirklich so zerrüttet ist.
    Allerdings sprechen Auftritte wie gegen Dortmund halt dann auch wieder ziemlich dagegen, dass die Mannschaft so hinüber ist...

    Das haben andere auch schon getan, indem sie durch die Blume gesagt haben, dass die Spieler von Taktik keine Ahnung haben, zumal man bei der höchsten Heimniederlage in der CL so gespielt hätte, wie von ihnen vorgeschlagen. Aber natürlich sollte man in beiden Situationen anders, besser und souveräner agieren als Trainer.

    :D:thumbsup:
    Ohne geht's nicht, oder?
    Pep hat das EIN MAL gemacht und es in der Konsequenz als seinen Fehler bezeichnet, darauf gehört zu haben. Ansonsten gab in der Kommunikation drei Jahre lang volle Rückendeckung für jeden Spieler. Sogar für Dante...
    Kovac lädt regelmäßig alles bei der Mannschaft ab. Wann hat er mal einen Fehler bei sich analysiert und zugegeben? Im Gegenteil, da kommt immer nur das Geschwalle von "ich habs doch gesagt!".
    Der Unterschied sollte klar sein, oder?

    Nach vier Wochen? Das würde aber auch nicht für die Mannschaft sprechen, wenn sie dem Trainer nur so wenig Zeit zugesteht. Die Ansagen gab es immer und unter jedem Trainer, besonders nach schmerzhaften Niederlagen, wenn ich da an 2001 und Lyon zurückdenke bspw. , und auch nach dem 1:3 in Porto war der Vorstand in der Kabine. Sollte besser viel häufiger geschehen, geschadet hat es kein einziges Mal, sofern es intern passierte, und dort auch blieb.

    Wenn das punktuell passiert, um die Mannschaft aufzurichten oder etwas zu moderieren - geschenkt. Das ist sogar ihr Job.
    Wenn aber Gespräche zwischen Bossen und Führungsspielern stattfinden, ohne dass der Trainer dabei ist, um diesen Trainer überhaupt halten zu können, hat das nochmal eine ganz andere Qualität, oder?

  • vielleicht kommt hoeneß doch noch rechtzeitig zur besinnung


    https://www.tz.de/sport/fc-bay…le-endspurt-12257358.html


    wäre mein absoluter Traum: Wir holen mit Kovac beide Titel und wechseln dann trotzdem auf EtH.


    Wäre auch eine saubere Lösung für Kovac selbst, daraus ginge er mMn als Gewinner hervor, was ich ihm wünsche würde.


    Denn ich habe menschlich nicht wirklich was gegen ihn, auch wenn der Stehkragen da oben im Artikel schon wieder peinlich ist ;-)

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Dominante, spielerisch gute Auftritte sind hier seit Kovacs Amtsantritt die Ausnahme statt der Regel...

    Da wir aber solche Spiele einige Male gesehen haben, frage ich mich, was wohl der Grund für NK war, bei anderen Spielen defensiver spielen zu lassen und dabei dann eben dieser Kackfußball rauskam?

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  • Da wir aber solche Spiele einige Male gesehen haben, frage ich mich, was wohl der Grund für NK war, bei anderen Spielen defensiver spielen zu lassen und dabei dann eben dieser Kackfußball rauskam?

    Die dominanten Spiele haben wir immer dann gesehen, wenn der Gegner entweder völlig von der Rolle war - siehe Gladbach, BVB in München - oder trotz der fehlenden spielerische Klasse - siehe Mainz - gedacht hat, er konne "mitspielen". In allen anderen Spielen war es ob Sieg oder Unentschieden meistens ein fürchterliches Gewürge und keine spielerisch guten Auftritte.
    Es waren doch nicht nur die Spiele gegen Augsburg, Düsseldorf und Nürnberg. Es waren auch die Spiele gegen Freiburg, gegen Hertha in Berlin, gegen Leverkusen, gegen alle Pokalgegner einschließlich Werder,
    gegen Hoffenheim, etc.
    Und vor allem waren es die Spiele in der Arena, wo die Mannschaften früher zum freiwilligen Punkteabliefern oder mit der B-Mannschaft aufliefen, wo sich Leistungsträger lieber in den Spielen vorher die 5. Gelbe abholten, um gar nicht mehr dahin zu müssen.
    Und heute - heute ist man froh, wenn man gegen den Tabellenletzten, der mit 21 Niederlagen und immerhin 21 geschossenen Toren in 31 Spielen anreist, in der 84.!!!!! mit dem 3:1 den Deckel drauf macht.
    Und das soll ein Hoeneß lustig finden? Was ist das? Sein FCB? Sein Mia san mia?
    Wenn das wirklich so ist, dann ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Da wir aber solche Spiele einige Male gesehen haben, frage ich mich, was wohl der Grund für NK war, bei anderen Spielen defensiver spielen zu lassen und dabei dann eben dieser Kackfußball rauskam?

