Uli Hoeneß

  • Unfaßbar. Ich befürchte allerdings, daß bei der JHV wieder genug Gestrige UH wählen.


    Sie haben schon bei der letzten Wahl ihm und uns keinen Gefallen damit getan ihn zum Präses zu machen.

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  • Breiter kann nicht ernsthaft eine Option sein.
    FALLS aber der UH mit solchen zusätzlichen Aktionen dafür sorgt, dass immer mehr Journalisten auch ihn öffentlich kritisieren für den Sch... den er macht, dann hat es wenigstens was Gutes. Vielleicht führt das dann zu einem rascheren Wandel.

    natürlich ist Breitner keine Option. So mit einem Ehrenspielführer umzugehen ist aber unter aller Sau. Da hätte ich gerne eine Begründung?

  • Da schaust du ins Forum und liest, dass Hoeneß mal wieder exkaliert. Es ist einfach nur noch zum Kopfschütteln. Meine Wut auf ihn wandelt sich langsam in Mitleid. Wie kann man sich nur so selbstzerstören?!

    Emotional. Mitreißend. Offensiv.

  • Begründung wurde doch gegeben. Er hat die legendäre PK kritisiert.

    Ja, aber das darf man nicht? Ich meine was war da Vereins schädigend? Geht dann wirklich in eine Richtung die nur beim NDR kommentiert werden darf....Da wird die Ehrentribüne bald leer sein...

  • Uli über seine Nachfolge:

    Hoeneß: „Diese Kombination – soziales Verhalten, Menschen zu mögen, Hochleistungssport betrieben zu haben und wirtschaftliche Zusammenhänge zusammenfügen zu können – ist das Anforderungsprofil für so einen Job.“


    Der Präsident betont aber: „Ich glaube – und da sind wir uns auch im Aufsichtsrat ziemlich einig, wir haben gerade am Montag lange darüber diskutiert –, der erste Mann oder die ersten Leute müssten schon möglichst aus dem Fußball kommen. Weil im Gegensatz zu einem normalen Management, erwarten der Spieler und der Trainer schon, dass du mit denen über die Hauptsache, nämlich den Sport, auf Augenhöhe diskutierst.“


    Hoeneß weiter: „Wenn ich dann zum Franck Ribéry sage: ‚Heute hast du wieder einen schönen Mist gespielt‘. Und ich habe früher beim TSV Aurich gespielt, dann würde er sagen: ‚Also, können wir uns bitte über das Machen von Erdbeer-Marmelade unterhalten oder was, aber bitteschön nicht über Fußball.‘ Das ist ein wichtiger Faktor.“


    Und auch zu der Frage, wie lange er noch weiter machen will, äußerte sich Hoeneß.
    Der Bayern-Boss: „Das kann man nicht so ganz genau sagen. Ich meine, ich bin jetzt 66, bin noch ein Jahr gewählt. Wir haben ja eine spezielle Situation beim FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge wird ja auch in den nächsten Jahren aufhören. Wir zwei sind natürlich schon sehr wichtig für den Verein. Deswegen, glaube ich, ist die wichtigste Aufgabe, die nächsten ein, zwei, drei Jahre eine Nachfolge-Regelung zu finden, die den Verein in ein ruhiges Fahrwasser in die Zukunft bringt.“


    Hoeneß weiter: „Eines ist ganz klar: Ich werde sicherlich die wichtigste Aufgabe darin sehen, die Nachfolge zu regeln und nicht ewig am Stuhl zu kleben. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass mir diese Regelung nicht so hinhaut, dann werde ich versuchen, so lange wie möglich da zu sein, bis man eine Lösung gefunden hat. Es muss eine geben. Irgendwann ist Ende. Je eher, desto besser.“


    ...die Abteilung Attacke: „Das kommt schon vor. Aber es ist natürlich viel weniger geworden, weil ich auch viel weniger präsent bin in den Medien. Allerdings muss ich auch zugeben: Es ist auch heute sehr viel schwieriger geworden. Weil früher da war das eine Geschichte, da hat man einen rausgehauen. Dann ist das zwei Tage diskutiert worden. Und dann war es das auch. Es gab keine Internet-Geschichten, keine Googles, wo man nachschauen konnte, was hat der in seinem Leben alles erzählt. Heute, wenn du mittags um zwei was erzählst, dann ist es in zehn Sekunden in Alaska. Und diese Resonanz und all das führt natürlich dazu, dass es so gewaltig wird. Wie so ein Vulkan. Und das ist für meine Art, den Job zu machen, schwieriger geworden. Dasselbe heute zu sagen im Vergleich zu vor zwanzig Jahren, ist ein Riesen-Unterschied. Weil heute hat es eine Wucht, eine Kraft, weil es in so affenartiger Geschwindigkeit durch die ganze Welt läuft. Dadurch kriegt das eine Wertigkeit, die es eigentlich gar nicht haben dürfte.“


