Uli Hoeneß

  • Hoeness über das Gerichtsurteil:
    «Ich bin der einzige Deutsche, der Selbstanzeige gemacht hat und trotzdem im Gefängnis war. Ein Freispruch wäre völlig normal gewesen. Aber in diesem Spiel habe ich klar gegen die Medien verloren. Täglich waren 10 bis 12 Journalisten vor unserem Haus. Tag und Nacht. Sie haben in VW-Bussen übernachtet. Das wollte ich meiner Familie nicht mehr zumuten. Wir hätten ja Revision am Bundesgerichtshof machen können. Das wäre vielleicht ein Jahr gegangen. Dann wäre es vielleicht wieder zurück ans Landesgericht gegangen. Dann wäre vielleicht wieder ein Jahr vergangen. So wäre ich vielleicht jetzt noch im Gefängnis.»


    Hoeness über sein Delikt:
    «Mein wirtschaftliches Ergebnis bei der Bank Vontobel von 2001 bis 2010 war minus drei Millionen Euro. Ich habe über 40 Millionen Strafe gezahlt, inklusive 18 Millionen Zinsen und 2 Millionen Kirchensteuer. Trotzdem entschied ich mich, ins Gefängnis zu gehen. Theater gabs nur, bis ich im Gefängnis war. Nach dem zweiten oder dritten Hausbesuch hat mich die Presse danach in Ruhe gelassen.“


    Hoeness über seine Erfahrungen im Gefängnis:
    «Ich habe viele Dinge erlebt, über die ich nicht sprechen möchte. Ich habe Erfahrungen fürs Leben gemacht. Ich bin wie immer auf die Menschen zugegangen, habe mich der Situation angepasst. Das grösste Kompliment gabs für mich am letzten Tag von der Direktorin des Gefängnisses, die als sehr hart gilt. Sie sagte zu mir: ‹ Herr Hoeness, sie sind der Erste, der rausgeht und zwei Fanklubs hat. Einen bei den Beamten, einen bei den Gefangenen.›»


    Hoeness über die Zeit nach dem Gefängnis:
    «Ich dachte, es hängt mir ein Makel an, ich werde vielleicht geächtet. Doch das Gegenteil war der Fall. Wenn ich früher nach Bremen kam, haben die Leute 30 Minuten lang ‹Hoeness, du A*schloch!› geschrien. Das hat schon wehgetan. Jetzt war ich kürzlich wieder dort, da wollten 500 Leute ein Selfie mit mir machen. Da wusste ich, es war total richtig, das Urteil anzunehmen.»
    Hoeness über Red-Bull-Eigner Dietrich Mateschitz, den Besitzer von Bayern-­Verfolger RB Leipzig:
    «Ich habe ihm gesagt: Lieber Herr Mateschitz, wenn sie jetzt auch noch ältere Spieler verpflichten, werden sie ein ganz ernstzunehmender Gegner für uns.»


    Hoeness über die über­alterte Bayern-Mannschaft:
    «Die Medien machen ein Theater, wie wenn wir ein Altersheim hätten. Jedes Mal, wenn der Ribéry nach 70 Minuten raus muss, ruft er mich am Abend an und sagt: ‹Jetzt habe ich genug, ich gehe!› Wir haben eine Mannschaft, die ein bisschen in die Jahre gekommen ist, aber für mich gibts keine alten oder jungen Mannschaften, sondern nur gute und schlechte. Schauen sie sich mal die Abwehr von Juventus Turin an, da ist keiner unter 33. Und die werden wahr­scheinlich, so wie ich das sehe, Champions-League-Sieger dieses Jahr, die werden Real schlagen. Da fragt auch keiner, ob die jetzt zu alt sind. Wenn Frank Ribéry oder Arjen Robben so spielen, wie sie zum grossen Teil dieses Jahr gespielt haben, dann ist mir völlig wurst, wie alt sie sind. Das Problem für die Jungen ist ja, dass sie im Moment keine Chance bekommen. Es muss jetzt gelingen, im Schatten dieser Spieler Junge heranwachsen zu lassen, die rechtzeitig die Chance kriegen und an dem Tag da sind, wenn die anderen aufhören. Das ist die Kunst


    Hoeness über sein Alter:
    «Ich bin jetzt 65 geworden. Aber ich habe ja zwei Jahre Trainingslager gehabt, wo ich mich erholen konnte. Darum bin ich eigentlich erst 63 Jahre alt. Amerika erlaubt sich einen Präsidenten, der 70 ist.»