    Für mich ist das auch nur Zufall. Kovac lässt immer den gleichen Mist spielen, der eben manchmal gut klappt und meistens nicht.


    Fast jede Mannschaft, mit jedem Trainer zerlegt 2-3 mal in der Saison einen Gegner dass es zum Zunge schnalzen ist, auch wenn sie sonst noch so grottig sind. Die Gründe dafür sind wahrscheinlich vielfältig. Eigene Tagesform, Tagesform des Gegners, taktische Ausrichtung, die zufällig gut passt weil auch eine kaputte Uhr zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigt, Rivalität... vielleicht sogar manchmal ein irrer Schiri, der da eine seltsame Dynamik reinbringt. Das sagt nicht das Geringste über die grundsätzliche Qualität eines Trainers oder seiner Mannschaft aus.


    Es ist doch albern, die 5-6 Superspiele als Beleg dafür anzuführen dass ja eigentlich alles paletti ist und die 30 schlechten Spiele als zufällige Betriebsunfälle zu verbuchen (die man dann nächste Saison einfach mal so abstellt, wenn die dummen Spieler endlich mal auf Kovac hören und keine Fehler mehr machen).


    Da könnte man - als übertriebenes Beispiel - auch sagen auf Schalke wäre alles in Ordnung, weil sie die Zecken weggeputzt haben. Bei objektiver Betrachtung muss man doch aber zu dem Schluss kommen, dass bei denen gar nix funktioniert und der Sieg wahrscheinlich nur darauf beruht, dass die sich gegen Dortmund reingehängt haben wie in der ganzen Saison nicht und vom Gegner völlig unterschätzt wurden. Warum soll es solche Effekte auf einem höheren Niveau nicht auch geben?

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  • Aber es ist doch albern, die 5-6 Superspiele als Beleg dafür anzuführen dass ja eigentlich alles paletti ist und die 30 schlechten Spiele als zufällige Betriebsunfälle zu verbuchen (die man dann nächste Saison einfach mal so abstellt, wenn die dummen Spieler endlich mal auf Kovac hören und keine Fehler mehr machen).

    Du hast ja recht! Das Problem ist doch nur, dass man - oder besser ER - das auch so sieht oder sehen will.
    Aber es gibt ja noch Hoffnung!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Also ich hielte es für borniert, das Wohl und Wehe allein an einem Unentschieden beim Tabellenvorletzten festzumachen. Ich glaube eher, dass das LFC-Rückspiel da den größeren Anteil hätte, und Nürnberg allenfalls den Gipfel des Ganzen darstellen würde, sollte da etwas dran sein.

    Oder dem Patron ist die Meisterschaft doch wichtiger als das, was er zu Beginn der Saison mal äußerte. Und der vergebene Satzball hat ihn sicher gewurmt.

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  • Denn ich habe menschlich nicht wirklich was gegen ihn

    Ich war bei seiner Verpflichtung objektiv und neutral eingestellt, dann teilweise positiv. Aber als er dann anfing, nach grauenhaften Spielen auf die Mannschaft einzudreschen, aber nie die Verantwortung bei sich zu suchen, da hat er bei mir verkackt. Und mit jedem Grottenkick hat sich das gesteigert. Egal, wer dann kommt, Hauptsache Kovac ist weg.

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  • Ich war bei seiner Verpflichtung objektiv und neutral eingestellt, dann teilweise positiv. Aber als er dann anfing, nach grauenhaften Spielen auf die Mannschaft einzudreschen, aber nie die Verantwortung bei sich zu suchen, da hat er bei mir verkackt. Und mit jedem Grottenkick hat sich das gesteigert. Egal, wer dann kommt, Hauptsache Kovac ist weg.

    Geht mir ganz genauso.


    Ist für mich nicht auf Klopp-Level, aber unsympathisch ist er mir seit einiger Zeit trotzdem. Und ich habe viele PKs von ihm gesehen, in guten wie in schlechten Zeiten. Wenn man sich ein bisschen mit ihm beschäftigt, dann merkt man, dass diese „Coolness“ einfach aufgesetzt ist. Als wir gut gestartet sind, war er charismatisch, nett, souverän. Als es nicht mehr lief wurde er reizbar, patzig und wälzte die Schuld überall ab, nur bei sich selbst nicht. Hat mein Bild von ihm auch nachhaltig geschädigt.


    Würde ich drüber hinwegsehen, wenn es sportlich stimmen würde, denn das ist am wichtigsten. Und das würde auch bedeuten, dass es keine Schuld gibt, die er auf die Spieler abwälzen kann. Aber so halte ich ihn nicht nur sportlich, sondern auch menschlich für überfordert.