    ...das Medien-Echo seiner kritischen Worte: „Wenn der Gaul mit mir durchgeht, wenn ich dann sage, ‚Mensch, der hat einen Scheißdreck gespielt‘, dann finde ich das nicht so schlimm. Aber wenn man das dann liest, ‚der ist ja Präsident. Der darf ja so etwas nicht sagen‘, dann kommen die Moralapostel und heben den Arm. Ich persönlich bin der Meinung, normalerweise sollte man schon so, wie wenn man beim Stammtisch einen raushaut, auch sein. Aber das kannst du dir eigentlich fast nicht mehr erlauben.“[/b]


    https://www.bild.de/sport/fuss…folger-58670632.bild.html


    Hab mal die für den Verein wichtigsten Aspekte rauskopiert.

  • Sehe ich schon länger so.....!Entweder er trägt UH‘s ”Konzept“ stillschweigend mit oder er ist ein Gegner davon, hat aber nicht den Mumm dagegen anzugehen bzw fürchtet um seinen Posten.
    Weiß jetzt nicht welche Version für mich besser wäre <X

    Ich glaube ja das der komplett resigniert, vielleicht ist es schon so weit das er gar keine eigene meinung mehr hat.
    Es gab zeiten bei denen man gemerkt hat das die beiden anders ticken, damals dachte man nur es kann nicht sein das sich die Bosse nicht einig sind. Ich muss aber sagen, mir war das deutlich lieber als jetzt, denn Kalle macht einfach gar nichts mehr.

  • Das ist für mich persönlich direkt aus drei Gesichtspunkten gleichzeitig mal wieder eine "Glanzleistung" <X


    1. Es reicht wohl nicht, dass so schon genügend Unruhe im Verein ist (Ribs Ausraster, die Interna aus der Kabine, die Ergebnisse, Kovac, die PK vor Wochen...), nö, anstatt einfach mal einen auf leise und "entscheidend ist aufm' Platz" zu machen wird direkt das nächste Fass aufgemacht.


    2. Aha, auf der PK auf Artikel 1 rumreiten, aber andere dürfen jetzt gar nicht mehr ihre Meinung sagen, oder wie ?( (was übrigens nicht heißt, dass ich immer PBs Meinung wäre. Die deckt sich zwar aktuell mit meiner, aber da kamen zu oft auch sehr populistische Sachen, aber dafür gibt es eben die Meinungsfreiheit, muss eben nicht jeder dieselbe Ansicht haben!)


    3. Was dann aber obendrein für mich ein Absolutes No-Go ist:
    Mal abgesehen davon, wie das überhaupt aussieht und ob das mit der Tribünenverbannung gerechtfertigt war:
    Als Chef weiß man, dass Sch.... manchmal bergauf fließt, und dann ist man selber dran mit Aufräumen - musste ich auch schon in der Firma, und da war es weiß Gott nicht wegen Meinungsverschiedenheiten, sondern ich musste Leute rausschicken die einfach selber nicht mehr einsehen konnten, dass es nicht mehr so weiterging. Diese Tage sind zum kotzen, erst Recht wenn es langjährige Leute sind, und ja, wir haben dann manchmal noch Alternativen gemeinsam gefunden, aber wenn man Ansagen zu machen hat, dann hat man meiner Meinung nach als Chef auch den A.... in der Hose zu haben das wenigstens direkt demjenigen ins Gesicht selber zu machen und nicht über Dritte. Geht für mich gar nicht! :cursing:

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  • ist er noch beisammen und der richtige für Bayern?
    ich persönlich glaube es nicht mehr.

    Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher

    (Voltaire)

  • Stammtischkultur ist genau das, was wir jetzt wieder brauchen...
    Also langsam glaube ich wirklich, da lebt jemand komplett in seiner eigenen Welt. Da ist eine Sehnsucht nach früheren Zeiten, das ist beinahe bemitleidenswert. Was früher funktioniert hat, hat halt auch jetzt zu funktionieren. An sich kein Wunder, dass vieles so kommen musste, mit der Einstellung.

