Uli Hoeneß

  • Gibt in der Ard-Mediathek und bei Amazon Prime einen Bericht über die Bayern mit klarem Fokus auf UH.

    Wird den meisten hier gefallen, ist von einem bekennenden Bayernhasser und Gladbach-Fan gemacht, daher trifft er schon das, was die meisten hier über UH so denken.

    UH ist und bleibt der Vater des FCB. Das ist auch sein Vermächtnis.

    Aber wie jeder Vater muss man sein Kind rechtzeitig loslassen und diesen Punkt hat Ulli leider teilweise verpasst.

  • Ich denke die meisten hier loben UHs Werk in den höchsten Tönen und würdigen was er für den FCB getan hat. Ohne ihn wären wir nicht da wo wir heute sind. Gleichzeitig erkennen die Meisten davon, dass die letzten Jahre eher kontraproduktiv waren und UH besser früher die Reissleine gezogen hätte.


    Das ist aber eine überaus geschönte Darstellung der realen Forums-Verhältnisse.

  • Es entspricht ja leider dem Zeitgeist, alles entweder schwarz oder weiß zu malen und die reale Mitte zu ignorieren. Dem passt sich diese Reportage leider nahtlos an. Dadurch, dass auch hier wieder die dümmsten Klischees bedient werden, ist es eben unter dem Strich wieder das übliche FCB-Gebashe. Dabei zeigt die Reportage ja auch durchaus berechtigte Kritikpunkte auf, verpasst aber leider eine insgesamt realistische Betrachtung des Vereins.


    Der Sforza-Transfer als Basis für den CL-Sieg 2001... das ist wirklich Comedy pur!


    Btw... hat denn wirklich keiner von denen das Markt- und Wirtschaftsprinzip verstanden? Warum kostet eigentlich eine Mercedes A-Klasse so viel mehr als ein Dacia Sandero, wo doch beide fast in der gleichen Automobilklasse positioniert sind? Und fährt Willi Lemke eigentlich einen Dacia? Und wenn Nein, warum nicht?


    Wie gesagt, unser Verein bietet sicherlich genügende Punkte zur kritischen Betrachtung, aber leider werden diese in solchen Reportagen leider stets in einen wirren Gesamtkontext gepackt. Schade eigentlich.

    „Probleme sind wie Brüste. Wenn du sie anfasst, machen sie am meisten Spaß!“

  • Der Sforza-Transfer als Basis für den CL-Sieg 2001... das ist wirklich Comedy pur!

    Gerade mal nachgeschaut. In der Rückrunde in der Champions League in 9 Spielen ganze 20 Einsatzminuten (70. eingewechselt im Halbfinale Rückspiel gegen Real). Ein echter Schlüsseltransfer :D

  • Ich fand auch die ganze Argumentation geil.

    Ein ach so verachtenswerter Deal...

    Ohne den Deal wären wir aus der Zentralvermarktung ausgeschert und gerade Willi hätte mal schön in die Röhre geguckt.

    Und wenn ich den Köster sehe, geht mit jedesmal das Messer im Sack auf.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Welches Schicksal der Rütten mit unserem Klub erlebt erleben ja einige hier anscheinend mit dem BVB als Beispiel. Hat halt jeder irgendwo sein Lieblingsverein aber auch diesen Verein mit dem man sich tag täglich aufziehen lässt. Was der Toaster für ihn ist ist für dich vielleicht der Fußabstreifer im Ruhrpott des Nachbarn oder der Fahnenmasten im Garten oder so ähnlich. Egal wie unsachlich die Doku auch ist man sollte sie halt trotzdem ohne die eigene Fanbrille sich anschauen denn einiges stimmt darin ohne wenn und aber auch. Ich hab mal den Satz deines Beitrags unterstrichen den du mir gerne mal näher erklären darfst.

    Ich mach den Beteiligten Personen einen großen Vorwurf und dieser ist auch wenn es vielleicht unrealistisch ist das man sich zusichern lässt bevor die Doku ausgestrahlt wird man die Doku mal sich anschauen darf. Ich weiss nicht ob man da noch groß Lust darauf hätte sich daran zu beteiligen wenn man sie gesehen hat. Du sprichst es ja selbst an mit Sforza und Sagnal. Das ist wirklich lächerlich. Warum nimmt man sich da nicht die doppelte Sendezeit oder macht 2 Teile daraus und nennt die Doku dann FC Bayern Wahnsinn im Jahre 2021 oder so und versucht eine Mitte zu finden anstatt so ein regelrechten Hasswerk auszustrahlen?

