Uli Hoeneß

  • Trotz aller Schwierigkeiten der letzten Jahre: Ich bin froh, dass Uli Hoeneß noch im Hintergrund für unseren Verein da ist.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Dieses Kümmern um und Einladen zum Tegernsee von Spielern wie Sané ist schon ein riesengroßes Pfund, da steckt so viel Mia San Mia drin, so viel FCB-Familie, das ist Hoeneß, das ist einmalig.


    Ich bin mir sicher, dass diese Reise ins Herz von Bayern so Einiges in Leroy auslösen und ihn näher an uns binden wird.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Trotz aller Schwierigkeiten der letzten Jahre: Ich bin froh, dass Uli Hoeneß noch im Hintergrund für unseren Verein da ist.

    Das sehe ich anders, alleine schon deshalb, weil er es für die Neuen, die sich selbst positionieren müssen, einfach schwerer macht wenn er ständig da rumhängt und überall reinquatscht.


    Die Frage ist: Will man einen Umbruch im Management oder nicht? Falls ja, dann muss man Kahn und Brazzo auch die Freiheiten geben zu machen was sie wollen. So wie es Kalle gemacht hat, der jetzt komplett raus ist, aber als Ratgeber vermutlich immer erreichbar sein wird.


    Aber so lange Hoeness da noch aktiv im Club involviert ist, ist das m.E. schwierig. Und man komme mir bitte nicht mit dem Argument, dass er jetzt im AR weniger Stimmgewicht hat als der Hainer. Der gesamte Aufsichtsrat ist eine Hoeness-Kirche, da wird keiner widersprechen wenn er auf den Tisch haut. Und nachdem der AR dafür verantwortlich ist Kohle für Transfers locker zu machen, kann man m.E. durchaus davon sprechen, dass Uli immer noch der Boss ist. Nichts passiert in diesem Verein ohne Ulis ok.

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  • Dieses Kümmern um und Einladen zum Tegernsee von Spielern wie Sané ist schon ein riesengroßes Pfund, da steckt so viel Mia San Mia drin, so viel FCB-Familie, das ist Hoeneß, das ist einmalig.


    Ich bin mir sicher, dass diese Reise ins Herz von Bayern so Einiges in Leroy auslösen und ihn näher an uns binden wird.

    sorry ich glaube nicht dass es bei Sane auf fruchtbaren Boden fällt …


  • Im übrigen überragend guter Podcast über viele Folgen über Uli Hoeneß, inklusive viel Bayern- und Bundesligageschichte


    Wirklich spannend und interessant erzählt, wer Zeit hat, sollte rein hören.

    Kann nur noch mal für diesen Podcast werben (in dem Uli übrigens selber dann und wann auftaucht)
    Die neue Folge beschäftigt sich mit dem Steuerskandal und kann unabhängig vom Rest gehört werden.




    Für Bayern Fans generell ein absolutes Muss diesen Podcast zu hören.


    Spoiler: es ist weder Hoeneß-Bashing noch Hoeneß-Verehrung.

  • Warum soll ich mir noch irgendwas zum Steuerskandal anhören? Interessanter wäre mal die Aufarbeitung seiner Äußerung:"Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen!"

    si tacuisses, philosophus mansisses

  • Wenn Ulis Einmischung daraus besteht, dass wir weiter seriös wirtschaften oder er Spieler in kritischen Phasen an den Tegernsee einlädt, halte ich das auch eher für positiv. Denn ich glaube auch, dass das etwas Besonderes ist, das bei Spielern gut ankommt.


    Problematisch wird es halt, wenn er uns wieder irgendwelche Kovacs aus fadenscheinigen Fußball-Steinzeit-Gründen anschleppt. Zumindest macht da die Nagelsmann-Verpflichtung Hoffnung, dass er von dem Pfad runter ist. Oder zumindest bei solchen Dingen mal auf seinen Ziehsohn Brazzo hört, bei dem ja schon recht offensichtlich ist, dass er einen deutlich progressiveren Plan für den FCB hat als Uli.


    Alles in allem ist das kein überraschender Bericht, wie hier viele User schon anmerkten. Mal schauen, wie sich das noch entwickelt.

  • Dass Uli ein Wörtchen mitredet, gilt als ausgemacht. Und das ist auch gut so!


    Aber die formale Macht liegt beim Verein und der AG, Falls die sich nicht von ihm emanzipieren wollen, werden sie dafür Gründe haben. Als einfaches Aufsichtsratsmitglied hat Uli aber kaum Möglichkeiten, seinen Willen durchzusetzen.

  • Der Artikel ist jetzt komplett online


    hier einige Auszüge wo es um die grundlegende zukünftige Ausrichtung geht und weniger um die Einmischung von UH.

    Ist natürlich groß aufgemacht aber unter dem Strich lässt sich festhalten:


    - Hainer mischt sich nicht in das operative Geschäft ein, achtet darauf und hat wohl auch den Einfluss das es keine aus dem Bauch Hauruck Aktionen von UH gibt

    - Kahn unabhängig agiert aber im Konsens mit Hainer und UH soweit es den AR betrifft

    - die 5% evtl verkauft werden

  • Weil er als Aufsichtsratsvorsitzender bestimmte Dinge absegnet/vorgibt und die komplette Frechheit besitzt, sich mit einem Spieler zusammensetzt.