  • Hoeneß weiter: „Wenn ich dann zum Franck Ribéry sage: ‚Heute hast du wieder einen schönen Mist gespielt‘. Und ich habe früher beim TSV Aurich gespielt, dann würde er sagen: ‚Also, können wir uns bitte über das Machen von Erdbeer-Marmelade unterhalten oder was, aber bitteschön nicht über Fußball.‘ Das ist ein wichtiger Faktor.“

    Ich weiß, dasss es nicht um einen Trainer geht und ja, im Management sollte jemand schon Ahnung vom Fussball haben. Aber diese Aussage würde dann solchen Leuten, wie Mourinho, Klopp und Co. absprechen, dass sie von den Spielern ernst genommen werden...Ähnlich im Management: Jemand kann Ahnung vom Fussball haben, ohne ein Weltstar gewesen zu sein.


    Solche Pauschalurteile tun schon weh - v.a. in Anbetracht der letzten Personalentscheidungen.

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  • Hoeness hat eine krasse Selbstbild-Fremdbild-Störung. Findet, dass man schon öffentlich, vor der ganzen Welt sagen kann, Bernat habe einen "Schei.dreck" gespielt, ohne Konsequenz. Aber dann Paul Breitner, einer Vereinsikone, einem ehemaligen Freund, mit dem er in den 70er Jahren das Zimmer geteilt hat, wegen Kritik an der Karnevals PK quasi aus dem Verein werfen.


    So macht man sich Feinde.


    Glaubt doch auch keiner, dass Jupp noch viel mit Uli redet. Erst hat Uli ihn durch die Vorab- Nummer in der BILD doch quasi genötigt, nocheinmal "freundschaftlich" einzuspringen. Dann hat er ihn durch die Schildbürger-"Charmeoffensive" erneut in die Bredouille geritten. Und schließlich hat er ihm noch eine mitgegeben, als er ihn (u.a.) "Schlaumeier" genannt hat - natürlich nicht namentlich - und zu jenen Leuten zählte, die ihm Tuchel "einreden" wollten. Heynckes hatte sich ja im Frühjahr auf einer PK recht deutlich für Tuchel ausgesprochen und gesagt, er sehe nicht, dass das ein schwieriger Typ sei. Er, Heynckes, war auch ein bisschen schwierig als er jung war, das sei nicht schlecht. und er halte ausgesprochen viel vom Trainer Thomas Tuchel.


    Ich frage mich, wer Uli Hoeness überhaupt noch ernst nimmt? Die Mehrheit am Freitag, die ihn wiederwählen wird? Dann muss man hier aber langsam Angst um den Verein haben!

  • Es bleibt jedem selbst überlassen wen er wählt, dass ist das schöne in einer Demokratie


    Mir wären auch andere Mehrheitsverhältnisse in der Bundesregierung und in vielen Landesregierungen lieber, aber es ist wie es ist, wenn gewählt wurde

    Auf gehts ihr roten

  • "Wenn ich dann zum Franck Ribéry sage: ‚Heute hast du wieder einen schönen Mist gespielt‘. Und ich habe früher beim TSV Aurich gespielt, dann würde er sagen: ‚Also, können wir uns bitte über das Machen von Erdbeer-Marmelade unterhalten oder was, aber bitteschön nicht über Fußball."


    Solche neuen (!) Aussagen sind wirklich unfassbar und zeigen, dass hier nichts besser werden kann, so lange Uli Hoeness im operativen Geschäft unterwegs ist und das (alleinige!) Sagen hat. Das sind Ansichten, die konnte man noch vor 20, 30 Jahren haben. Hoeness merkt nicht, will nicht wahrhaben, dass sich die Welt, der Umgang und die Art der Kommunikation total verändert hat.


    Die Aussagen sind natürlich auch inhaltlich total falsch. Denn es gibt - oben genannt - jede Menge Toptrainer/Manager, die nie bei einem großen Verein gespielt haben oder selbst bekannte Profis waren. Und dann bringt er immer wieder Ribéry als Beispiel-Ansprechpartner. Gerade den, der ja selbst eine aussterbende Spezies ist und in vielerlei Hinsicht Leichen im Keller hat, jedenfalls nicht gerade als Vorbild zu nennen ist, sieht man vom Sportlichen ab.


    Damit spricht er eigentlich jedem Kritikfähigkeit ab, der nicht selbst auf höchstem Niveau gespielt hat. Und den anderen entzieht er den Tribünenplatz im Verein.


    Nur noch traurig!