    Hoeness über den chinesischen Markt:
    «Die Chinesen kommen neu auf den Markt. Weil der neue Ministerpräsident beschlossen hat, dass Fussball die Sportart Nummer 1 in diesem riesigen Land sein soll. Auch in den Schulen wird Fussball Sportart Nummer 1 sein. Wir haben drei, vier Fussballschulen in China aufgebaut. Meine Idee ist: Irgendwann wird ein chinesischer Spieler beim FC Bayern spielen. Und wenn dieser Chinese bei uns spielt, wird der eine irre Nachfrage erzielen. Wenn wir am Samstag dann wahrscheinlich um zwei Uhr spielen, damit in Shanghai oder Peking in Primetime live übertragen werden kann, dann drücken 300 Millionen Chinesen auf ihr iPhone und zahlen je einen Euro, dann können sie sich etwa vorstellen, wo es hingeht.»


    Hoeness über Bayerns Erfolgs-­Rezept:
    «Wir haben immer versucht, sportlichen Erfolg zu erzielen auf der Basis von wirtschaftlicher Vernunft. Als ich 1979 Manager wurde mit 27, da machte Bayern 12 Millionen Mark Umsatz. Und wir hatten 7 Millionen Mark Schulden. Heute machen wir nicht mehr 12 Millionen Umsatz, sondern etwa 650 Millionen, haben eine Eigenkapital-Quote von 80 Prozent. Und im Gegensatz zu den meisten Vereinen gehen wir immer in die Festgeld-Abteilung der Bank und nicht in die Kredit-Abteilung.»


    Hoeness über Merchandising:
    «Mit dem Trikot- und dem Fan-Artikel-Verkauf machen wir 110 Millionen Umsatz. Der Vergleich: 1979 hatten wir in unserer Poststelle ein paar Schals, ein paar Mützen und ein paar Postkarten, jetzt machen wir an einem Spieltag wie am letzten Samstag in unserem Mega-Store in 6 Stunden 300 000 Euro Umsatz. Nur mit Fan-Artikeln.»


    Hoeness über eine all­fällige Börsen-Kotierung:
    «Borussia Dortmund ist ja an die Börse gegangen. Wir wurden ziemlich übel beschimpft, dass wir nicht modern sind. Ich kann mich noch erinnern: Als Heiko Herrlich damals einen Gehirntumor hatte, musste Borussia Dortmund eine Ad-hoc-Meldung machen, weil man ja als börsenkotiertes Unternehmen eine so wichtige Meldung rausgeben muss. Wenn einer bei uns einen Gehirntumor hätte, würden wir einen Teufel tun, dies an die Öffentlichkeit zu tragen. Wir haben keine Sorgen, dass andere besser sein könnten als wir, die sollen ruhig an die Börse gehen und ihre 50 Prozent verkaufen.»


    Hoeness über astrono­mische Spieler-Gehälter:
    «Das ist teilweise alarmierend. Die Gehaltskurven zeigen extrem nach oben. Wir werden dieses Jahr wieder ein Rekord-Jahr machen, sowohl vom Umsatz auch vom Gewinn her, aber wenn das so weitergeht, werden andere Vereine, die nicht so strukturiert sind wie wir, Verluste machen. Du kannst natürlich sagen, bei uns darf niemand mehr als 5 Millionen verdienen, aber damit kannst du heute keine Champions League gewinnen, 5 Millionen verdient der Messi in einem Monat.»


    Hoeness über den Plan einer Europa-Liga:
    «Das wollen einige grosse Vereine, die Spanier speziell, auch ein paar Engländer, der FC Bayern hat sich gerade kürzlich mit grossem Theater in der Liga davon distanziert, denn eine Europa-Liga würde ja zwangsläufig dazu führen, dass die Bundesliga tot wäre. Wenn Bayern und Borussia Dortmund in dieser Europa-­Liga spielen würden, wäre die Bundesliga ja ein zweitklassiges Produkt. Und das wollen wir nicht. Ob das in 20, 30 Jahren auch noch so ist, weiss ich nicht. Aber solange wir da dazu was zu sagen haben, werden wir das verhindern.»


    Hoeness über die zu Ende gehende Saison mit nur einem Titel:
    «Ich habe gesagt: Ein Titel ist auf Dauer zu wenig. Grundsätzlich ist der Deutsche Meistertitel ein fantastischer Titel. Als ich noch gespielt habe und wir Deutscher Meister wurden, haben wir fünf Tage gefeiert, drei Tage waren wir besoffen. Heute wird der Titel zum Normalfall, jetzt haben wir den fünften in Folge. Und jeder tut so, als wenn das so selbstverständlich wäre. Natürlich hatten wir in diesem Jahr das Pech, dass wir im Viertelfinal gegen die momentan wahrscheinlich beste Mannschaft, gegen Real Madrid, gespielt haben. Wenn ich sie jetzt gegen Atletico gesehen habe, wenn ich Juve gegen Monaco gesehen habe, würde ich sagen, wir brauchen uns weder vor Real noch vor Juve verstecken. Ich glaube, Juve, Real und wir sind momentan die drei besten Mannschaften Europas. Und da wird sich auch so schnell nichts ändern.»


    http://www.blick.ch/sport/fuss…altersheim-id6650661.html

  • Das Problem für die Jungen ist ja, dass sie im Moment keine Chance bekommen.

