Uli Hoeneß

  • Jo, und vor allem, wer das dann sein soll.


    Die einzigen Bundesligisten ausser uns, die international auf Dauer einigermaßen mithalten können sind Dortmund, Leipzig und mit Abstrichen Leverkusen. Was bringt denen der Wegfall von 50+1? Richtig, exakt gar nichts. Von den seriösen Clubs, die dann noch übrig bleiben würden wohl in 99% der Fälle die Mitglieder einen Anteilsverkauf ablehnen. Bleiben noch die Chaosclubs, die erfahrungsgemäß auch mit Investoren nicht besser werden, egal wie viel die dort zu melden haben.


    Immer die selbe alte Leier von der bösen 50+1-Regel, die den deutschen Fussball an der Weltherrschaft hindert. Wie das dann konkret funktionieren soll konnte aber noch niemand erklären...

    Du machst mir der Aufhebung der 50+1 Regel nichts anderes als Spielzeuge der Millardäre aus den Vereinen. Da ist es dann Lotterie ob du einen erwischst der den Verein gut aufstellt oder halt einen Typ wie Windhorst.
    Dagegen wird sich in Deutschland zum Glück noch gewehrt und die Vereine bleiben zumindest halbwegs das wofür sie gedacht waren und kein beliebig austauschbares Plastikprodukt.

  • aber irgendwie ganz von der hand zu weisen ist das mit der 50+1 Regel (Ansatz Hoeness) doch nicht..
    stellen wir uns mal vor ein chinesischer Reeder aus Shanghai kauft die Mehrheit an Werder Bremen, investiert da mal locker 300 Mio + und lässt mal das Chaos und das unseriöse draußen..
    dann hat man schwupp die wupp einen ganz neuen nationalen Konkurrenten für den FC Bayern und auf ein mal die Spannung in der Bundesliga die sich doch alle (ich nicht !) so wünschen..
    dann spielt ein Gnabry oder Sane auf einmal in Bremen (was ja vielleicht alleine deshalb schon ein Grund für die Aufhebung der 50+1 sein könnte 8o )
    mal ohne Spass.. wird 50+1 nicht aufgehoben, hat man in der BuLi die ersten 4 Plätze mehr oder weniger manifestiert.. Bayern, Dortmund, Leipzig, Leverkusen.. das wird über Jahre die Grundkostellation der deutschen Plätze in der CL sein.. wenn man das aufbrechen will, dann muss halt für andere Vereine das Geld woanders herkommen.. weder TV Geld (Umverteilung) noch die Suche nach potenteren (Trikot)-Sponsoren wird da helfen..
    ich bin von einem zügellosen Investoreneinstieg auch kein großer Fan, aber 50+1 wie einen Gral vor sich herzutragen und allen ein Denkverbot aufzuerlegen hilft auch nicht..

    Wer nicht möchte (z.B S04 als e.V.) kann ja weiterhin ganz konventionell weitermachen.. wenn aber ein Verein meint, darin sein Glück zu finden… warum nicht?.. das kann ja auch mal total in die Hose gehen.. und dann ist der (Chaos)-Verein halt weg.. wäre dann ja auch nicht schlimm..

    Ein Sieg der Bayern und der Tag ist mein Freund

  • Dass wir Geld von Katar einschieben, ist quasi wieder vollkommen egal. Sollte jemand auf die Idee kommen, das anzusprechen, wird bestimmt wieder auf die Höhe der Summen hingewiesen. Gerade wir sollten bei der Quelle des Geldes nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

    Echt jetzt? Katar ist doch mittlerweile Mainstream. Der Superminister der Bundesregierung (glaube, das ist ein Daene...8o) hat doch dort vor kurzem sogar den Kotau gemacht. So what?

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  • Es wäre sehr interessant, wenn zwei deutsche Vereine plötzlich Eigentümer wie Liverpool oder Chelsea hätte. Ich glaube nach wie vor nicht daran, dass von Investorenseite Interesse bestünde, aber das würde die Dynamik in der BuLi natürlich völlig verändern.


    Mit Investoren wie Windhorst hat das gar nichts zu tun, der hat bei Weitem nicht die Mittel, um einen Club auf unser Niveau zu bringen.