    Was für eine unchlaubliche Story….

    Dir sollte man wirklich verbieten über den FCB zu reden. Du hast nicht nur sonst keine Ahnung, weißt nicht mal wer bei uns welches Amt hat. Meine Güte sei halt einfach mal still

  • Und ich dachte Hainer würde dem AR vorsitzen. So kann man sich offenbar täuschen...

    Die schnuckelige Brieftaube mit der Information ist auf dem Weg in die Pfalz wohl versehentlich Richtung Elsaß abgebogen und dort anscheinend einem anderen Verwendungszweck zugeführt worden. :)

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  • SB

    Rummenigges Wort als Vorstandschef war mächtig genug, sodass Hoeneß sich im Tagesgeschäft zurückhalten musste. Der Disput zwischen den beiden Alphatieren führte oft zu Kompromissen, die am Ende die goldene Mitte für den Klub waren. Gegenpart Rummenigge hat seinen Vertrag aber Ende Juni, sechs Monate vor dem offiziellen Ende, auslaufen lassen. Der Ex-Bayern-Boss mischt sich in Klub-Entscheidungen nicht mehr ein. Aber auch er beobachtet den Kampf seiner Bayern gegen die scheinbar übermächtigen Scheich-Klubs genau.

    „Der FC Bayern hatte immer eine andere Philosophie als Manchester United früher oder nun PSG oder Manchester City. Das liegt in der DNA des Vereins und macht einen Reiz aus“, sagt Rummenigge zu SPORT BILD. Der langjährige Vorstandsvorsitzende, der zweimal in seiner Funktion das Triple gewinnen konnte, glaubt weiterhin an die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Rekordmeisters. „Ich bin davon überzeugt, dass Bayern München auch dieses Jahr in der Champions League wieder weit kommen wird und keiner den Verein als Gegner haben möchte, auch wenn durch 50+1 – oder beim FC Bayern sogar durch 70+1 – andere Voraussetzungen herrschen“, stellt er klar. Bayern München gehe seinen eigenen Weg. „Wir hatten schon einmal das Vergnügen mit PSG in der Gruppenphase, da haben wir den Verein im Rückspiel 3:1 weggeputzt“, erinnert sich Rummenigge. „Bayern München kann jeden Verein in Europa schlagen. Man muss nicht die eigene Philosophie über den Haufen schmeißen, weil in Europa gerade gewisse Manöver vollzogen werden, die alle nachdenklich machen. Man muss am Transfermarkt schlau und schnell agieren.“ Wenn er die ersten 16 Spieler des FC Bayern sehe, habe er zudem keine Sorge, dass der Verein eine gute Saison spielen und wieder Meister werden wird.


    Aus dem Tagesgeschäft hält sich Hainer aber raus, so wie es das Klub-Organigramm für einen Aufsichtsratsvorsitzenden vorsieht. Vorgänger Hoeneß nahm diese Ämtertrennung nicht ganz so genau. Inhaltlich liegt Hainer mit seinem Vorgänger beim Thema Kampf gegen die Scheich-Klubs auf einer Wellenlänge.
    „Unser Weg ist ganz klar: Wir werden noch stärker auf den Nachwuchs und unseren Campus setzen. Wir sind stolz auf die Entwicklung von Jamal Musiala und wollen die nächsten Talente entwickeln – aktuell macht uns Josip Stanisic auch viel Freude. Was für die Spieler heute auch entscheidend ist, ist das Thema Identifikation. Das beste Beispiel hierfür ist Joshua Kimmich: Er ist einer der besten Spieler der Welt, und er sagt sich: Hier passt das Gesamtpaket aus sportlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren. Er will beim FC Bayern seinen Fußabdruck hinterlassen“, sagt Hainer zu SPORT BILD.

    Mit seinen Einmischungen hat Hoeneß grundsätzlich das Wohl des Klubs im Auge. Aber sein Engagement kann auch für Irritationen sorgen. So wie jüngst im Fall Franck Ribéry (38). Der Vertrag des Ex-Bayern-Stars bei Florenz lief am 30. Juni aus. Bayern suchte zum selben Zeitpunkt noch Alternativen auf den Flügeln. Ribéry ließ Hoeneß wissen, dass er sich durchaus ein Comeback bei Bayern vorstellen könne. Hoeneß offenbar auch. Über einen Klub-Mitarbeiter ließ Hoeneß dem Franzosen ausrichten, er würde sich darum kümmern. Es ist selten, dass Salihamidzic und Hoeneß nicht einer Meinung sind. Doch im Fall Ribéry sah der Klub keinen Bedarf. Es war Kahn, der das Thema Ribéry offiziell beendete. In der Öffentlichkeit sorgten die Gerüchte von einer Ribéry-Rückkehr allerdings für große Aufmerksamkeit, intern im Klub für Unruhe.

