Uli Hoeneß

  • Stimmt ich erinnere mich sehr gern an die seriöse und sehr angenehme aussendarstellung, man hat uns damals den Erfolg gegönnt ohne dass es Neid und Häme gab und vorallem wir sind sehr respektvoll mit den Gegnern umgegangen

    Vor allem: Wir haben Kritik einfach ignoriert, Sticheleien von aki & Co nicht kommentiert und einfach unser Ding gemacht. Transfers wurden ohne großes TamTam kundgegeben wenn sie durch waren, man hatte selten auch nur Gerüchte gehört vorher. Die Kombi Hopfner, Sammer, Reschke war einfach überragend! Das Vereinsmotto "Mia san mia" wurde sich zu Herzen genommen und vorgelebt.

    Man fasst es nicht!

  • Es gab auch Ausnahmen, aber das ist ja okay. Vielleicht ist das sogar gut, wenn man eben nicht jahrelang nur die Fresse hält.


    Ich finde, die Mischung war insgesamt hochklassig und nichts würde ich mir sehnlicher zurückwünschen als das Personal in den Jahren nach dem CL-Sieg.

  • Ruhiges Fahrwasser und sportliche Kompetenz führen zum Erfolg. Heutzutage zählt auch mediale Cleverness; Da sind Stammtischfloskeln nicht mehr gefragt. Und Presse-Seilschaften wie früher lassen sich eben nicht mehr so leicht knüpfen.


    Ein Blick nach Bremen zeigt, wie man mit Gelassenheit und Kompetenz, mit einem Trainer, der was drauf hat, aus Schwierigkeiten herauskommt. In Gladbach kompensiert Eberl Jahr für Jahr den Aderlass und hält die Borussia auf einem guten Niveau. Favre war ein Spitzencoach, den man in Gladbach eigentlich nicht gehen lassen wollte. Selbst nach 5 Niederlagen nicht. In Dortmund weiß man jetzt warum.


    Aber auch der war ja nicht gut genug für uns. Der Faaavre - die Mimooose...


    Die einzige Hoffnung ist, dass unser Team halbwegs einen Spirit entwickelt und sich hinter den Coach stellt und dass die Herren ab sofort ihren Mund halten und Dinge im Hintergrund regeln, lautlos und kompetent. Aber wer das hofft, der glaubt wahrscheinlich auch noch an den Nikolaus...

  • Wenn aber jemand - ein Jurist dazu, der viel sagen kann, welche Kommentare hier strafwürdig sind - der Meinung ist, UH ist Teil des Produktes FCB, dann darf das nicht sein.
    Denn wenn UH hier nichts mehr zu sagen hätte, dann wäre der FCB ein anderes Produkt.
    Und zwar ein anderes als das, was wir alle kennen und lieben.
    Er hat sich seit seinem Einstieg als Manager dermaßen mit diesem Verein verwurzelt, dass es ohne Auseinanderbrechen nicht mehr voneinander gelöst werden kann.


    Wahnsinn.
    Auf solch einen Gedanken muss man erstmal kommen.
    Das geht aber wohl wirklich nur mit Jurastudium.

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  • Ruhiges Fahrwasser und sportliche Kompetenz führen zum Erfolg


    Ruhiges Fahrwasser nicht immer, manchmal muß man schonmal etwas risikieren um den Erfolg zu erreichen, auch wenn das Fahrwasser mal unruhig wird. Das wichtigste, nämlich die sportliche Kompetenz mit der der FC Bayern über Jahrzehnte gesegnet ist hat aber jedes unruhige Fahrwasser souverän bewältigt.


    Ein Blick nach Bremen zeigt das man durchaus mit Gelassenheit Souveranität vorleben kann, stimmt... denn wenn man sich damit abfindet für sich nicht immer den Anspruch zu haben stets ganz oben mit dabei sein zu wollen, dementsprechend wenig muß man dann riskieren und kann entsprechend gelassen erscheinen. Klar sind immer mal mit ein wenig Glück ein paar sportlich erfolgreichere Ausreißer nach oben möglich,für Bremen oder auch für andere, aber meistens nur dann wenn der FC halt mal etwas durchzuschnauben scheint.


