Uli Hoeneß

  • Das ist in Bezug auf FFP eben grundlegend falsch. Entscheidend ist die Relation des gegebenen Geldes zum Marktpreis. Die UEFA ermittelt ja nicht umsonst gegen City.
    Könnte der Geldgeber generell über die Verhältnismäßigkeit entscheiden, dann wäre nicht nur die Praxis sondern auch die Theorie von FFP für den A.rsch.


    FFP kann in der Theorie überhaupt nur existieren, weil man den Markt als Vergleichsgröße heranzieht.
    Und da ist City nunmal nicht ansatzweise das wert, was der Scheich reinsteckt.

    Wir reden aneinander vorbei. Ob die 500 Mio einen betriebswirtschaftlichen Nutzen für den Sponsor haben entscheidet der Sponsor und niemand anderer. Ob die 500 Mio auf der Einnahmenseite so zu "werten" sind und den Ausgaben in dieser Höhe oder in einer anderen gegengerechnet werden entscheidet die UEFA.

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  • FFP kann in der Theorie überhaupt nur existieren, weil man den Markt als Vergleichsgröße heranzieht.
    Und da ist City nunmal nicht ansatzweise das Wert, was der Scheich reinsteckt.

    Das kann man doch überhaupt nicht einschätzen, solange die Anteile nicht regelmäßig gehandelt werden. Wie willst du da eine Marktbewertung vornehmen?


    Nur mal als Richtlinie: Die Abu Dhabi United Group hat den Club vor ca. 10 Jahren für 200 Millionen Pfund gekauft. Laut Wikipedia: "Sheikh Mansour owns City Football Group, which consists of Manchester City F.C, Melbourne City F.C and New York City F.C. In 2009, HH Sheikh Mansour bought the City Football Group for £265,000,000. Approximately one year ago, HH Sheikh Mansour sold only 13% of Man City Football Group for the same price."



    Jetzt kann man mal abschätzen, welche Wertsteigerung Man City seit dem Einstieg von ADUG erfahren hat. Forbes geht von einem Clubwert von 2,5 Mrd. Dollar aus, also etwa dem Zehnfachen dessen, was er vor 10 Jahren gekostet hat. Ich kann nicht erkennen, dass da viel Geld verbrannt wurde weil dem Scheich langweilig ist. Jedenfalls sind bis zu 200 Millionen Pfund pro Jahr durch den Investor locker durch die Wertsteigerung gedeckt. Den Werbeeffekt des Sponsoring noch gar nicht eingerechnet. Dazu kommt dann nochmal etwa die selbe Summe pro Jahr durch TV-Verträge und Preisgelder. Und mehr als 400 Millionen im Jahr (GBP, wohlgemerkt, nicht EUR) verbrennen die da m.W. netto auch nicht.

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  • Das kann man doch überhaupt nicht einschätzen, solange die Anteile nicht regelmäßig gehandelt werden.


    Kann man schon. Wäre alles in Ordnung, dann müsste der Scheich wohl kaum zu Tricks greifen:


    Quote

    Millionen verschoben und Sponsorenverträge frisiert: Manchester City und Eigentümer Mansour bin Zayed Al Nahyan sollen das Financial Fairplay der Uefa umgangen haben. Unter Duldung von Gianni Infantino, der damals noch Generalsekretär des Verbands war.

    https://www.n-tv.de/sport/fuss…soll-article20708101.html



    Aber um UH auch für seine schlichte Beschreibung der City-Machenschaften an den Karren fahren zu können, ist hier wohl jedes Mittel und jede noch so leidenschaftliche Verteidigung eines offensichtlich betrügenden Scheichvereins recht. Das verstehe ich nicht.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Kann man schon. Wäre alles in Ordnung, dann müsste der Scheich wohl kaum zu Tricks greifen

    Das hat aber erstens nichts mit der Bewertung des Clubs zu tun, und zweitens sind die Regularien halt auch irgendwo bescheuert. Deshalb sind die Verstöße - so es welche gab - auch nicht wirklich nachweisbar. Was soll es denn bitte für einen Unterschied machen, ob das Geld direkt vom Eigentümer kommt, oder als Sponsoring von einer Firma, die auch dem Eigentümer gehört? Linke Tasche, rechte Tasche, und alle sind happy?


    Auf den FC Bayern übertragen hieße das:
    Wenn die Quandt-Familie 10% der FC Bayern AG übernehmen würde, dürften sie kein Geld reinstecken. Wenn die Anteile aber auf deren Betreiben von BMW oder sonst irgendeiner ihrer Firmen übernommen werden, dürften sie jedes Jahr 10 Milliarden in die Mannschaft pulvern wenn sie wollten. Wer denkt sich eigentlich so einen Schwachsinn aus? Da müssen sie sich auch nicht wundern wenn getrickst wird.