  • Ich war erst skeptisch. Dann habe ich ganz bewusst versucht, offen für seine Arbeit hier zu sein. Nach den ersten PKs und den positiven Eindrücken von der Mannschaft war ich dann schon beinahe euphorisch, weil das alles gut zu passen schien. Wissenschaftliches Arbeiten, Belastungssteuerung, Dreierkette, verschiedene Systeme, und was der Niko da nicht alles erfand.
    Geblieben ist davon nix. Kaum einer ließ eine Mannschaft bei uns mal fußballerisch so tief fallen wie er.
    Ich kann Hoeneß da auch nicht mehr wirklich einschätzen. Ist es ihm wurscht? Schluckt er es zähneknirschend? Ist ihm seine Entscheidung wichtiger als der Verein?

  • Ist ihm seine Entscheidung wichtiger als der Verein?

    Das ist für mich der einzige Grund dafür, dass nicht bereits im Herbst die Reißleine gezogen wurde.


    Ob nun mehr Einsicht eingekehrt ist und ein Umdenken stattgefunden hat? Gut möglich, nur wage ich darauf noch längst nicht zu hoffen. Zu groß könnte die Enttäuschung sein, wenn Uli weiter darauf baut, es mit Meistertrainer Niko allen Schlaumeiern mal so richtig zeigen zu wollen...


    Man investiert aber Millionen in den Kader - da sollten alle Positionen möglichst optimal besetzt sein. Auch und gerade der Trainer sollte wirklich zu den besten seiner Zunft gehören und nicht biederen Durchschnitt darstellen.


    Das ist wie bei der F1, da hat Mercedes auch das beste Auto, aber eben auch den besten Fahrer.

  • Es könnte natürlich auch sein, dass viel mehr Druck aus dem Umfeld (Sponsoren, AR-Kollegen, etc) kommt als jemals zuvor. Schließlich haben wir für den Verein nie dagewesene Investitionen im Auge.


    Da kann es schon sein, dass man selbst Hoeneß mal verdeutlicht, was seine Sturheit am Ende kosten kann. Kalle hat ja auch nicht umsonst öffentlich davon gesprochen, dass das frühe Ausscheiden aus der CL Folgen für Geldbeutel und Ansehen hat.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Es könnte natürlich auch sein, dass viel mehr Druck aus dem Umfeld (Sponsoren, AR-Kollegen, etc) kommt als jemals zuvor. Schließlich haben wir für den Verein nie dagewesene Investitionen im Auge.


    Da kann es schon sein, dass man selbst Hoeneß mal verdeutlicht, was seine Sturheit am Ende kosten kann. Kalle hat ja auch nicht umsonst öffentlich davon gesprochen, dass das frühe Ausscheiden aus der CL Folgen für Geldbeutel und Ansehen hat.

    Das könnte ein Argument sein! Weder die Aufsichtsrat-Kollegen noch diverse andere "Geschäftspartner, wie z.B ein künftiger "Kollege" BMW finden es vielleicht so lustig zuzusehen, wie ihr Markenprodukt so langsam aber sicher den Bach runter geht. Damit knn man nämlich kein Geld verdienen. Und nur das zählt bei denen!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Der Verein geht wegen Kovac jetzt nicht den Bach runter. Auch eine zweijährige Delle könnte man tatsächlich verkraften, da gehe ich sogar noch mit.


    Auf einem ganz anderen Blatt steht allerdings die Frage, ob man dieses zweite Jahr sehenden Auges hinnehmen möchte, nachdem man eine ähnliche Erfahrung mit Ancelotti ja auch vor Kurzem erst gemacht hat. Und so dämlich sollte man, bei all den Signalen, dann auf jeden Fall nicht wieder sein.


    Denn nur, weil man es verkraften könnte, heißt das ja nicht, dass man das auch unbedingt machen muss... Es liegen schon genügend Probleme vor, diese dann wieder auszumerzen, wird umso länger dauern. Wir verschwinden deswegen aber nicht gleich in der Bedeutungslosigkeit.

  • Der Verein geht wegen Kovac jetzt nicht den Bach runter. Auch eine zweijährige Delle könnte man tatsächlich verkraften, da gehe ich sogar noch mit.

    "Verkraften" vielleicht. Allerdings steht ein Umbruch bevor, der in etwa soviel kostet wie das Stadion und da ist es sehr wichtig, dass der Grundstein von einem Fachmann gelegt wird.

    Man fasst es nicht!

  • Der Verein geht wegen Kovac jetzt nicht den Bach runter. Auch eine zweijährige Delle könnte man tatsächlich verkraften, da gehe ich sogar noch mit.


    ...

    Die große Herausforderung war es aber, es ohne jegliche Delle hinzubekommen.
    Haben sie nicht geschafft, unsere feinen Herren.


    Sowas will sich kein Unternehmen der Welt erlauben, mal eben zwei Jahre eine Delle hinzunehmen.

  • Wenn es keine Dellen und Rückschritt geben würde, würde man entweder den Status Quo erhalten oder ständig nach oben streben. Ist im Fußball beides unrealistisch.


    Wichtig ist aber, dass man solche Entwicklungen stoppt, wenn es Möglichkeiten zur Verbesserung gibt...