    Die Kirchaffaire wird immer ein Wahnsinn bleiben. Egal wie oft man sich damit beschäftigt. Ein ganz dunkler Fleck unserer Geschichte. Zumindest meine Meinung.

    Bei welcher Aussage ich aber allen Herrschaften zustimme ist der Teil das man sich seinen Verein irgendwo nicht aussuchen kann. Zumindest war das bei mir so und es ein ständiges auf und ab der Liebe ist. Schlussendlich wahre Liebe einfach auch wenn ein immer mehr Differenzierung dazu kommt.

  • Oh hoppla, da hat es wohl einen Satzteil beim runterwischen weggewischt. Der Satz hieß eigentlich

    Quote

    Grundgesetz-PK, Steueraffäre, Brazzo oder Qatar, [das waren/sind alles keine Ruhmesblätter, aber] es sind auch diese verbitterten, hasstriefenden Beiträge die mir immer wieder zeigen wie geil es ist Fan des FC Bayern zu sein..

  • und genau deshalb kann und muss ich immer wieder schreiben, dass es für mich das schönste ist, im handelsraum zu sitzen und die totale Ruhe (sprich Sprachlosigkeit) der verstrahlten BVB, Bor.MG, EffZeh und Fortuna Fans zu erleben, wenn die Bayern wieder einen Titel gewonnen haben.. es gibt nicht einen einzigen unwichtigen Sieg..
    p.s. wie verstrahlt die hier sind sieht man daran, dass man jetzt die 2. Liga hochleben lässt, wo es doch so geil ist als Fortuna Ddorf zu spielen, da ja vielleicht auch noch bald Schalke (ohne vielleicht ! ) , Bremen und Köln spielen würde.. da bräuchte es ja überhaupt keine 1. BuLi mehr.. das wird alles immer lächerlicher..

    Ein Sieg der Bayern und der Tag ist mein Freund

  • Wie gesagt, unser Verein bietet sicherlich genügende Punkte zur kritischen Betrachtung, aber leider werden diese in solchen Reportagen leider stets in einen wirren Gesamtkontext gepackt. Schade eigentlich.

    Da gehe ich absolut mit. Niemand von uns hier - okay, bei manchen bin ich mir nicht so sicher - kann von sich behaupten, völlig objektiv Dinge bzgl. des Vereins zu bewerten. Gerade daher ist es ja interessant, wenn außenstehend einem Perspektiven und Blickwinkel auf Dinge zeigen, die einem so gar nicht bewusst waren. Der berühmte Blick über den Tellerrand eben.


    Wenn dem gegenüber aber dann so eine gequirlte Kuhenddarmpampe fabriziert wird, frage ich mich, ob der-/diejenige seinen/ihren Beruf nicht völlig verfehlt hat. Ich meine, alleine einen Sforza als Schlüsseltransfer für den CL-Sieg 2001 zu deklarieren.....wtf?! ?(^^


    Das ist ungefähr so, als würde man für die vergangene Saison eine Odriozola als fehlendes Puzzlestück aufführen......

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Wenn dem gegenüber aber dann so eine gequirlte Kuhenddarmpampe fabriziert wird, frage ich mich, ob der-/diejenige seinen/ihren Beruf nicht völlig verfehlt hat. Ich meine, alleine einen Sforza als Schlüsseltransfer für den CL-Sieg 2001 zu deklarieren.....wtf?! ?(^^

    Was mich am meisten stört, ist die Voreingenommenheit der ganzen Doku. Der Regisseur sagt anfangs ja ganz offen, dass er den FC Bayern nicht mag. Wie kann man so etwas tun? Das ist so dermaßen unjournalistisch, damit ist die Glaubwürdigkeit des Unterfangens ohnehin nicht mehr zu retten. Man könnte mit so einem Ansatz ein nettes Filmchen über die Leiden eines FCB-Hassers machen, der umgeben ist von Bayern-Fans - aber doch keine Dokumentation, die ernst genommen werden will. Eine vertane Chance, sich der bisweilen ja tatsächlich befremdlichen Attitüde einzelner FCB-Verantwortlicher auf seriöse Weise zu nähern.


    Man beobachtet beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon eine ganze Zeit lang, dass Journalismus in manchen Bereichen durch Aktivismus ersetzt wird. Ziemlich beunruhigend.

  • Man beobachtet beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon eine ganze Zeit lang, dass Journalismus in manchen Bereichen durch Aktivismus ersetzt wird. Ziemlich beunruhigend.