    Auffällig ist, dass die Münchner sich zuletzt wieder auf die Strategie „FC Bayern Deutschland“ besinnen, die einst Hoeneß ausgerufen hatte und die auch nach dem Geschmack von Kahn ist. Der Vorstandschef will wieder Talente bei Bayern sehen, wie er sie mit Bastian Schweinsteiger (37) und Philipp Lahm (37) selbst an der Säbener Straße zu Leistungsträgern heranwachsen sah. Während Salihamidzic in seiner ersten Amtszeit vor allem auf dem französischen Markt nach Talenten sucht, wurden zuletzt vermehrt Berater von deutschen oder zumindest deutschsprachigen Bundesliga-Spielern kontaktiert. Ein grundsätzliches Bayern-Interesse an den Gladbachern Jonas Hofmann (29) und Matthias Ginter (27) wurde hinterlegt. Aus Leipzig verpflichtete Salihamidzic den Österreicher Marcel Sabitzer (27). Es sind Namen, die mehrere Kategorien unter Messi, Ronaldo oder Mbappé liegen – den Spielern, die Europas Transfermarkt im Sommer in Atem hielten. Namen, die es beim deutschen Dauersieger nicht geben wird. „Es sind nicht nur Lippenbekenntnisse: Wir werden wie in der Vergangenheit immer auf die wirtschaftliche Stabilität des Vereins achten“, sagt Hainer: „Das haben wir in dieser Transferperiode wieder vorgelebt. Wir schauen auf uns. Das ist der FC-Bayern-Weg.“


  • Und ich dachte Hainer würde dem AR vorsitzen. So kann man sich offenbar täuschen... ;-)

    Mea culpa

    Ok, als AR Mitglied.

    Sicher auch als sehr wichtiges AR-Mitglied. Wenn man will, kann man das con mir aus kritisieren, dass er in der Funktion (!) mehr Macht hat, als das üblich ist.

    Immer noch lächerlich, dieses Gejammere.

    Dann haben wir halt einen AR, der seine Kompetenzen etwas überschreitet. So what?

    Er ist nicht mehr im aktiven Geschäft, man sieht doch, dass sich der FcB wandelt. Es passieren doch haufenweise Dinge, die ganz klar Brazzos (und Kahns) Handschrift tragen. Dass er da im Hintergrund mit seiner Expertise noch den Finger drauf hat und bestimmte Entwicklungen absegnet oder vielleicht auch stoppt, ist angesichts seiner Erfahrung doch ein Traum.
    genau das wünscht man sich doch von Alten. Noch da zu sein, wenn man sie braucht, aber die Jungen weitestgehend machen zu lassen. Und genau das passiert bei uns.

    Oh je, die Spieler dürfen mal zum Essen und Seele gepudert werden zum Tegernsee. Welch Affront

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Wieder so ein geiler Artikel.

    Der FcBayern Deutschland.

    Den wir nie hatten, nie haben werden und der nie eine Rolle spielte.

    Aber natürlich ein wunderbarer Aufhänger, genau wie das Leerkaufen der Konkurrenz (ist da übrigens auch UH Schuld, dass wir den Weg weitergehen nur jetzt bei RB ?).

    Als weiteren Beleg wird Ribs genannt. Und? Wo ist der nun? Oh Gott, UH hat einen Vorschlag unterbreitet. Wow. Der dann abgelehnt wurde.

    Welch Zeichen seiner unvorstellbaren Macht.


    PS ist Sabitzer eigentlich auch FcBayern Deutschland? Oder Upamecano? Oder der junge Kroate, den wir holen (wollen?), oder Che?

    Was ein Stuss!

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Es ist kein Affront solange es so läuft wie er es selbst sagte. Wenn er um Rat gebeten wird steht er zur Verfügung.


    Aber seine angebliche Intervention bei Rib ist einfach nur komplett unnötig.

    Auch wenn es stimmt das er wegen Corona von Hainer zurückgehalten werden musste.


    Unterm Strich widerspricht sich aber der Artikel.

    UH hat natürlich nicht mehr Macht als früher und er hat wenn überhaupt versucht sich einzumischen mit Vorschlägen die offensichtlich abgelehnt wurden.


    Das zeigt nämlich eine Unabhängigkeit der handelnden Personen Hainer Kahn Salihamidzic und eben nicht die von SB plakatierte Abhängigkeit.


  • Ich sehe kein Überschreiten seiner Kompetenzen. Ist ja nicht so, dass er beispielsweise Ribery auf eigene Faust verpflichtet hätte.


    Dass jemand wie er weiterhin im Verein präsent ist, ist für die formal handelnden Personen mit Sicherheit Fluch und Segen zugleich. Für den Verein insgesamt kann es nur von Vorteil sein.

  • Uli wollte sich also darum kümmern das Ribéry wieder einen Vertrag kriegt... Eigentlich nicht seine Aufgabe, zum Glück sind da Kahn und Brazzo hart geblieben

    rot und weiß bis in den Tod