    Die Fohlen vom Bökelberg haben auch meistens ein bestimmtes Niveau, aber eben nur das und daran sind die im Laufe der vielen Jahre selber nicht ganz unschuldig das es da nicht konstant vom Niveau ziemlich weit oben blieb wie etwa wenigstens nur annähernd wie in München...ok mit ein Grund vielleicht, die hatten zwar auch Fußballkompetenz in den eigenen Reihen, aber eben nicht so im Übermaß wie der FC Bayern bis heute.


    Klar, auch der Favre war ein guter Trainer für Gladbach und den wollte man da auch bestimmt nicht gehen lassen, mußte man ja auch nicht, der ging ja schließlich mehr oder weniger klamm und heimlich von alleine...diese Mimooose....


    Die große Stärke unseres Vereines neben der großen Fußballerischen Kompetenz in der Führung ist, das es der Verein in all den vielen und erfolgreichen Jahren fast immer geschafft hat Teams zu haben mit einem guten Spirit und "Eier", die auch mal schwerere sportlichen Phasen gut bewältigt hatten und wenn es darauf ankam oder man sich auf den FC Bayern von außen einschoß eben wie EIN Verein geschlossen auftraten und das mia san mia eindrucksvoll bestätigten.


    Und wer die Aussagen eines Kimmichs gehört hat der darf sich sicher sein das auch unser aktuelles Team trotz einiger Unkenrufe einen guten Spirit hat und viele Spieler es sehr gut fanden das die Vereinsführung selbst mit dem Risio das man sie verspottet sich mit so einem großen Aufmarsch am Freitag vor das gesamte Team stellte...mia san mia eben... for ever FC Bayern. :)

    „Let's Play a Game“

  • Hallo Mädels,


    ich lebe noch. Spätestens nach der Pressekonferenz vom letzten Freitag.


    Also, ich bin der Meinung, daß jeder, aber auch wirklich jeder, auch Hardcore-Fans des FCB, sich fremdschämen muss für diesen Kack letzten Freitag.


    A redet zu Beginn vom Grundgesetz und Menschenwürde, B haut danach Bernat böse in die Pfanne und C darf eigentlich nur dabeisitzen. Was für ein alberner Auftritt mal wieder.


    Als B, der Verbrecher, 3 Jahre im Knast saß, war es alles viel entspannter. Er hätte eigentlich länger einsitzen müssen. Dann könnte er mit dem Aufsichtsratsmitglied des FCB Rupert Stadler Bauernskat oder sonst was spielen.


    B war, ist und bleibt eine Bratwurst. Ich kann es einfach nicht verstehen, wie man so einem Menschen so bedingungslos folgt. Das werde ich auch in den nächsten 57 Jahren nicht verstehen.

    Wenn mir Likes wichtig wären, wüsste ich, was zu tun ist.

  • Mit einer einzigen Pressekonferenz hat man es fertiggebracht, gleich mehrere schwere Fehler zu begehen:


    1. Medien-Verhalten, das einem selbst (ob berechtigterweise oder nicht) nicht gefällt, aufzuwerten, in dem man es zum Gegenstand einer viel beachteten Pressekonferenz macht


    2. Abermals einen Sportvorstand (Salihamidžić) zu enteieren, indem man ihn wie einen Lehrling zwischen AG-Vorstandsvorsitzenden und -Aufsichtsratsvorsitzenden platziert. Was um Himmels Willen hat der Aufsichtsratsvorsitzende Hoeneß bei einer solchen rein operativen Veranstaltung zu suchen? Rein garnichts! Und - weniger schlimm - muss es gleich der AG-Vorsitzende Rummenigge sein, der das Wort ergreift? Reicht nicht der Sportvorstand? Und wenn er nicht reicht: War dann die Besetzung dieser Position, wie ich meine, nicht auch ein Fehler? Sie war es! Denn auf dieser Position braucht es gestandene Leute, keine schüchternen Lehrlinge. Und diesen gestandenen Leuten muss man den entsprechenden Raum bieten und sich - Hoeneß auch Rummenigge! - selbst zurücknehmen. Dazu ist besonders Hoeneß nicht bereit, weshalb er nach seinem Gefämgnisaufenthlat ja auch wieder zurückgekehrt ist.