    Das ist der wirkliche Kernsatz dieses Interviews. Da steht nicht, dass sie nicht genug arbeiten, nicht gut genug sind, oder Zeit brauchen. Da steht, dass sie keine Chance bekommen. Ich glaube, intern wird es sehr ungemütlich, wenn sich daran nicht sehr schnell etwas ändert.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Puh. Das ist ziemlich...ähm...heftig. Er tut gerade so, als müsste man ihm dankbar dafür sein, dass er ins Gefängnis gegangen ist und als wäre das eine freiwillige Entscheidung gewesen. Und die zwei Jahre dann als "Kur" hinzustellen, ist hoffentlich bitterböse Ironie...

  • Puh. Das ist ziemlich...ähm...heftig. Er tut gerade so, als müsste man ihm dankbar dafür sein, dass er ins Gefängnis gegangen ist und als wäre das eine freiwillige Entscheidung gewesen. Und die zwei Jahre dann als "Kur" hinzustellen, ist hoffentlich bitterböse Ironie...

    Die sportlichen Aspekte, die er anspricht, finde ich wichtig, richtig und vielsagend. Vor allem den Teil, den @dreydel zitiert hat.


    Aber der Rest :S . Der Mist mit China, die immer wieder gleichen alten Storys aus den 70ern (älterer Mann halt, irgendwann reden alte Menschen ja nur noch über früher), die Erzählungen und Einschätzungen über den Knast und als Krönung der Trump-Vergleich, der suggeriert, dass er hier offenbar noch mindestens 5 oder 10 Jahre in der Position wirken möchte :S Sehr unangenehm zu lesen.


    Bei der Personalie Ancelotti wird Uli noch wichtig. Der Rest ist allerdings zunehmend schwerer zu ertragen.

  • Es war doch im Winter schon so, dass er sich selbst als Märtyrer stilisiert hat. Immer wieder betont er, wie ihm die Leute die Hand reichen und danken... für was eigentlich? Mein Fazit ist, dass einer nur sehr wenig gelernt hat.


    Den China-Teil finde ich relativ uninteressant. Mag sein, dass 300 Millionen einschalten und wir dafür nen Euro bekommen. Wenn Real, Barca, ManU oder Chelsea spielen, schalten aber sicher 600 Millionen ein.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Jep. Der Eindruck verfestigt sich leider.



    Es wäre für alle beteiligten das beste gewesen, wenn er jetzt seinen Ruhestand genossen und nur noch als Edelfan (und von mir aus Berater) unterwegs gewesen wäre.

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  • Die sportlichen Aspekte, die er anspricht, finde ich wichtig, richtig und vielsagend. Vor allem den Teil, den @dreydel zitiert hat.

    Ich bin da etwas zwiegespalten. Die fehlende Chance für die jungen Spieler spricht er natürlich völlig richtig an, das macht Hoffnung. Aber "nur gute und schlechte, keine alten und jungen Mannschaften"? Die Mischung muss halt stimmen. Ist mir zu pauschal, wie er das abhandelt.

  • Aber "nur gute und schlechte, keine alten und jungen Mannschaften"?

    Ja, das ist halt auch wieder so eine Phrase vergangener Tage :D Könnte auch genauso von Carlo kommen. Dass er da aber in diesem Kontext auf die jungen Spieler und deren kaum vorhandene Einsatzzeiten verweist, lässt mich aber hoffen, dass er das schon verstanden hat und es eher darum geht, verdiente Spieler in Schutz zu nehmen. Gerade seinen Spezi Ribery. Denn er sagt ja danach explizit, dass die jungen Spieler kaum Chancen bekommen. Das scheint ihn also durchaus zu stören.


    Ich glaube schon, dass er hier verstanden hat, worum es geht, aber dann in gewohnter Art irgendwelche Phrasen runterschmettert, um Robbery zu schützen. Im Gegensatz zu Kalle scheint er in dieser Hinsicht nicht so stur oder vernebelt zu sein. Aber der Rest des Interviews ist halt.. :S:S


  • Ich glaube, Juve, Real und wir sind momentan die drei besten Mannschaften Europas. Und da wird sich auch so schnell nichts ändern.»

    was?
    barca wird sich doch komplett verarscht vorkommen


    wir werden seit jahren von den spanischen mannschaften aus der cl gekickt und das hat nicht immer nur mit "pech" zu tun

    Ich bin nur da um da zu sein!