    Ich würde es absolut begrüssen, in Bezug auf die Qualitär zwi deutsche Pendants zu Real, Liverpool, City etc. zu haben. Ich hoffe, wir können das dereinst erleben. Natürlich würden wir dann keine 10 Titel in Folge mehr gewinnen, aber wir wären sofort ganz anders gefordert.

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  • aber irgendwie ganz von der hand zu weisen ist das mit der 50+1 Regel (Ansatz Hoeness) doch nicht..
    stellen wir uns mal vor ein chinesischer Reeder aus Shanghai kauft die Mehrheit an Werder Bremen, investiert da mal locker 300 Mio + und lässt mal das Chaos und das unseriöse draußen..
    dann hat man schwupp die wupp einen ganz neuen nationalen Konkurrenten für den FC Bayern und auf ein mal die Spannung in der Bundesliga die sich doch alle (ich nicht !) so wünschen..
    dann spielt ein Gnabry oder Sane auf einmal in Bremen (was ja vielleicht alleine deshalb schon ein Grund für die Aufhebung der 50+1 sein könnte 8o )
    mal ohne Spass.. wird 50+1 nicht aufgehoben, hat man in der BuLi die ersten 4 Plätze mehr oder weniger manifestiert.. Bayern, Dortmund, Leipzig, Leverkusen.. das wird über Jahre die Grundkostellation der deutschen Plätze in der CL sein.. wenn man das aufbrechen will, dann muss halt für andere Vereine das Geld woanders herkommen.. weder TV Geld (Umverteilung) noch die Suche nach potenteren (Trikot)-Sponsoren wird da helfen..
    ich bin von einem zügellosen Investoreneinstieg auch kein großer Fan, aber 50+1 wie einen Gral vor sich herzutragen und allen ein Denkverbot aufzuerlegen hilft auch nicht..

    Wer nicht möchte (z.B S04 als e.V.) kann ja weiterhin ganz konventionell weitermachen.. wenn aber ein Verein meint, darin sein Glück zu finden… warum nicht?.. das kann ja auch mal total in die Hose gehen.. und dann ist der (Chaos)-Verein halt weg.. wäre dann ja auch nicht schlimm..


    Ehm, all das sage ich seit >10 Jahren!

    Wenn nichts passiert, wird die Buli zur nächsten holländischen Liga!

    Wir vorneweg, 2 hinterher, aber international ist dann alles über VF ein Riesenerfolg!


    Wie der Big City Club, der den Abstieg leider verhindern konnte, aber so eindrucksvoll bewies, nutzt es nichts 350 Mio in den Händen zu haben, wenn man zu blöde ist, was damit anzufangen.


    D.h. es müßte bundes(liga)weit euch ein mächtiges Stühlerücken stattfinden und die Dilettanten vom Hof gejagt werden.

    WENN es aber so viele tolle Manager und SpoDis/SpoV gibt, wo sind die dann heute?

    Es müßte sie doch quasi nur jemand ranlassen und alles wäre wunderbar!?!


    Ist das Füllhorn unendlich, wie eben bei PSG und vielen PL Clubs, dann ist es völlig egal, wen man holt.

    Passt es nicht, holen wir eben jemand anderen.

    Mit den von Dir angesprochenen 300 Mio machst du in der Buli nicht wirklich viel.

    Bei halbwegs gescheiten Einkäufen, spielst du um Platz 6-12, aber zu ganz oben wird es nie reichen.

    Da brauchst du ne Menge Kleingeld mehr.

    Und ich sehe einfach niemanden bei WB einsteigen, erst recht nicht bei M05, SCF, Augsburg oder Bochum.


    Die einzigen Clubs, die sich auch europaweit lohnen sind FFM, Eff-Zeh, MG, S04 und der VfB.

    Klar, wenn diese Clubs etwas Kohle bekämen, könnte das die Lage in der Buli verändern, ABER:

    es bleiben trotzdem nur 4 Plätze für die CL, von denen unter normalen Bedingungen 3 dauerhaft vergeben sind und dazu 2-3 UEFA Cup Plätze, für dann 8 Mannschaften plus X, die sich darum kloppen.

    Ergo werden auch mit dem Wegfall von 50+1 ein paar Vereine blöd aus der Wäsche gucken!