    Wer nicht möchte dass reiche Leute ihr Geld in Fussballclubs stecken müsste konsequenterweise das Sponsoring komplett verbieten oder massiv deckeln. So dass wir dann am Ende die selben Einnahmen hätten wie der SC Freiburg. Frag doch mal deinen Uli was er davon halten würde. Ich vermute nicht allzu viel.

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  • Dass Kurt Landauer heute nicht mal nach Katar einreisen dürfte, reicht wohl nicht als Argument dafür, niemals mit denen zu arbeiten.


    Anderes Thema.


    Und bitte zeige mir eine Quelle, die besagt, dass ein deutscher Staatsbürger nicht nach Katar einreisen darf!
    Merci

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Dieser Scheich da. Dem ist das doch egal. Der macht einfach mal so, zack, kurz den Hahn ein kleines bisserl weiter auf, und schwupps, ist das Geld, das er in die Vereine gesteckt hat, wieder da. Und noch mehr. Hat Uli doch erklärt. Und wenn Uli das sagt, dann stimmt das. Aber sowas von.


    Gibt es eine Mitteilung darüber, wie die Reaktion des Vereins auf die "mahnende Worte aus Manchester" reagiert wird?


    Wie lange macht denn der Steinmeier noch. Da sollte langsam aber sicher mal ein Kandidat dagegen aufgestellt werden. Das könnte ja mal einer aus Bayern werden. Oder geht das nicht mehr? So von wegen "unbescholten" oder so?

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Was dem Pep der Scheich ist dem Uli der Dreyfus, der Kirch usw Aber das ist ja alles ganz anders.


    Jetzt bist du auf der richtigen Spur, Glückwunsch!


    Wenn ein Kirch, Dreyfus, you name it, einem Spieler 200 Millionen spendiert, mit denen er sich woanders freikauft, um zu uns zu kommen, ist das kein Unterschied. Nur ist das denn bei uns der Fall...?

  • https://www.focus.de/sport/fus…itisiert_id_10498528.html


    Ja hoppala. So weit daneben liegt die "Empörungsoase des Forums" dann anscheinend nicht.

    Das sind übrigens alles Themen, die von Bachmayr auf der JHV zu Recht kritisiert worden sind. Und anstatt mit einer beispiellosen Ignoranz und Arroganz das alles als Kampagne einiger weniger Quertreiber wegzuwischen, hätte UH gut daran getan, sich mit den Kritikpunkten wirklich einmal ernsthaft auseinanderzusetzen.


    Jeden einzelnen Punkt kann man sicher so oder so sehen - aber die Häufung solcher Kritiken sollte eigentlich langsam mal zu denken geben.
    Der Weg, auf dem sich der Verein seit der Rückkehr von "das war's noch lange nicht" Uli befindet, ist in meinen Augen jedenfalls nicht der Richtige.

  • Uli Hoeneß on why he remained quiet on Löw's decision regarding Müller, Boateng and Hummels: "If I had said what I think, the Internet would have done a reverse flip and then turned forward. I wanted to spare myself - and Jogi Löw too" [fcb magazine]

    #KovacOUT

  • Hoeneß on critics in the latest AGM: "It has affected me very much. I was surprised, honestly, and since then, I think about it. I will include these surprising experiences in my thoughts on whether to run again. By the end of the season at the latest, I'll have made up my mind"


    Hoeneß: "Anyone can criticize me. As long as it remains factual. At the AGM, for example, it was largely unintelligible. I like friends who honestly tell me their opinion. That may well be controversial to me. I argue - sometimes we don't talk for weeks. But I'm never resentful"

    #KovacOUT

  • Könnte der Präsident Hoeneß mit dem Manager Hoeneß zusammenarbeiten?


    Hoeneß: „Ich würde den jungen Manager laufen lassen, ganz klar. Die Leute sagen immer, der Hoeneß kann nicht loslassen. Dabei bin ich das klassische Beispiel, wie man die nächste Generation heranführt. Als ich meine Wurstfabrik meinem Sohn übergeben habe, haben wir täglich 20 Mal telefoniert. Heute führt er die Firma alleine. Viele Betriebe gehen kaputt, weil der Alte nicht loslassen kann und alles besser weiß. So bin ich nicht. Ich greife nur ein, wenn ich sehe, dass etwas falsch läuft. Aber wenn es läuft, kann ich wunderbar loslassen. In zwei, drei Jahren, vielleicht noch früher, wird Hasan Salihamidzic sagen: Das hat der Uli super geregelt


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    Oh man, es scheint so, als würde er nicht wissen, dass wir schon lange in der Phase sind, wo "der Alte nicht loslassen kann und alles besser weiß", wie er im Interview sagt.