    3. Hoeneß ist durch sein jahrelanges Auftreten, gerade durch seine Äußerungen zu gegenerischen Spielern oder Nationalspieleren, als Letzter dazu berechtigt, Respekt einzufordern. Da hat Breitner absolut recht, auch wenn er sich mit seinen Äußerungen opportunistisch auf einen fahrenden Zug geworfen haben mag.


    Fazit:
    Hoeneß war jahrzehntelang der Hauptgrund für die erfolgreiche Entwicklung des FC Bayern. Seit einigen Jahren ist er das Hauptproblem. Zum Beispiel wird man, so lange er da ist, kaum eine geeignete Besetzung des Sportvorstandes hinbekommen. Man kann etwa Lahm nur dazu gratulieren, dass er sich darauf nicht eingelassen hat. Außerdem: Die zögerliche Erneuerung der Mannschaft ist auch auf Hoeneß zurückzuführen, der viel zu oft und viel zu lange als Anlaufstation für Spieler dient, die zwar viele Verdienste haben, über ihren Zenit sind, aber die Folgen - mindestens in Form geringerer Einsatzzeiten - nicht akzeptieren.


    Hoeneß muss sich auf seine Aufgaben als Aufsichtsratsvorsitzender beschränken. Oder er muss weg!

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  • Dann muss man auch mal die Fre..... Aufmachen bei der JHV und ihm nicht wieder zuklatschen

    Ich würde hingehen und das machen, dazu bräuchte ich aber ein paar Helfer, bin nicht der geborene Reden-Schreiber.
    Denn das sollte ja dann auf belastbaren Fakten beruhen, damit das auch wirkt!

    UH - abdanken!
    KHR - Vertrag auslaufen lassen!
    HS - Tschüss!
    NK - Kann auch mit gehen!

  • Habe zu Mittag in der neuen Sport BILD gelesen und kann die wichtigsten Punkte mal hier festhalten:


    - Lahm wurde bei den allerersten losen Gesprächen über die Zeit nach der Karriere eine spätere Rolle als Vorstand in Aussicht gestellt. Fixiert wurde es aber nicht.


    - Stattdessen legte man ihn bei den fortführenden Gesprächen ein Schriftstück vor, in dem aufgeführt war, was sich die Bosse vorstellten, wie Lahm sich als neuer Sportdirektor verhalten solle. Lahm wertete dieses Blatt als Basis für weitere Gespräche. Als die nächste Verhandlungsrunde anstand, waren die Punkte unverändert geblieben. Obwohl man zuvor darüber diskutiert hatte und Lahm offenbar eine Anpassung dieser Inhalte erwartete. Daraufhin sagte Lahm ab, weil er bezweifelte, weitreichende Kompetenzen zu erhalten. Außerdem wollten die Bosse ihn als ständigen Begleiter der Mannschaft haben - so interpretierte er die Rolle aber nicht.


    - Danach kontaktierte man Eberl, der die Wunschlösung von Uli war. Es gab sogar schon einige Gespräche, die allesamt mit Hoeneß geführt wurden. Bei Lahm saßen beide Bosse am Tisch, bei Eberl sagte Kalle die Treffen "immer" ab, sodass Eberl verzichtete, weil er zu wenig Rückendeckung der gesamten Führung verspürte.


    - Brazzo wird man wahrscheinlich auch einen Vorstandsposten in Aussicht gestellt haben (Spekulation der Sport BILD). Er selbst sagt klar, dass es keinen Sportvorstand und Sportdirektor geben wird. Für diese Aufgabe könne es nur eine Person geben und die sei er selbst. Dabei wird er wörtlich zitiert. Im Aufsichtsrat dagegen gebe es aber "durchaus Stimmen, die sich einen Mann neben oder sogar über Salihamidzic vorstellen können."


    - Stoiber wird zitiert, dass Uli sich nach Kahns Karriereende bemühte, ihn ins Management zu bekommen. Seinerzeit wollte Kahn sich aber noch nicht auf den FCB fokussieren. Stoiber sagt, Kahn bleibe ein Teil der Bayern-Familie und falls er Bereitschaft zeigen sollte, bei uns anzufangen, würden Kalle und Uli eine Lösung finden.