    Ente Auge Zickzack Zickzack Schlange Stern Eule Ankh Spirale Auge Auge Messer

  • stellen wir uns mal vor ein chinesischer Reeder aus Shanghai kauft die Mehrheit an Werder Bremen

    Da hört's dann bei mir schon auf mit der Vorstellungskraft, weil ich davon ausgehe dass eher die Hölle zufriert als dass die Mitglieder von Werder Bremen die Anteilsmehrheit und die volle Kontrolle (darum geht's ja dann bei der Abschaffung von 50+1, alles andere kann man jetzt schon machen) an irgendeinen Investor abgeben. Das selbe dürfte für so gut wie alle anderen Traditionsvereine in Deutschland gelten.

    Die deutschen Vereinsmitglieder stimmen so einem Verkauf - wenn überhaupt - nur dann zu, wenn der Club ansonsten kurz vor der Pleite stünde. Dann bekommt man aber keine seriösen Investoren mehr.


    Der Vergleich mit der PL hinkt da sowieso völlig, weil die Clubs da m.W. schon immer Privateigentum waren. Dementsprechend wird da der Verkauf auch vom aktuellen Eigentümer bestimmt, nicht von Fussballfans mit Mitgliedskarten. Und ob das dann ein Engländer oder ein Scheich macht, ist im Prinzip auch schon wurst.


    Das einzige, was ein Investor in Deutschland machen kann ist das Red Bull-Modell. Das könnte natürlich funktionieren. Aber wenn dann lauter Retortenclubs um die Meisterschaft spielen und die Traditionsvereine aus dem Wettbewerb verdrängt wurden ist doch Uli der erste, dem das auch wieder nicht passt. Nebenbei geht das auch trotz 50+1, wie man aktuell sehen kann.


    Aus meiner Sicht hat 50+1 nicht den geringsten Effekt. Ich fänd's ja super wenn der Schmarrn endlich abgeschafft wird, alleine schon deshalb, damit die blöde Abschaffungs-Debatte endlich endet weil jeder sehen kann dass sowieso alles so bleibt wie es war.

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  • Nea Zilandia

    „Mit den von Dir angesprochenen 300 Mio machst du in der Buli nicht wirklich viel.„

    Gehe ich völlig mit Dir..die 300 Mio sind Windhorst Niveau.. wird die Machtverhältnisse nicht nachhaltig
    durcheinander werfen.. wollte nur nicht völlig aufdrehen.. hätte aber auch 1 Mrd schreiben können…

    Wir meinen aber das selbe… Werder war auch nur ein Beispiel.. hätte auch HSV schreiben können…

    granti

    Nochmal.. ich bin jetzt auch nicht gnadenlos dafür, aber irgendwie schreien ja alle nach Veränderungen und mehr Spannung.. und die kann es nur mit mehr Geld geben.. und zwar richtig mehr Geld.. ergo.. Abschaffung 50+1

    „dass eher die Hölle zufriert als dass die Mitglieder von Werder Bremen die Anteilsmehrheit und die volle Kontrolle (darum geht's ja dann bei der Abschaffung von 50+1, alles andere kann man jetzt schon machen) an irgendeinen Investor abgeben.“

    Auch hier war Werder Bremen nur ein Beispiel.. nimm einen „verzweifelten“ Traditionsclub.. z.B. Alemania Aachen.. da könnte ich mir die Zustimmung schon vorstellen (aber wie gesagt: BEISPIEL).. das das auch in die Hose gehen kann zeigt Bayer Uerdingen.. da war es halt Chaos und unseriös.. und nun sind sie halt weg.. somit ist Wegfall 50+1 nicht das Maß aller Dinge.. aber eine Möglichkeit..

    Ein Sieg der Bayern und der Tag ist mein Freund

  • Das Beispiel Hertha taugt in dem Zusammenhang auch nichts - wenn da ein Windhorst 350 Mio auf den Tisch blättert, mit denen dann aber erst mal die diversen Verbindlichkeiten getilgt werden müssen, dann bleibt natürlich für das, was eigentlich nötig wäre - ein Trainer mit einem schlüssigen Konzept und einem entsprechender Kader - nicht mehr viel übrig.

    Also wurschtelst du trotz der 350 Mio mit dem Kader und am Schluß einem Magath weiter und dankst dem Herrn für den Klassenerhalt.

    Man kann sich doch das Beispiel BVB nehmen, die 2005 fast insolvent waren und bis die endlich wieder auf Augenhöhe waren, waren eben mal 5 Jahre um.