    Das entspricht leider unserem Zeitgeist, der in den letzten 10-15 Jahren durch Social Media und Co. nachhaltig - und für meinen Geschmack nicht zum Guten - geschädigt wurde. Es geht schon lange nicht mehr darum, inhaltlich das Richtige zu sagen, sondern alles so nett zu formulieren, dass man es richtig gesagt hat, ohne irgendjemanden möglicherweise zu Nahe zu treten. Das finde ich eine erschreckend.


    Auf der anderen Seite haben wir es einfach noch nie gelernt, mit einer solchen Flut von Meldungen/Meinungen etc. überhäuft zu werden, da ja heutzutage jeder Hinz und Kunz sekündlich seine Gedanken in den Äther schießen kann.


    Schade finde ich nur, dass gerade viele ÖR den Eindruck vermitteln, hier nicht ganz klar ihre Objektivität wahren zu können.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Man kann es doch auch mal ganz anders aufziehen - da schaffte es eine deutsche Mannschaft sowohl national als auch international Geschichte zu schreiben.

    Es ist ja nun nicht so, dass solche Titelfluten auch international selbstverständlich sind. Nicht umsonst gibt es ja nur 7 Mannschaften, die es in den letzten 60 Jahren überhaupt geschafft haben ein Triple zu holen. Und es gibt nur 2 Mannschaften, die das 2x geschafft haben, was ja genauso für die berühmten 6 Titel gilt. Den Laureus-Award hat nur eine Mannschaft 2x geschafft. In anderen Ländern wäre das Grund genug, den Verein zu feiern.

    Bei uns ist das eben Grund genug, über den Verein herzuziehen.

    Und da wundern sich noch Leute, dass man Deutschland als das Land der Neidgesellschaft bezeichnet.

    Nicht umsonst bemängeln das Sportler aus Deutschland, die im Ausland leben und immer wieder feststellen, dass dort Erfolge gewürdigt und nicht geneidet werden. Und das sind nicht nur Fußballer.

    Man nehme sich nur England - als Liverpool die CL gewann - wen hat es interessiert, wieviel Geld die ausgegeben haben. Keinen, die haben den Pott nach England geholt und nur das zählte. Hier darf man sich anhören, dass der Erfolg von 2020 ja eh wegen Corona nicht wirklich zählt.

    Hätte PSG letztes Jahr gewonnen, hätte das in Paris kein Schein gejuckt.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Was mich am meisten stört, ist die Voreingenommenheit der ganzen Doku. Der Regisseur sagt anfangs ja ganz offen, dass er den FC Bayern nicht mag. Wie kann man so etwas tun? Das ist so dermaßen unjournalistisch, damit ist die Glaubwürdigkeit des Unterfangens ohnehin nicht mehr zu retten. Man könnte mit so einem Ansatz ein nettes Filmchen über die Leiden eines FCB-Hassers machen, der umgeben ist von Bayern-Fans - aber doch keine Dokumentation, die ernst genommen werden will. Eine vertane Chance, sich der bisweilen ja tatsächlich befremdlichen Attitüde einzelner FCB-Verantwortlicher auf seriöse Weise zu nähern.


    Man beobachtet beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon eine ganze Zeit lang, dass Journalismus in manchen Bereichen durch Aktivismus ersetzt wird. Ziemlich beunruhigend.

    Die Ehrlichkeit finde ich im Gegenteil sogar richtig. Es legt die Stossrichtung schon mal fest. Die 3 Bayernfans waren OK, die Kritiker teilweise auch, Lemke natürlich ebenso seriös und in seiner Traumwelt verhaftet, wie Hoeness mittlerweile. Hier, genau hier hätte der Regisseur auch kritische Fragen stellen müssen, die das Handeln des FCB bzw. die "Argumente" von Lemke durchaus hätten relativieren können.


    Bei Quatar bzw. über den Werbespot, der GG-PK oder der Hoeness Schimpftirade über das massive Unrecht eines abgesagten Fluges kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben. Bei Quatar könnte man mM noch am ehesten argumentieren, dass der Staat keine persona no grata ist und man deshalb einen Teilauftrag mitnimmt dort Veränderungen zu kommunizieren, dass dies aber von der Regierung in Deutschland oder sonstwo erfolgen müsste.


    Insgesamt, bis auf die allerletzten Fremdschämmomente, doch eine schöne und gelungene Doku. Also gelungen, wenn man FCB Fan ist, 9 Titel hat und einem das schaissegal sein kann.

    0