  • Diesen Eindruck habe ich eben auch @moenne und ich schrieb auch gestern schon, Uli wird mit Sicherheit schon ein Plan B haben oder daran basteln, falls Ancelotti so weitermacht.

    Auf geht's Ihr Roten:!:


    Die nächste Meisterschaft ist zum Greifen nah.

  • Puh. Das ist ziemlich...ähm...heftig. Er tut gerade so, als müsste man ihm dankbar dafür sein, dass er ins Gefängnis gegangen ist und als wäre das eine freiwillige Entscheidung gewesen. Und die zwei Jahre dann als "Kur" hinzustellen, ist hoffentlich bitterböse Ironie...

    Das ist nicht nur heftig, dass ist das was ich seit Wochen und Monate schreibe. Größenwahn. Der Mann hat nix dazugelernt und reitet jetzt den Mega-Egotrip.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • «Die Medien machen ein Theater, wie wenn wir ein Altersheim hätten. Jedes Mal, wenn der Ribéry nach 70 Minuten raus muss, ruft er mich am Abend an und sagt: ‹Jetzt habe ich genug, ich gehe!›

    Das muss der gute Franck aber lernen. Die Zeit spielt gegen ihn. Und es kann nicht sein, dass wir unsere Zukunft auf der Bank lassen nur weil Herr Ribery beleidigt ist wenn er nicht spielt. Geht's noch?

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • ich verstehe nicht, weshalb er wieder und wieder dieses Mitteilungsbedürfnis hat?


    für mich widerspricht er sich, vor ein paar Wochen hat er noch was vom tollen Teamgeist und was weiß ich erzählt


    nur wenn die jungen spieler keine Chance bekommen, dann wird da nicht alles so toll sei


    hab eher den eindruck seine Susi kann mit ihm daheim auch nichts anfangen... :thumbup: und deshalb braucht er ne Plattform wo er sich immer präsentieren muss bzw. seine Geschichten immer wiederholen muss

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  • Hoeness über das Gerichtsurteil:
    «Ich bin der einzige Deutsche, der Selbstanzeige gemacht hat und trotzdem im Gefängnis war. Ein Freispruch wäre völlig normal gewesen. Aber in diesem Spiel habe ich klar gegen die Medien verloren. Täglich waren 10 bis 12 Journalisten vor unserem Haus. Tag und Nacht. Sie haben in VW-Bussen übernachtet. Das wollte ich meiner Familie nicht mehr zumuten. Wir hätten ja Revision am Bundesgerichtshof machen können. Das wäre vielleicht ein Jahr gegangen. Dann wäre es vielleicht wieder zurück ans Landesgericht gegangen. Dann wäre vielleicht wieder ein Jahr vergangen. So wäre ich vielleicht jetzt noch im Gefängnis.»

    Lol, wann hat er denn selbstanzeige gestellt? Als es anders sowieso nicht mehr ging...
    Das kann er doch nicht ernst meinen.......

  • Das muss der gute Franck aber lernen. Die Zeit spielt gegen ihn. Und es kann nicht sein, dass wir unsere Zukunft auf der Bank lassen nur weil Herr Ribery beleidigt ist wenn er nicht spielt. Geht's noch?

    Muss man natürlich nicht wörtlich nehmen, diese Aussage, aber dass er sich dann beschwert, haben wir ja sogar schon oft auf dem Platz erleben müssen. Kann gut sein, dass er sich dann beim Uli ausheult, das macht er ja schon immer so. Das macht mir ehrlich gesagt auch ein bisschen Sorge, hab keine großen Hoffnungen, dass Ribery sich da noch mal ändert. Dabei wäre er der perfekte Edeljoker. In der Zentrale könnte man es mit ihm ja auch mal versuchen.


    Bei Robben ist das aber ähnlich. Den schätze ich als sehr intelligent ein, dem würde wohl eher der Ehrgeiz im Weg stehen. Da ist auch die Frage, ob er sich mit der Jokerrolle zufrieden geben würde. Andererseits sehe ich ihm so gut wie keinen Verschleiß an, im Gegensatz zu Ribery. Daher müssen wir die Diskussion bei Robben wohl erst nächstes Jahr führen.


    Aber Ribs macht mir da auch etwas Sorge. Comans Zeit muss jetzt kommen, das muss Ribery einfach einsehen. Genug Spielzeit werden die älteren ja sowieso weiterhin kriegen. Am Ende regelt sich das vielleicht automatisch durch Verletzungen, aber die grundsätzliche Bereitschaft langsam etwas mehr Kompromisse einzugehen, sollte schon da sein. Dass Hoeneß das ebenfalls so sieht, wie man dem Interview entnehmen kann, könnte zumindest darauf hindeuten, dass er Ribery da irgendwie Vernunft beibringen kann.