    Und das hat man durchgezogen.

    Undd welcher Vereinsvorstand, Spodi, Trainer etc bekommt heute 5 Jahre Zeit.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • bengalmickey


    Eines der Argumente pro Abschaffung ist ja, dass die Vereine, die einen Investor brauchen weil sonst die Lampen ausgehen, ohne 50+1 seriösere Investoren gefunden hätten. Das bezweifele ich aber. Es gibt schon einen Grund, warum "gute" Investoren immer in gesunde Clubs einsteigen, nicht in irgendwelche Scherbenhaufen.


    Man sollte das vielleicht mal aus Investorsicht betrachten: Warum machen die das? Es gibt aus meiner Sicht drei Arten von Investoren:

    1. Firmen, die ihre Marke bewerben wollen,

    2. Firmen, die mit dem Investment Gewinn machen wollen und

    3. Irgendwelche Spinner mit zu viel Geld und Zeit.


    Wenn man Kategorie 3 als unseriös ausschließt, fragt sich schon, welcher Verein in Deutschland für Investoren überhaupt interessant ist, denn es wird mit Sicherheit niemand einen Provinzclub wie Alemania Aachen mit Milliarden aufpeppeln damit die irgendwann in der CL spielen.


    Für Kategorie 2 sind Clubs interessant, die für sich schon eine Marke darstellen die ordentlich Cash-Flow generiert. Das wären dann genau die 7-10 großen Traditionsvereine in Deutschland, die keine Investoren wollen oder brauchen. Kategorie 1 gründet sowieso am besten einen eigenen Verein; oder wählt die einfachere Option: Sponsoring.


    Ich sehe da schon an sich kein sonderlich großes Interesse, richtig viel Kohle in einen Fussballclub zu investieren. Selbst wenn es nicht das Problem gäbe, dass die Clubs auch ohne 50+1 immer noch von Vereinsmitgliedern geführt werden.

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  • Wo passt denn Hopp da rein?

    Für mich Kategorie 4.

  • P.S.: Wenn die Liga insgesamt mehr Geld braucht um wettbewerbsfähig zu bleiben, was ich durchaus auch so sehe, muss man einen anderen Weg gehen, nämlich intensiv die Auslandsvermarktung angehen. Dann gibt's wesentlich mehr TV-Kohle, die auch nachhaltiger ist als das Geld das irgendein Investor einmalig reinpumpt.

    Nur macht das in Deutschland fast keiner. Wenn die Kasse leer ist, schreien sie alle nach mehr Umverteilung. Der FC Bayern hat ja genug.

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  • Wo passt denn Hopp da rein?

    Für mich Kategorie 4.

    Eher 1, genau wie Red Bull. Hoffenheim gab's ja auf keiner Landkarte, bevor Hopp das aufgezogen hat.


    Es gibt natürlich auch Mischformen der drei Kategorien... ^^


    Hopp ist eine Mischung aus 1 und 3, die Scheich-Investmentfirmen meist eine Mischung aus 1 und 2.

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  • Ich würde mir wünschen das der FC Bayern sich selber vermarkten könnte was TV betrifft. So wie in Spanien z.b. Ich habe alle Abos aber würde lieber exclusiv dem FCB das Geld geben denn die anderen Vereine auf der Welt oder Liga schaue ich eh nie.

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  • Ich sehe es auch so, dass wir bei der Auslandsvermarktung deutlich hinterher hinken.


    Die Summen, die dort in anderen Ländern ausgeschüttet werden sind schon enorm. Hier ist der Verband mE viel zu konservativ. Hier haben wir noch längst nicht alles ausgeschöpft.


    Btw: Topstars wie Mane sind auch für diese Einnahmequelle absolut sinnvoll und notwendig.

    "Du siehst die Welt nicht so wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist."



  • Btw: Topstars wie Mane sind auch für diese Einnahmequelle absolut sinnvoll und notwendig.

    Ist nur blöd, wenn die Kosten für die Topstars an uns hängenbleiben und die Einnahmen an den Rest der Liga verteilt werden.


    Grundsätzlich wäre ich auch pro Eigenvermarktung (alleine schon deshalb, weil das für die anderen Vereine ein Anreiz wäre, mal in Tritt zu kommen), aber das wird es in Deutschland niemals geben.