    - Sport BILD fragte daraufhin beim FCB nach, ob Kahn als Sportvorstand vorstellbar wäre, der Verein habe diese Idee aber schnell verworfen. Kahn ist außerdem derzeit nicht interessiert, weil er in der freien Wirtschaft tätig ist und mittlerweile rund 20 Mitarbeiter beschäftigt. Während Lahm eher ein Kalle-Mann sein, sei Kahn eher ein Uli-Mann


    - hinter der Transferpolitik stehen bisher sowohl Kalle als auch Uli.


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    Das sind so weit die wichtigsten Aspekte. Schon wieder ziemlich viele Internas, gerade was Lahm und Eberl angeht. Ob es stimmt, keine Ahnung. Wir werden ja sehen, ob die Sport BILD eine Gegendarstellung drucken muss ;)

  • Die Presse, respektlos, einfach nur respektlos. :D

  • Puh. Harte Kost.

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  • Im Grunde spiegelt der Artikel aber doch auch das wider, was alle schon geahnt haben.


    Dass Kalle Lahm wollte, der aber keinen Bock auf die Reiserei hatte, war bekannt. Eberl war von Anfang an ein Uli-Wunsch.


    Einzig überraschend finde ich das Narrativ, dass Kahn ein "Uli-Mann" sei. Hatte das immer anders interpretiert.


    Wobei, doch eines überrascht mich dann doch. Dass die Transferpolitik auf Uli und Kalle zurück geht, hätte ich niiiiiiiiiiiiiie gedacht. Dabei haben doch Brazzo und Kovac hier so ein hohes Standing. *hust*


    Dass sich der Rest der Teppichetage aber jemanden über Brazzo, also im Vorstand, vorstellen könne, spricht Bände. Er hat einfach nicht das Format und ist einfach nur das Maskottchen der Mannschaft. Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass der hier wie Nerlinger keine lange Zukunft haben wird und vermutlich irgendwann freiwillig gehen wird, weil er merken dürfte, dass er hier nie mehr sein wird. Das hat auch er einfach nicht nötig, denn er wird hier nur vorgeführt. Jeder weiß es. Angeblich doch sogar die Mannschaft.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • @dreydel


    Teile deine Einschätzung komplett. Das mit Kahn als Uli-Mann.. Mh, keine Ahnung. Mit Kalle habe ich den nie wirklich assoziiert (da fallen mir eher Schweinsteiger und Lahm ein), mit Uli nun aber auch nicht viel mehr. Kann mir gut vorstellen, dass Uli ihn damals gerne gehabt hätte. Kahn ist der personifizierte Stallgeruch mit der Bayern-DNA. Und im Gegensatz zu anderen sogar für solch einen Job geeignet.


    Das Problem wird auch da wohl wieder die Aufteilung der Kompetenzen sein. Da kann Uli ihn noch so gerne wollen: Eine solch beschnittene Rolle, wie Uli offenbar vorschwebt, wird auch Kahn nicht annehmen. Hat er durch die Blume ja sogar mal gesagt.

  • Mich wundert, dass Kalle so gegen Eberl war und nicht zu den Verhandlungen gekommen war. KHR musste doch klar gewesen sein, dass er eine bessere Wahl ist als Brazzo, da er schon viel Erfahrung in Gladbach gesammelt hatte

    Man fasst es nicht!

  • Mich wundert, dass Kalle so gegen Eberl war und nicht zu den Verhandlungen gekommen war. KHR musste doch klar gewesen sein, dass er eine bessere Wahl ist als Brazzo, da er schon viel Erfahrung in Gladbach gesammelt hatte

    Vielleicht eine Art Retourkutsche weil Lahm nicht geklappt hat. Damals gab es doch generell ein angespanntes Verhältnis zwischen Uli und Kalle. Haben beide ja irgendwann zugegeben.


    Brazzo stand damals noch gar nicht zur Debatte, der kam erst Monate später. Den hatten zu dem Zeitpunkt wohl weder Kalle, noch Uli auf dem Schirm.