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  • P.S.: Wenn die Liga insgesamt mehr Geld braucht um wettbewerbsfähig zu bleiben, was ich durchaus auch so sehe, muss man einen anderen Weg gehen, nämlich intensiv die Auslandsvermarktung angehen. Dann gibt's wesentlich mehr TV-Kohle, die auch nachhaltiger ist als das Geld das irgendein Investor einmalig reinpumpt.

    Nur macht das in Deutschland fast keiner. Wenn die Kasse leer ist, schreien sie alle nach mehr Umverteilung. Der FC Bayern hat ja genug.

    leider werden wir bezüglich der Vermarktung da als Buli aber niemals in die Nähe der PL kommen.

    Außerdem meine ich im Kopf zu haben, dass der englische Fußballfan noch bis 2021 ca.1.000 Pfund im Jahr gezahlt hat um alle Spiele live zu sehen, ich weiß nicht ob es stimmt und wie es heute ist.

    Sind denn unsere Fans bereit wesentlich mehr im Jahr für Fußball im TV auszugeben?

    Ich sicher nicht.

  • Wurde das irgendwo mal aufgedröselt, wie viel Prozent der PL-TV-Einnahmen aus dem heimischen Markt und aus dem Ausland kommen? Ich denke das Ausland dürfte da schon den Löwenanteil ausmachen.


    Nebenbei zahlst du ja nicht nur dann, wenn du ein privates Abo abschließt, sondern indirekt z.B. auch, wenn du die Spiele in einer Kneipe anschaust. Wie ich es meist gemacht habe, bis die meisten Kneipen in meiner Nachbarschaft den Fernseher rausgeschmissen haben weil ihnen die Abos zu teuer wurden. Ein Wirt muss auch in Deutschland ordentlich blechen für das Sky-Abo, das wird dann natürlich direkt in's Bier eingepreist...

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  • Wurde das irgendwo mal aufgedröselt, wie viel Prozent der PL-TV-Einnahmen aus dem heimischen Markt und aus dem Ausland kommen? Ich denke das Ausland dürfte da schon den Löwenanteil ausmachen.


    Nebenbei zahlst du ja nicht nur dann, wenn du ein privates Abo abschließt, sondern indirekt z.B. auch, wenn du die Spiele in einer Kneipe anschaust. Wie ich es meist gemacht habe, bis die meisten Kneipen in meiner Nachbarschaft den Fernseher rausgeschmissen haben weil ihnen die Abos zu teuer wurden. Ein Wirt muss auch in Deutschland ordentlich blechen für das Sky-Abo, das wird dann natürlich direkt in's Bier eingepreist...

    ich verstehe das schon, aber wenn der englische Fan schon per se x-mal so viel blecht wie der Deutsche Fan, dann brauchen wir ja gar nicht in die ehemaligen Kolonien der beiden Länder schauen. ;)

  • Wenn es egal ist kann man 50+1 ja abschaffen. Oder?


    Die Realität ist das big bucks von seriösen Investoren in alle andere große Ligen investiert werden. Wenn uns dann noch die Italiener und Franzosen überholt haben, ist das Gekreische wieder groß. Dann ist es aber zu spät. Wie immer im „modernen“ klugen Deutschland wird alles unendlich diskutiert, und dann wacht man auf!

  • Jo, und vor allem, wer das dann sein soll.


    Die einzigen Bundesligisten ausser uns, die international auf Dauer einigermaßen mithalten können sind Dortmund, Leipzig und mit Abstrichen Leverkusen. Was bringt denen der Wegfall von 50+1? Richtig, exakt gar nichts. Von den seriösen Clubs, die dann noch übrig bleiben würden wohl in 99% der Fälle die Mitglieder einen Anteilsverkauf ablehnen. Bleiben noch die Chaosclubs, die erfahrungsgemäß auch mit Investoren nicht besser werden, egal wie viel die dort zu melden haben.


    Immer die selbe alte Leier von der bösen 50+1-Regel, die den deutschen Fussball an der Weltherrschaft hindert. Wie das dann konkret funktionieren soll konnte aber noch niemand erklären...

    Abwarten! Wenn Ismaiks Millionen erstmal ordentlich investiert werden, schaut ihr euch noch um! 8o

    Man fasst es nicht!